Hallo @ all
Ich bin beim Lernen fürs Abi über das Schlagwort
„Opportunitätskostenansatz“ gestolpert.
Was mich irritiert hat: es gibt keine Definition dafür im Netz.
(Google-Suche define: Opportunitätskostenansatz)
Was also definiert den Opportunitätskostenansatz?
Wie ist dieser von den Opportunitätskosten (fiktionale Kosten, die durch den Verzicht auf etwas entstehen) abzugrenzen?
In welchem Zusammenhang steht er mit Globalisierung/Welthandel?
wenn man die Suche wie folgt eingibt (also ohne die Klammern), dann bekommt man zahlreiche links zum Thema.
Diese Variante ist natürlich bei allen anderen Begriffen ebenso anwendbar.
Hoffe, ich konnte helfen.
Viele Grüße
willsgenauwissen
Hallo willsgenauwissen,
Vielen Dank für den Hinweis, er hat letztlich das Problem gelöst.
Dein Tipp ist natürlich richtig, wenn ich
google, ist das (fast) gleichbedeutend
mit und liefert alle Treffer zu diesem Schlagwort.
Das sind aber ziemlich viele Treffer und das Problem bei diesem Begriff ist,
dass jeder in einem anderen Kontext diesen Begriff benutzt und nicht wirklich
definiert. Meine bisherige Suche unter diesem Begriff war erfolglos
google ich (mit Doppelpunkt) bedeutet dies:
Liebe Suchmaschine, ich will NUR Definitionen!!!
Ein Treffer mit diesem Filter wäre also die Lösung meiner Frage - leider fail
Insgesamt war meine Suche am Ende aber doch erfolgreich. Ich habe erneut unter dem Schlagwort gesucht und folgendes gefunden:
„Der Opportunitätskostenansatz geht von der Annahme ökonomischen Handelns aus (homo oeconomicus). Er unterstellt, daß Entscheidungen über die Aufteilung der Zeit auf erwerbs- und unterhaltswirtschaftliche Arbeit unter ökonomischen Aspekten getroffen werden. Nach diesem Modell nimmt der Zeiteinsatz für unterhaltswirtschaftliche Arbeit zu bzw. ab, wenn die im Haushalt erstellten Waren und Dienstleistungen höher bzw. niedriger bewertet werden als der alternativ mit erwerbswirtschaftlicher Arbeit zu erzielende Verdienst.“
Beispiel für die Anwendung des Opportunitätskostenansatz: Outsourcing
Ein Unternehmen muss entscheiden, ob es selbst ein Bauteil produziert, oder es stattdessen einkauft und mit der erspaarten Zeit dem Kerngeschäft nachgeht.
…
P.S. so etwas ähnliches habe ich erwartet, bin aber immer noch nicht ganz überzeugt.
wenn ich mich zwischen Alternativen entscheide, wähle ich eine Alternative und andere Alternativen nicht. Als nutzenmaximierendes Individuum wähle ich die Alternative so, dass sie mindestens den Nutzen der Alternative erbringt, die ich nicht wähle. Der entgangene Nutzen, den die Wahl verursacht, sind die Opportunitätskosten.
Bsp.: Investitionsentscheidung, die Investition muss so viel bringen wie die Anlage am Kapitalmarkt. Das Kapitalwertkriterium berücksichtigt ganz zwanglos die Opportunitätskosten.