Hallo zusammen,
angenommen, ein schwerbehinderter Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst gerät nach 20 Jahren beim selben Dienstherren mit dem Personalchef aneinander.
Dieser zieht dann das Intergrationsamt hinzu, welches wider Erwarten und zum Erstaunen aller Arbeitnehmer(!) bie dem Gespräch auf seiten des Arbeitgebers steht.
Ist der AN an die genauen Empfehlungen des IA gebunden? Wie weit geht die Macht des IA? Kann es dem AN vorschreiben, welche Stunden er zu arbeiten und welche er freizunehmen hat?
Dringend!!!
Gruß
Tina
Hallo,
Ist der AN an die genauen Empfehlungen des IA gebunden?
Wenn es nur Empfehlungen sind, dann sind es nur Empfehlungen. Das Integrationsamt soll ja vermitteln.
Scheinbar sind die Fronten hier sehr verhärtet. Vielleicht gabs aber auch [bewusst?] falsche Infos zur Sache gegenüber dem Integrationsamt.
Ohne jegliche Hintergrundinofs, kann hier aus der Ferne auch nicht sonderlich gut geholfen werden.
MfG
Vollzitat gelöscht
Was genau meinst du denn mit Hintergrundinfos?
Wenn das alles passiert wäre, dann wären die falschen Infos von Seiten des AG gekommen, der ja bereits einen Brief an das Integrationsamt geschrieben hätte. Den Inhalt würde natürlich der AN nicht kennen. Und die beiden vom IA hätten ganz schön gegen den AN gearbeitet, als wären sie voreingenommen gewesen oder vom AG bestochen. - My humble opinion 
Weiss nicht, ob das jetzt zur Aufhellung beigetragen hat. Wenn du noch etwsa wissen möchtest, dann frag ruhig. Wir brauchen dringend Infos und Meinungen.
Schöne Grüße
Was genau meinst du denn mit Hintergrundinfos?
Na ganz einfach [in möglichst kurzer Form] die Geschichte dazu.
Weiss nicht, ob das jetzt zur Aufhellung beigetragen hat.
Nicht wirklich.
Wenn
du noch etwsa wissen möchtest, dann frag ruhig.
Ohne irgendwas dazu zu wissen, kann ich bis jetzt dazu nichts fragen. Es gibt keinen Standardfragenkatalog bei Vorgehen X. Das ist meist einzelfallabhängig.
Vollzitat gelöscht
Also: Der AN ist 70% schwerbehindert und es gibt Unklarheiten wegen Mehrarbeit. Im Gespräch zwischen AG, AN und IA macht das IA dem AN in ziemlich rüdem, unverschämten Ton klar, dass das, was anliegt, keine Mehrarbeit ist.
Die ganze Zeit drängen die Herren vom IA den AN, die Schweigepflicht seiner Ärzte und des Versorgungsamtes aufzuheben und vor dem AG(!) zu sagen, welche Art der Behinderung er hat.
Sie sprechen aus einer ziemlichen Machtposition heraus und versuchen wiederholt, den AN einzuschüchtern.
Dann schlagen sie vor, die Arbeitszeiten neu zu verteilen und dass der AN in den Wochen, in denen er Samstag 4 Std. arbeiten muss, Dienstag und Donnerstag je 2 der Überstd. abbaut.
Der AN möchte aber lieber am Montag Überstunden abbauen.
Ist das nu eine Empfehlung oder eine Anordnung? Hat das IA wirklich so viel Macht?
Da war nichts von „Schutz des Schwerbehinderten“ oder „Vermittlung“, da war nur dem AG Recht geben und ihn in seinen Forderungen unterstützen!