Was kann man als untalentierter Musiker machen?

s.o.

Äh, wie meinen!?
Um besser zu werden? Um Erfolg zu haben? Um Frauen auzreißen?
Ein bisschen deutlicher solltest Du schon werden…
HOFee

sich einen anderen Beruf suchen ???
×grins×

…in dem man eventuell etwas geschickter ist!

Freundliche Grueße

Jerry

Das ist leicht…
…lasse eine grosse Anzahl Wackelfigürchen mit deinem Ebenbild herstellen und werde so wenigstens mies aber kultig!!!
Der Rest kommt von allein…

Hilfsbereit wie immer,
VERITAS.

Guggenmusik!
s.a.o.

Musikkritiker werden! (o.w.T.)

s.o.

Kein Problem!
Hi!

Möglichkeit 1:

Du lässt Dich für ein paar Wochen mit 11 anderen Leuten in einen Container in Hürth (bei Köln) sperren, benimmst Dich wie der letzte Ar*** und a)sorgst dafür, dass Du rausgewählt wirst oder b) Du gehst selbst!
Resultat: Nr 1 der deutschen Single-Charts!

Möglichkeit 2:
Du gehst für ein paar Jahre ins Fitnessstudio, trainierst Dir einen Waschbrettbauch an, besuchst den Schönheitschirurgen Deines Vertrauens und gehst zum Casting von „Unter Uns“, „Marienhof“, „GZSZ“, „Verbote Liebe“, etc.
Dort darfst Du dann vieles machen, allerdings darf es mit versuchter Schauspielerei nix zu tun haben - denn nur dann hast Du eine Chance, genommen zu werden.
Bist Du dabei, bleibe es für ein paar Monate - dann kommt das Angebot von selbst!

Möglichkeit 3:
Sorge dafür, dass Du einen wirklich oberpeinlichen Fernsehauftritt hast (TM3 ist da sehr zu empfehlen). Jetzt musst Du so schlecht sein, dass Du zu TV-Total kommst. Rede mit Stephan - er macht das schon!

Liebe Grüße
Guido

Der Musikkritiker (Georg Kreisler) Vorsicht lang!
Der Musikkritiker

Heute findet jede Zeitung
größere Verbreitung
durch Musikkritiker
und so hab auch ich die Ehre
und mach jetzt Karriere
als Musikkritiker

ich hab zwar ka Ahnung was Musik ist,
denn ich bin beruflich Pharmazeut
aber ich weiß sehr gut, was Kritik ist:
Je schlechter, um so mehr freuen sich die Leut.
Es gehört zu meinen Pflichten,
Schönes zu vernichten
als Musikkritiker
sollt’ ich etwas Schönes finden,
muß ich’s unterbinden
als Musikkritiker

Mich kann auch kein Künstler überlisten,
da ich ja nicht verstehe, was er tut.
Drum sag ich von jedem Komponisten:
erst nachdem er tot ist, ist er gut.
Endlich hab ich einen Posten,
und die Zeitung läßt es sich was kosten.
Ich sitz auf dem ersten Platze,
und die Sänger sehen meine Fratze.
Orff und Egk und Boris Blacher
fürchten meine hohnerfüllten Lacher.
Hindemith, Strawinsky und Varése
sind zwar gut, doch ich bin böse.

Ja, ich könnt’ zufrieden sein,
das Schicksal hat mich reich beschert.
Doch, oh, mich belastet nur eine Verrücktheit,
ich merk es in jedem Konzert:

Ich seh, wie das Publikum weich wird wie Wachs
wenn Musik alle Sinne bewegt,
ich seh, wie beim Zuhörn manch trutzigem Manne
ein Tränchen die Brille beschlägt.
Nur für mich hat das Zuhörn keinen Sinn,
weil ich unmusikalisch bin.
Ich seh, wie ein liebliches Mädchen die Hand
ihres Jünglings ergreift und sie drückt,
wie ein Großmutterl zitternd
die Halskette auszieht,
weil sie sonst vor Rührung erstickt.
Nur ich sitz da und hör nicht einmal hin,
weil ich unmusikalisch bin.

Zu Weihnachten schenkt man mir immer Platten.
ich brauch Krawatten! Neue Schuh’.
Wo ich auf Besuch bin, spielt man Platten.
Ich sitz im Schatten und hör nicht zu.
Aber andere hören zu, und der Zauber
der holden Musik macht die ganze Welt schwach.
Die Bösen wer’n gut und die Kranken gesund,
besonders bei Mozart und Bach.
Nur ich sitz da und kratz mich stur am Kinn,
weil ich unmusikalisch bin.

Als Kind hab ich zwar Klavier gelernt
und übte brav zuhaus
aber über gewisse Stücke
kam ich nie hinaus
Dann hab ich auch noch Geige gelernt
und übte brav und viel.
Und dann ist mein Geigenlehrer g’storben
und hat mir sein Geld vermacht -
unter der Bedingung, daß ich nie mehr spiel.

Doch etwas mußte ich schließlich tun,
so versuchte ich es als Autor,
und ein Verleger, zu dem ich kam,
flüsterte mir ins Ohr:
Schreiben Sie doch ein Buch über Schubert!
schreiben Sie doch ein Buch über Schubert!
Also ging ich froh nach Hause,
setzte mich nieder und ich schrieb:

Schubert war ein irrer,
großer Komponierer.
Er hat nie viel Geld gehabt,
also ist er heute der Verlierer.
Er schrieb gar viele Töne,
sicher auch wunderschöne.
Für mich sind sie leider bestialisch,
denn ich bin ganz unmusikalisch.
Ob es jetzt Schubert oder Tschaikowsky
Brahms oder Liszt oder Dnjeprpetrowsky,
ob Symphonie oder Ouvertüre,
Rock’n’Roll oder die Walküre,
Zauberflöte, Verkaufte Braut -
Für mich ist das alles nur laut!

Das Buch war sofort ein riesen Erfolg,
und es sage mir viele Herrn:
Genial! Großartig! Sie müssen Kritiker werd’n.
Ich sage ja,
und es geschah.

Ich geh in Konzerte und Opern hinein,
und ich hör mir den Unsinn dort an.
Den Leuten gefällt’s, und ich komm zu dem Schluß,
an Musik ist vielleicht etwas dran.
nur was dran ist, will mir nicht in den Sinn,
weil ich unmusikalisch bin.
Die Orgel erklingt und ein Knabenchor singt
und er Kontrapunkt tut sich verzweigen,
die Pauke zersplittert, der Kapellmeister zittert
und angeblich schluchzen die Geigen.
Zum Schluß ertöhnt noch donnernder Applaus.
Ich bin der einzige unmusikalische Mensch im Haus.

Aber heute findet jede Zeitung
größere Verbreitung
durch Musikkritiker.
Und so hab auch ich die Ehre
und mach jetzt Karriere
als Musikkritiker.

Ich hab diesen Posten schlau erbeutet,
und ich hasse nichts so wie Musik.
Und daß mir Musik so nichts bedeutet,
zahl ich jetzt den Musikern zurück.
Ah, wartet nur ihr sollt es büßen,
bebet zu den Füßen
des Musikkritikers!
Daß die Welt es wisse,
lest die lustigen Verrisse
des Musikkritikers!

Ich bin konsequent
und ich erkenne kein Talent
und da ich weiß, daß ich nichts kann,
laß ich auch niemand andern ran.
Und der Redakteur
schätzt meine schlechte Meinung sehr.
Und schreit das Publikum „Hurra“
das nützt euch nichts, denn ich bin da.
Und eure Kollegen
geben mir immer ihren Segen,
denn jedem Künstler ist es recht,
spricht man von andern Künstlern schlecht. - Nieder mit Musik!

HipHop

falls du es noch nicht gemerkt hast: du musst nicht gut sein um erfolg zu haben.

Es reicht populär zu sein. du musst dich medienwirksam verkaufen.

mfg Ivo

Produzieren ? ot
s.o.

sehr empfehlenswert! o.T.m.St.
kw

naja…
…such dir einfach 3 andere untalentierte musiker, mach auf wilden mann und nenn das ganze „punk“.
n powerchord und einen uffta-offbeat-rhythmus sowie nicht singen können doch wohl eigentlich alle.
wenn ihr beharrlich genug seid, seid ihr in 10 jahren eine musiklegende wie die ramones, die toten hosen oder bad religion.
schliesslich werdet ihr ja sicherlich in 10 jahren musikerkarriere ein wenig zeit finden, ein bisschen zu proben und eure fertigkeiten zu verbessern.

ach so, ansonsten kaufste dir einfach einen vernünftigen synthesizer und produzierst total bescheuerte känge damit. dann nennst du dich „avantgarde-künstler“ und untermalst beuys-ausstellungen musikalisch.

ansonsten hätte ich da aber noch einen plan, falls du zumindest relativ poetisch bist: such dir einfach 1 klasse-musiker und dann schreibt ihr zusammen songs, die ihr an irgendwelche windigen manager verkauft. eure songs singen dann leute wie britney spears, aber das macht dir ja sicher nichts.

Am Grand prix eurovision teilnehmen…! (oT)

aber nur schlechten. owt
.

Zieh nach Seattle, schnapp dir ne Gitarre, gründe ne Band, trage karrierte Hemden sowie verwaschene Jeans und werde berühmt. Haben andere auch schon geschaft.

Schlechter Rap ist redundant! owt
kw

Gibt es Guten Hip Hop? o.w.T.
duck

Bitte nicht so ignorant!
Ich mag auch keinen HipHop, bin mir aber ziemlich sicher, dass es da richtig gute Sachen gibt, aber anscheinend fast nur abseits der Charts, genau wie bei der vielzitierten „alternativen“ Gitarrenmusik! Also bitte…

P.S.: An Deinem „duck“ hab ich zwar natürlich erkannt, wie Du das meintest (nämlich nicht wirklich bierernst, richtig?!), aber ich wollte das trotzdem mal loswerden! Es gibt nämlich wirklich genug Leute, die ihren eigenen Musikgeschmack mit einem Qualitätsmangel der anderen Musikstile verwechseln.
Also, nix für ungut!

Gruß, Orestes.

2 „Gefällt mir“

Tja…
Hi Orestes
war auch etwas ironisch gemeint, aber nachdem ich einmal das „Vergnügen“ hatte, mit Studenten, Hip-Hop und House den Brenner raufzufahren, bin ich da etwas geschädigt.
An der Passhöhe begann der fahrer unseres Kleinbusses sehr seltsame fahrmanöver durchzuführen… Ich habe mnich dann geweigert, diese Musik weiter zu spielen…

Aber, wers mog…

Nix für ungut
Mike

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]