Was mache ich wenn mein Pferd durchgeht?

Hey an alle ;D
ich habe ein deutsches reitpony.
10 jähriger wallach namens amigo
steht mit einem shetty in einem offenstall
ich wohne auf einem landwirtschaftlichen betrieb
insgesamt stehen bei uns 6 pferde
also ich habe mein pferd jetzt fast ein jahr beim kauf war er 9 jahre und es wurde nie mit ihm gearbeitet
nun ging es los
erstmal vertrauen holen und dann ans reiten
ich habe ihn mittlerweile recht gut eingeritten e-springen
aber ich habe da noch so manche fragen
wie zB wie kann ich meinem pferd die angst vor wasser nehmen??
er geht mir nicht mal durch kleine pfützen und wenn i-wo ein wasserhahn läuft tickt er sofort aus
ich hab alles versucht?!?

und dann noch die 2 frage
mein pferd geht sehr gerne durch
auch auf dem platz
Beispiel: ich will traben was macht amigo natürlich? angaloppieren
Beispiel2: ich will galoppieren ganz normalen arbeitsgalopp. der amigo wird immer schneller bis er i-wann im renngallopp ist.
das ist schrecklich!!
ich bin ja erst 12 und weiß mir nicht mehr zu helfen!?!

bitte antwortet bald
Tine

PS. ihr wundert euch bestimmt warum ich ihn nicht bereiten lasse oder von meiner reitlehrerin koregeren.
naja das liegt daran das ich keinen unterrich habe da die nähste reitschule zu weit weg ist und das mit dem beritt liegt am geld
ich müsstemir sowas selbst zahlen und dafür habe ich kein geld…=(

HAllo

ich bin ja erst 12 und weiß mir nicht mehr zu helfen!?!

Sorry, aber warum kaufen dir deine Eltern ein Pony, mit dem du nicht „klar“ kommst?

LG

Hallo,

den Tick mit dem Wasser hatten wir auch… ist über die Jahre ein wenig besser geworden, aber nie wirklich weggegangen. Habe sie viel gewaschen, und vor ihrer Nase im Eimer geplanscht…

Mit dem Durchgehen ist natürlich eine ernste Sache. Ich hoffe du bleibst mit deinem Amigo auf dem Platz und gehst noch nicht ins Gelände. Wenn er dort durchgeht, könnte es gefährlich für dich werden.

Versuche doch einfach mal, wenn er wieder Tempo zulegt, ihn auf einen Zirkel zu lenken. Verkleinere den Zirkel dann immer weiter, bis er nicht mehr galoppieren kann, und in Trab fällt.

Falls das alles nicht funktioniert, dann halt dich wenigstens gut fest :wink:

Vielleicht kannst du ja auch mal einen Besitzer eurer Einsteller fragen, ob sie dir ein wenig zur Hand gehen können.

Viel Glück mit deinem Amigo

Belini

Hallo,

also wenn dein Pony durchgeht, kannst du versuchen, es wieder an die Hilfen zu bekommen indem du es mit den Schenkeln treibst. Das klingt vielleicht widersprüchlich, ein durchgehendes Pferd auch noch anzutreiben, aber durch das Treiben können durchgehende Pferde wieder aufmerksam gemacht werden. Es funktioniert allerdings nicht immer und es kommt auch darauf an, wie dein Pferd ausgebildet ist. Allerdings solltest du erst mal herausfinden, warum dein Pony überhaupt durchgeht. Sitzt der Sattel richtig? Sitzt du richtig? Hat das Pony Probleme sich zu versammeln, vorwärts abwärts zu laufen, oder hat es im Galopp Gleichgewichtsprobleme ? Oder ist das Durchgehen einfach nur eine Unart?
Allerdings finde ich, dass du mit 12 Jahren viel zu jung bist, um so ein Problem alleine zu lösen. Reitunterricht mit deinem Pony zusammen wäre hier dringend angeraten.

Gruß, Maja

Hallo,

du scheinst dann doch mehrere Probleme zu haben, ich arbeite am besten jeden Punkt einzeln durch :wink:

ich habe ein deutsches Reitpony. 10 jähriger Wallach :namens Amigo steht mit einem shetty in einem Offenstall :ich wohne auf einem landwirtschaftlichen Betrieb insgesamt :stehen bei uns 6 Pferde.

Offenstall ist schon mal gut, insofern er genug Bewegungsmöglichkeit bietet, so staut sich nicht ganz so viel übermut an. Was bekommt er den zu fressen, außer Gras und Heu? einem Pony würde ich in so fern er nicht wirklich sehr leichtfuttrig ist (also dazu neigt eher etwas zu Dick als zu Dünn zu sein) kein zusätzliches Kraftfutter geben. Dadurch kann/wird er nur noch Übermütiger werden. Es kommt natürlich darauf an was Du mit Ihm Arbeitest, nach einen sehr anstrengendem Ritt kann es eventuell schon einmal angebracht eine handvoll Kraftfutter zu reichen. Aber das Kann man so auf die Entfernung nicht beurteilen. Aber viele Ponybesitzer neigen dazu zu viel zu Füttern.

Also ich habe mein Pferd jetzt fast ein Jahr beim kauf war :er 9 Jahre und es wurde nie mit ihm gearbeitet nun ging es :los erstmal vertrauen holen und dann ans reiten ich habe :ihn mittlerweile recht gut eingeritten e-springen.

Also dein Pony wurde bis vor einem Jahr nicht geritten und Du bis 12 Jahre. das ist ein großes Problem. ich möchte nicht behaupten das Du nicht reiten kannst, ich konnte mich mit 12 auch recht gut auf einem Pferd halten. aber mit 12 kann man bei weitem noch nicht so viel das man ein Pferd ausbilden kann. Und ein Pferd innerhalb eines Jahres auf e-Niveau zu bekommen ist sehr schwer bis unmöglich selbst für Erfahrene Reiter. Den bei diesem Ausbildungstempo ist das Pony einfach Überfordert. außerdem nur weil dein Pony die e-höhe schaft heißt es nicht es ist auf e-Niveau Ausgebildet. das dies nicht so ist zeigen die Probleme. Bevor man ans Springen denkt muss ein Pferd locker und gleichmäßig in allen Gangarten zu reiten sein. das dies bei dir nicht so ist, zeigt das Durchgehen. Es scheint er ist noch nicht im Gleichgewicht deshalb läuft er einfach unter dir weg. Weil er einfach Überfordert ist. Dieses Problem kann man unter diesen Umständen auch nur klären wenn man Dich und das Pony sieht. Damit man die Fehler sieht, die Du machst.

ich habe da noch so manche fragen wie zB. kann ich meinem :stuck_out_tongue:ferd die angst vor Wasser nehmen?? Er geht mir nicht mal :durch kleine pfützen und wenn i-wo ein wasserhahn läuft :tickt er sofort aus ich hab alles versucht?!?

Das ist schon einfacher. Aber auch ein Problem den einfach gesagt entweder vertraut dir dein Pony nicht oder es akzeptiert Dich nicht als Leittier. Scheinbar hat er Angst vor Wasser und dem Geräusch. Dies kann man auf verschiedene arten trainieren, es ist hilfreich immer ein erfahrenes älteres Pferd zu haben was dabei ist. An das Geräusch kannst Du ihn gewöhnen indem Du ihn in der nähe vom Wasserschlauch oder Wasserhahn fütterst, während das Wasser läuft. Erst nur ein bisschen Wasser, ohne viel druck und viel Abstand, zu Anfang vieleicht 10m. Dann jeden Tag das Wasser mehr aufdrehen und so lange laufen lassen bis dein Pony friedlich und entspannt frisst. Wenn das mit Vollaufgedretem Wasserhahn geht den Abstand verkleinern um einem meter. Das immer so weiter bis Ihr nach einigen Tagen/Wochen oder Monaten am Wasserhahn angekommen seid. Achtung!! nicht zu schnell zu viel wollen, jeden tag nur wenig und kurz Üben und erst weiter arbeiten wenn dein Pony wirklich entspannt frisst. Fressen (Am besten mit dem Kopf nach unten) ist dabei ganz wichtig. Du kannst ihn nach einer Erholungspfase in der er das eben gelernte erst einmal verarbeiten muss, auch anfangen ihn an einen Schlauch zu gewöhnen indem Du ähnlich wie mit dem Geräusch den Schlauch erst in großer Entfernung langsam bewegst. Dann mit der zeit immer näherkommen bis Du ihn dann irgendwann mit dem schlauch berühren kannst und den Schlauch auch mal schneller bewegen kannst.
Wenn Du irgendwann am Wasserhahn angekommen bis und er den Schlauch auch kennt, kannst genauso langsam anfangen beides miteinander zu verbinden. das heißt das Wasser kommt nun in großer Entfernung aus dem Schlauch. Du gehst genau so vor wie bei der Geräusch und Schlauch Gewöhnung, nur das Wasser aus dem Schlauch kommt. Bis Du ihm dann ganz langsam erst ein Huf dann den nächsten und vieleicht nach einiger zeit das ganze Pony vorsichtig abspritzen kannst.
Wie lange das nun alles dauert kommt darauf an wie viel Geduld du hast und das Du ihm zeit lässt sich alles anzuschauen. Futter, vom Boden ist ganz wichtig. denn ein Pferd das den Kopf auf dem Boden hat und frisst, kann keine Angst haben und ist Automatisch entspannt. Bei manchen Pferden gehen all diese schritte innerhalb weniger tage oder Wochen andere brauche, gerade wenn man zu schnell zu viel verlang sehr viel länger.
Mit Pfützen haben Pferde generell ein Problem, sie können nicht abschätzen wie tief das Loch ist. Ein Pferd das durch einen bach oder ein anderes Gewässer geht hat einfach gelernt das es dem Menschen vertrauen kann. wenn dein Pony mit Schlauch und Wasser kein Problem mehr hat kannst du auf einer Wiese oder dem Hof künstliche Pfützen anlegen, indem Du erst nur den Boden nass machst, dann mit der zeit die Pfütze immer tiefer wird. Bei dieser Übung ist ein Pferd das vor deinem durch das Wasser geht sehr hilfreich.

mein pferd geht sehr gerne durch auch auf dem platz :Beispiel: ich will traben was macht amigo natürlich? :angaloppieren Beispiel2: ich will galoppieren ganz :normalen arbeitsgalopp. Der amigo wird immer schneller bis :er i-wann im renngallopp ist. Das ist schrecklich!! ich :bin ja erst 12 und weiß mir nicht mehr zu helfen!?!

Das ist wie schon oben beschrieben, ein Zeichen das er und Du einfach noch nicht so weit seid. Man kann natürlich viele Tipps geben wie, beim Durchgehen auf den Zirkel abwenden und die kreise immer kleiner werden lassen. Oder wenn Du merkst das er Durchgeht treibst Du ihn einfach an, dann ist er so erstaunt das er mit seinem Vorhaben aufhört. aber diese Tipps gelten eigentlich nur bei schon gutgeritenen Pferden. Das scheint er noch nicht zu sein. Du musst die Ursache für das Durchgehen beseitigen und dafür scheint es mir kannst Du noch nicht gut genug Reiten. Aber das kann ich aus der Entfernung nicht beurteilen. Aber ich habe noch nie von einer 12 jährigen gehört die ein Pferd selbst ausgebildet hat. Denn zwischen so gut reiten das man ein Ausgebildetes Pferd, was schon alles kann, Problemlos bewegen zu können und einem Pferd etwas richtig beizubringen liegen Welten.

PS. ihr wundert euch bestimmt warum ich ihn nicht bereiten
lasse oder von meiner Reitlehrerin Korrigieren.
naja das liegt daran das ich keinen unterricht habe da die
nähste Reitschule zu weit weg ist.

Gut reiten und nicht nur auf einem Pferd zu sitzen kann man aber nur durch guten Unterricht lernen. Es gibt auch Reitlehrer oder Private Personen (sind nicht so teuer)die zu Dir nach Hause kommen und mit Dir und deinem Pferd Arbeiten. Einfach mal eine Anzeige Aufgeben oder rumfragen.

das mit dem Beritt liegt am Geld ich müsste mir sowas :selbst zahlen und dafür habe ich kein Geld.

Du könntest Dir eine erfahrene Reitbeteiligung suchen (Anzeige Aufgeben) die dafür das sie dein Pferd in Beritt nimmt, dir bei der Ausbildung hilft Kostenlos reiten darf. Aber dafür solle sie wirklich gut reiten können. was ist mit den anderen Pferden auf Eurem Hof, wem gehören Die, wer reitet die? kannst Di dir dort keine Hilfe holen? fragen lohnt sich manchmal. Nur nicht zu stolz sein und denken Du kannst schon alles. mann lernt im leben nie aus, es gibt immer etwas neues. selbst die besten Dressur oder Springreiter haben noch Unterricht. Fehler zugeben und sich nicht angegriffen fühlen, wenn jemand sagt Du kannst nicht Reiten (siehe oben), sondern einfach fragen wie kann ich es denn besser machen.

magret

9 jahre und es wurde nie mit ihm gearbeitet

Da muss ich wie eine Vorposterin sagen: Ob das das richtige Pferd für dich ist?

Beispiel: ich will traben was macht amigo natürlich?
angaloppieren

Hast du keine/n Reitlehrer/in? Wenn ich mich recht erinnere (habe vor Jahren das Reiten aus Zeitgründen aufgegeben, seufz!), geht das so: Bei so einem Pferd immer auf dem Quivive sein, mit „wachem Hintern“ reiten *g* Wenn er angaloppiert, fest in den Sattel setzen, Fersen tief, durchparieren bis zum Stehen. Schritt, Antraben. Will er wieder galoppieren, das Ganze von vorn. Er muss lernen, dass er nicht machen kann, was er will. Dabei gefühlvoll bleiben, nicht an den Zügeln reißen. Manche Pferde hören gern auf eine tiefe, ruhige Stimme. Wenn man mit ihnen „plaudert“ beim Reiten, entspannen sich manche und tun plötzlich willig Dinge, bei denen sie sonst gebockt haben. Eine gute Methode, Kommunikation mit dem Pferd herzustellen und ihm zu vermitteln, dass man weiß, wo’s langgeht, ist, vor der Arbeit mit dem Pferd am Zügel in der Bahn ein paar Runden erst gehen, zum Aufwärmen, dann gemächlich laufen. Du bleibst an der Seite des Pferdes, ein Stück hinter dem Kopf, ziehst es also nicht hinter dir her. Es soll dich nicht anschauen. Du schickst es quasi - am längeren Zügel, mit ausgestrecktem Arm - vor dir her. Nach ein paar Runden kann man loben, streicheln, sitzt in aller Ruhe auf und fängt an zu arbeiten. Das Pferd ist locker, hat sich auf dich eingestellt und wird im allgemeinen willig mitarbeiten. Versuch’s mal.

Beispiel2: ich will galoppieren ganz normalen arbeitsgalopp.
der amigo wird immer schneller bis er i-wann im renngallopp
ist.

Da hast du schon einen guten Tipp bekommen: Zirkel reiten oder einfach quer durch die Bahn, dass er aus dem sturen Rennen herauskommt und aufpassen muss. Sobald du merkst, du hast wieder Kontakt zu ihm, tief in den Sattel setzen und gefühlvoll die Zügel kürzernehmen. Bloß nichts Hastiges oder Gewaltsames, sonst fängt er noch an zu buckeln und wirft dich ab. Im Gelände? Meistens rennen sie nach Hause. Ich bin keine gute Reiterin und denke mir, mit angstvollem Herumfuhrwerken würde ich mein Pferd nur nervös machen und es stolpert am Ende oder es passiert sonstwas. Gut festhalten und laufen lassen …

das ist schrecklich!!

Da hast Du recht. Mein Tipp: Such dir einen guten Reitlehrer, der mit dir und deinem Pferd arbeitet.

naja das liegt daran das ich keinen unterrich habe da die
nähste reitschule zu weit weg ist und das mit dem beritt liegt
am geld

Ach so. Und gibt es auf eurem Hof keine fortgeschrittene Reiterin oder einen Reiter (sind das Pensionspferde, die bei euch stehen?), der mit dir und dem Pferd mal ein bisschen arbeiten würde? Wenn das eine ländliche Gegend ist, wo vermutlich etliche Leute Pferde haben und reiten, könnte man auch herumfragen oder im Supermarkt/Tierarzt/Zoofachhandel einen Zettel aushängen, ob jemand Lust hätte zu helfen, vielleicht sogar mit dir auszureiten und zu sehen, was bei Dir und Deinem Amigo an der Kommunikation zu verbessern ist? Vielleicht fehlt dir nur etwas Sicherheit, damit dein Pferd spürt, dass du der Chef bist.

Wünsche Dir viel Glück!
Eva

Hi,

was mich noch interessieren würde:

Geht er durch, weil er schreckhaft ist oder einfach nur weil er übermütig ist?

Bei einem schreckhaften Pferd würde ich versuchen ihn durch Training an Geräusche, Flatterbänder usw. zu gewöhnen. Ist er übermütig wird er einfach nicht ausgelastet sein, vielleicht kannst Du ihn vorher ablongieren.

Ist er aber einfach nur frech und will testen, wer der Herr im Haus ist, mußt Du die Zähne zusammenbeißen und ihn konsequent in die Schranken weisen. Nur Mut, das klappt schon. Ich war auch 12 als ich meinen alten Herren bekommen habe. Der war im Flegelalter von 3 Jahren und hatte zudem schon 2 x gedeckt. Wir hatten einige Kämpfe bis er akzeptiert hat, das er tun muß was ich möchte. Wenn er so ist verlange beim Reiten unbedingten Gehorsam, höre nie auf wenn er nicht das macht, was Du willst, sonst macht er es immer wieder. Fordere ihn, in dem Du viele Übergänge und Bahnfiguren reitest. Manche Übungen mußte ich Stundenlang wiederholen. Allerdings kann es durchaus sein, das er nie ein Verlaßpferd wird. Mir war es auch nie möglich im Gelände mal am langen Zügel zu reiten, bei manchen Pferden muß man einfach immer wachsam sein.

Ist er sehr verfressen? Dann könntest Du vielleicht während Du ihn fütterst nebenbei Wasser laufen lassen, erst ganz leicht und je mehr er sich daran gewöhnt um so weiter kannst Du das Wasser aufdrehen, dabei immer beruhigend auf ihn einsprechen und loben.

Ist das an seiner gewohnten Futterstelle nicht möglich, schau doch ob Du eine Futterstelle in der Nähe eines Wasseranschlusses einrichten kannst, dann fange erst an ihn die neue Futterstelle zu gewöhnen bevor Du mit dem Wasser anfängst.

Viel Glück!

Gruß
Tina

Nachtrag zum Wassertraining:

Achte darauf, daß Du stets vom Pferd wegkommst, wenn Du mit ihm trainierst, nicht das er auf Dich draufspringt oder Dich irgendwo einquetschen kann. Binde ihn auch nicht an, nicht das er Panik bekommt und sich verletzt. Gut ist wenn ihr zu zweit seit, einer der den Wasserhahn bedient und einer der das Pferd hält. Optimal wäre es wenn ein Wasserhahn in der Nähe der Box wäre.

Und wenn möglich hole Dir von einem erfahrenen Reiter Hilfe!

Hallo,

ergänzend zu dem bereits gesagten: Die Erziehung fängt schon am Boden an. Auch dort musst Du konsequent sein. Er muss das tun, was DU möchtest. Keine Daddeleien, keinen geduldeten Ungehorsam. Kein Scharren beim Putzen, kein schleichen oder drängeln beim führen usw. Wenn Du reiterlich nicht in der Lage bist, Dein Pony „bei Dir“ zu halten, solltest Du vielleicht auch von unten an der Erziehung arbeiten. Bodenarbeit, Longe und was nicht alles.

Die genannte Idee mit einer gut reitenden Reitbeteiligung finde ich auch gut. Oft gibt es talentierte Jugendliche, die sich kein eigenes Pferd leisten können und sowas suchen.

VG
MOnroe

P.S: Du gibtst selber Reitunterricht? (ViKa)… Ob das so gut ist…

wie zB wie kann ich meinem pferd die angst vor wasser
nehmen??
er geht mir nicht mal durch kleine pfützen und wenn i-wo ein
wasserhahn läuft tickt er sofort aus
ich hab alles versucht?!?

Was hast du denn schon versucht? Weißt du denn woher seine Angst kommt? Ich hatte mal ein Pferd zur Pflege, das im Winter mal in einen Teich eingebrochen war und dort fast erfroren wäre.
Keine Chance das nochmal in die Nähe von Wasser zu bekommen, was ja verständlich ist.
Aber wir hätten jedes S-Springen gewonnen, würde unter jedem Hindernis ein kleines Rinnsal sein :wink:

mein pferd geht sehr gerne durch
auch auf dem platz
Beispiel: ich will traben was macht amigo natürlich?
angaloppieren
Beispiel2: ich will galoppieren ganz normalen arbeitsgalopp.
der amigo wird immer schneller bis er i-wann im renngallopp
ist.

Wie ja denke ich schon gesagt wurde, versuch in auf einen Zirkel zu bekommen, den du dann immer enger reitest. Nicht zu arg am Zügel zerren, sondern versuchen ihn zu beruhigen!
Hast du schon mal versucht ihn vor dem Reiten zu longieren? Dann kann er sich schon mal auspowern und du kommst nicht in Gefahr.

PS. ihr wundert euch bestimmt warum ich ihn nicht bereiten
lasse oder von meiner reitlehrerin koregeren.
naja das liegt daran das ich keinen unterrich habe da die
nähste reitschule zu weit weg ist und das mit dem beritt liegt
am geld
ich müsstemir sowas selbst zahlen und dafür habe ich kein
geld…=(

Wenn dir deine Eltern schon einfach so ein Pony kaufen, dann sollten sie auch für alles Nötige aufkommen. Das ist ja kein Firlefanz den du da verlangst!
Das kann richtig, richtig gefährlich werden, vor allem wenn er merkt dass er mit dir machen kann was er will.
Du solltest UNBEDINGT mit deinen Eltern reden!
Such doch mal im Internet nach einer erfahrenen Reitbeteiligung, vielleicht kann die ihm ja noch was beibringen und du kannst ein bißchen was ansparen um Unterricht zu nehmen!