Was läuft da bei AstraZeneca?

Hallo
Penegrin, ich weiß, du kannst es nicht leiden, wenn sich jemand hier in „Gespräche“ einmischt, mach ich aber trotzdem - was, zum Henker, und die Frage geht natürlich auch an Desperado, hat ein Elektroauto mit diesem Thread zu tun ?.
Gruss
Czauderna

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Du hast mich da missverstanden. Wenn ich User A nach seinen Beweggründen frage, finde ich es entbehrlich, wenn User B darauf antwortet. Ich will ja wissen, wie User A zu seiner Meinung kommt und nicht was User B denkt, wie User A zu seiner Meinung kommt. Ist das verständlicher? :thinking:

Im Grunde nichts, da nichts von dem, was Desperado hier bisher so postet, mit dem Thema zu tun hat. Aber wenn ich es richtig verstehe, gibt es für ihn seit dem Trouvé Tricycle von 1881 keinerlei Innovationen mehr in dem Bereich der Elektrofahrzeuge. Warum das so sein soll, musst du bitte ihn fragen :wink:

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Naja, Penegrin, eigentlich haben sich die Autos sogar verschlechtert. Denn was macht der elegante Herr im Tesla-Modell denn mit seinem Zylinder?

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Du hast recht: bei Dir weiß ich wirklich nicht mehr weiter. Jemanden, der so versessen darauf ist, an seiner völlig unhaltbaren Meinung festzuhalten, habe ich tatsächlich noch nicht kennengelernt, so daß mir jede Idee fehlt, wie man da noch Wissen transportieren soll. Humor ist das einzige was hilft - und natürlich blockieren und ignorieren.

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Und genau wie immer, ignorierst Du die Fakten einfach und kramst stattdessen in der rhetorischen Trickkiste.

Deine Argumente wurden durch Fakten entkräftet. Das ist nicht schlimm, das passiert jeden. Aber Du stehst eben nicht dazu, dass Du einmal nicht Recht hattest.

Liebe User,

bitte bleibt beim Thema, sonst muss ich den Thread leider schließen.

Vielen Dank,
Dominik vom www Team

Versuch einer Versachlichung

  • In den kommunistischen Staaten bis 1989 waren staatliche Konzerne oft extrem wenig innovativ und ihre Produkte schlecht. Einige wenige Ausnahmen gab es aber wohl. Und auch jetzt gibt es viele Beispiele von z. B. kommunalen Behörden, die wenig ineffektiv arbeiten.

  • Auch absolute Technikmuffel wie ich wissen, dass Autos, Handys und andere Geräte alle Art in den letzten 20 Jahren extrem weiterentwickelt wurden. Ob das immer nötig und gesund war, ist in diesem Zusammenhang nicht die Frage.
    Z. B. haben ja Autos heutzutage viel effizientere Motoren als früher (und sind schwerer, aber das ist hier nicht der Punkt)

  • Unterstützung durch den Staat, Kredite und Regelungen sind, wenn sie richtig eingesetzt werden, sehr wichtig. Z. B. hat Deutschland ja durchaus die Impfstoffentwicklung finaziell unterstützt (vielleicht zu wenig, darüber kann man streiten).

  • Grundlagenforschung ist sicherlich auch wichtig. Vermutlich macht es die Mischung. Vom Staat bezahlte Forscher können Dinge entwickeln, ohne den Druck, dass man damit schnell viel Geld verdienen muss.

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Noch ein Kommentar dazu: der Staat ist offensichtlich schon mit der Bestellung überfordert. Man stelle sich die Vorgehensweise bei der staatlichen Entwicklung eines Impfstoffes vor.

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Die Geschichte wird aber auch immer kurioser:

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-01/astrazeneca-corona-impfstoff-lieferengpaesse-vertrag-eu

Der Chef des Impfstoffherstellers AstraZeneca hat den Verdacht zurückgewiesen, sein Unternehmen liefere für die EU bestimmte Corona-Impfdosen an andere Länder wie Großbritannien. „Ich denke, wir behandeln Europa wirklich fair“, sagte Pascal Soriot im Interview mit der Welt. Der Grund für die Lieferengpässe sei vielmehr ein zu langsamer Vertragsabschluss mit der EU.
[…]
Soriot betonte gegenüber der Welt , sein Unternehmen habe Brüssel aber gar keine festen Zusagen gemacht, sondern lediglich zugesichert, „dass wir uns im besten Sinne bemühen“.

Jetzt wäre natürlich ein Blick in den Vertrag interessant.

Ja. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis hier einer fordert, der müsse unbedingt öffentlich gemacht werden. Wie man das halt mit Verträgen so macht.

Nicht nur hier:

Mehr Einsicht in Verträge gefordert

Für die Abgeordneten in Brüssel bleibt dennoch die Frage offen, wie stark die EU auf die Lieferungen pochen darf. Stimmt die Aussage Soriots, dass zwar eine schnelle Lieferung vereinbart wurde, aber keine Mengen? Oder kann sich die EU auf konkrete Mengenangaben berufen? Einsicht in den kompletten Vertrag bleibt der Öffentlichkeit bislang verwehrt, was bei der Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Nicola Beer, auf harsche Kritik stößt:

Wir haben bislang geschwärzte Entwürfe gesehen. Ich glaube, es kann nicht angehen, (…) dass wir im Grunde genommen überhaupt keine Informationen kriegen, weil an den entscheidenden Stellen - wieviel Dosen werden wann geliefert, zu welchem Preis - alles geschwärzt ist.

Die EU-Kommission müsse den Vertrag mit AstraZeneca offenlegen, forderte Beer im Interview mit dem rbb . Um eben solche Kritik einer mangelnden Einsicht entgegenzuwirken, hat die EU-Kommission ein Transparenzregister angekündigt. In diesem soll erfasst werden, in welcher Zeit ein Pharmaunternehmen wieviel Corona-Impfstoff hergestellt hat und wohin das Vakzin geliefert wird.

Und wann erfährt man endlich, wieso es zu so starken Verzögerungen kommt? Brennt irgendwo eine Fabrik? Hat jemand aus Versehen die Zutaten weg geschüttet? Sind die Arbeiter Franzosen, die gerade für die 2-Tage-Woche streiken? Fragen über Fragen und keine Antworten…

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Ich kann nicht erkennen, warum man derartie Verträge nicht öffentlich machen sollte. Immerhin geht es dort um mein Geld. Und es wäre doch eine prima Abschreckung gegen Korruption.

Man könnte es auch so sehen: Man sieht, dass es nicht funktioniert wenn man die Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung an die profitorientierte Privatwirtschaft abgibt.

P.S.: Dafür, dass Du es nicht geschafft hast meine Fakten bezüglich der mangelnden Innovationskraft der Privatwirtschaft zu widerlegen öffnest Du den Mund ziemlich weit.

  1. Bei den anderen Impfherstellern gibt’s keine Probleme.
  2. Die Geschichte ist voll von Beispielen, in denen staatliche Unternehmen spektakulär gescheitert sind.

Deine Behauptung ist in ihrer Absolutheit einfach völlig absurd.

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  1. Du hast mitbekommen, dass man bei Biontech-Pfitzer 6 Dosen pro Packung bezahlen muss obwohl man in der Praxis oft nur 5 herausbekommt? Du hast auch mitbekommen, dass es mit der Lieferung nicht so klappt?

  2. Die Geschichte ist auch voll von Beispielen in denen privatwirtschaftliche Unternehmen gescheitert sind - was sagt das nun aus?

Und es gibt auch viele Beispiele, die zeigen, dass Profitorientierung und Wohlwollen der Bevölkerung kollidieren: https://en.wikipedia.org/wiki/Cochabamba_Water_War

Oder frag doch mal einen HIV-Kranken in einem Entwicklungsland, der sich keine Medikamente mehr leisten kann weil die Pharmakonzerne ihr Patentrecht durchgesetzt haben und nachgemachte Medikamente verbieten: www.paho.org/English/DBI/ES/v9n5-TEMA-Brazil.pdf

Erspar uns bitte deine Strohmannargumente. Du behauptest, die Privatwirtschaft würde nicht funktionieren und staatliche Kontrolle wäre ein Garant für Erfolg. Einzelne Fehlschläge der Privatwirtschaft (die kein Mensch bestreitet) sind kein Beweis für das eine, genauso wenig wie einzelne Erfolge staatlicher Firmen (die ebenfalls keiner bestreitet) ein Beweis für das andere sind.

Ich wiederhole mich gerne: Deine Behauptung ist in ihrer Absolutheit einfach völlig absurd.

Wenn du kein Interesse daran hast, komplexe Themen differenziert zu betrachten, erübrigt sich im Grunde jede Diskussion.

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Hallo,
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89368158/impfkommission-astrazeneca-impfstoff-nur-fuer-unter-65-jaehrige.html
demnach sieht es nun doch so aus, dass der Impfstoff nur für jüngeren zugelassen wird.
Gruss
Czauderna

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Nein, ich hab das geschrieben: Man sieht, dass es nicht funktioniert wenn man die Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung an die profitorientierte Privatwirtschaft abgibt.

Also dreh mir nicht wieder die Wörter im Munde herum.

Eine Achterbahn der Emotionen :wink:

Wenn das nur alles gewesen wäre, was du hier so geschrieben hast…

Dass du jetzt munter zurückruderst, ist zwar verständlich, aber halt auch mal wieder mühsam. Und das hier ist übrigens ein wunderbares Beispiel, wie du Tatsachen nach Belieben verdrehst:

Pfizer stockte bei einem Werk in Belgien die Kapazität auf. Daher gab es kurzfristig einen Rückgang, der aber später locker gut gemacht wird, da man nach dem Umbau statt 1,3 Mrd stolze 2 Mrd Dosen jährlich produzieren kann. Es ist ziemlich lächerlich, dass du hier versuchst, diese absolut richtige Entscheidung als Makel hinzustellen. Ein weiteres Beispiel dafür, dass du wie immer null Belege zur Hand hast.

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