Habe ständig Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in einen Oberschenkel (Nerv?). Suche nach einer Lösung meines Problems nach erfolgloser Spritzenkur und Akupunktur. Nach einer Kernspintomographie kam es zu folgender Beurteilung: „Osteochondrosis intervertebralis Typ II in den Segmenten LWK 3/4 bis bis LWK 5/SWK1 mit Spondylarthrosen und relativer knöcherner Enge der Neuroforamina L3 und L4 beidseits. Flache medio-bilaterale Bandscheibenprotrusion LWK 2/3. Spondylose im thorakolumbalen Übergang.“
Wer kann mir das einmal verständlich übersetzen bzw. hat evtl eine Lösung?
Arminius
Sehr geehrter Herr Patient,
als Diagnostiker und Therapeut habe ich ebenfalls ein nicht unwesentliches Problem: Wer hat wie untersucht?
Meiner Meinung nach sind etwa 50% der Untersuchungen unvollständig oder oberflächlich durchgeführt worden.
Hinzu kommen Interpretationsproblematiken.
Weiterhin ist allgemein-medizinisch bekannt, daß Spondylarthrosen, Bandscheibenprotusionen und weitere Wirbelsäulenproblematiken nicht unbedingt schwerwiegende Schmerzausstrahlungen oder Beeinträchtigungen mit sich bringen müssen.
Um bei Ihrem Beschwerdebild zu bleiben: wurde ein Beckenschiefstand diagnostiziert und durch eine funktionell-anatomische Untersuchung abgesichert?
Gibt es bei Ihnen eine Beinlängendifferenz?
Welche Charakteristik hat der Schmerz? Ist er ziehend, einschießend, grabend, dumpf, durchbrechend, heiß, brennend, usw.?
Wann treten die Schmerzen auf? Beim Erwachen, in den ersten 20 Minuten nach dem Aufstehen? Verstärkt sich das schmerzende Gefühl unter Belastung oder erst in Ruhe? Können Sie gut aufstehen, aber sich schlecht hinlegen?
Solche und viele weitere, sehr exakte Fragen stellt Ihnen ein erfahrener Heilpraktiker - und kann Ihnen wahrscheinlich in Kürze weiter helfen.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Friedrich Schelberg, Heilpraktiker, Praxis für Schmerztherapie und Naturheilverfahren, Lübeck