Wenn ich einen Fußballer verkaufe.
oder einen Fussballer vermittle
Wenn ich einen Fußballer verkaufe.
oder einen Fussballer vermittle
Ein Unterschied besteht z. B. darin, dass „vermitteln“ - im Gegensatz zu „verkaufen“ - keineswegs immer eine pekuniäre Konnotation (also nicht automatisch mit Geld zu tun) hat:
„Vermitteln“ kann auch bedeuten: nahebringen / erwärmen für / gewinnen für / verständlich machen, Verständnis erwecken für - dabei muss aber kein Geld fließen.
Bei Deinen Fußballer-Beispielen geht es letztlich beide Male um ein Geschäft. Es können aber nicht nur Geschäfte vermittelt werden, sondern auch ideelle Werte.
Jemandem (Verständnis/Aufgeschlossenheit für) Kunst zu vermitteln, ist nicht gleichbedeutend damit, ihm irgendwelche Bilder zu verkaufen.
Den Verkauf eigener Bilder als „Vermittlung von Kunst“ zu deklarieren, dürfte zu allerhand Missverständnissen führen …
Gruß
Kreszenz
Wenn ich einen Fußballer verkaufe.
oder einen Fussballer vermittle
„vermitteln“ heißt, man ist ein Zwischenhändler. Man verkauft das Produkt nicht, sondern man führt Käufer und Verkäufer zusammen und bekommt dafür eine Provision.
Der Verein A verkauft einen Fußballer an Verein B. Damit das Geschäft überhaupt zustande kommen kann, kann ein Vermittler eingesetzt werden, der die beiden Vereinsmanager zusammenführt. Obwohl ich nicht weiß, wie das beim Fußball funktioniert, wäre das der Bedeutungsunterschied der beiden Verben.
Wenn ich einen Fußballer verkaufe.
Hallo,
ich würde behaupten, das kannst du garnicht. Etwas verkaufen kann nur der Eigentümer, und das ist (schlimm genug) der Verein. Dass du Eigentum an einem anderen Menschen hast, gibt es meines Wissens seit Abschaffung von Sklaverei und Leibeigenschaft nicht mehr.
Bei den Rechten des Vereins gibt es auch noch Einschränkungen, sonst wäre das Ganze grundgesetzwidrig. Vielleicht solltest du deine Frage auf Pferde umformulieren.
Gruss Reinhard
OT
Hallo,
Etwas verkaufen
kann nur der Eigentümer, und das ist (schlimm genug) der Verein.
Du siehst das falsch. Der Verein schließt einen zeitlich begrenzten Vertrag, auf dass der Spieler während dieser Zeit nur für diesen Verein spielen darf. Ein Verein hat keine Eigentumsrechte über irgendeinen Spieler.
Möchte der Spieler vor Vertragsende für einen anderen Verein spielen, dann sucht er sich einen anderen Verein und bittet ihn um Bezahlung einer Ablösesumme (=Schadenersatz. Er kann diesen Betrag auch selbst begleichen). Möchte er nach Ablauf des Vertrags wechseln, so kann er dies ohne Ablöse.
Dass du Eigentum an einem anderen Menschen hast, gibt
es meines Wissens seit Abschaffung von Sklaverei und
Leibeigenschaft nicht mehr.
Im Fußball aber auch nicht. Die Begrifflichkeiten Kaufen = Eigentum sind in diesem Zusammenhang falsch.
Franz
Kunst zu vermitteln, ist nicht gleichbedeutend, irgendwelche
Bilder zu verkaufen.
Den Verkauf eigener Bilder als „Vermittlung von Kunst“
zu deklarieren, dürfte zu allerhand Missverständnissen führen
…
richtig: das Verkaufen von Bilder, Wird in der Gewerbeordnung genau geregelt.deshalb kann jedes Oednungsamt eine gesetzliche Erlaubnis voraussetzen, Bilder in den Fußgängerzonen verkaufen zu dürfen, Auch wenn die Bilder hochwertige kunst ist.
In der Gewerbeordnung wird anders ebenfalls Genau erklärt, dass das Vermitteln das Wirken mit Kunst - keineswegs immer eine pekuniäre
Konnotation beinhaltet:
„Vermitteln“ muss im Sinne des Kunstschutzes gesehen werde,Wie der Kunstschutz ZB.in der Mephisto-Entscheidung aufgestellt wurde.
Du hast Recht:
Den Verkauf eigener Bilder als „Vermittlung von Kunst“
zu deklarieren, dürfte zu allerhand Missverständnissen führen
eben darum geht es, die Öffendliche Gewalt greift lieber auf den Begriff „Verkaufen“ zu, damit ist man formal auf der richtigen Seite das verkaufen auch selbstgemalter Bilder ohne Erlaubnis für Ordnungswidrig zu erklären.
wenn ein Widerspruch auch noch von Amts- und verwaltungsrichter mißachtet wird,
sich für das Verbot des Verkaufens erwärmen, dann wird hiermit nicht nur die Ausnähme in der Gewerbeordnung Umgangen,auch die Unangreifbare Kunstfreiheit in Weisung der Mephisto-Entscheidung
Danke für die Formulierungshilfe