Hallo
Ich habe die Frage jetzt bestimmt 5 Mal gelesen und immer wieder weggeklickt. Warum? Weil man dazu soooooo viel sagen kann und müsste und weil das alles sehr facettenreich ist… Aber jetzt fang ich dann doch mal an und sag mal, was mir so durch den Kopf geht.
Zuerst einmal frage ich mich, ob da nicht eh die falsche Person am falschen Platz ist. Wenn sich eine Führungsperson derart von zwei unterstellten AN aus dem Tritt bringen und gegen den AG ausspielen lässt, dann muß sie sich die Frage stellen, ob sie der Aufgabe überhaupt gewachsen ist.
Hinzu kommt, daß sie scheinbar auch darüber verärgert ist, daß der AG einem Hinweis nachgeht, dem er nachgehen muß. Immerhin fragt er die AN fairerweise, anstatt den Stab ohne Rückfrage über sie zu brechen.
Susi fühlt sich hintergangen, weil sie sich hintergangen fühlen will. Wenn dieser Vorfall - so wie hier geschildert - dazu führt, daß Susi ihren Job mündlich quittiert, dann ist sie entweder die ungeeigneteste Wahl für eine Vorgesetzte, die man sich vorstellen kann, oder aber es steckt deutlich mehr hinter der Sache, als hier preisgegeben wird.
Daß Susi sich jetzt auf die Suche nach Rechtsmöglichkeiten macht, um Strafanzeige wegen übler Nachrede zu stellen oder was auch immer, lässt die Vermutung zu, daß hier ein eklatantes Autoritätsproblem besteht.
Eine Meinungsfindung über das Forum scheint mir daher absolut ungeeignet zu sein. Ursachenforschung und Selbstreflektion unter fachkundiger Anleitung ist imho hier angesagt, damit zukünftig solch dilletantische Angriffe im Stile eines guten Vorgesetzten kurz und knapp niedergeschmettert werden.
Zur Frage der Kündigung noch: eine mündliche Kündigung ist unwirksam, also besteht das AV weiter fort
Zur Frage der Sperre: eine Sperrfrist von 12 Wochen ist bei Eigenkündigung stark anzunehmen
Gruß,
LeoLo