ja zugegeben, ziemlich blöder Titel.
Ich hab auch keine Ahnung, ob ich wirklich im richtigen Brett gelandet bin 
Ich kann mich eigentlich kaum daran erinnern, ob ich jemals eine Beziehung hatte, die keine Wochendendbeziehung war.
Natürlich waren immer berufliche Gegebenheiten der Grund und man mag ja niemanden berufswegen im Weg stehen ?! Ja, ich steh auch im Beruf und bin daher auch ganz einfach dem ganz alltäglichen Wahnsinn mit all seinen Pflichten und Zwängen unterworfen.
Deswegen war ich auch immer recht tolerant, was die Arbeit meines Partners betraf.
Zunächst eine ganze Woche weg, vorletztes Jahr schon auch mal fünf Wochen und seit letzem Jahr sehen wir uns eigentlich nur noch alle drei bis fünf Wochen.
Und wir sind schon auch fast 20 Jahre zusammen. Da sollte man eigentlich denken, das kann man schaffen?
Aber mich stresst es ganz schrecklich, dass in der einen Woche, die wir uns dann mal sehen, alles komprimiert kommt. Da geht es eigentlich gar nicht mehr um Gemeinsamkeit, Partnerschaft oder so … sondern nur noch darum, was in den drei oder vier Wochen aufgelaufen ist und na wie abarbeiten? In dem man alles auf den Tisch knallt und hofft, dass es erledigt wird 
Schon klar, dass es eine Extrem-Situation ist. Aber im Moment mit keinem absehbaren Ende.
Ich bin so angeknuspert und weiss eigentlich gar nicht, wen ich da mal „beissen“ könnte.
Aber ich merke halt auch, dass ich manchmal überhaupt keine Lust mehr auf die abendlichen Telefonate habe … na eigentlich hab ich Angst, dass wir das nicht schaffen.
Die Sprüche von wegen Quanität ist besser als Qualität, die kenn ich schon. Aber in einer Woche alles zu komprimieren … puuuh, ist es auch schwer mit der Qualität.
Tipps? Wir mögen uns schon *gg
Liebe Grüße
usch
