Hallo,
Das ist vorallem kurzweilig!! Denn ich selbst heirate diese
Woche und es gibt nichts schlimmeres, wenn man sich als Gast
oder auch als Brautpaar 30 Minuten wer wird Millionär zu
Jugendsünden antun muss!
Also wenn irh etwas macht! Am besten nur eine Sache und dann
Kurz und knackig!!
Das kann man nur unterstreichen. Nichts ist schlimmer, als zum 100sten Mal die All-Time-Favorites in der Uncut-Version vorgesetzt zu bekommen, und der Abend vorbei ist, noch ehe die Nachbarn die Geschichte vom Gummibaum zuende gebracht haben.
D.h. nicht nur daran denken, dass man selbst „fünf Minuten“ braucht, aus denen dann schnell mal 15 werden, sondern dass es da ggf. auch noch Bumsie und Pupsie und Möppel und Hasi gibt, die auch alle für locker flockig eine halbe Stunde Programm haben. Die Alleinunterhalter mit „lustigen Tanzspielen“ nicht zu vergessen. D.h. man sollte vorab mal abchecken wer was machen will, und dann klare Vereinbarungen treffen, damit die Sache nicht aus dem Ruder läuft.
BTW: Nicht jeder ist zum Comedian geboren, und dies ist kein Makel, den man versuchen sollte mit Standardwerken aus Noahs Arche überspielen zu wollen. Wenn das arme Publikum dann nur fünf Minuten auszuhalten hat, ist die Sache schon schlimm genug für alle Beteiligten, wenn sich dies dann aber auf Stunden summiert, …
Eine richtig gute Aktion war vor einigen Jahren auf einem großen Geburtstag eine Umfrage zum Geburtstagskind in einer großen Fußgängerzone, aus der man dann ein knackig kurzes Video geschnitten hatte. Der Fragesteller hatte das Format eines guten TV-Journalisten, die Sache war professionell geschnitten (d.h. man hatte 90% aussortiert und sich auf die wirklichen Brüller beschränkt). Das ganze dann per Beamer an die Wand, und der Saal tobte. Die Fragen reichten von der Alters- über die Berufseinschätzung bis zu potentiellen Hobbys und Charakterzügen, es musste aus einer Bildauswahl (diverser auf der Feier dann anwesender Damen) die passende Frau zugeordnet werden, …
Gruß vom Wiz, der in den letzten Jahren einfach auf zu viel Veranstaltungen unter verhinderten Otto-Erben gelitten hat, und der persönlich - wenn er schon klauen würde - dies nicht bei den Leuten machen würde, die man ohnehin jeden Tag im Fernsehen sieht, und bei deren Sketchen der ganze Saal bereits mitsprechen kann.