Ich habe eine ältere AE1 Programm, die scheinbar altersschwach wird. Egal wieviel ISO ich einstelle, sich belichtet immer falsch. Teilweise so sehr, dass zwei Filme (Dia-Filme, da sieht man es ja auch recht gut), die ich unmittelbar hintereinander aufgenommen habe, am selben Ort, in beide Richtungen Falsch belichtet sind. D.h. der eine ist komplett überbelichtet, der andere komplett unterbelichtet. Bei gleicher Einstellung, gleicher Film.
Ich schätze, die kann ich abhaken, oder was meint ihr.
du kannst die evtl. bei einem Foto-Laden komplett überprüfen lassen. Danach hast du auch wieder Garantie auf deinem alten Schätzchen. Weiß leider nicht, wie teuer so etwas ist. Lohnt sich wahrscheinlich nur, wenn du daran hängst.
so ein gutes STück würde ich so schnell nicht aufgeben. Einfach mal einen guten Gebrauchthändler in der Nähe ansprechen, der auch Service macht. Oft sind es nur Kleinigkeiten. Notfalls erst mal, wie schon geschrieben, an Canon zwecks Voranschlag senden.
Und bevor Du sie wegwirfst, nehme ich sie gerne.
Gruß vom Wiz, der immer noch mit seiner AE1-Program arbeitet und noch nie Probleme mit der Kiste hatte, obwohl sie professionell eingesetzt wurde und manches Gewitter und einige Reisen rund um die Welt in den letzten rund fünfzehn Jahren mitgemacht hat.
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Also, bisher…
…habe ich kein Interesse mehr daran noch mehr Geld in diese Kamera zu stecken, als schon bisher.
Ich habe mich mit einem scheinbar kompetenten Fotohändler (der nur Kameras höheren Niveaus hat, mit mir also nicht so leicht zum Handel kommt) gesprochen und der meinte, dass der die Kunststoffteile dieser Kameras von Zeit zu Zeit einfach nicht mehr wollen und den Geist aufgeben. Für einen Kostenvoranschlag verlangt Canon 25 Euro, also dafür dass sie sich das mal anschauen und mehr erstmal nicht. Das finde ich derart unverschämt, dass ich mir wohl demnächst eine Nikon zulege.
Eigentlich ist das sehr schade, den ich habe iene Hand voll Objektive, die einfach robuster und Lichtempfinlicher sind als neuartige Plastikdinger. Das Problem ist nur, dass man heute nur noch Kameras voller Elektrischem Schnickschnack und Mist bekommt, die Kein Mensch wirklich braucht um zu photographieren.
Ich bin etwas ratlos und genervt, weil eine andere geliehene AE1 auch gerade in Reparatur ist, daher weiss ich auch, was der Kostenvoranschlag kostet, aber in díesem Fall müsste die Haftpflicht einspringen.
Was haltet ihr denn von der F 80?
Nikon ist auch nicht mehr was es mal war…
(biete gerade meine 801 an )
die zukunft liegt ganz klar auf der digitalen schiene. hier in bonn und köln bekommst du nikons nachgeschmissen wenn du nur nach der uhrzeit fragst.
warum dann die objekltive noch so teuer sind ist mir ein rätzel.
in einem 1/4 bis einem 1/2 jahr bekommst du kameras mit cir. 11 MIO pixel, oder früher oder später, zu einem akzeptablen preis. was willst du dann mit einer nikon analog ?
also - deine behalten für sammler,
und ins digitale einsteigen wenn die 10 Mio barriere geknackt ist.
also mein Angebot zur Übernahme ggf. mit Objektiven steht. Und was die Sache mit den Plastikteilen angeht, so kann ich diese nun gar nicht nachvollziehen. Wir haben in der Familie zwei AE1-P und eine A1 von vor ca. 15 Jahren, und trotz mancher Mißhandlung ist da nichts an den Plastikteilen dran, abgesehen von den diversen Macken und Schrammen von Einsätzen im Gelände. Mal abgesehen davon klingt Dein Problem nun wirklich nicht nach Plastikteilen, sondern eher nach schlechter Stromversorgung oder einem Defekt am Verschluss oder der Belichtungsmessung. Und da die Fehlerquellen da u.a. auch mechanisch sein können, finde ich die €25,-- für den Voranschlag vollkommen OK, denn da ist zweifacher Versand, Demontage, die nicht unaufwändige Fehlersuche und die Montage drin, und ein Fachmann, der soetwas macht, sitzt da schon mal ein paar Minuten dran und hat auch nicht gerade einen Stundenlohn von €10,–.
Gruß vom Wiz
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meiner Erfahrung nach läuft das mit den Reparaturen so, daß die Hersteller einen Pauschalpreis für die Reparatur verlangen (war zumindest bei Rollei und Minolta so).
Der beläuft sich, wenn ich mich recht erinnere auf 150 bis 250 DM. Offensichtlich wird der Preis pauschal nach der Preisklasse der Kameras (bzw. Einstufung nach Kompaktkamera/Spiegelreflexgehäuse/Objektiv) festgelegt.
Der eigentliche Mangel an der Kamera spielt offensichtlich nur eine kleine Rolle -es sei denn, Du schickst einen irreparablen Totalschaden ein. Zusätzlich zu den Kosten für den Voranschlag kommen übrigens noch nicht ganz unerhebliche Versandkosten!
Die Reparaturen beider genannter Hersteller wurden so ausgefürt, daß ich beide Kameras nach der Reparatur wieder zurückschicken mußte.
Bei der Rollei (prego 70) sollte ein Blitz repariert werden, dafür funktionierte nach der Reparatur der Filmtransport nicht mehr. Bei der Minolta hat der Verschlußvorhang „gehangen“, er wurde gelöst und die Kamera mit der Bemerkung, daß falsche Batterien eigesetzt wären wieder zurückgeschickt. Repariert war der Verschlußvorhang aber nicht (folglich klemmte er beim 3. Auslösen gleich wieder).
Erst nach dem Wiedereinschicken haben beide Kameras funktioniert.
Wenn Du Dir das sparen willst, warum kaufst Du nicht einfach ein gebrauchtes Canon-Gehäuse und verwendest die alten Objektive weiter?
So wie ich die Sache beobachte, gehen die Preise für analoge Gehäuse zur Zeit ziemlich zurück (habe allerdings bei Canon nicht die Übersicht).
Kostenvoranschlag verlangt Canon 25 Euro, also dafür dass sie
sich das mal anschauen und mehr erstmal nicht. Das finde ich
derart unverschämt, dass ich mir wohl demnächst eine Nikon
zulege.
Hi
Milchmädchenrechnung, denn da deine Kamera Kapott ist und du sie Reparieren lassen musst um deine tollen Objektive weiternutzen zu können, wird dir der Betrag eh auf die Reparatur angerechnet. Glaubst dass bei Nikon anders verfahren wird? sei doch lieber froh, dass es noch jemanden gibt der in der Lage ist, sich die AE-1 anzuschauen… und nen Kostenvoranschlag zu machen - den du nur bei Nicht-Reparatur bezahlen mußt. Da ich die AE-1 Programm kenne und deren Aufbau weiss ich dass der Check der Messung und der Programmautomatik (prozessor gesteuert) schon a bisserl Zeit und knowhow kostet, warum soll das nicht bezahlt werden?
Die Gründe keine neue Kamera zu kaufen hast du doch selbst angeführt. Also, lerne sie selbst zu reparieren, dann darfst du meckern
Das mit dem Kostenvoranschlag hatte ich nicht wirklich durchdacht und Ihr habt bestimmt recht, mit dem was ihr sagt.
Ich war einfach nur gefrustet und es ist nunmal so schön leicht einfach alles auf böse Hersteller mit schlechten Kameras und Service zu schieben.
Eine Digitale kommt für mich nicht in Frage, weil ich lernen will analog zu photographieren und entwickeln etc.
Ich werd mal schauen wie es so weiterläuft ich Euch auf dem Laufendem halten.
Danke Euch noch mal.
in einem 1/4 bis einem 1/2 jahr bekommst du kameras mit cir.
11 MIO pixel, oder früher oder später, zu einem akzeptablen
preis. was willst du dann mit einer nikon analog ?
Weil, um in dem unsinnigen Pixelgewäsch zu bleiben, ein analoges Negativ umgerechnet ca. 16 Mio Pixel hat.
Nichts für ungut