Was kann mir nach einer Eisstattlichen Versicherung passieren?

Ich bin verheiratet, habe eine Tochter und arbeite angestellt bei einem Versicherungsmakler. Vor kurzem habe ich eine Schuldenregulierung durchgeführt und zahle hier pünktlich meine Raten. Aus ehemaliger Selbständigkeit habe ich noch einen Kredit bei dem das Haus, das inzwischen auf meine Frau umgeschrieben wurde, als Sicherheit dient.

Mein ehemaliger Arbeitgeber möchte nun einen Titel gegen mich gerichtlich Zwangsvollstrecken. Es geht hier um einen Betrag von 100.000,00 €. Das Geld habe ich nicht und eine Angebot zur Ratenzahlung wurde abgelehnt. Wenn ich jetzt eine Eidesstattliche Versicherung abgebe, welche Folgen hat dies für mich? Ich verdiene nur 1.350,00 netto. Meine größte Sorge ist, dass mein Arbeitgeber hiervon erfährt und mir kündigt. Vielen Dank für eure Ratschläge.

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100.000 ist schon mal ne Hausnummer.

Falls der Titel schon zugestellt wurde, Einspruch einlegen.

Es gilt zu allererst diesen Vollstreckungstitel abzuwenden !

Ist der Titel erst wirksam, so wird der Gläubiger alle Vollstreckungsmaßnahmen durchziehen:
Gerichtsvollzieher -Lohn-Konto-Taschenpfändung etc.

Ist der Titel erwirkt wird es sehr sehr schwer !

Dasselbe gilt für die Eidesstattliche Abgabe !

Natürlich gibt es Pfändungsgrenzen, dies soll aber nicht dein Bestreben werden:

Dein Bestreben muss es sein,eine außergerichtliche Vereinbarung zu finden !!

1.Lösungsvorschlag

1/4 der Gesamtschuld anbieten

Du kannst dein Haus über eine Grundschuld mit 25.000EU belasten z.B.

Es gibt weitere Lösungsansätze die hier diskutiert werden können,

Er hat kein Haus mehr !
Und warum sollte seine Frau ihr Haus noch mehr belasten, selbst wenn es machbar wäre ?

und wenn es machbar wäre ?

Hallo,

Deine Angaben sind schon ziemlich ausführlich und sehr deutlich formuliert und trotzdem auf das nötigste reduziert. In letzter Zeit ist das eine Seltenheit bei solchen Fragen in diesem Forum.

Aber trotzdem verstehe ich einige Zusammenhänge nicht. Ich sehe mindestens drei Gläubiger:
1.) Der mit dem die Schuldenregulierung vorgenommen wurde. (hier evtl. auch mehrere Gläubiger)
2.) Der, dem das Haus der Frau als Sicherheit dient.
3.) Der ehemalige Arbeitgeber.

Welche Art von Schuldenregulierung wurde mit dem ersten Gläubiger getroffen? Warum wurde in die gesamte Regulierung nicht die Begleichung des Titels des ehemaligen Arbeitgebers einbezogen? Wie lange ist die Überschreibung des Hauses auf die Frau her? Wäre evtl. eine Privatinsolvenz eine Lösung?

Mir juckt die Neugier unter den Fingernägeln - ich wüsste zu gern, wie man bei einem Arbeitgeber zu 100 T€ Schulden kommen kann. Allerdings tut das hier nichts zu Sache und muss nicht dringend beantwortet werden.

Grüße

Man könnte jetzt nocheinmal die Historie hinterfragen:
Warum wurde nicht komplett Umgeschuldet,
Wie konnten die 100.000 überhaupt entstehen,
Wieso macht man ne Ratenzahlung, wenn man überschuldet ist.
Wer hat so eine Umschuldung überhaupt eingeleitet,
Was hat sich die Bank gedacht.

Alles Banana, die Schulden sind da und können nicht aus dem Einkommen abgetragen werden.

Deine Sorge um deinen Arbeitgeber können wir dir nehmen.

Er wird dir NICHT kündigen !
Er wird dich NICHT abmahnen !

Im Gegenteil, du darfst deinem Arbeitgeber ruhig davon erzählen, wenn DU es möchtest.
Du hast keine Verpflichtung es Ihm mitzuteilen.


Es gibt aus meiner Erfahrung noch eine vernüftige Lösung.

Einen Reset durchführen.

1.Hast du eine Familie die zu dir hält ?
Wenn ja = Sehr gut

  1. Ermittle den Marktwert eures Hauses

  2. Rechne dir aus,ob damit deine Komplettschulden zu bezahlen sind.

  3. Gehe zu deiner Bank und Berichte denen von deinem Vorhaben

  4. Wenn die Bank dieses Vorhaben absegnet, ist ein Neustart möglich.


Nachteilig ist dann das Wohnen zur Miete und die Altersicherung ist futsch.

Aber der Neustart in ein schuldenfreies und sorgenfreies Leben ist die schönste Aussicht.

mg

Das ist eine Versicherung. Die waren damals so freundlich und haben meine ehemaligen Kunden ’ beraten ’ und ihnen empfohlen die mit mir geschlossenen Verträge zu kündigen und haben dann neue Verträge abgeschlossen. Das sind zu viel gezahlte Provisionen.

Au Sch… :fearful:
Danke für die Information.