Was kann Kind wann sagen?

Hallo nochmal!

Ja, aber dann hättest Du doch einfach hier schreiben können,

Nein, weil es mir nicht darum ging, mit den Fähigkeiten meines Kindes zu prahlen! Sowas liegt mir nicht, ich habe mich allerdings dazu hinreissen lassen, in meinen Antworten genauer darauf einzugehen, warum ich das wissen will.

Die
ohne Kind hätten komisch geschaut und die mit Kind, hätten
sich gedacht, die traut sich was, aber ich versteh’s ja, da
kommt halt der Mutterstolz durch.:wink:

Den ich aber eben nicht hier demonstrieren wollte…weil es einfach keine Rolle spielt. Ich hatte eine konkrete Frage und habe auch Antworten darauf bekommen. Der Rest ist im Grunde ja Plauderei, und hätte ich die gewollt, wäre ich in eins der zahlreichen Eltern-Plauder-Foren gegangen und hätte dort in epischer Breite kundgetan was mein Sohn so alles draufhat :wink:

Ja, aber genau darum geht’s doch, oder? Wer bestimmt denn die
Norm, wer sagt denn er ist wirklich „zu wenig weit“? Und
Hilfestellung? Na, ich würd mir einfach denken, das Kind
braucht halt auf dem Gebiet mehr Zeit als meinetwegen das
Nachbarskind. Das kommt alles von alleine. (Das Thema „Wie
förder ich mein Kind bestmöglich“ ist ja auch wieder so’n
heißes Eisen:wink:))

Das sehe ich eben ganz anders. Natürlich kann ich mich immer darauf verlassen, dass das Kind das alles alleine irgendwie meistern wird. Ich finde aber, dass man sich dadurch darauf ausruhen würde, dass es Sache des Kindes ist. In meinen Augen gibt man dadurch einen Teil der Verantwortung an das Kind ab, und dafür ist es nicht da.
Und WENN es alles ganz von alleine kommen würde, bräuchte man soooo vieles nicht. Die ganzen U-Untersuchungen zum Beispiel, die ja nicht nur medizinisches abklappern, sondern vor allem Entwicklungsschritte. Die Fördermassnahmen für Kinder, die auf bestimmten Gebieten Bedarf haben.
Und was nicht noch alles! Das wäre doch alles unnötig, wenn man davon ausgeht, dass das Kind das schon hinkriegt?
Übrigens finde ich es auch durchaus wichtig, ein Kind zu fördern. Es hat nur für viele einen schlechten Beigeschmack in Richtung Überforderung oder gar Drill. Dabei kann fördern auch ganz anders aussehen!

Das paßt überhaupt nicht zum Thema. Das ist ein medizinisches
Thema und da hast Du alles Recht der Welt alles zu machen, was
Du meinst, daß richtig ist. In so etwas dürfte Dir auch keiner
reinreden.

Ja, aber was ist denn an der körperlichen Entwicklung anders als an der psychischen, motorischen, sprachlichen etc.?
Für fällt das alles unter „Entwicklung meines Kindes“, und kein Punkt ist weniger wichtig als andere. Probleme äussern sich nur unterschiedlich und lassen sich anders „messen“.

O.K. in Bezug auf körperliche und geistige Gesundheit - ja,
das versteh ich. Aber den Vergleich mit dem Nachbarskind
nicht.

Wer redet denn von Vergleichen mit Nachbarskindern? Ich habe mehrmals geschrieben, dass genau sowas eben nicht geht!
Und, geistige Gesundheit ist ein gutes Stichwort. Um nochmal beim Sprachbeispiel zu bleiben, ein Kind, das sich nicht ausdrücken kann, hat möglicherweise auch mit der Psyche irgendwann Probleme, weil es frustriert ist, vielleicht überfordert, vielleicht wird es auch im Kindergarten von anderen Kindern gemobbt. Das ist doch auch „Geist“.

Vertrauen, einfach nur Vertrauen.:wink:

Das ist mir zu wenig. Ich habe ein, meiner Meinung nach, ausgesprochen gutes Gefühl für Dinge, die mein Kind betreffen. Das liegt aber auch daran, dass ich mich informiere.
Vertrauen muss ja auf etwas aufbauen. Darauf, dass „die Natur“ es schon richtet? Darauf, dass „schon nichts sein wird“?
Das ist für mich ein Augen verschliessen und dem Kind eine Chance nehmen.

Genau. Ein weiteres Argument, daß man so lange nicht
vergleicht bis es eben sagen wir mal gesellschaftsmäßig
notwendig ist

Sehe ich anders. Man selbst hat einen Erfahrungsschatz, und den gleicht man laufend mit dem ab, was um einen herum vorgeht. Dadurch checkt man ab, was ins Konzept passt und was nicht. Das ist aber deswegen nichts negatives, sondern einfach Notwendigkeit.
Ist jetzt natürlich sehr plump und einfach ausgedrückt, aber ich bin auch kein Wissenschaftler, der das gekonnt in Worte fassen kann.
Nur weil ich vergleiche heisst es doch nicht automatisch, dass ich das, was mein Kind mir „anbietet“, schlechter finde oder es dahin drängen will, so zu werden wie andere! Vergleichen zeigt mir doch auch erst in vollem Ausmaß die Individualität meines Kindes! Dass er z.B. ein wunderschönes Lächeln hat, weiss ich doch nur, weil ich weiss, wie es bei anderen aussieht.

Ich zweifel halt, ob man jetzt die natürliche Entwicklung
eines jeden Kindes an so Normen festmachen kann. Empfinde
gerade so Entwicklungsvergleiche als sehr kontraproduktiv.

Wie Du so schön sagst, es sind Normen. Nicht alles, was ausserhalb der Norm ist, ist gleich negativ. Aber ignorieren sollte man es in bestimmten Fällen doch trotzdem nicht.
Wenn jemand schlechter sieht als die Norm, setzt er eine Brille auf. Wenn jemand schlechter spricht als die Norm, wird dafür eben auch nach Hilfen gesucht.
Wenn jemand schlechter läuft, kommt vielleicht Krankengymnastik zum Tragen.
Wenn ein Kind in einer Gruppe etwas nicht versteht, der Rest aber schon, dann erklärt man es eben nochmal auf andere Art und Weise. Deswegen ist das Kind ja kein schlechtes, es braucht nur eben einen anderen Zugang zu dieser Sache als der Rest der Gruppe.
Sind alles nur so kleine Beispiele, die mir spontan beim Schreiben einfallen.

Beispiel: Nachbarskind läuft mit 8 Monaten, das eigene Kind
immer noch nicht mit 12 Monaten. Mit 15 immer noch nicht, auch
nicht mit 17, aber irgendwann laufen sie doch alle. Den Stress
kann man sich sparen als Eltern, nein? Auch mit 20 Monaten
laufen würd ich als „normal“ empfinden.

Nein, sie laufen eben nicht alle! Sie hören nicht alle, sie sehen nicht alle!
Genau da hakt der Vergleich (den jetzt übrigens Du angestellt hast „alle tun es“). Bestimmte Kinder tun es eben nicht. Und es gibt soooo viele Dinge, die man frühzeitig in den Griff bekommen kann, wenn man die Chance dazu ergreift. Aber dazu muss man eben erstmal wissen, was anders ist als es sein könnte oder sollte.

Vor allem ist’s ja meist so, daß wenn ein Kind „besonders
hinterher“ in einem Bereich ist, dann ist es in einem anderen
Bereich „besonders weit“. Na, ich find die Wortwahl schon
doof.

Auch das ist nicht immer so. Es kann so sein, es kann aber auch ganz anders sein.
Und was hilft es einem Kind, das besonders gut sprechen kann, wenn es beim Rechnen so hinterherhinkt, dass es sitzenbleibt? Da bringt alle Sprache nicht weiter.
Genauso gibt es Kinder, die überall Überflieger sind und welche, die in allen kognitiven Bereichen hinterherhinken. Keine besseren oder schlechteren Kinder, aber sie müssen eben ganz anders behandelt werden, damit sie sich wohl fühlen und glücklich sein können. Und DAS ist es, worauf es mir letztendlich eben ankommt. Dass das Kind alle Chancen hat, die es bekommen kann, damit es ihm gut geht, damit es glücklich ist.

Ich hab da mal ein Kind mit absolut wahnsinnigen,
feinmotorischen Fähigkeiten in einer Gruppe beobachtet und die
Mutter hat die ganze Zeit davon geredet, daß es im Gegensatz
zu allen anderen (in der Gruppe:wink: immer noch nicht krabbelt.
So etwas bekommt übrigens auch das Kind mit.

Das liegt aber nicht an den Fähigkeiten vom Kind, sondern an dem, was die Mutter daran wahrnehmen möchte. Vielleicht macht sich diese Mutter auch einfach Sorgen darüber, warum ihr Kind nicht krabbelt. Man steckt nicht drin, und genau deswegen finde ich es schade, wenn so pauschal gesagt wird, dass Normen und Vergleiche ein „tut man nicht“ sind.
Jeder schlägt irgendwo aus der Norm, dafür sind wir Individuen. Nur mit dem Unterschied, dass wir Erwachsenen unser Leben selbst in der Hand haben und selbst dafür verantwortlich sind, was wir aus uns machen.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich seh es anders als Du :wink:
Da ist eben das Problem, dass man in Schriftform so viel weniger sagen kann, als man eigentlich möchte. Dazu kommt, dass man sich eben nicht kennt, man kann dem anderen nur vor den Kopf schauen und Vermutungen anstellen, wie er etwas meint.
Ausserdem gibt es zig Meinungen zu ein und demselben Thema, das machts oft auch nicht leichter. Aber ich habe viele Antworten bekommen, und dabei war ein ganzer Stapel, der mir weitergeholfen hat.
Was ich jetzt daraus machen werde? Mich weiter darüber freuen, was für ein toller Mensch mein Sohn ist, und mehr nicht!

Liebe Grüsse
Bine :smile:

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Hallo Bine,

wieviel ein Kind in einem bestimmten Alter spricht, hängt wohl sehr von der Notwendigkeit des Sprechens ab.
Mein Sohn (erstes Kind) sprach mit zwei bestenfalls 20 Wörter und die undeutlich - wir haben ihn ohne Worte verstanden, also brauchte er nicht reden. Das wurde erst im Kindergarten anders (erste Kindergartenworte: ich auch!). Er war dann mit vier noch ein paarmal bei einer Logopädin wegen Nuscheln, aber das war erstaunlich schnell behoben.
Meine Tochter dagegen kam schon mit 1,5 Jahren in den Kindergarten und legte sofort voll los. Ihr Wortschatz war mit zwei Jahren ein gaaanz anderer. Ihre Redefreude ebenfalls (manchmal wünscht man sich einen Abstellknopf).

Und welche Worte Kinder lernen, hängt ebenso vom Bedarf ab. Farben können wurscht sein, solange es Käse aufs Brot gibt, wenn man Käse´ sagt, sozusagen. Kinder passen sich den Notwendigkeiten an, wenn es notwendig ist Parapsychologische Effekthascherei´fehlerfrei zu sagen, um ein Bonbon zu bekommen, werden sie das sehr schnell lernen. Ist nichts notwendig, sagen sie eben nichts.

Und wenn man jetzt meinen könnte, meine Tochter wäre sprachlich begabter als mein Sohn - nee. Tochter redet viel, erklärt aber sehr happelig, man muß viel nachfragen etc. Mein Sohn dagegen ließt sehr viel, beginnt Geschichten zu schreiben (mit teils schönen Wortspielen), kann ein Erlebniss logisch zusammenhängend wiedergeben - man versteht, ohne viel nachfragen zu müssen - und hat im Teilbereich `Ausdruck´in Deutsch immer Einser.

Kurz: ist bei jedem anders, es gibt kein bestimmtes Wort, dass man mit einem bestimmten Alter von sich geben müßte, um `normal´ oder sonstewas zu sein, und wie sich das entwickelt, ist wieder eine ganz andere Sache.

Ich würde mir erst Sorgen machen, wenn ein Kind auch nach längerer Zeit im Kindergarten nicht recht zu reden anfängt. Dann würde ich mit dem Kinderarzt reden und ev. Logopäden einbeziehen.

Gruß, Havke

Hallo Du,:wink:

hab gerade Deine Antwort gelesen und dachte mir, ich laß lieber das Antworten, denn zwischen uns liegen Welten. Meine Intention ist und war nie Dich irgendwie zu belehren, von daher müßte ich auch nichts mehr zum Thema sagen. Aber das Thema ist irgendwie in aller Munde - neben mir läuft gerade diese „Hartaberfair-Diskussion“ bzgl. staatl. und privater Schulen und da geht es auch sehr um Förderung jeglicher Art. Deswegen erlaub ich mir doch noch ein paar Kommentare. Vielleicht liest es auch noch jemand anderes?:wink:

Nein, weil es mir nicht darum ging, mit den Fähigkeiten meines
Kindes zu prahlen! Sowas liegt mir nicht, …

Entschuldigung, das nehm ich Dir nicht ab. Nenn es Stolz, nenn es prahlen - übrigens jede Mutter hat ein Recht auf ihr Kind stolz zu sein - aber mit dem Wissen, daß Dein Kind in Deinen Augen „weiter“ ist als andere, postest Du hier eine Frage und schämst Dich nicht mal (das nimm jetzt bitte nicht allzu wörtlich, ja?:wink: tröstende Kommentare zu bekommen, daß Du Dir doch (noch) keine Sorgen machen sollst etc. Übrigens sieht man so etwas ja nicht gerade selten, jedes 20. Post in irgendeinem Kinderforum hat zum Inhalt, daß eine Mutter „besorgt“ anfragt, ob mit ihrem Kind alles o. K. ist und dann zur Antwort bekommt, daß es Hochbegabtencommunities gibt u.v.m.

Nochmal, mir hätte es gefallen, wenn Du gleich geschrieben hättest „Leute, ich freu mich so, bin mächtig stolz auf meinen Sohn, der kann schon…“. Zumindest hätte es mich amüsiert und ich hätt mir gedacht, na endlich mal jemand der nicht hintenrum fragt wie „weit“ das Kind ist.

Und WENN es alles ganz von alleine kommen würde, bräuchte man
soooo vieles nicht.

Da kann ich Dich beruhigen, es kommt von alleine, wirklich.

Die ganzen U-Untersuchungen zum Beispiel,
die ja nicht nur medizinisches abklappern, sondern vor allem
Entwicklungsschritte.

Mußte gerade mächtig schmunzeln. Ganz schlechtes Beispiel! Diese Us, oder wie Du schreibst UUs, sind wohl für genau die Kinder, die Du im Satz danach erwähnst:

Die Fördermassnahmen für Kinder, die auf
bestimmten Gebieten Bedarf haben.

Und da geht es jetzt weder um mein, noch um Dein Kind, sondern um Kinder, die wirkliche Defizite haben.

Übrigens finde ich es auch durchaus wichtig, ein Kind zu
fördern.

Ich bestreite nicht, daß Du Dich da in guter Gesellschaft befindest. Im Fernsehen war auch vorhin ne Dame, die ihr 3jähriges, noch schnullerndes Kind und dessen 6jährigen Bruder in den Englischunterricht schickt. Wobei so was relativ harmlos ist und u. U. auch noch zu rechtfertigen ist, zumindest bei dem 6jährigen. Lustig, um nicht zu sagen denkwürdig find ich’s dann, wenn ein deutscher Muttersprachler mit seinem Kind englisch spricht, damit es quasi „später bessere Chancen hat“, mit der Argumentation „man sei ja gut in Englisch, hätte immerhin früher Englisch LK gehabt“.

Ja, aber was ist denn an der körperlichen Entwicklung anders
als an der psychischen, motorischen, sprachlichen etc.?

Hää? Ich schrieb „medizinisches Thema“, nicht körperliche Entwicklung. Hatte verstanden, daß es da Nierenprobleme gibt, nur eine Niere oder frühere OP oder was weiß ich. Dachte da an den Sohn einer Bekannten, der nur eine Niere hat. Fast jeder sagt ihr, ach, mach Dir keine Sorgen, auch mit einer Niere kann man 90 werden. Natürlich haben diese Leute recht, aber die sollen sich verdammt nochmal nicht einmischen, wenn sich die Mutter dennoch Sorgen macht. Das geht niemanden etwas an, jede Mutter hat das Recht sich 100%ige Gesundheit für ihr Kind zu wünschen UND zwei Nieren.

Wer redet denn von Vergleichen mit Nachbarskindern?

ICH. Ich fand obigen Satz kürzer als zu schreiben im Vergleich zu den Kinder der Mütter, die hier im WWW antworten.:wink:)) Ich dachte nicht, daß Du solch eine kleine Ungenauigkeit gleich hinterfragst.

Vertrauen, einfach nur Vertrauen.:wink:

Das ist mir zu wenig.

DAS ist aber jetzt DEIN Problem, stimmt’s?:wink:

Darauf, dass „die Natur“
es schon richtet?

Yep.

Darauf, dass „schon nichts sein wird“?

Ja, oder wie gehst Du sonst mit Deinen Ängsten um, die unbestritten wohl jede Mutter hat?

Sehe ich anders. Man selbst hat einen Erfahrungsschatz, und
den gleicht man laufend mit dem ab, was um einen herum
vorgeht. Dadurch checkt man ab, was ins Konzept passt und was
nicht. Das ist aber deswegen nichts negatives, sondern einfach
Notwendigkeit.

Notwendigkeit… ich sag ja, zwischen uns liegen Welten, aber das macht ja nichts. (Solange wir uns nicht die Köpfe einschlagen:wink:

es dahin drängen will, so zu werden wie andere! Vergleichen
zeigt mir doch auch erst in vollem Ausmaß die Individualität
meines Kindes! Dass er z.B. ein wunderschönes Lächeln hat,
weiss ich doch nur, weil ich weiss, wie es bei anderen
aussieht.

Ich möchte dazu nichts schreiben, obwohl ich es thematisch langsam interessant finde. Aber das würd hier ausufern. Ich kann nur wiederholen, zwischen uns liegen Welten. Dem letzten Satz kann ich nicht 1% zustimmen.

Wie Du so schön sagst, es sind Normen.

Halt, nicht ich. Ich bin auf Dein Posting eingegangen. DU wolltest Normen, wenn auch nur die hier im Forum.:wink:

Wenn jemand schlechter spricht als die Norm, wird
dafür eben auch nach Hilfen gesucht.

Nein, um Gottes Willen, bloß nicht. Doch nicht mit 2!!!

Wenn jemand schlechter läuft, kommt vielleicht
Krankengymnastik zum Tragen.

Ja, und wenn mein Kind Lungenentzündung hat, geh ich zum Arzt oder ins Krankenhaus. Magst Du mich nicht verstehen?

Nein, sie laufen eben nicht alle! Sie hören nicht alle, sie
sehen nicht alle!

Doch.:wink: Und Du kannst mich schwerlich vom Gegenteil überzeugen.

Und nochmal, wir reden hier nicht von pathologischen Fällen.

Genau da hakt der Vergleich (den jetzt übrigens Du angestellt
hast „alle tun es“).

Wieder NEIN, ich bin auf Dein Posting eingegangen, Deinen Hang zum vergleichen. Wollte Dir aufzeigen, wie es eine Mutter in Stress versetzen kann, wenn ZUM BEISPIEL ein Forumskind hier mit 8 Monaten läuft und das ihre mit 19 Monaten immer noch nicht.

Bestimmte Kinder tun es eben nicht. Und
es gibt soooo viele Dinge, die man frühzeitig in den Griff
bekommen kann, wenn man die Chance dazu ergreift. Aber dazu
muss man eben erstmal wissen, was anders ist als es sein
könnte oder sollte.

Das ist jetzt wieder ein ganz anderes Thema. Geht so in Richtung „Ängste der Mütter bzw. Eltern“. Berechtigtes Thema, würde aber den Rahmen hier sprengen.

Vor allem ist’s ja meist so, daß wenn ein Kind „besonders
hinterher“ in einem Bereich ist, dann ist es in einem anderen
Bereich „besonders weit“. Na, ich find die Wortwahl schon
doof.

Auch das ist nicht immer so. Es kann so sein, es kann aber
auch ganz anders sein.

Schlecht beobachtet.:wink: Und wie schon öfter gesagt, wir schließen die path. Fälle mal aus, ja?

Und was hilft es einem Kind, das besonders gut sprechen kann,
wenn es beim Rechnen so hinterherhinkt, dass es sitzenbleibt?

Halt, laß uns bei den Zweijährigen bleiben, ja? Über o. g. Thema sprechen wir, wenn unsere Kinder in die Schule gehen, o. K.?

Dass das Kind alle Chancen hat, die
es bekommen kann, damit es ihm gut geht, damit es glücklich
ist.

Na ja, das würden jetzt 99% unterschreiben, ich auch, vielleicht etwas anders ausgedrückt.

Das liegt aber nicht an den Fähigkeiten vom Kind, sondern an
dem, was die Mutter daran wahrnehmen möchte. Vielleicht macht
sich diese Mutter auch einfach Sorgen darüber, warum ihr Kind
nicht krabbelt. Man steckt nicht drin, und genau deswegen
finde ich es schade, wenn so pauschal gesagt wird, dass Normen
und Vergleiche ein „tut man nicht“ sind.

Dann hast Du das Beispiel nicht verstanden. Es ging genau um die Fähigkeiten vom Kind. Durch den Vergleich mit den anderen KONNTE die Mutter gar nicht die enorme Fähigkeit ihres Kindes wahrnehmen. „Tut man nicht“ hab ich gewiss nicht gesagt, auch nicht gemeint. Mir ist’s wurscht, was „man“ tut oder nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich seh es anders als Du :wink:

Hey, wir sind uns einig:wink:

Da ist eben das Problem, dass man in Schriftform so viel
weniger sagen kann, als man eigentlich möchte.

Nur noch kurz dazu, denk Dir einfach hinter jedem Satz ein Smiley, ich hab’s ja eh übertrieben damit. Aber das sollte das ganze etwas auflockern, zumindest eine solche Wirkung haben. Was ich nicht wollte, Dir obige Sätze „um die Ohren zu hauen“. Wollt einfach locker meine (ganz andere) Meinung rüberbringen. Und sei Dir gewiß, Du bist in guter Gesellschaft mit Deiner Meinung!:wink:)) (Und mich stört’s nicht)

Liebe Grüße,
Christiane

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Hören und Sprechen
Hallo,

Nein, sie laufen eben nicht alle! Sie hören nicht alle, sie
sehen nicht alle!

Doch.:wink: Und Du kannst mich schwerlich vom Gegenteil
überzeugen.

hast Du noch nie davon gehört, dass Störungen im Spracherwerb durchaus im Zusammenhang mit einem verminderten Hörvermögen (z.B. bei - im Kleinkindalter durchaus häufig vorkommenden - chronischen Mittelohrentzündungen) stehen können? Diese können - sofern sich Eltern eben auch Gedanken um die Sprachentwicklung machen - beizeiten durch entsprechende Behandlungen behoben werden!

Wieder NEIN, ich bin auf Dein Posting eingegangen, Deinen Hang
zum vergleichen. Wollte Dir aufzeigen, wie es eine Mutter in
Stress versetzen kann, wenn ZUM BEISPIEL ein Forumskind hier
mit 8 Monaten läuft und das ihre mit 19 Monaten immer noch
nicht.

Kann es sei, dass Deines eines der „langsamen“ Kinder ist und Du Dir alles schönredest?

Das liegt aber nicht an den Fähigkeiten vom Kind, sondern an
dem, was die Mutter daran wahrnehmen möchte. Vielleicht macht
sich diese Mutter auch einfach Sorgen darüber, warum ihr Kind
nicht krabbelt. Man steckt nicht drin, und genau deswegen
finde ich es schade, wenn so pauschal gesagt wird, dass Normen
und Vergleiche ein „tut man nicht“ sind.

Dann hast Du das Beispiel nicht verstanden. Es ging genau um
die Fähigkeiten vom Kind. Durch den Vergleich mit den anderen
KONNTE die Mutter gar nicht die enorme Fähigkeit ihres Kindes
wahrnehmen.

Wenn man gar nicht vergleicht, kann man auch den Entwicklungsstand nicht einschätzen!

Gruß

=^…^=
Katze

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Hallo nochmal!

Vorweg, belehrt gefühlt habe ich mich mit Sicherheit nicht von Dir!
Generell stimme ich Dir aber zu, dass wir uns nicht auf einen Konsens einigen werden, da haben wir viel zu unterschiedliche Ansichten :wink:

Meine Intention für meine Ursprungsfrage war aber wirklich nicht, zu erzählen wie toll mein Sohn ist. Dann hätte ich das in der Tat sofort dazu geschrieben, und genau das habe ich bewusst nicht getan. Danach kam aber dann doch meine „Erklär-Lust“ dazu, und prompt nimmt das Ganze genau den Lauf, den ich eigentlich vermeiden wollte.
Ich bin ich und nicht jemand anders, deswegen kann ich für mich selbst auch gut einschätzen, was ich mit den Infos, die ich bekommen habe, mache. Übrigens, ich wollte eben genau keine Foren-Normen (sonst hätte ich geschrieben er kann das und das, was haltet ihr davon), sondern etwas wissenschaftliches mit -für mich- Hand und Fuss.
Wäre ich mir sicher gewesen, dass er viel weiter ist, wäre meine Frage ja im Grunde überflüssig gewesen. Und nur anhand von meinem eigenen Kind kann ich ja auch nicht die Spanne der Möglichkeiten erahnen, die es in diesem Alter so geben mag.

Noch zum Thema pathologisch…für Dich in Deinen Antworten hat es, wenn ich Dich richtig verstanden habe, keine Rolle gespielt.
Ich für mich selbst beziehe das aber grundsätzlich mit ein. In meiner Welt gibt es nicht nur gesund (mein Kind) und krank (weit weg wo ich nicht bin), sondern viele kleine Facetten. Dazu gehört für mich auch das Wissen und der Umgang damit, dass jedes Kind Probleme bekommen kann, krank werden kann. Man muss es ihm ja nicht von Geburt schon ansehen, und nur weil es mein Kind ist, hat es ja nicht die Gesundheit und die Möglichkeit, alles zu erreichen, fest gebucht.
Aber auch das ist so ein Themenbereich, den man sehr unterschiedlich sehen kann. Für mich geht er schon bei der Planung einer Schwangerschaft los, für andere scheint er nie eine Rolle zu spielen.

Das geht niemanden etwas an,
jede Mutter hat das Recht sich 100%ige Gesundheit für ihr Kind
zu wünschen UND zwei Nieren.

Ja, aber was ist da bei psychischen (ich fass es mal darunter zusammen, weil ich nicht weiss, ob kognitiv das alles umfasst was ich meine) Dingen denn anders als bei körperlichen?
Übrigens, er hat eine gestaute Niere und auf der anderen Seite einen Reflux. Beides Dinge, die im Moment keine Probleme machen, aber in Verbindung mit z.B. einer Harnwegsinfektion zu schwerwiegenderem führen könnten, ebenso, wenn sie sich nicht im Lauf der Zeit verwachsen.
Ist vielleicht ganz praktisch als Vergleich, denn aus meiner Sicht gibt es eben im Bereich der hier gefragten Fähigkeiten genau dieselben Problemstellungen. Das macht -rein für mich persönlich- keinen Unterschied.
Und nein, nur weil er das hat, beziehe ich es jetzt nicht auf den Rest von ihm und denke bei allem, es könnte noch etwas sein :wink: (nicht dass Du mir das unterstellst, aber man weiss ja nie, auf was für Gedanken die Lesenden hier kommen könnten)

DAS ist aber jetzt DEIN Problem, stimmt’s?:wink:

Es ist alles mein „Ding“. Als Problem sehe ich es nämlich nicht an :wink:

Ja, oder wie gehst Du sonst mit Deinen Ängsten um, die
unbestritten wohl jede Mutter hat?

Ganz einfach: ich stelle mich ihnen. Ich denke darüber nach, was wäre wenn, und ich informiere mich zumindest grob darüber, was dann wohl passieren wird. Das ist meine Art, mit solchen Dingen umzugehen. Es ist nun nicht so, dass ich den ganzen Tag darüber nachdenke was mein Kind in Zukunft alles bekommen wird und wie dann unsere Welt zusammenbricht. Vielmehr schaue ich, wie andere damit umgehen, wie sie damit leben, was es für Hilfen und Möglichkeiten gibt.
Ich wage zu behaupten dass ich nicht wirklich Angst habe, was solche Dinge betrifft, sondern mehr Unsicherheit und natürlich Sorge.

Ich möchte dazu nichts schreiben, obwohl ich es thematisch
langsam interessant finde. Aber das würd hier ausufern.

Wenn Du Interesse daran hast, kannst Du es mir gerne per Mail schreiben!

Halt, nicht ich. Ich bin auf Dein Posting eingegangen. DU
wolltest Normen, wenn auch nur die hier im Forum.:wink:

Nö, ich habe nur das Forum dazu genutzt, die Normen zu finden die ich wollte. Ein grosser Unterschied für mich, das im Forum geäusserste sind Meinungen, wissenschaftliche Erhebungen sind für mich von ganz anderer Qualität.
:wink:

Wenn jemand schlechter spricht als die Norm, wird
dafür eben auch nach Hilfen gesucht.

Nein, um Gottes Willen, bloß nicht. Doch nicht mit 2!!!

Nein, natürlich wird man kein Kind mit 2 da gleich zur Logopädie schicken. Aber es wäre doch z.B. möglich, dass man als Eltern mit einem „sprachfaulen“ Kind darüber nachdenkt, wo man das Kind zum sprechen anregen kann. Ob man vielleicht eher wenig miteinander redet, ob man zu viel zuhört, das Kind vielleicht sehr oft unterbricht oder einfach so weiss, was es will und deswegen das Kind nicht sprechen braucht.
Das sind so einfache Dinge, ganz ohne Therapieansatz oder andere grosse Aktionen, die aber für den einzelnen doch viel ausmachen können.
Ich würde doch auch ein Kind, das mir relativ unsicher in seinen Bewegungen vorkommt, viel auf den Spielplatz oder vielleicht in eine Turngruppe stecken, damit es lernt, seinen Körper einzuschätzen und einzusetzen. Nur dass sich das viel weniger nach Üben anhören mag als wenns z.B. um Sprache geht.

Wenn jemand schlechter läuft, kommt vielleicht
Krankengymnastik zum Tragen.

Ja, und wenn mein Kind Lungenentzündung hat, geh ich zum Arzt
oder ins Krankenhaus. Magst Du mich nicht verstehen?

In dem Punkt verstehe ich wirklich nicht, was Du meinst. Oder ist das einfach wieder der Unterschied zwischen „pathologisch einbeziehen oder nicht“?

Nein, sie laufen eben nicht alle! Sie hören nicht alle, sie
sehen nicht alle!

Doch.:wink: Und Du kannst mich schwerlich vom Gegenteil
überzeugen.

Es kommt auf den Standpunkt an. Für mich gehört ein taubes Kind genauso dazu wie eins im Rollstuhl.

Und nochmal, wir reden hier nicht von pathologischen Fällen.

Du nicht, ich eben schon. Ich denke, da sind so einige Missverständnisse entstanden.

Wieder NEIN, ich bin auf Dein Posting eingegangen, Deinen Hang
zum vergleichen.

Hm, jetzt hab ich also schon einen Hang zum Vergleichen *schmunzel*

Halt, laß uns bei den Zweijährigen bleiben, ja? Über o. g.
Thema sprechen wir, wenn unsere Kinder in die Schule gehen, o.
K.?

Naja, so gesehen könnten wir das ganze Thema lassen, denn mein Kind ist meines Wissens nach in keinem Bereich hinterher. Und darüber reden wir ja gerade sozusagen :wink:

Dann hast Du das Beispiel nicht verstanden. Es ging genau um
die Fähigkeiten vom Kind. Durch den Vergleich mit den anderen
KONNTE die Mutter gar nicht die enorme Fähigkeit ihres Kindes
wahrnehmen.

Aber das ist ja ihr persönliches Problem und nicht generell das Problem von irgendwelchen Listen, auf denen steht was Kinder so können!
Das meine ich, wenn ich schreibe dass es immer darauf ankommt, was man daraus macht. Und dass eben keiner, der mich nicht persönlich kennt, einschätzen kann was ich aus dem, was in so einer Liste steht, herausziehe.

Was ich nicht wollte, Dir obige Sätze „um die Ohren zu hauen“.

So habe ich es auch nicht empfunden :smile:

Wollt einfach locker meine (ganz andere) Meinung rüberbringen.

Das hast Du, und ich Dir meine. Sind wir jetzt „quitt“? :wink:

Und sei Dir gewiß, Du bist in guter Gesellschaft mit Deiner
Meinung!:wink:)) (Und mich stört’s nicht)

Naja, es kommt mir eher weniger so vor, als wären viele meiner Meinung. Das mag aber auch daran liegen, dass sehr viele Eltern wohl nicht zugeben würden, dass sie vergleichen. Obwohl es ausgesprochen viele sehr oft tun, wenn ich mir so unsere Bekanntschaften ansehe. Allerdings auf einem ganz anderen Niveau als ich. Mir wurde, als mein Sohn sich gerade drehen konnte, schon gesagt, dass er bestimmt einer der ersten aus „unserer Gruppe“ sein würde, der krabbelt. Öhm ja. für mich vollkommen unwichtig, er geht seinen Weg und hat seine Geschwindigkeit dafür, und damit ist es gut. Das ist auch nicht die Art von Vergleich, die ich selbst anstelle. Deswegen habe ich eben auch nach etwas anderem als Meinungen gefragt. Meinungen bekomme ich im Umfeld haufenweise, aber die sind eben immer sehr persönlich geprägt.
Ich bin aber auch selbstsicher genug, als dass ich mich nicht verunsichern lasse, wenn jemandem etwas an meinem Kind auffällt, das anders ist als bei anderen. Auch da geht er seinen Weg, und egal wie, er ist und bleibt der liebenswerte kleine Kerl, der er nunmal ist.
Und DA habe ich auch das Vertrauen, dass er seinen Weg gehen wird :smile:

Liebe Grüsse
Bine *die hofft dass das alles nicht zu sehr off topic ist*

Hi,:wink:

schade, ich glaub in den vorherigen Postings waren wir viel näher zusammen. Ich geh jetzt auch nicht mehr auf die einzelnen Sätze ein, da sich diese in meinen Augen überhaupt nicht auf meine Aussage beziehen. Aber der Austausch war dennoch interessant für mich:wink:

Am klarsten ist, glaub ich, nach wie vor das Beispiel mit der Mutter und ihrem tollen Feinmotoriker, dessen „Leistung“ (Wort gefällt mir nicht, aber ich bin müd und möcht ins Bett) sie nicht bemerkt, da sie die grobmotorischen Fähigkeiten der anderen Kinder mit dem ihrigen vergleicht.

Dies unterstreicht für mich vollkommen meine These, daß Vergleiche eben nicht sinnvoll sind. In genau diesem Rahmen.

Es gibt keine kranken und keine gesunden Welten für mich, Du schreibst sogar:

Noch zum Thema pathologisch…für Dich in Deinen Antworten hat
es, wenn ich Dich richtig verstanden habe, keine Rolle
gespielt.

Und das, obwohl ich zig mal so etwas geschrieben habe wie, nein, ICH spreche nicht über besorgniserregende Auffälligkeiten, über evtl. Entdeckung von Hörschäden oder Kurzsichtigkeit oder…

Mensch, das mit der Krankengymnastik ist doch selbstverständlich. Oder die anderen gehen halt zur Osteopathin oder wohin auch immer. Zum Augenarzt, zum HNO-Arzt, zum Nephrologen…

Ich geh jetzt ins Bett:wink:

Gute Nacht!

Hi,

hast Du noch nie davon gehört, …

Yep, genau dies hatte ich ausgeschlossen, also ausgeschlossen in der Hinsich, daß ich genau darüber nicht diskutiere, weil MEIN Thema ein anderes ist. Selbstverständlich muß man sich um so etwas beizeiten kümmern. Aber nichtsdestotrotz wage ich es, zu vermuten, daß es hier Leute gibt, die ganz genau verstehen welche Vergleiche ich meine.:wink:

Und natürlich kann man aus jeder Mücke nen Elefanten machen. Wenn jetzt mein Kind mit 11/2 noch keine Farben benennen kann (wie der viel zitierte Nachbarsjunge), dann KÖNNTE es farbenblind sein, es KÖNNTE aber auch zu den 98% der Kinder gehören, die später mit den Farben dran sind.:wink:

Kann es sei, dass Deines eines der „langsamen“ Kinder ist und
Du Dir alles schönredest?

Hi, hi, weißt Du, wenn ich jetzt hier ne dritte (unbeteiligte) Person wäre, dann würd ich genau dieses schreiben bzw. fragen. So nach dem Motto „ich provozier die andere mal und schau dann, ob sie sich nicht doch herabläßt um über ihr vermutlich supertolles Kind zu schreiben“. Denn welche Mutter würde Dir jetzt nicht die imposanten Fähigkeiten ihres Kindes um die Ohren hauen?:wink:)) (ich…)

Schmunzelnde Grüße,
Christiane

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Hallo Christiane,

ich äußer mich auch mal dazu, von mir aus auch mit vielen Smilies, soll nicht angreifend sein, sondern hinterfragend :wink:

Nochmal, mir hätte es gefallen, wenn Du gleich geschrieben
hättest „Leute, ich freu mich so, bin mächtig stolz auf meinen
Sohn, der kann schon…“.

Wenn sie das möchte, hat sie andere Stellen. Ist es für dich so schwer zu verstehen, dass sie einfach nur eine Art Richtlinie sehen wollte, was durchschnittlich pro Alter „gesprochen“ wird? Dann hat nicht sie, sondern eher du ein Problem.

Zumindest hätte es mich amüsiert
und ich hätt mir gedacht, na endlich mal jemand der nicht
hintenrum fragt wie „weit“ das Kind ist.

Nun, sie weiß ja, dass ihr Sohn in der Richtung weiter ist, ich weiß es auch. Aber warum soll sie denn nicht in einem Wissensforum nach Links fragen dürfen, ohne dass ihr „hintenrum“ unterstellt würde???

Und WENN es alles ganz von alleine kommen würde, bräuchte man
soooo vieles nicht.

Da kann ich Dich beruhigen, es kommt von alleine, wirklich.

eben nicht immer. Und darum sollte man bei Kindern, bei denen manches überdurchschnittlich lange dauert eben einfach ein Auge drauf haben. Und um zu wissen, ob es überdurchschnittlich lange dauert, sollte man vergleichen. Nicht besser oder schlechter, sondern einfach Zeitpunkte. Das heißt nicht, dass das Kind bewertet wird, sondern einfach ein Augenmerk auf die Entwicklung geworfen wird, was ich ebenfalls sehr wichtig finde. Denn nur dann kann man eventuelle pathologische Defizite sehen und behandeln.

Die ganzen U-Untersuchungen zum Beispiel,
die ja nicht nur medizinisches abklappern, sondern vor allem
Entwicklungsschritte.

Mußte gerade mächtig schmunzeln. Ganz schlechtes Beispiel!
Diese Us, oder wie Du schreibst UUs, sind wohl für genau die
Kinder, die Du im Satz danach erwähnst:

Die Fördermassnahmen für Kinder, die auf
bestimmten Gebieten Bedarf haben.

Und da geht es jetzt weder um mein, noch um Dein Kind, sondern
um Kinder, die wirkliche Defizite haben.

Und wie möchtest du die rausfinden, wenn du dein Kind nicht auch mal kritisch betrachtest (was seine Entwicklung angeht)?

Nein, sie laufen eben nicht alle! Sie hören nicht alle, sie
sehen nicht alle!

Doch.:wink: Und Du kannst mich schwerlich vom Gegenteil
überzeugen.

Hm, dazu mal eine kleine Anekdote, meine Schwester krabbelte nicht. Wir finden dass Krabbeln ein wichtiger Schritt in der motorischen Entwicklung ist. Daraufhin haben wir die Kleine gesundheitlich untersuchen lassen. Heraus kam, dass die Hüfte eine Fehlstellung hatte, die in dem jungen Alter noch problemlos korrigiert werden konnte. Hätte man auf die ganzen „das wird schon - Krabbeln ist nicht wichtig…“ gehört und hätte die Entwicklung nicht kritisch hinterfragt hätte sie nun einen bleibenden Hüftschaden.

Und nochmal, wir reden hier nicht von pathologischen Fällen.

Die Frage ist, wie möchtest du es differenzieren? Siehe meine Schwester: nicht krabbeln. Für viele kein Thema und schon gar keines, wo man sich Sorgen machen müsse. Aber was, wenn tatsächlich ein pathologischer Hintergrund dahinter steckt, der in dem Alter noch behoben werden kann, später nicht mehr?

Vor allem ist’s ja meist so, daß wenn ein Kind „besonders
hinterher“ in einem Bereich ist, dann ist es in einem anderen
Bereich „besonders weit“. Na, ich find die Wortwahl schon
doof.

Auch das ist nicht immer so. Es kann so sein, es kann aber
auch ganz anders sein.

Schlecht beobachtet.:wink: Und wie schon öfter gesagt, wir
schließen die path. Fälle mal aus, ja?

Ja, aber wie möchtest du das tun??? Woher willst du wissen, ob es einen Grund gibt, warum das Kind eben nicht krabbelt, nicht läuft mit 19 Monaten, nicht spricht…!?

lg, Dany

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Hallo,

wenn ich mich nicht irre, schaut der arzt bei den untersuchungen danach bzw. fragt, wieviel ein kind sagen kann. Habe mal gelesen, in dem alter meiner kinder (1 Jahr und 5 Monate) sollten es ca. 20 worte sein.Ob es jetzt soviele sind, weiß ich gar nicht.Hängt das davon ab, ob sie diese z.B. einwandfrei sagen, oder reicht es auch, wenn ich sie verstehe? Oder wenn ich weiß , was sie meinen.Meine erstgeborene kann sich z.B. viel besser „ausdrücken“ als die andere Tochter, sie spricht aber sowieso viel nach.Meine andere Tochter wiederum wil oft gar nicht, da kommts dann auf einmal von ganz alleine, sie lernt quasi von ihrer Zwillingsschwester.Dafür brabbelt sie ganz schön (also in Fantasie- oder auch Babysprache-ich mag den Ausdruck babysprache in dem alter irendwie nicht-).Das hat die andere übersprungen.

Ich bin der Meinung, diese „Tabellen“ sind als Richtwerte in Maßen ok, wenn man z.B. extrem abweicht, um ein Defizit zu erkennen. Als ich las, das Kinder im Durchschnitt mit 1 1/2 die ersten Gehversuche machen, empfand ich es als recht spät, meine konnten mit 1 Jahr laufen, andere Kinder schon mit 10 Monaten (deren Eltern mich darauf drängten, das meine ja auch mal dran seien).Meine Cousine hingegen krabbelte mit 1 1/2 noch!

Ich glaub mit dem sprechen verhält es sich ähnlich.Aber ich kann verstehen, das es eine Mutter auch nur so interessiert, solange man keine große Welle macht und keinen Druck ausübt, finde ich es besser, als warte, warten…und dann ist es vielleicht verpasst, rechtzeitig was zu machen

lg
nadia

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Hallo,

Yep, genau dies hatte ich ausgeschlossen, also ausgeschlossen
in der Hinsich, daß ich genau darüber nicht diskutiere, weil
MEIN Thema ein anderes ist.

Das ist ja schön für Dich, aber wenn ich die Diskussion richtig verfolgt habe, dann bist nicht DU die ursprüngliche Fragestellerin - und somit ist es nicht an Dir, das Thema zu bestimmen!

Wenn Du Dich über Dein Thema auslassen möchtest, solltest Du vielleicht einen neuen Thread starten!

Gruß

=^…^=
Katze

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Das ist ja schön für Dich, aber wenn ich die Diskussion
richtig verfolgt habe, dann bist nicht DU
die ursprüngliche Fragestellerin - und somit ist es nicht an
Dir, das Thema zu bestimmen!

Hi Katze,

guck doch einfach worauf ich geantwortet habe, z.B. hier:

Hintergrund meiner Frage ist, dass mir mein Sohn relativ weit
voraus erscheint und ich gerne wissen möchte, ob das
tatsächlich der Fall ist oder ob es täuscht.
Er ist knapp 2,5 Jahre alt, kann Farben, verwendet Verben auch
in Vergangenheitsform und einiges andere, wovon viele Leute
uns sagen, dass er da relativ weit wäre. Da bin ich neugierig
geworden :wink:

Hierauf hatte ich das erste Mal geantwortet. Und komisch, ich les da nichts von Ängsten bzgl. irgendwelcher Krankheiten oder ähnlichem.

Deswegen bin ich genau darauf eingegangen und dann kommen Argumentationen die weit vom Thema weggehen, wie Hüftfehler, Hörschäden u.v.m. Das obige Post hat so gar nichts damit zu tun.:wink:

Liebe Grüße,
Christiane

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Hallo,

wenn wir schon oben nachschauen, dann vielleicht doch direkt beim Ausgangsposting, das da sagt:

Mich würde mal interessieren, ob es so eine Art Auflistung gibt,
wann ein Kind normalerweise sprachlich wie weit ist und wann es
spätestens so weit sein sollte.

Das ist eine recht schlichte Frage, in der sich nichts, aber auch gar nichts von Vergleichen und Nachbarskindern findet - das wurde von Dir in die Runde geschmissen.

Und es zeugt IMHO von äußerst schlechtem Stil, sich mit mehr als einem Hauch von ‚Ich weiß es doch sowieso besser‘ einfach zu weigern, eine Frage zu diskutieren bzw. nüchterne Fakten zur Kenntnis zu nehmen.

Ach ja - und Smilies helfen nicht bei allenthalben in die Augen hüpfender Selbstgefälligkeit!

Gruß

=^…^=
Katze

Hallo,

wenn wir schon oben nachschauen, dann vielleicht doch direkt
beim Ausgangsposting, das da sagt:

Ne, ne, nix da, das Posting worauf ich antworte such ich mir selbst raus.

Und es zeugt IMHO von äußerst schlechtem Stil, sich mit mehr
als einem Hauch von ‚Ich weiß es doch sowieso besser‘ einfach
zu weigern, eine Frage zu diskutieren bzw. nüchterne Fakten
zur Kenntnis zu nehmen.

Falsch verstanden? Ich glaub, Bine hat sofort verstanden, daß wir total unterschiedliche Herangehensweisen haben. Da war bei mir nichts von Besserwisserei zu lesen, nö, schlicht und ergreifend eine „Einstellungssache“.

Ich lehne die Diskussion der Frage nach versteckten Krankheiten ab, weil es mir nicht darum ging. Das kann mir in den Mund gelegt werden, ist mir wurscht. Ich wollte auf was anderes hinaus. Das, was Du evtl. diskutieren willst, von wegen Entdeckung von Schäden, Krankheiten etc., da bin ich absolut Mainstream und stimme zu (Dir und Duplosche und…).

Mir ging es so ein bißchen darum, zu hinterfragen, ob all diese Förderungen, die ja momentan sehr angesagt zu sein scheinen, nötig sind. Nötig bei Kindern, die sich absolut im Rahmen bewegen ohne Auffälligkeiten, die man untersuchen lassen muß.

Also, um auch auf Deine Wortwahl einzugehen, Kinder, die „langsam“ (Dein Wort) sind, langsam zu lassen und einfach zu vertrauen.

Ach ja - und Smilies helfen nicht bei allenthalben in die
Augen hüpfender Selbstgefälligkeit!

Laß sie hüpfen.:wink: Meine Einwände sollte nen Denkanstoß sein, mehr nicht. Was Bine betrifft, hab ich die vielen Smilies gewählt, um sie nicht zu provozieren. Sondern lediglich um zu zeigen, daß man gewisse Sachen auch anders sehen kann. Ist halt manchmal schwer im Web mit ner anderen Meinung nicht nur streitsuchend rüberzukommen. Du kannst daraus Selbstgefälligkeit machen, wenn Du willst.

Gruß

Christiane

'Ähhm, mich wundert, daß der Mod noch nicht geschimpft hat.

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Hi Dany,

Wenn sie das möchte, hat sie andere Stellen. Ist es für dich
so schwer zu verstehen, dass sie einfach nur eine Art
Richtlinie sehen wollte, was durchschnittlich pro Alter
„gesprochen“ wird? Dann hat nicht sie, sondern eher du ein
Problem.

Da magst Du durchaus recht haben. Natürlich hab ich all das was ich hier geschrieben habe mit einem gewissen Hintergrund geschrieben. Der Hintergrund ist absolut unwichtig für die Diskussion, aber hat natürlich meine Einstellung geprägt. Deswegen auch mein Widerstreben was Förderung oder womöglich Frühförderung betrifft. Und da wurd ich vermutlich mißverstanden oder hab mich falsch ausgedrückt. Es ging mir nicht um Förderung von Kindern, die in irgendeiner Weise negativ auffällig sind. Sondern generell um Förderung (oder provokant: Förderung von Kindern die eh schon „schnell“ sind, damit sie noch schneller werden).

Ganz, ganz einfaches Beispiel: in Pekipkursen weckt man die Aufmerksamkeit von Säuglingen indem man mit einer Klapper o.ä. links oder rechts vom Kind Geräusche macht und „lockt“ so ein bißchen das Kind, damit es sich irgendwann einmal dadurch dreht. Frage: muß man das? Ist das nötig? Das Kind dreht sich eh (wie gesagt, wenn alles im Rahmen verläuft) irgendwann mal von alleine. Ist’n absolut harmloses Beispiel, 2 Sichtweisen. Die einen fördern oder locken das Kind, die anderen beobachten und warten ab, bis es von alleine etwas macht. Konnt ich mich verständlich machen? (Um nicht wieder Mißverständnisse auszulösen)

Bei den anderen Dingen stimme ich Dir uneingeschränkt zu.

Dennoch würd ich sagen, sofern alles im Rahmen verläuft (den Satz muß ich jetzt immer schreiben, sonst werd ich hier gelyncht:wink:)), Vertrauen in das Kind haben und auch ein langsames Kind ein langsames Kind sein lassen. Sog. langsame Kinder sind manchmal ganz schnelle in anderen Bereichen, die einem aber nicht sofort in die Augen springen.

Liebe Grüße,
Christiane

Hallo,

bei Kindern, die sich absolut im Rahmen bewegen

ach, und woher weißt Du, dass sie sich im Rahmen bewegen, wenn Du Dich nicht erkundigst, was denn der übliche Rahmen ist?!?

Meine Einwände sollte nen Denkanstoß sein,

Aber über die Einwände anderer hier willst Du nicht nachdenken?

Ist halt manchmal schwer im Web mit ner anderen Meinung nicht nur
streitsuchend rüberzukommen.

Nun, es ist Dir nicht gelungen.

'Ähhm, mich wundert, daß der Mod noch nicht geschimpft hat.

Wieso, darf man Dir nicht widersprechen?

Gruß

=^…^=
Katze

:wink:

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Hängt von den Eltern ab
Hi

wieviel ein Kind in einem bestimmten Alter spricht, hängt wohl
sehr von der Notwendigkeit des Sprechens ab.

Und so mit von den Eltern und Umfeldt

Mein Sohn (erstes Kind) sprach mit zwei bestenfalls 20 Wörter
und die undeutlich - wir haben ihn ohne Worte verstanden, also
brauchte er nicht reden.

Wie soll ers dann Lernen? Nur weil Ihr ihn so versteht braucht er Also nicht reden- Aber kinder wollen (müssen) auch ein wenig gefordert werden ( meine Eltern haben auch einfach nur so mit mir geredet- damit ich es lerne). Auch wenn ihr ihn so versteht lasste es ihn doch aussprechen.
Mann Kann das ja weiter führen Er braucht ja selbständig zu werden es Kalppt ja auch so wenn Wir alles für Ihn mache wozu soll er dann …
Können? Meiner meinung nach solten schon Die Kenntnisse (zumindest grundkenntnisse) da sein wenn er anfängt die Kenntniss zu brauch also schon mehr als 20 Wörter kennen wenn er sich im Kindergarten mit den Andern Kindern verständigen soll.

Das wurde erst im Kindergarten anders
(erste Kindergartenworte: ich auch!).

Die meisten Kinder die Ich kenne Können dann schon „Sprechen“ und solletn dies imho auch
:Er war dann mit vier

noch ein paarmal bei einer Logopädin wegen Nuscheln, aber das
war erstaunlich schnell behoben.
Meine Tochter dagegen kam schon mit 1,5 Jahren in den
Kindergarten und legte sofort voll los. Ihr Wortschatz war mit
zwei Jahren ein gaaanz anderer. Ihre Redefreude ebenfalls
(manchmal wünscht man sich einen Abstellknopf).

Und welche Worte Kinder lernen, hängt ebenso vom Bedarf ab.
Farben können wurscht sein, solange es Käse aufs Brot gibt,
wenn man Käse´ sagt, sozusagen. Kinder passen sich den Notwendigkeiten an, wenn es notwendig ist Parapsychologische
Effekthascherei´fehlerfrei zu sagen, um ein Bonbon zu
bekommen, werden sie das sehr schnell lernen. Ist nichts
notwendig, sagen sie eben nichts.

Und werden es auch nie lernen- oder zumindest erstmal Probleme haben wenn sie es Plöztlich brauchen es aber noch nicht (ausreichend) Können.

Kurz: ist bei jedem anders, es gibt kein bestimmtes Wort, dass
man mit einem bestimmten Alter von sich geben müßte, um
`normal´ oder sonstewas zu sein, und wie sich das entwickelt,
ist wieder eine ganz andere Sache.

Ich würde mir erst Sorgen machen, wenn ein Kind auch nach
längerer Zeit im Kindergarten nicht recht zu reden anfängt.
Dann würde ich mit dem Kinderarzt reden und ev. Logopäden
einbeziehen.

Bei den Absätzen stimme Ich zu finde aber das mann Kinder Frühzeitig fordern (nicht überfordern!!) sollte
Gruß, Havke

Gruß Ww

PS.: Bitte den Artikel nicht falsch vertsehen!