Seit einer Woche bin ich stolzer Papa. Der Kleine ist bis jetzt ja auch noch recht ruhig (pennt meistens).
Nun ist es ja so: Er hat nur eine Möglichkeit sich mitzuteilen:
BRÜLL!
Ursache ist dann meistens irgend ein Unwohlsein (glauben wir mal, dass er es nicht aus Bosheit macht).
Welche Gründe gibts denn so dafür und was macht man dagegen.
Also Mittelchen gegen Hunger und volle Pampers haben wir schon.
auf den arm nehmen - rumtragen - knuddeln… hilft immer, aber nur, wenn es nicht widerwillig geschieht! wenn nicht, dann stimmt tatsaechlich was nicht.
gruss
khs
Ich weiß nicht mehr, ab welchem Alter ich dir folgenden Sachen gemacht habe, aber vielleicht hilft etwas:
Fliegergriff (mit dem Bauch auf den Unterarm, Kopf in die Hand, Beine vor dem Ellenbogen runterbaumeln lassen) und hin- und her schaukeln
auf einem Pezziball leicht wippen und Kind auf dem Schoß in verschiedenen Stellungen
meine Kinder mochten gleichmäßige Geräusche wie Fön oder Staubsauger (Vorsicht, bei Nackt-fönen folgt meistens Pipi)
Rücken kraulen
ab in den Kinderwagen und raus
Freunde hatten bei ihrem „Schreikind“ - jetzt das brävste Kind der Welt - ein Gestell, in das sie ihren MaxiCosi hängen konnten, das hat dann alleine geschaukelt
—> manchmal hilft auch nichts, da muß sich das Kind in den Schlaf schreien
Welche Gründe gibts denn so dafür und was macht man dagegen.
Also Mittelchen gegen Hunger und volle Pampers haben wir
schon.
Erstmal herzlichen Glückwunsch
So ein kleiner Dötz fühlt sich sicher auch mal ein bisschen einsam, so ganz allen in seinem Kinderbettchen, wo er doch vorher so schön nah bei Mama war.
Also:
Rumtragen,
Kuscheln,
Schmusen,
ihm was Vorsingen,
Musik vorspielen,
mit ihm Reden,
viel Hautkontakt oder mal ne Babymassage,
mal Düften schnuppern lassen,
draußen Spazierengehen
überm Bett was interessantes zum Befummeln und Anschauen gegen Langeweile führt sicher zu Freude bei Junior
Im Zweifelsfall versuch einfach mal, dich in so einen doch recht hilflosen kleinen Menschen, der ganz neu ist auf der Welt, hineinzuversetzen
manche Kinder haben diese Koliken, von denen man behauptet, sie
machen den s.g. Schreikindern in den ersten Lebensmonaten das Leben schwer.
Hilfe: Bäuchlein massieren, aufpassen, das Baby nicht zu viel Luft schluckt, lange Zeit für ´s Bäuerchen lassen, Windel nicht
zu eng schlingen…
allerdings können alle diese Ratschläge auch gar nix fruchten.
Aber Trost: nach 3 bis 4 Monaten ist es ausgestanden…
PS:Eine Freundin von mir fuhr jede nacht mehrere 100 km Auto, das hat ihren Racker beruhigt. Nur ich war unruhig, weil ich dachte, sie schläft eher, als der Kleine.
Er hat nur eine Möglichkeit sich mitzuteilen:BRÜLL!
Dies ist die erste Kommunikation des Kleinen. Zwar eher One-way, aber klein fängt jeder mal an.
Ursache ist dann meistens irgend ein Unwohlsein (glauben wir
mal, dass er es nicht aus Bosheit macht).
Falls es dies der Fall ist, kann es durchaus länger dauern. Bei einem Arbeitskollegen von mir ging das einige Monate. Ernährungsumstellung der Mutter, diverse Untersuchungen haben nix gefruchtet, irgendwann (nach 6-8 Monaten) ging es dann weg.
hört sich ganz nach Blähungen an. Falls euer Kind gestillt wird solltet ihr peinlich genau auf die Ernährung achten, in vielen Fällen ist es nicht nur das blähende Gemüse, das Probleme macht, sondern vorallem Kuhmilchprodukte (auch Schokolade, Kuchen etc.)in jeder Form.
Bei unserem Mittleren hat das geholfen. Nach ein paar Monaten habe ich wieder mit Sahne, Joghurt und Käse angefangen und später auch wieder ganz normal Milch getrunken. Der Verzicht lohnt sich absolut, denn die Schreierei wird besser.
Gute Erfahrungen haben wir auch mit dem Pezziball gemacht und dem Tragetuch. So hat er friedlich in den Schlaf gefunden.
Sollte euer Kleiner nicht gestillt werden könnte es hilfreich sein eine andere Flaschennahrung auszuprobieren.
Eine erfahrene Hebamme mit Kenntnissen in der Homöopathie könnte auch euch allen Erlösung bringen.
Viel Glück und gute Nerven wünsche ich euch.
Marit
Das meiste ist ja schon gesagt, aber ein Anti-Blähungsrezept und einen weiteren Tipp für stillende Mütter will ich noch beifügen:
eine Kinderschwester der Stadt München hat mir das seinerzeit weitergegeben: Morgens sollte die Mutter auf nüchternen Magen eine - und nur eine - Tasse Fencheltee trinken. Der geht dann optimal in die Milch über und verhindert den Blähbauch des Babys zumindestens teilweise.
In regelmäßigen Abständen, wenn wieder ein Wachstumsschub kommt, z.B. nach 4-6 Wochen, werden Stillkinder auch eine Weile unruhig. Da heißt es dann für die Mutter: Mehr trinken, selber ein wenig ruhen (sozusagen hinter dem Kind herschlafen) und so die Milchproduktion zu steigern. Das dauert etwa eine Woche, dann hat sich das Ganze auf erhöhtem Niveau eingespielt.
warum nicht ? Setz dich doch mal hilflos heulend einsam in die
Gegend. Vielleicht kommt dann auch ein fürsorgliches
weibliches Wesen und knuddelt dich
Allerdings wird man die Proportionen nicht schaffen (habe mich schon damals bei meiner Frau beklagt): stell dir vor man würde dann SOOOOO ein Riesenbrust zum Nuckeln bekommen… gut, vielleicht ist für dich die Aussicht nicht so verlockend…
… weil es ihnen zu kalt ist.
… weil es ihnen zu warm ist.
… weil es dunkel ist.
… weil sie Licht blendet.
… weil sie Hunger haben.
… weil sie durstig sind.
… weil ihnen die Windel zu stramm sitzt.
… weil sie eine volle Windel haben.
… weil sie Blähungen haben.
… weil sie Verstopfung haben.
… weil ihnen etwas weh tut.
… weil sie unbequem liegen.
… weil sie Mama oder Papa sehen möchten, fühlen möchten, hören möchten.
… weil sie nicht alleine sein möchten.
… weil sie Angst haben.
… weil sie etwas anfassen möchten.
… weil sie etwas angucken möchten.
… weil sie sich hören möchten.