Hallo,
ich habe da auch eine Idee. Vielleicht kann dir jemand helfen, der so etwas gut kann, und dir Texte (am bestene aus deiner Fachrichtung) diktieren, die du schreibst (in Word ohne Rechtschreibprüfung oder mit Stift und Papier) und dir hinterher korrigiert. Wie ein Diktat in der Schule.
Dann gibt es Merksprüche (die man sich auch selber machen kann, nach entsprechender Lektüre von Lehrbüchern), die einem manche Sachen erleichtern. Die kann man z. B. auf Kärtchen schreiben und auswendig lernen.
Z.B.:
Nach „wenn, weil, während,
als, nachdem, bevor“
steht immer ein Komma.
- Wenn man das rhythmisch ausspricht, prägt es sich ganz gut ein.
Siehe auch hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Merkspr%C3%BC…
Was auch gerne mal hilft, wenn man nicht weiß ob „dem“ oder „den“: Frage danach.
Z. B. „Ich möchte mein deutsch soweit verbesseren, das ich fachliche Texte schreiben kann, ohne das ihm jemand korregieren muss.“ - Frage: Wen (oder was) soll man korrigieren? Antwort: Ihn (den Text)!
Ähnliches funktioniert auch manchmal bei Groß-/Kleinschreibung:
Z. B. „Ich möchte mein deutsch verbesseren.“ Frage: Was will ich verbessern? Antwort: Das (bzw. mein) Deutsch. Ein Wort mit Artikel („das“), also ein Nomen, also Großschreibung!
Das vielleicht als Denkanstoß.
Achja, wegen „ss“ bzw. „ß“ - eine grobe Regel wäre: Wenn man das Wort (bzw. den Vokal vor dem „ss“/„ß“) schnell ausspricht, dann ist es „ss“, sonst „ß“. Gilt auch öfter mal für die Verdopplung von Konsonanten („doppel“ - kurzes „o“, folglich „pp“).
Solche Dinge gelten nicht immer, aber so kann man sich schon einmal helfen.
Gruß,
Sabine
(Keine Expertin, aber mit meist korrekter Rechtschreibung.)