Was ist PDD?

hi Michael

es gibt aber durchaus regionen, deren bevölkerung durch beste
gesundheit und hohe lebenserwartung glänzt. und das sämtlich
aufgrund ihrer eigenen lebensweise, die mit der unsrigen wenig
zu tun hat.

Hast Du da Beispiele? - würde mich sehr interessieren da ich mich im Studium auch gerade mit der Problematik beschäftige.

warum sollte eine entsprechende umgebung (ohne hektik, ohne streß,
mit sozial intakter gesellschaft) nicht analog lebensfeindlich
für PSYCHISCHE störungen sein?

Hat es so eine Umgebung schon mal irgendwo gegeben? Das Paradies auf Erden halte ich für einen Mythos. Wo immer Menschen zusammenleben kommt es zu Konflikten.

Grüße
Sue

hallo nyke.

Ehe du wieder so einen Blödsinn schreibst

was schreib ich denn für einen blödsinn?
gehen wir also davon aus, daß adhs mehr oder weniger „angeboren“ ist: es gibt auch für diabetes, osteoporose, alzheimer, schlaganfall, krampfadern, allergien, krebs, etc. etc. genetisch bedingte risiken.

aber für jede dieser krankheiten gibt’s auch faktoren, die das risiko, wirklich dran zu erkranken, drastisch erhöhen.
zum beispiel streß, umweltgifte, nahrungsmittelzusätze, …
was wissen wir denn über die wirkungen des ganzen auf den menschlichen körper? und auf das erbgut? doch so gut wie gar nix. und wer ist schon wirklich dran interessiert, das zu erforschen? sicher nicht die, die das geld dafür haben.

warum sollen also zeitmangel, streß, kaputte familienverhältnisse, …
nicht ebensolche risikofaktoren für adhs sein?

Es gibt hier
scheinbar die abenteuerlichsten Versionen, das sogenannte
„Ich-habe-das-Allheimittel-gefunden“-Menschen von sich geben.

genau. man sollte sich lieber auf die schulmedizin verlassen, die zwar zu keiner krankheit heilmittel findet, und schon gar nicht deren wirklichen ursachen auf den grund geht, die’s aber glänzend versteht, jedwede symptome durch manchmal zweifelhafte medikamente und therapien zu lindern oder zu beseitigen.
dem patienten ist geholfen, die pharmaindustrie hat ihren profit und man kann weiterleben wie bisher.

gruß

michael

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Hi Michael,

hier mal der Unterschied von ADS und ADHS:

Die Aufmerksamkeitsstörung (ADS)
von Dr. M Ryffel, Kinderarzt in Münchenbuchsee, Schweiz

Nach heutiger Auffassung, die sich vor allem auf neuere Untersuchungen aus den USA stützt, ist die relativ häufig vorkommende Aufmerksamkeitsstörung (ADS) das Resultat einer biologischen Funktionsstörung im Bereich der Informationsverarbeitung zwischen einzelnen Hirnabschnitten. Ältere Bezeichnungen für das gleiche Krankheitsbild sind u.a. die „Frühkindliche leichte Hirnschädigung", das „Psychoorgane Syndrom (POS)" oder das „Hyperkinetische Syndrom (HKS)". In Amerika hat sich seit 15 Jahren der Ausdruck „Attention Deficit (Hyperactivity) Disorder (ADD)" durchgesetzt, der nun zunehmend weltweit zur Anwendung kommt. Die Störung beschränkt sich keineswegs nur auf das Kindesalter und das Erscheinungsbild ist vielfältig: Es reicht vom bekannten Zappelphilipp über brav träumerische Mädchen („les enfants lunatiques"), depressiv orientierungslose Jugendliche, gewisse Suchtabhängige und Gesetzesbrecher, sowie unstete impulsive, aber auch depressive Erwachsene bis zum hochbrillanten zerstreuten Professor!

Man nimmt an, daß bei der Aufmerksamkeitsdefizitstörung im komplizierten Zusammenwirken verschiedener Hirnabschnitte im Bereich der Schaltstellen einzelner Hirnzellen (den Synapsen) die verantwortlichen Überträgerstoffe (Neurotransmitter) nicht optimal wirken, d.h. es handelt sich in einem gewissen Sinn um eine Stoffwechselstörung im intrazellulären Bereich. Moderne Untersuchungsmethoden (z.B. die PET = Positron-Emissions-Tomographie) des Gehirns haben entsprechend gezeigt, daß diese Funktionsstörungen vor allem in denjenigen Gehirnabschnitten vorkommen, die für die Aufmerksamkeit, Konzentration und Wahrnehmung, d.h. die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen und Sinneseindrücken verantwortlich sind, vorwiegend also in den sogenannten Stammganglien und im Frontalhirn. Diese Störungen erklären die bekannten Verhaltensstörungen im Kindesalter und/oder unerklärlich sinkende Schulleistungen. Sekundär kommt es so häufig zum Schulversagen (eventuell erst im Gymnasium oder an der Universität!), zum Außenseitertum bei den Kameraden, zur ständigen Sündenbockrolle in der Familie, später eventuell zu dissozialem Verhalten, Suchtentwicklungen oder gar zu kriminellen Entgleisungen. Die vor allem bei Knaben auffallende motorische Hyperaktivität („Zappelphilipp!") kann mit der Zeit nachlassen, wobei dies nicht heißen muß, daß die tiefgreifende Störung nun verschwunden ist. Über die neurobiologische, d.h. primär organische Ursache des ADS besteht heute kaum mehr ein Zweifel. Ursächlich im Vordergrund steht wahrscheinlich eine bis heute noch nicht genau bekannte genetische Veranlagung, sind doch nicht selten Geschwister, Eltern oder andere Verwandte ebenfalls mehr oder weniger betroffen. Die früher angeschuldete perinatale Hirnschädigung („Sauerstoffmangel" bei der Geburt) ist nur selten eindeutig die Ursache, Nahrungsmittelallergien oder - unverträglichkeiten können eventuell eine bestehend motorische Hyperaktivität verschlimmern, sind aber nicht die Ursache des ADS.

Obwohl der Frankfurter Arzt Hoffmann bereits im 19. Jahrhundert in seinem „Struwwelpeter" mit dem Zappelphilipp und Hans Guck in die Luft charakteristische ADS- Symptome beschrieben hat, werden heute ADS-Patienten immer noch fälschlicherweise als Opfer unserer Zeit, einer falschen (antiautoritären) Erziehung, einer fehlgeleiteten Ernährung (fast food und Coca Cola…!) und anderer widriger Umstände bezeichnet. Dies soll nicht heißen, daß moderne Umweltfaktoren wie das Leistungsstreben in der Schule, die allgemeine Hektik und der Überfluß an Freizeitaktivitäten das Leben der ADS-Patienten nicht deutlich erschweren können!

Als HAUPTSYMPTOME der ADS-STÖRUNG sind altersunabhängig folgende Merkmale immer vorhanden:

Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung
Störung der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung
Störung der Gedächtnisbildung (= Abspeicherung, „Vernetzung")
Diese Menschen sind also leicht ablenkbar, bleiben nie bei der Sache, führen nichts zu Ende, haben keine Ausdauer, hören nicht zu, vergessen rasch, lernen nicht aus begangenen Fehlern, haben Mühe Strategien zu entwickeln, etc. etc…
Als FAKULTATIVE SYMPTOME (durch mangelhafte Steuerungsmöglichkeiten) stehen im Vordergrund:

Motorische Hyperaktivität (kann auch fehlen!)
Dauernde (evtl. auch nur innere) Rastlosigkeit, ziellose Hyperaktivität, kein Stillsitzen, andauernde Zappeligkeit, evtl. verstärkter Rededrang, Nägelknabbern, Bemalen von Hefträndern, Beknabbern von Bleistiften, etc. etc…
Impulsivität
Unvorhersehbares, unberechenbares Verhalten (Unfallgefahr!), kaum gedacht - schon getan!
Erregbarkeit, Irritierbarkeit
Frustrationsintoleranz, starke Stimmungsschwankungen, Empfindlichkeit gegenüber Kritik, rasches Weinen, große Störanfälligkeit, Wutausbrüche, Aggressivität
Mangelhafte emotionale Steuerung
Zunehmende Selbstwertstörung, dysphorisch bis suizidal, fehlendes oder übersteigertes Einfühlungsvermögen, mangelnde Realitätskontrolle, Mutlosigkeit, Verleugnung von Schwierigkeiten, mangelnde Körperpflege, lange Zeit unreifes und kindisches Verhalten
Dissoziales Verhalten
Außenseiter, wenig Freunde, Streitsüchtigkeit, Schlagen und Raufen, Klassenclown, destruktiv bis kriminelles Verhalten (evtl. in Banden)
Alle diese Primärsymptome sind unterschiedlich ausgeprägt und sollten beim ADS-Patienten in der Regel vor dem 7. Lebensjahr aufgetreten sein und während mindestens 6 Monaten angedauert haben. Ähnlich imponierende, vorrübergehende und meist reaktive Teilstörungen sind bekanntlich häufig und müssen von einem ADS deutlich abgegrenzt werden!

Hier der Link zur Seite und weitere Interessante Informationen:

http://www.osn.de/user/hunter/ii-96-a1.htm

mG
nyke

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engl Ausdruck für schwerweigende Entwicklungstörung. Fliessender Übergang zu Autismus 8frühkindlcher). ADS gehört im weiteren Suinne auch zum autistischen Spektrum, besteht auch ein fliessender Übergang zb zu Asperger Syndrom (ist auch Autismus)

Ist ein Kind von Dirv oderv in der Familie betroffen?
Wichtig ist eine möglichst schnelle therapie wenns zutrifft.
In diesem Falle schreib zurück, kann ir einige sehr wichtige tipps geben

Beat
Vater einerseits ehemaliger und andererseits immer noch betroffener kinder

Hallo Nyke

Den guten artikel ich gerne mit neusten Forschungen und Erfahrungen ergänze:
ADS ist eine Stoffwecshelstörung (im Gehirn) und ADS Betroffene haben auch sonst einen etwas tieferen und anderen Stoffwechsel.

Studien und Erfahrungen inkl den Meinigen, haben „herausgefunden“, dass durch die behebung des alllgemienen stoffwcehsels ADS therapiert werden kann. Dazu müssen organische Bwelastungen und Defizite rausgefunden werden. Diese sind individuell, weshalb es kein allerweltsheilmittel gibt. Aber folgendes hat man festgestellt:

  • Das Omega3 Niveau ist bei ADS’ler 1/3 tiefer. Grosstudie in England zeigt verbesserung bei grob 40% mit entsprechender Abgabe (demnächst veröffentlichung)
  • Zinkgehalt im Serum ist bei den meisten zu tief inkl Magnesium.
    Zinkabgabe gibt in etwa 1/3 Verbesserung
  • oliantigene Diät hilft gemäss Studie 24 bis 80%(!!) in der Praxis bei mehreren hundert Kindern in der schweiz war es sogar eher der obere wert (Prof Dr Egger, AEV Schweiz)
  • gibt 15 Studien die eine Hilfe durch hochdossiertes Vitamin B6 alleine oder mit magnesium aufzeigen.
  • Schlddrüsennormalisierung hilft einigen
  • Bleiausleitung hilft auch einigen
  • Dito Quecksilberausleitung bei vielen, Dazu besteht aber im Gegensatz zu obigen 2, keine verlässliche Studie, kann es aber selber bezeugen.
  • Dito Darmsanierungen

Wichtig: Es hilft nur, wenn man davon betroffen ist, dh ein defizit oder eien belastung hat. Die kann man anhand von indizien abschättzen und mittels Labortests meist sicher bestimmen lassen.
Vorteil: Mann muss nicht Sachen probieren, die dann dem eigenen kind nichts helfen und man behandelt trotzdem eine Mitursache nebst der genetik

Gruss
Beat
Vater mit entsprechender kinder und Erfahrungen

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