Was ist makrobiotische Ernährung?

Hallo,

ich möchte mich gerne gesünder ernähren und bin bei vielen Hollywoodstars auf die makrobiotische Ernährung gestossen. Was genau bedeutet das? Ist das etwas was man ist oder eine Art sich zu ernähren?

Danke und LG,
Luisa

M.v.f.G.

Hallo Luisa

Mit dem Thema makrobiotische Ernährung habe ich mich noch nie wirklich auseinandergesetzt, daher kann ich dir in diesem Bereich nicht wirklich weiter helfen.
Ich weiss nicht genau wie es funktioniert und wie die Vorschriften sind. Sei aber vorsichtig, das mit den speziellen Ernährungen ist immer etwas heikel. Dann ist 2 Jahre lang dieses Gesund und In, die Nächsten 2 Jahre etwas anderes.

Grundsätzlich gilt,

  • Ausgewogen
  • Nicht zu viel
  • Verhältnis der Nahrungsmittelpyramide entsprechend (wenig Süsses, viel Gemüse, viele Balaststoffe, wenig Fett, hochwertige Kohlenhydrate bevorzugen, genug ungesüsstes Trinken)
  • genug Bewegung (nur die Ernährung macht keinen gesunden Körper)
  • wenn möglich Regionale LM bevorzugen
    Zudem ist es wichtig, wenn man die Ernährung umstellen will, dass sie einfach in den Alltag integierbar sein muss. Wenn man nur noch spezielles Essen kann, und somit nie mehr ausgehen kann, keine Freunde mehr einladen kann, etc. dann ist es auch nicht so gut. Meist ist es dann nicht Nachhaltig, oder das soziale Leben leidet stark darunter, was für die Gesundheit auch nicht gut ist.
    Am Besten, den gesunden Menschenverstand einschalten, nicht überteiben, mal zu Fuss gehen und /oder 1-2 Busstationen früher aussteigen.
    Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen, wenn auch nicht so wie erwartet.
    Liebe Grüsse
    Nina Dohner

Hallo, schau mal was ich gefunden habe im Netz, Quelle: www.naturkost.de

Finde das sehr schlüssig. Vielleicht hilft es dir weiter. Gruß, Claudia

Makrobiotik zwischen Dogma und lebendiger Entwicklung

Makrobiotik (altgriechisch: groß, lang und das Leben betreffend, gesamtes Leben) ist die Bezeichnung für eine spezielle Ernährungs- und Lebensweise. Die Makrobiotik basiert auf der fernöstlichen Philosophie und lehrt, daß alles aus Energie besteht, die in China „Chi“ genannt wird. Diese Energie bewegt sich ständig und fließt durch den Körper. Um den Menschen optimal ins Gleichgewicht mit diesem Fluß zu bringen, also um die körperliche und geistige Gesundheit zu fördern, betrachtet man alle Einflüsse, die den Menschen nähren: Die Luft, das Sonnenlicht, das Wasser und natürlich auch das Essen, wofür der Einzelne persönlich am meisten tun kann. Die moderne Makrobiotik der westlichen Welt ist von dem Japaner Georges Ohsawa (1893–1966) und in der Folge von seinen Schülern Aveline Kushi, Michio Kushi, Hermann Aihara und wiederum deren Schüler (Wike und Adalbert Nelissen, Thomas Nelissen) geprägt worden.

Tierische Produkte meiden

Gemäß dieser Lehre sollte die Grundnahrung aus biologischem Vollgetreide und Naturreis bestehen. Sie gelten als yang (fest, dicht, trocken) sowie aus Gemüse, das mäßig yin-betont ist (lockerer, wasserhaltiger). In kleinerer Menge sollte man dazu Hülsenfrüchte, Meeresalgen, Kerne, Nüsse, einheimisches Obst und verschiedene Würzmittel essen. Etwas tierische Nahrung gehört auch dazu, vor allem Fisch. Zurückhaltend sollte man bei tierischen Produkten (Fleisch, Käse, Eier) sein, weil sie extrem yang (kompakt) sind. Das gilt auch für Salz. Tiermilch wird gänzlich abgelehnt. Extrem yin sind folgende Lebensmittel: Zucker, Honig, schwarzer Tee, Alkohol, tropische Früchte, Kuhmilch, scharfe Gewürze und Nachtschattengewächse (Kartoffeln, Tomaten, Paprika). Der regelmäßige Konsum von diesen extremen yin oder yang-Produkten würde zu einem Ungleichgewicht von Yin und Yang führen und, so die Ansicht, langfristig zu Krankheit führen.

Yin und Yang

In der Makrobiotik spielt der ökologische Anbau von Nahrungsmitteln entsprechend den Jahreszeiten und der jeweiligen Klimazone eine große Rolle. Günstig sind demnach saisonale, regional erzeugte Lebensmittel.

Abgelehnt werden raffinierte Nahrungsmittel und Tiefkühlkost.

Michio Kushi, ebenso Herman Aihara und andere neuzeitliche Makrobioten, vertreten eine ganzheitlichere Auffassung der Makrobiotik. Sehr stark vereinfacht könne Yin als entspannend, Yang als aktivierend charakterisiert werden. Für eine ausgewogene Ernährung solle man seinen Speiseplan nach den Erkenntnissen der Makrobiotik so zusammenstellen, dass sie die individuelle Konstitution und die individuelle Kondition berücksichtigen. Die Grenzen der Verbesserung des Allgemeinbefindens seien durch die Person gegeben, die die Makrobiotik anwendet und lebt.

Durch die makrobiotische Lebensweise schaffen viele Menschen die Wiederherstellung eines dynamischen Gleichgewichtes in der Gesundheit und damit der ges

Energetisches Gleichgewicht

Die makrobiotische Kost läßt sich nicht genau definieren. Folgende Thesen geben eine Orientierung:
■ Sie ist eine Synthese vom westlichen und östlichen Ernährungsverständnis. Es wird auf eine ausreichende Nährstoffversorgung geachtet und auch auf ein energetisches Gleichgewicht. Diese ganzheitliche Perspektive umfaßt auch andere Lebensbereiche wie körperliche Bewegung und geistige Betätigung, die auch dem universalen Gesetz von Yin-Yang-Polarität unterstehen.
■ Sie ist eine Vollwertkost ohne die übliche Betonung der Milch und Milchprodukte. Käse, Quark und Joghurt enthalten relativ viel tierisches Eiweiß und Fett. Die Makrobiotik hinterfragt generell, ob es richtig ist, die Milch von Tieren zu einem Hauptnahrungsmittel zu machen. Kein Tier in der freien Natur nimmt die Milch von einem anderen Tier. Milchprodukte sind für ihr allergenes Potential bekannt. Deshalb erweist sich die makrobiotische Ernährung oftmals als günstig bei Allergien, Neurodermitis, Rheuma und Verdauungsbeschwerden.
■ Kleine Portionen Meeresalgen liefern konzentrierte Mengen von Mineralstoffen und Spurenelementen wie Calcium und Selen, die unter anderem das Entgiftungssystem des Körpers kräftigen. Bei zunehmender Umweltbelastung steigt unser Bedarf an diesen Nährstoffen.
■ Fisch als gelegentliche Abwechslung zum pflanzlichen Eiweiß liefert eine leicht bekömmliche tierische Nahrung, die auch die fettlöslichen Vitamine A und D enthält, sowie das Vitamin B12, das bei strenger Veganer-Kost nicht ohne weiteres gedeckt ist. Fisch enthält weniger Bindegewebe als Fleisch und gilt nach makrobiotischer Lehre als mäßig yang, da er weniger kompakt ist.
■ Die überwiegend pflanzliche, saisonale und regionale Ernährung gilt als umweltfreundlich. Die Erzeugung tierischer Nahrung fordert im allgemeinen eine energieintensive Herstellung und Lagerung.

Kritik:

Dem Patientenratgeber „Bittere Naturmedizin“ zufolge ist die makrobiotische Ernährung nicht frei von Risiken: Bei Kindern solle sie allenfalls unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden, für Säuglinge und Kleinkinder sei sie lebensgefährlich. Bei Erwachsenen könne die makrobiotische Ernährungsweise zu Darmbeschwerden und Mangelerscheinungen führen, besonders bei längerer Anwendung. Daher raten Kritiker von der Befolgung der strengen Makrobiotik nach Oshawa ab.

Auch das Tumorzentrum Freiburg am Universitätsklinikum bewertet die Makrobiotik durchweg negativ, da sie bei längerer Anwendung zu einer schweren Mangelernährung führen könne. Bezüglich ihrer Wirkung auf Tumoren wird diese Ernährungsform sogar als „schädlich“ eingestuft.

Hallo, Luisa, ich war auf Reisen und komme erst heute zur Beantwortung deiner Mail. Allerdings bin ich zu diesem Thema nicht kompetent und kann dir deine Frage nicht ausreichend beantworten.Sicher hast du inzwischen schon gegoogelt und weißt mehr als ich.
Gruß, H.Dege

Sorry, das weiß ich selbst nicht genau…google das doch mal…
Gruß
Rax