noch eine Frage - kommt es besser, wenn man als langzeitarbeitslose (2,5 Jahre) Mutter mit 5jährigem Kind bei Bewerbungen und in Stellengesuchen angibt,
…sich bis heute intensiv und aus Überzeugung der Kindererziehung gewidmet zu haben und nun den Zeitpunkt für den beruflichen Wiedereinstieg gekommen sieht (obwohl man sich ja mehrfach erfolglos beworben hat und auch seit knapp 2,5Jahren arbeitssuchend gemeldet ist)
oder
o.g. weglassen und zur Langzeitarbeitslosigkeit stehen?
Die Frage erübrigt sich,
Hi,
es sei denn, du bewirbst dich auf Jobs, bei denen keine Ausbildung verlangt wird.
Schreib mal etwas Näheres darüber, dann kann man evtl. gezielter antworten.
Gruss,
…sich bis heute intensiv und aus Überzeugung der
Kindererziehung gewidmet zu haben und nun den Zeitpunkt für
den beruflichen Wiedereinstieg gekommen sieht (obwohl man sich
ja mehrfach erfolglos beworben hat und auch seit knapp
2,5Jahren arbeitssuchend gemeldet ist)
nein, das klingt irgendwie nicht nach dem, was Firmen suchen.
oder
o.g. weglassen und zur Langzeitarbeitslosigkeit stehen?
ich glaub, in der heutigen Zeit (Ich geh jetzt auch mal von meiner Firma aus) ist es einfach besser, ehrlich zu sein. Es ist nun mal so, du kannst es nicht ändern, ja du warst arbeitslos und gut. Bei uns werden solche Menschen sogar bevorzugt eingestellt, wenn alle anderen Kompetenzen stimmen, wenn sie ehrlich sind und nicht alles „schön reden wollen“.
Schreib doch sowas wie, bin Mutter abe die letzten Jahre intensiv zur Erziehung genutzt,da ich leider arbeitslos war. Nun möchte ich jedoch endlich wieder…
oder so Ähnlich, aber das erste klingt voll nach Standartsatz. Überzeug sie mit deiner PERSON.
Viele Grüße
doggy
Hi Helge,
naja ich hatte eine Antwort auf mein Stellengesuch, welches ich eben genauso formuliert hatte (also dass ich mich bis jetzt intensiv u. aus Überzeugung der Kindererziehung gewidmet hatte usw…) bekommen - sehr lukratives Angebot, und dachte mir in Folge dass das vielleicht auch besser ankommt, als wenn hervorgeht dass man bereits seit längerem arbeitsuchend ist… ist jedenfalls die erste Antwort innerhalb kurzer Zeit, wo ich sonst selten auf ein Stellengesuch (immer verschieden formuliert) Antwort bekam.
Viele Grüße
Bärchen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
…sich bis heute intensiv und aus Überzeugung der
Kindererziehung gewidmet zu haben und nun den Zeitpunkt für
den beruflichen Wiedereinstieg gekommen sieht (obwohl man sich
ja mehrfach erfolglos beworben hat und auch seit knapp
2,5Jahren arbeitssuchend gemeldet ist)
nein, das klingt irgendwie nicht nach dem, was Firmen suchen.
oder
o.g. weglassen und zur Langzeitarbeitslosigkeit stehen?
ich glaub, in der heutigen Zeit (Ich geh jetzt auch mal von
meiner Firma aus) ist es einfach besser, ehrlich zu sein. Es
ist nun mal so, du kannst es nicht ändern, ja du warst
arbeitslos und gut. Bei uns werden solche Menschen sogar
bevorzugt eingestellt, wenn alle anderen Kompetenzen stimmen,
wenn sie ehrlich sind und nicht alles „schön reden wollen“.
Im Prinzip ist es aber auch ehrlich, dass ich mich intensiv und aus Überzeugung der Kindererziehung gewidmet hatte, nur dass ich halt parallel seit Ende der Elternzeit (seit Nov. 2003) auf Stellensuche war. Soll heißen, die „Torschlusspanik“ bekomme ich erst JETZT. Bisher habe ich es so gesehen, dass wenn auf meine 2-4 Bewerbungen im Monat nichts kommt, dass ich es dann eben auch nicht ändern kann und habe dafür die Zeit mit meinem Kind genossen, noch so lange für ihn da zu sein. Ich habe nunmal ein Kind und kann definitiv nicht regelmäßig bis abends 18 oder 19 Uhr arbeiten. Das ist nunmal so und wenn man mich deshalb nicht will, kann ichs nicht ändern. Aber jetzt bekomme ich so langsam Hummeln unterm Hintern - Kind kommt nächstes Jahr in die Schule und noch nichts passiert außer Absagen auf Bewerbungen oder Absagen beim Vorstellungsgespräch entweder weil ich so lange raus bin oder -was das Hauptmanko ist- weil ich nicht bis abends arbeiten kann (Betreuungszeit nur bis 17 Uhr).
…sich bis heute intensiv und aus Überzeugung der
Kindererziehung gewidmet zu haben und nun den Zeitpunkt für
den beruflichen Wiedereinstieg gekommen sieht (obwohl man sich
ja mehrfach erfolglos beworben hat und auch seit knapp
2,5Jahren arbeitssuchend gemeldet ist)
oder
o.g. weglassen und zur Langzeitarbeitslosigkeit stehen?
die Kinder kommen jetzt kurz über lang in die Schule, bzw. sind im Kindergarten, sodaß Du mehr Zeit für Dich bzw. einen Job hast.
Somit ist es klar nachvollziehbar für einen AG, daß Du erst jetzt wieder beruflich einsteigen möchtest. Ich würde VAriante A wählen.
es gibt Branchen, da „darf“ man keine Kinder haben und wo du besser
dastehst, wenn du sagst ein paar Jahre deine innere Mitte als
Tempeltänzerin gesucht zu haben.
Erkundige dich vorher, ob schon Mütter im Betrieb eingestellt sind
und wie der Arbeitgeber generell der Einstellung von Frauen gegenüber
eingestellt ist. Vielleicht hat er selbst Familie und alles ist in
Ordnung.
Wenn du z.B. siehst, dass es zwei Frauen unter 500 Männern gibt, die
noch dazu aussehen wie ein Mann, weißt du bescheid.