Hallo, ich werde in knapp 7 Monaten Vater und will meine Freundin soweit es geht entlasten, dazu gehört das ich gerne die behördengänge alle erledigen möchte oder soweit es geht vorberreiten.
Mir ist klar das dass meiste nicht ohne Kind geht also ohne Geburtsurkunde, ich habe mir das so vorgestellt das ich mir die nötigen Unterlagen die man so braucht alle schonmal Blanco besorge und soweit es geht ausfülle so dass wir den ganzen Papierkram nach der Geburt nurnoch Endausfüllen müssen und mit einer Geburtsurkunde per post verschicken.
Das problem ist das mir jemand sagte das dass garnicht geht bei so sachen wie zB. Vaterschaftsanerkennung usw. stimmt dass, ist meine vorstellung vom Ablauf so falsch ?
Und viel wichtiger die Frage, WAS muss ich alles WO erledigen/abholen ? Und was KANN ich alles schonmal machen ?
Ich weiss dass ich die Vaterschaftsanerkennung machen muss und irgendwo Alimente beantragen muss aber wo ?
Also erstmal zur Information, ich bin nicht verheiratet und wir wohnen nicht zusammen, wir wollen das gemeinsame Sorgerecht und ich habe garkein Einkommen weil Azubi (auch kein Bafög, Arbeitslosengeld oder Sozialgeld) …
Ich Bedanke mich für jeden beitrag schonmal im Vorhaus =) Ich kann jeden Tipp gut gebrauchen =) …
Hallo,
zum einen kannst du dir noch 5 Monate Zeit lassen…In 7 Monaten kann noch viel passieren.
ich denke da an meinen autobegeisterten Schwager, der zu dieser Zeit 2 sauteure und super getestete Kindersitze (Zwillinge) gekauft hatte…
18 Wochen später war alles vorbei, schrecklich, kann aber vorkommen.
Und dann kannst du beim Urkundsbeamten des Jugendamtes in dessen Bezirk ihr wohnt einen Termin vereinbaren zur vorgeburtlichen Vaterschaftsanerkennung.
Dort könnt ihr die Vaterschaft bereits vor der Geburt anerkennen lassen, evtl. auch eine Unterhaltsvereinbarung treffen oder euch das gemeinsame Sorgerecht eintragen lassen.
Ihr bekommt Abschriften über diese Anerkennung mit, die Ihr am besten in die Kliniktasche packt und dann nur noch in de Klinik abgeben braucht.
Dann geht das mit der Geburtsurkunde auch schneller.
viel Glück
dragonkidd
Hallo
Ihr bekommt Abschriften über diese Anerkennung mit, die Ihr am
besten in die Kliniktasche packt und dann nur noch in de
Klinik abgeben braucht.
Dann geht das mit der Geburtsurkunde auch schneller.
in vielen Geburtskliniken gibts eine Unterabteilung des Standesamtes, wo man das Formular bekommt zur Anmeldung des neuen Erdenbürgers (evtl zusammen mit Krankenhausunterlagen), es noch im Krankenlager unterzeichnet und den gewählten Namen einträgt und es der Schwester geben kann, damit die es in den Standesamtsbriefkasten wirft, natürlich erst wenn man mit dem Hecheln und Schreien fertig ist und man mal 5 Minuten ruhe hat.
Dort trägt man dann auch die Namen von Mutter und Vater ein, und wenn die Mutter da nicht unbekannt einträgt, ist die große Hürde schon genommen.
Das mit dem Jugendamt tät ich dennoch probieren, denn im FAlle dass irgendwas bei der Geburt Probleme macht, hast du als Vater gewisse Rechte (zB. wenn es ganz unschön verläuft und deine Freundin unter der Geburt verstirbt oder irgendwie nicht geschäftsfähig ist, dann hätte das Kind zumindest noch den VAter, während es sonst erst in Amtsobhut gehen würde und erst durch gerichtliche feststellungen und ewig lange Prozeduren zu dir oder den Großeltern kommen könnte oder eben auch nicht.)
Gruß Susanne
Hallo, bei dem „gewählten Namen“ handelt es sich nicht nur um den/die
Vornamen sondern evtl. auch um den Familiennamen, der auch der des
Vaters sein kann. Gruß
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Hallo Mino,
wie ja schon mein Vorposter schrieb, wegen der Anmeldung vom Baby würde ich noch den einen oder anderen Monat abwarten 
Aber ich glaube, es wäre eine schlaue Idee, wenn Ihr beiden Euer Leben auf das Baby (um)organisieren würdet. Wollt Ihr weiterhin getrennt wohnen oder zusammenziehen? Hat das Baby ausreichend Raum (um Himmels Willen, hoffentlich trete ich jetzt keine Diskussion los, wieviel „Raum“ für so ein Baby ausreichend ist - aber Du ahnst was ich denke)? Oder muss die Mama-in-Spe umziehen?
Wollt Ihr eventuell vorher heiraten? Das wäre was, was Ihr dann jetzt in Angriff nehmen könntet…
Dann scheint mir das finanzielle bei Euch ähm, organisationswürdig zu sein. Ich verstehe nun nicht, wieso Du als Azubi „gar kein“ Einkommen hast, aber gut so sei es. Wie sieht’s denn mit dem Einkommen der Mama-in-Spe aus? Hat sie bisher nen Job? Könnte/wollte sie nach der Geburt dort wieder einsteigen? Habt Ihr weitere „Sponsoren“ (Eltern, Grosseltern, was-weiss-ich)? Oder habt Ihr schon eine Vorstellung davon, wie Ihr das zukünftig finanziell regelt? Das liesse sich sicherlich schon jetzt auf einschlägigen Ämtern klären…
Vielleicht könnt Ihr beiden auch mal zum Jugendamt gehen und Eure Situation (auch die finanzielle) schildern. Sicherlich können die Euch gut weiterhelfen.
*wink*
Petzi
Vielleicht könnt Ihr beiden auch mal zum Jugendamt gehen und
Eure Situation (auch die finanzielle) schildern. Sicherlich
können die Euch gut weiterhelfen.
Hallo Petzi,
kannst du mir sagen, was ein 23-jähriger bei Jugendamt soll?
Es gibt in Deutschland Schwangerenberatungsstellen, http://www.schwanger-info.de/58.0.html
die beraten nicht nur wg. Abbruch sondern auch, wann wo welche Leistungen beantragt werden können und wo es sonst noch Unterstützung gibt.
Jugendamt ist erst zuständig, wenn das Würmchen auf der Welt ist, oder zur vorgeburtlichen Vaterschaftsanerkennung
grüße
dragonkidd