Hallo,
gestern holte ich eine neue, fertig bearbeitete Küchenplatte im Baumarkt ab, laut Lieferschein „1 Platte xyz, 2 Ausschnitte“, und die Kassiererin suchte 3 Teile im Einkaufswagen. Ich erklärte ihr dann, dass Ausschnitte die Löcher in der Platte wären und daher immateriell. Das hat sie auch eingesehen.
Aber ist das auch korrekter Sprachgebrauch, sind Löcher immateriell? Und wenn nicht, was sind sie sonst?
Als Informatiker ist mir natürlich klar, dass Information immateriell ist - aber das ist ein anderer Fall.
Gruss Reinhard und vorab vielen Dank
Tach Reinhard,
schon Tucholsky wußte, daß Dinge durch ein Loch entwertet werden, und er nannte als Beispiele: eine Fahrkarte, ein Luftballon, eine Jungfrau.
Ich weiß, daß Dir das nicht weiterhilft, aber sagen wollte ich es doch mal.
Gruß - Rolf
Hallo Reinhard,
Aber ist das auch korrekter Sprachgebrauch, sind Löcher
immateriell? Und wenn nicht, was sind sie sonst?
Definition eines Loches:
Nichts mit etwas drumrum.
Nichts ist zwangsweise immateriell.
MfG Peter(TOO)
Hi!
schon Tucholsky wußte, daß Dinge durch ein Loch entwertet
werden, und er nannte als Beispiele: eine Fahrkarte, ein
Luftballon, eine Jungfrau.
Da fällt mir spontan der Witz ein, wo die Körperteile streiten wer Chef ist.
Das hilft dir zwar nicht weiter, aber ich musste es auch loswerden:wink:
Grüße
Dusan
Aber ist das auch korrekter Sprachgebrauch, sind Löcher
immateriell? Und wenn nicht, was sind sie sonst?
ich denk, das passt schon - wird allerdings mehr im juristischen oder esoterischen gebraucht
Danke
Danke an alle.
Eine Alternative ist nicht aufgetaucht; das Problem, dass ein Loch zwar nichts ist, aber doch ohne Drumherum nicht existiert, ist wohl ungelöst.
Was bleibt, ist ein Loch im Immateriellen: eine Wissenslücke.
Gruss Reinhard