Hallo,
die Deutsche Bank macht immer Millarden mit dem Investmentbanking.
Was genau ist es? Wie verdient die Bank da Geld?
Danke.
Hallo,
die Deutsche Bank macht immer Millarden mit dem Investmentbanking.
Was genau ist es? Wie verdient die Bank da Geld?
Danke.
Hi,
ganz einfach erklärt (kompliziert kann ich auch nicht) - die kaufen Immobilien und WEretpapiere und verkaufen die auch wieder, Beteiligen sich an Firmengründungen, Bauvorhaben etc. und wenn die sich gechickt anstellen, nehmen sie beim Verkauf mehr ein, als sie beim Kauf ausgegeben haben, und haben in gewinnbringende Firmen etc investiert und nehmen da auch was ein.
Daher kommen Deine Zinsen auf dem Giro-/Spar-/Tagesgeldkonto, denn schließlich wird da ja auch dein Geld verewndet. Das liegt ja nicht mehr im Tresor unter der Bank…
die Franzi
Hallo,
Was genau ist es? Wie verdient die Bank da Geld?
die Erklärungen hier passen schon ganz gut:
http://de.wikipedia.org/wiki/Investmentbank
Die Kunst des Investmentbanking ist gerade, kein eigenes Geld in die Hand zu nehmen, sondern lediglich zu vermitteln, d.h. zwischen Käufer un Verkäufer von Unternehmen, zwischen Emittent und Markt bzw. Anleger usw. Heute sind häufig Mischformen anzutreffen, d.h. reine Investmentbanken sind eher die Ausnahme. Das Bankhaus Metzler ist z.B. eine solche:
http://www.metzler.com
Gruß
Christian
Hallo Franzi,
ganz einfach erklärt (kompliziert kann ich auch nicht) - die
kaufen Immobilien und WEretpapiere und verkaufen die auch
wieder, Beteiligen sich an Firmengründungen, Bauvorhaben etc.
und wenn die sich gechickt anstellen, nehmen sie beim Verkauf
mehr ein, als sie beim Kauf ausgegeben haben, und haben in
gewinnbringende Firmen etc investiert und nehmen da auch was
ein.
Daher kommen Deine Zinsen auf dem Giro-/Spar-/Tagesgeldkonto,
denn schließlich wird da ja auch dein Geld verewndet.
da muß ich widersprechen. Das Investmentbanking kommt gerade aus dem früheren (und vielleicht bald wieder aktuellen) Trennbankensystem der USA. Investmentbanken war es verboten, Einlagen hereinzunehmen. Die reine Vermittlungstätigkeit führt bei einer reinen Investmentbank zu einer sehr geringen Bilanzsumme. Daß Lehman Brothers eine Bilanzsumme von fast einer Billion USD aufwies, resultiert daher, daß sie eben kein reines Investmentbanking betrieben haben, sondern auch zum Finanzier, Händler und Spekulanten geworden ist.
Gruß
Christian
Investment Banking ist die Gegenseite des sogenannten „Commerical Bankings“. Dieses umfasst in der Regel alle Formen von Kredit und Anlage Geschäften…also auch das was man als Otto Normalo auch von seiner Bank kennt. Investment Banking im Gegensatz haben nichts direkt mit dem kleinen Endkunden zu tun sondern orietieren sich am Markt (das soll man nur als sehr sehr grobe Verallgemeinerung verstehet).
Nur gibt es viele Bereiche in einer Investment Bank. Unter anderem gibt es dort Mergers & Acquisitiions, die Firmen betreuen die jemanden übernehmen wollen oder selbst übernommen werden. Es gibt immer den Bereich Trading, der alles rund um den Aktienmarkt treibt. Dazu gibt es dann Proprietory Trading, sprich den Eigenhandel der Bank (die agiert selbst am Kapitalmarkt). Kleinere Bereiche sind zum Beispiel Equity Capital Markets, bei dem Firmen betreut werden die Geld mittels Aktienemission aufnehmen wollen.
Da Investment Banking „näher“ am Markt ist, kann man in Zeiten in denen der Markt nach oben schnellt dort höhrere Gewinne fahren. In die andere Richtung siehte s natürlich ähnlich aus.
Hallo,
ich weiß, Du bist neu, daher gebührenfrei der Hinweis: achte auf die Baumstruktur und auf wessen Artikel Du antwortest. Du hast in diesem Fall - aber auch in anderen Fällen - nicht dem Fragesteller geantwortet, sondern jemand anderem, der schon eine Antwort gab. Damit ist nicht unwahrscheinlich, daß der Fragesteller von Deiner Antwort nie etwas erfährt. So auch in diesem Falle.
Gruß
Christian
… d.h. reine Investmentbanken sind eher
die Ausnahme. Das Bankhaus Metzler ist z.B. eine solche:
Hallo Christian,
wenn man es genau nimmt, dann trifft das im Sinne der von Dir genannten Definition bei Metzler nur auf den Geschäftsbereich „Corporate Finance“ zu. (OK, Financial Markets und Equities vielleicht auch)
Die Bereiche Asset Management und Private Banking sind ebenfalls Kerngeschäftsfelder, die für deutlich stabilere Deckungsbeiträge sorgen. Dafür macht dem „alten Fritz“ Corporate Finance in guten Jahren richtig Spaß
.
Einige klassische Geschäfte aus dem Investmentbanking macht Metzler strategisch nicht, z.B. Emissionen.
Richtig ist, dass Metzler weder Kreditgeschäft noch Eigenhandel als strategische Geschäftsfelder betreibt.
Ich habe den Eindruck, dass gerade der Eigenhandel der Banken in den Medien im Allgemeinen als „Investmentbanking“ bezeichnet wird.
Und auch die Emission von Zertifikaten scheint mir oft in diese Ecke geschoben zu werden.
Gruß vom Money-Schorsch