Was ist mit dem Begriff Homöopathie gemeint?

Hallo liebe Experten!
Ich leide seit geraumer Zeit an chronischen Schmerzen und ein Bekannter hat mir geraten, es doch einmal mit Homöopathie zu versuchen. Was ist denn mit Homöopathie gemeint? Ich habe keine Ahnung davon und weiß nicht, ob ich mich diesem anvertrauen soll. Danke für ihre Hilfe.

Hallo,
Die Homöopathie ist ein Heilsystem, das sich auf dem Ähnlichkeitsprinzip begründet. Der Begriff Homöopathie setzt sich aus den griechischen Wörtern homoion (ähnlich) und pathos (Leiden) zusammen und stammt von dem Entdecker der Homöopathie, dem Arzt, Apotheker und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann (geb. 1755 in Meißen, gest. 1843 in Paris).
Hahnemann hat in seiner Praxis ein bestimmtes Verfahren zur Arzneimittelherstellung entwickelt. Man nennt es „Potenzierung“. Viele in der Natur vorkommenden und in der Homöopathie verwendeten Stoffe erhalten dadurch erst ihre Arzneikraft wie z.B. Kochsalz, Eisen, Gold, Kupfer usw., und andere, ursprünglich giftige Substanzen wie Arsen, Phosphor, Quecksilber, Schlangengifte usw., werden hierdurch zu gut verträglichen Heilmitteln.
mehr gerne auch auf meiner Homepage:http://www.ki-lebensfreude.de/naturheilpraxis/homoeo…

Liebe Grüße von Kirstin Reinelt / Heilpraktikerin

Hallo!
Am besten suchst du dir erst mal einen Heilpraktiker aus, der mit Homöopathie arbeitet.Du fragst mal in deinem Bekanntenkreis, dort hat bestimmt mal jemand einen Heilpraktiker aufgesucht. Dann macht der mit dir eine Anamnese,d.h. du sagst ihm deine ganzen Probleme. Der kann dir dann die hoffentlich richtigen Mittel (natürliches - nichts künstliches!!) verschreiben.
Gute Besserung! LG.

Hallo,

Homöopathie bedeutet „Ähnliches heilt Ähnliches“. Ich kann Ihnen folgende Homepage empfehlen, auf der die Homöopathie erklärt wird: http://www.heilpraxis-bankus.de/
Bei diversen Schmerzzuständen kann die Homöopathie als ganzheitliche Heilmethode durchaus helfen. Allerdings darf man nicht die Vorstellung haben, dass mit einem Mittel das Problem behoben ist. Es ist meistens ein längerer Weg, bei dem man viel Geduld braucht, aber letztlich wird man dabei gesünder und lebt bewusster.

Re: Was ist mit dem Begriff Homöopathie gemeint?
Homöopathie bedeutet „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“ Die Vorredner haben den Begriff gut erklärt.
Nur damit kein Missverständnis aufkommt, die Homöopathie ist kein Privileg von Heilpraktikern, es gibt auch Ärzte, die sie betreiben und sogar manche sehr gut, und Heilpraktiker die sie nicht können.
Die klassischen Homöopathie-Bücher stammen fast alle von Ärzten.
Aber das aller Ähnlichste ist in der Regel das Gleiche und so wurde besonders von Dr. Reinhold Voll die Bedeutung der Isopathie herausgearbeitet (Gleiches wird durch Gleiches geheilt).
Zum besseren Verständnis: Ein Magnet ist aus Eisen. Er zieht am stärksten Eisen an (isos = gleich) ein wenig aber auch Metalle die dem Eisen noch etwas ähnlich sind, wie Kobalt, Nickel und Mangan (homoios = ähnlich).
Zu Hahnemanns Zeiten wurde von den noch sehr dürftig ausgebildeten Ärzten noch so hemmungslos Quecksilber zur Therapie eingesetzt, wie das heute manche mit Cortison machen und das für die Therapie der Wahl erklären.
Daher war damals das homöopathisierte Quecksilber (=Mercurius) eines der hilfreichsten Mittel Hahnemanns, denn zahllose Menschen litten unter den Folgen dieser verfehlten Therapie. Daher war die so-genannt homöopathische Behandlung mit Mercurius damals eigentlich überwiegend eine isopathische Behandlung.
Da heute die häufigsten Schädigungen vom Amalgam im Mund ausgehen, müssen diese schädlichen Auswirkungen mit den homöopathisierten Amalgamen durchgeführt werden. (Vorsicht: niemals anwenden solange noch Amalgam im Mund ist, denn das Immunsystem wird dadurch so stark aktiviert, dass solches aufgelöst wird und den Körper erst recht überschwemmt.
Die damals so häufig angewendeten Mercurius-Präparate und Verbindungen sind daher heute nur mehr extrem selten am Platz, denn Zustände, die einer Quecksilberschädigung ähnlich sind ohne durch Quecksilber verursacht zu sein sind selten und nur bei solchen wäre es nach dem homöopathischen Prinzip angezeigt.
Bei der Anwendung von Heilpflanzen hat sich schon Paracelsus durch die so-genannten Signaturen leiten lassen, die aber oft die eigentlichen Ähnlichkeiten sind. So bildet die Königin der Nacht (=Cactus grandiflorus) rote herzförmige Früchte aus und bewährt sich in tiefen Potenzen (D2 bis D 6) als Herzstärkungsmittel. Sie wird Königin der Nacht genannt, weil sie besonders in der Nacht ihre Blüten entfaltet – dem entsprechend ist Cactus grandiflorus auch ein Mittel gegen Schlaflosigkeit für solche deren Rhythmus zwischen Schlaf- und Wachphase sich umgedreht hat. Hier will man aber die Umkehrwirkung ausnützen, die erst bei höheren und Hochpotenzen zum tragen kommt. Es muss daher bei derartigen Schlafstörungen mindestens in D 12 oder meistens in der LM 30 angewendet werden.
Zum besseren Verständnis möchte ich noch auf das Kapitel: „Warum homöopathische Mittel wirksam sind“ in dem online-Buch: „Medizin auf dem Holzweg in die Unbezahlbarkeit“ hinweisen.