Was ist von Rankings zu halten?

Hallo,

ich beschäftige mich grad ziemlich intensiv mit Unis und welche wohl die beste ist.

Dabei konnte ich natürlich die ganzen Rankings nicht außer acht lassen und stellte fest, dass a) die Leute, die vor Ort studieren sowieso immer was anderes sagen als das Ranking b) sich die Rankings untereinander unterscheiden und c) gestandene Leute vom Fach ihre persönlichen Rankings machen.

(Beispiel: Politikwissenschaften in Bonn: Alle Studis finden Bonn klasse, ein Junior-Prof von dem Fach meinte, Bonn gehöre zu den führenden Unis und sei gut in internationaler Politkwiss., bei CHE schneidet Bonn aber eher schlecht bis mittel ab.)

Wie seht ihr das? Wie weit darf man auf Rankings oder sein Bauchgefühl hören?

Lena

Moien

Dabei konnte ich natürlich die ganzen Rankings nicht außer
acht lassen und stellte fest, dass a) die Leute, die vor Ort
studieren sowieso immer was anderes sagen als das Ranking b)
sich die Rankings untereinander unterscheiden und c)
gestandene Leute vom Fach ihre persönlichen Rankings machen.

Wie seht ihr das? Wie weit darf man auf Rankings oder sein
Bauchgefühl hören?

In den technischen Bereichen spielt es bei 80-90% der Leute nach der ersten Anstellung keine Rolle mehr. Nur bei denen die ganz, ganz weit hoch hinaus wollen fragt man noch nach. In den nicht technischen Bereichen sieht es eher andersrum aus.

Bei der ersten Anstellung ist die Meinung der Personnalabteilung das einzige was zählt. Und deren Einsätzung setzt sich nicht gerade selten aus Halbwissen, Werbeaktionen der Hochschulen, persönnlichen Vorlieben und zu einem geringen Teil früheren Bewerbern zusammen. Wenn du also schon einen Arbeitgeber im Blick hast: frag mal nach was gut wäre…

cu

H wie Hola.

Man findet immer das Ranking, was einem genau das sagt, was man hören möchte.

Richte Dein Augenmerk auf Punkte wie:

* Größe der Universität

* Studierbarkeit/ Betreuung

* Abschlußquote

* Abbruchquote

* Durchschnittsabschlußnoten

* Durchschnittstudiendauer

* Ausstattung, finanzieller Rahmen

* Kontakte in die Wirtschaft und Forschung

usw.

Je nachdem, kann man entsprechende Rückschlüsse ziehen.

Bspw. ist eine kleine Universität günstiger, die Betreuung und das Klima deutlich angenehmer. Die Abschlußquote ist ein Indiz, wie sinnvoll/wie sinnlos gesiebt wird, sofern man gewisse statistische Daten für den jeweiligen Studiengang heranzieht. Die Abbruchquote ermöglicht ähnliche Rückschlüsse. Brechen viele ab, so ist zu vermuten, daß zumindest „etwas“ nicht stimmt. Durchschnittsabschlußnoten sollten nicht zu schlecht ausfallen, da auch hier Betreuungsgedanke, Studierbarkeit, … dahinterstehen.
Die Durchschnittsstudiendauer gibt einen Eindruck, in welchem Maße man zügig durchkommt, oder ob viel gebummelt wird.

Um Rankings auszuwerten, ziehe aber stets die statistischen Mittelwerte eines Studienganges heran. Also wieviele brechen im allgemeinen ab, wieviele Semester werden i.d.R. genötigt, wohin und wie weit kommt man mit dem Abschluß überhaupt et cetera et cetera.

MfG

Auch hallo.

Zusätzlich zu dem bisher Gesagten:
-wem es an einer Universität nicht gefällt, muss sich fragen lassen, warum er/sie dort denn (noch) studiert.
-ausserdem gilt beim Ruf einer Universität zu beachten, wer da eigentlich ruft. Für den gewählten Studiengang unqualifizierte Leute werden hier nämlich keinen guten Ruf attestieren…

HTH
mfg M.L.

Wie seht ihr das? Wie weit darf man auf Rankings oder sein
Bauchgefühl hören?

Lena

Hallo Lena

meine persönliche Meinung: Solange man nicht promoviert, oder an seiner Diplomarbeit/Magister arbeitet, ist es wirklich VÖLLIG egal, an welcher Uni man ist. Man bekommt in allen Fächern an allen unis haargenau dasselbe beigebracht. Worauf es jetzt ankommt ist meiner Meinung nach in erster Linie: willst du in einer großen Stadt, wieMünchen studieren? oder magst du ein eher weniger anonymes Studium in einer kleineren Uni?
Kurz gesgat: am Anfang vom Studium ist es vielvielveilVIEL wichtiger, daß du dich im Umfeld wohlfühlst… Ich bin mir sicher 80% der studienabbrecher quote hat auch damit zu tun. Später im Stduum, wenn die indivduelle Betreung. Oder Laborausstattung etc wichtiger wird, ja dann ist es nochmel eine Überlegung wert, die Uni zu wechseln.

so gesehen hab ich 2. Kriterien zur Auswahl der Uni (die meisten Studenten werden das wohl genauso sehen, schötz ich):

  1. Welche Stadt ziehst du vor, Groß/klein? Norden,Süden? am Meer? in den Alpen… In der nähe v Eltern?

  2. je nach studienfach: wenn du keinen Bock auf Überfüllte Säle in Geschichte oder BWL oder sonstwas hast, dann wäre es vielleicht ne Überlegung wert an ne Uni „in der provinz“ zu gehen…

Grüße, Tom

Ich würde noch hinzufügen:

  • Veröffentlichungen der Prof´s
  • Studentische Mitarbeiterstellen
  • Regelmäßig Dozenten von Außerhalb?

Läßt z.B. Rückschlüsse zu, ob und wie auch darauf geachtet wird wie wichtig den Prof´s die Studenten sind.

Blödsinn
Hallo, Tom!

Solange man nicht promoviert, oder
an seiner Diplomarbeit/Magister arbeitet, ist es wirklich
VÖLLIG egal, an welcher Uni man ist. Man bekommt in allen
Fächern an allen unis haargenau dasselbe beigebracht.

Das ist kompletter Blödsinn: Die Schwerpunkte innerhalb der Fächer unterscheiden sich massiv an den verschiedenen Unis, ebenso wie das Niveau der Professoren und des Lehrbetriebs!

Und Dein Vorschlag, mitten im Studium die Uni zu wechseln, ist auch nicht gerade ein guter Rat: Fast immer ist ein Uniwechsel mit dem Verlust eines Semesters verbunden, weil Kurse nicht anerkannt und nachgeholt werden müssen: Ein weiterer Beweis dafür, dass eben nicht überall das Gleiche gelehrt wird.

Gruß
Lea

nichts.
ist alles professorabhaengig…schau mal bei „meinprof.de“ rein…

mfg:smile:
rene

Hallo Lena,

wenn ich noch mal anfinge zu studieren, würde ich es wohl so machen:
Grundstudium an einer möglichst kleinen Uni und in der Zeit schauen, wo meine Interessen liegen. Die Uni, die diesen Interessen am nächsten kommt, nach Ablegen des Vordiploms, oder demnächst wohl nach dem Bachelor zum Weiterstudieren wählen.
Ob das bei allen Fächern geht (wg. Nummi Klausi) kann ich aber nicht sagen. Chemie hatte so was nie.

Gandalf

Hallo,

so richtig einig ist man sich eigentlich nur bei den ganz, ganz schlechten.

Alle anderen würde ich nach Bauchgefühl auswählen.

Gruß

Peter

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Ich war dabei!!!
*auch mal äußer*

Also ich war da tatsächlich mal an so einem Ranking (Stern) beteiligt.
(Zufällige Auswahl über die Matrikelnummer)
Wenn man den Fragebogen kennt, weiß man, dass da im Grunde kaum was von zu halten ist- weil die Fragen völlig am Ziel vorbei gehen und aufgrund
maschineller Auswertung das Schreiben von Randnotizen nicht zulässig ist. Nun beschäftigt sich lustigerweise das Psychologiestudium bekanntlich auch mit der Fragebogenkonstruktion, so dass der meines Erachtens „durchgefallen“ ist.
Pro Studiengang/ Uni werden auffallend wenige Leute befragt.-
So können Ergebnisse zustande kommen, die nicht im geringsten die Meinung der Masse wiederspiegeln. In meinem Fall waren es, wenn ich mich richtig erinnere, 24 (!) Leute für den gesamten Studiengang (!). Hinzu kommt, dass Du Deine Uni, abhängig vom Semester unterschiedlich bewertest, weil Du als Siebtsemestler andere Bedürfnisse hast, als jemand kurz vor dem Diplom oder jemand der gerade seine erstes Semester hinter sich hat.
Mindestens für die Geisteswissenschaften gilt, dass sich die Lehrinhalte, sowohl im Grund- als auch im Hauptstudium maßgeblich unterscheiden- so dass man eigentlich kein vergleichendes Ranking durchführen dürfte (ähnlich der ewigen Frage des vergleichbaren Abiturs). Für den Bereich Psychologie- wo ich nunmal beheimatet bin- sind die Unterschiede enorm- abhängig von der Ausrichtung der Universität (naturwissenschaftlich und/oder sozialwissenschaftlich).
Und das ist auch gut so- weil wir nunmal alle unterschiedlich sind, unterschiedliche Ansichten vertreten und uns allen unterschiedliche Dinge liegen.

Ich persönlich hatte die Möglichkeit mir Einblicke in unterschiedliche Universitäten zu holen und musste feststellen, dass mir, mehr oder weniger durch Zufall nach einem Wechsel (die ZVS wollte mich doch tatsächlich nach Bielefeld abschieben :smile: ), meiner Ansicht nach das beste passiert ist, was kommen konnte.
Wenn ich richtig informiert bin: letzter Platz im Ranking des Sterns.
Mein Urteil: bestens.

Das unterschiedliche Urteil würde ich in diesem Fall auf die unterschiedlichen Lernbedürfnisse zurückführen. Während der eine es mag Dinge genau vorgegeben zu bekommen, steht der andere auf eigenverantwortliches Arbeiten (wertfrei). Ausschlaggebend ist auch, was man denn so „gewohnt“ ist. Psychologie ist aufgrund der postgraduierten Ausbildung ein recht teures Studium- das schlägt sich auch in der studentischen Population nieder. In meinem Jahrgang waren beispielsweise viele Mitstudenten aus Internaten, die schlichtweg andere Lernumgebungen gewohnt waren.

Fazit: Eine Befragung an einem Bruchteil der Studenten durchzuführen, die nun mal eine völlig heterogene Masse sind, ist der größte Schwachsinn, der einem in dem Zusammenhang einfallen kann.
Jeder Sozialwissenschaftler lernt im Grundstudium Statistik und Methoden und - egal an welcher Uni- sollte Dir mit seinem Wissen - ebenfalls egal wo gelernt- einen Großteil dieser Rankings (vor allem die bekannten) in der Luft zerreißen (können).

Mein Tip: sich hinsetzen und überlegen was man will. Unis hinsichtlich ihrer (Forschungs-)Schwerpunkte abklappern. Wer noch nicht genau weiß wo er hin will liegt mit einem „breit angelegten“ Studiumsspektrum immer richtig und hat die Möglichkeit sich dann, ggf. mit einem Wechsel nach dem Grundstudium, je nach Interesse zu spezialiseren.
Ausschlaggebend ist das „Wohlfühl- oder Bauchgefühl“
Bielefeld ist für meinen Fachbereich eine der renommiertesten Universitäten. Ich hab mich da trotzdem nur genau 5 1/2 Stunden aufgehalten und meine Entscheidung nie bereut. Also angucken gehen.
Athmosphäre aufsaugen.

Gott sei Dank *auf Holz klopf* zählt bei einem Vorstellungsgespräch auch heute noch die präsentierte Kompetenz und nicht der Name.
Wer sich zu verkaufen weiß, kann in der Baumschule studiert haben.
Möglich, dass es da Unterschiede zwischen den einzelnen Studiengängen gibt, aber selbst dann würde ich dafür plädieren dahin zu gehen, wo man sich wohlfühlt (sofern man sich das halbwegs aussuchen kann), weil man da einfach die nächsten 5, 6, 7 Jahre ausharren muss. Ich nehme an, Du würdest Dein Kind anzunehmenderweise auch nicht auf eine Schule schicken, die zwar einen Namen hat und vielleicht sogar später berufliche Vorteile mit sich bringt, wenn es weinend in der Tür steht, weil es sich dort nicht wohlfühlt. Also wwarum sollte man sich das selber antun. Das nagt an der Motivation und damit an deiner Qualität.

Hallo Lena,

wenn ich noch mal anfinge zu studieren, würde ich es wohl so
machen:
Grundstudium an einer möglichst kleinen Uni und in der Zeit
schauen, wo meine Interessen liegen. Die Uni, die diesen
Interessen am nächsten kommt, nach Ablegen des Vordiploms,
oder demnächst wohl nach dem Bachelor zum Weiterstudieren
wählen.

das funktioniert nicht ganz so, wie du denkst. zumindest nicht bei uns. das grundstudium ist an jeder uni anders. nur mit den neuen bachelor, was etwas anderes ist als ein grundstudium, geht das.

mfg:smile:
rene

Hallo Rene,

das funktioniert nicht ganz so, wie du denkst.

das hat früher bei uns (Chemiker) durchaus funktioniert.

zumindest nicht bei uns.

Das bestreite ich nicht.
Da aber Lena in ihrer Ausgangsfrage keine konkreten Angaben über ihr Ziel genannnt hat, hab ich meine Ideen geschrieben.

das grundstudium ist an jeder uni anders.

In Chemie ist es bzw. war es weitestgehend identisch.
Wenn Du also z.B. in Bonn das Vordiplom gemacht hattest, konntest Du problemlos nach Marburg wechseln oder sonstewohin.

nur mit den
neuen bachelor, was etwas anderes ist als ein grundstudium,
geht das.

Es ist mir schon klar, daß ein Bachelor etwas anderes ist als ein Vordiplom, sooo lange bin ich nicht aus der Hochschule raus :wink:

Gandalf

das grundstudium ist an jeder uni anders.

In Chemie ist es bzw. war es weitestgehend identisch.
Wenn Du also z.B. in Bonn das Vordiplom gemacht hattest,
konntest Du problemlos nach Marburg wechseln oder sonstewohin.

ich waere auch dafuer - aber der stolz einiger professoren muesste wohl darunter leiden - keine ahnung.

bei uns - selbst an der fh haben sich die profs total kleinlich. es erzaehlten mir mehrere wechsler, ob das die faecher werkstofftechnik, informatik oder mathe betrifft, dass, obwohl schon 2 semester bestanden(selbst an der uni), sie eines noch mal machen muessten, weil der stoff nicht identisch ist.

fuer uns studenten halsen sich die profs gerne die arbeit auf - ist das nicht zuvorkommend:smile:

aber ich kann mir gut vorstellen, dass es unis gibt, in denen die profs nicht mit schlips ins bett gehen…sowas sollte dann elite-uni genannt werden, wenn’s nach mir ginge:smile:)))

mfg:smile:
rene

ist alles professorabhaengig…schau mal bei „meinprof.de
rein…

Da habe ich in der Tat schon mal geguckt; geholfen hat mir das wenig, weil von den zur Auswahl stehenden Unis sehr wenige nur aufgelistet und noch weniger bewertet waren…

Allerdings hab ich mich jetzt mit ein paar Studenten (in Bonn) unterhalten, die waren alle ziemlich glücklich mit ihren Professoren. Anti-digital ist manchmal doch besser… :wink:

Hallo, Tom!

Solange man nicht promoviert, oder
an seiner Diplomarbeit/Magister arbeitet, ist es wirklich
VÖLLIG egal, an welcher Uni man ist. Man bekommt in allen
Fächern an allen unis haargenau dasselbe beigebracht.

Das ist kompletter Blödsinn: Die Schwerpunkte innerhalb der
Fächer unterscheiden sich massiv an den verschiedenen Unis,
ebenso wie das Niveau der Professoren und des Lehrbetriebs!

Das habe ich auch herausgefunden. Beispiel Politik: In Münster kann man es ausschließlich mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt studieren, während in Düsseldorf das ganze mit MeWi und Soziologie kombiniert ist. In Bonn ist die MeWi komplett außen vor, dafür gitbs hier im „Wahlbereich“ Wirtschaft oder Jura oder Zeitgeschichte.

Das ist natürlich ein starkes Stück, und sowas hab ich mir auch schon gedacht. Die können ja rein praktisch nicht alle befragen und wenn mann dann 27 verschiedene Studiengänge ranken will, ist man erstmal ein bischen beschäftigt. (Klar, die haben da Institute und Leute für - aber wenn man wirklich mehr als 24 Leute pro Studiengang befragen will, wird der Aufwand enorm.)

Mein Tip: sich hinsetzen und überlegen was man will. Unis
hinsichtlich ihrer (Forschungs-)Schwerpunkte abklappern. Wer
noch nicht genau weiß wo er hin will liegt mit einem „breit
angelegten“ Studiumsspektrum immer richtig und hat die
Möglichkeit sich dann, ggf. mit einem Wechsel nach dem
Grundstudium, je nach Interesse zu spezialiseren.
Ausschlaggebend ist das „Wohlfühl- oder Bauchgefühl“
Bielefeld ist für meinen Fachbereich eine der renommiertesten
Universitäten. Ich hab mich da trotzdem nur genau 5 1/2
Stunden aufgehalten und meine Entscheidung nie bereut. Also
angucken gehen.
Athmosphäre aufsaugen.

Das habe ich in der Tat getan und kann auch sonst jedem empfehlen, sich mal mit den Studenten vor Ort zu unterhalten.
Ich habe mir wirklich die Uni ausgesucht, die mir von der ATmosphäre her am besten gefallen hat. Und die noch ein nettes „Drumherum“ hat, also wo man an schönen Partnerunis studierne kann, die mit vielen Institutionen bzgl. Praktika etc. kooperieren…

wenn man davon ausgeht, dass die meisten studenten dieses forum nur zum dampf ablassen benutzen, bedeutet " kein eintrag" etwas positives:smile:

aber du wirst nirgendwo eine schule finden, in der die profs die lieblinge der studenten sind. das ist mal 1 prof oder so…und dann ist das abhaengig von student zu student.

es gibt allerdings auch richtige scheisser, bei denen sich die studenten einig sind. die giebts aber ueberall - denen kannst du auch im leben nicht aus dem weg gehen.

wenn du danach gehst, was die studenten oder die schulen von sich oder dem anderen sagen, verlaesst du dich zu sehr auf andere. bald bist du student und du bist diejenige, die gestaltet. und dann gestalte einfach und sei nicht trist, wenn dir mal etwas in die quere kommt. suche nicht nach schoenheit oder sympatie aus, sondern nach angebot und ort(grossstadt - viel rummel/kleinstadt - gemuetlich usw.)…ansonsten wirst du mit sicherheit enttaeuscht werden, weil es immer andern kommt als man denkt und es nach 2 monaten immer anders aussieht als am ersten tag.
genau das ist naemlich der punkt bei sogenannten rankings.

alle wollen an der friedefreudeeierkuchenuni studieren, wo die studenten die profs dutzen…:smile:))und keiner an der graffrankenssteinuni im todestal, wo jeder schweissueberstroemt arbeiten muss…ich weiss auch nicht, warum.

ich hoffe, meine wirren gedanken konnten dir helfen:smile:

mfg:smile:
rene

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wenn man davon ausgeht, dass die meisten studenten dieses
forum nur zum dampf ablassen benutzen, bedeutet " kein
eintrag" etwas positives:smile:

Ja so kann mans natürlich auch sehen… :wink:

aber du wirst nirgendwo eine schule finden, in der die profs
die lieblinge der studenten sind. das ist mal 1 prof oder
so…und dann ist das abhaengig von student zu student.

es gibt allerdings auch richtige scheisser, bei denen sich die
studenten einig sind. die giebts aber ueberall - denen kannst
du auch im leben nicht aus dem weg gehen.

Ja das ist klar. Aber ich habe mir gedacht: Die Leute, die an der Uni studieren und die da rumlaufen haben sich Gedanken gemacht, warum es die Uni sein soll. Das kann sein a) weil sie pendeln und die Uni nah ist b) weil man nur da ein Fach studieren kann oder meistens c) weil ihnen irgendwas gut gefallen hat. Und das wollte ich rausfinden. Das kann ja auch sein, dass man in der Stadt gut lebt usw. Und auch, wenn der Student da absolut nicht studieren will und sich da hin quält und unglücklich ist, gibt es ja Gründe: Weil die Profs in dem Fach extrem blöd sind oder die Uni zu groß oder die Wohnheime zu voll. Sowas leist man ja eigentlich selten, die sind schon Studenten und können zu dem was sagen, was noch auf mich zukommt.

wenn du danach gehst, was die studenten oder die schulen von
sich oder dem anderen sagen, verlaesst du dich zu sehr auf
andere. bald bist du student und du bist diejenige, die
gestaltet. und dann gestalte einfach und sei nicht trist, wenn
dir mal etwas in die quere kommt. suche nicht nach schoenheit
oder sympatie aus, sondern nach angebot und ort(grossstadt -
viel rummel/kleinstadt - gemuetlich usw.)…ansonsten wirst du
mit sicherheit enttaeuscht werden, weil es immer andern kommt
als man denkt und es nach 2 monaten immer anders aussieht als
am ersten tag.

Also - bei mir gehört unter den Punkt „Sympathie“ auch, wie das Angebot ist, ob ich da aus vielen Partnerunis auswählen kann, ob da viele Medienstationen in der Nähe sind usw.
Ich bin auch eher eine, die sich dann ein bischen engagiert, anstatt nur rumzumeckern. Aber man muss ja schon irgendwas finden, wo es sich auch zu engagieren lohnt…

ich hoffe, meine wirren gedanken konnten dir helfen:smile:

Ja so, mas o menos… ich weiß nicht, ob ich da alles richtig verstanden hab, aber… :wink:

mfg:smile:
rene

Mfg,

Lena

Ja das ist klar. Aber ich habe mir gedacht: Die Leute, die an
der Uni studieren und die da rumlaufen haben sich Gedanken
gemacht, warum es die Uni sein soll. Das kann sein a) weil sie
pendeln und die Uni nah ist b) weil man nur da ein Fach
studieren kann oder meistens c) weil ihnen irgendwas gut
gefallen hat. Und das wollte ich rausfinden.

genau das meine ich mit der allesprimafeinuni:smile:

du wirst ueberall positive punkte und ueberall negative punkte finden:smile:
du musst dich nur entscheiden und hinter dieser entscheidung bleiben und nicht denken: ach haett’ ich nur…das koennte schief gehn.

denk drueber nach, dass du von 10 oder 20 tausend studenten 10 befragen wirst oder so…

dann stuetzt du deine zukunft auf die meinung von 10 studenten. stell dir vor, die 10 studenten sagen(das, was jeder von seiner uni sagt) zieh dich warm an, es ist ganz schoen schwer…mach lieber was anderes.

Das kann ja auch
sein, dass man in der Stadt gut lebt usw. Und auch, wenn der
Student da absolut nicht studieren will und sich da hin quält
und unglücklich ist, gibt es ja Gründe: Weil die Profs in dem
Fach extrem blöd sind oder die Uni zu groß oder die Wohnheime
zu voll. Sowas leist man ja eigentlich selten, die sind schon
Studenten und können zu dem was sagen, was noch auf mich
zukommt.

profs sind lehrer…was wuerdest du denn einem schueler aus der grundschule empfehlen, wenn er sich das gym aussuchen will.

du wirst aus dem abwaegen und positiv und negativ nicht rauskommen, wenn du nach der perfekten stadt mit der perfekten uni, an der perfekte profs sind, suchst.

Also - bei mir gehört unter den Punkt „Sympathie“ auch, wie
das Angebot ist, ob ich da aus vielen Partnerunis auswählen
kann, ob da viele Medienstationen in der Nähe sind usw.

partnerunis?medienstationen?

jede uni hat partnerunis…

Ich bin auch eher eine, die sich dann ein bischen engagiert,
anstatt nur rumzumeckern. Aber man muss ja schon irgendwas
finden, wo es sich auch zu engagieren lohnt…

du willst dich also nur engagieren, wenn an der tuer steht: service center engagierte studenten?

wenn du dich engagieren willst, glaub mir, bist du an jeder uni herzlich willkommen…eine uni lebt von engagierten studenten.