Was macht die ARD mit 5.210.949.590,15 Euro?

Guten Tag,was macht die ARD mit 5.210.949.590,15 Euro + das Geld was bei der Werbung noch rum kommt?

Programm

Programm

Hallo,

genau, Grundversorgung wird das genannt. Dass das inzwischen über 20 Sender sind, spielt keine Rolle. Wahrscheinlich wäre die grundversorgung erst dann überschritten, wenn jeder sein eigenes Programm erhält.

Falls man noch wissen will, wofür das Geld draufgeht, einfach mal hier schauen: http://www.ard.de/intern/organisation/-/id=8036/rnvf…
Das gibts natürlich ein Haufen Gremien, Kommissionen und andere Plaudervereine. Überall ne Menge wichtige Leute und Vorsitzende und Stellvertreter. Und da muss zum Plaudern mal dahin und mal dorthin gefahren werden. Und das ganze dann nochmal bei den Dritten.
Indentanten gibts natürlich auch noch. Deren Gehälter sind jedoch so beschämend niedrig, dass sich die Empfänger dagegen wehren, diese zu veröffentlichen. Die Altersvorsorge muss noch schlimmer sein.

Grüße

Danke erstmal, für die Antwort. Ich finde es schlimm das so viel Geld für eine Zielgruppe ausgegeben wird und das andere Menschen dafür bezahlen MÜSSEN. Aber da bin ich wohl nicht alleine der am Heulen ist. Würde gene mal die Gehaltslisten sehen von der Truppe.

Die Taschen vollstopfen und Dokumentationen drehen, die keiner sehen will!

http://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkfinanzierungsst…

§ 9 Aufteilung der Mittel

(1) Von dem Aufkommen aus der Grundgebühr erhalten die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten 93,0219 vom Hundert und die Körperschaft des öffentlichen Rechts „Deutschlandradio“ 6,9781 vom Hundert.

(2) Von der Fernsehgebühr erhält die ARD einen Anteil von 60,5086 vom Hundert, das ZDF einen Anteil von 39,4914 vom Hundert…

(3) Soweit die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten oder das ZDF sich nicht an der nationalen Stelle des Europäischen Fernsehkulturkanals „ARTE“ beteiligen, stehen der nationalen Stelle von ARTE für die Finanzierung dieses Programmvorhabens die auf diese Anstalten entfallenden Anteile an der Finanzierung unmittelbar aus dem Fernsehgebührenaufkommen zu. Der Anteil dieser Anstalten bemisst sich nach dem für sie in Ziffer 6.2 des Gesellschaftsvertrages der nationalen Stellen von ARTE in der Fassung vom 1. Dezember 1994 vorgesehenen Pflichtanteil für die Programmzulieferung. Dabei ist ein Finanzierungsbetrag von insgesamt 145,96 Mio Euro jährlich zu Grunde zu legen. Die Mittel können in zwölf gleichen Teilbeträgen vierteljährlich, jeweils in der Mitte des Kalendervierteljahres abgerufen oder Teilbeträge auf einen der späteren Abruftermine übertragen werden.

gruß
boba

Hi,
wie unten schon erwähnt machen sie TV-Program.
Beteiligen sich an Filmproduktionen.
Wie z.B.
Deutschland – ein Sommermärchen
Das Leben der Anderen
Wer früher stirbt ist länger tot

Und tatsächlich hatten sogar Filme mit ARD-Beteiligung schon Filmpreise gewonnen oder waren den Oscar nomminiert (Der Untergang, Sophie Scholl, Das Leben der Anderen).

Sie produzieren mit dem Geld z.b. Die Tagesschau, Sportübertragung, Shows und viele andere Filme, (manchmal auch in Koproduktion) Serien und Berichterstattungen die eine Menge Menschen in dieser Rebublik interessieren.

Und dadurch schaffen sie sogar wertvolle Arbeitsplätze.

b

Hallo,

solche Sachen wie z.B. geschätzte 15 Symphonieorchester unterhalten, den sagenhaften Euroivision Song Contest.

Aber auch vernünftige Nachrichtensendungen und tolle Dokumentationen.

Außerdem: „Dafür stehen den Gebührenzahlern Das Erste, ZDF, die Dritten Programme, ARTE, 3sat, PHOENIX, der Kinderkanal KIKA, DeutschlandRadio, 57 Hörfunkprogramme sowie weitere digitale Fernseh- und Radioprogramme zur Verfügung. Im internationalen Vergleich liegen die Rundfunkgebühren im oberen Mittelfeld. Aber ein gutes Buch, ein Abonnement einer renommierten Tageszeitung oder ein Konzertbesuch kosten deutlich mehr als die monatliche Rundfunkgebühr. Den Hörern und Zuschauern garantiert die Rundfunkgebühr Radio- und Fernsehprogramme, die unabhängig von Einflüssen durch Politik und Wirtschaft sind. Neben dem Fernseh- und Hörfunkprogramm werden aus den Rundfunkgebühren die Landesmedienanstalten, die die privaten Rundfunkanbieter kontrollieren, Filmförderungen und kulturelle Veranstaltungen finanziert.“ Quelle: Focus

Grüße
Didi

Hallo,

sie unterhält einen unglaublichen Wasserkopf von Personal (möchte nicht wissen, um wieviel die Arbeitslosenquote steigen würde, wenn man die ARD dicht machen würde).

Sie treibt mit dieser Kriegskasse die Preise für die Übertragungsrechte reiner Kommerzveranstaltungen in so schwindelnd erregende Höhen, dass oft kein zur Wirtschaftlichkeit verpflichteter gewerblicher Wettbewerber mehr in der Lage ist mit zu halten.

Sie produziert für die Grundversorgung so wahnsinnig wichtige Dinge wie massenhaft Daily-soaps, Telenovelas, Endlos-Serien, Heile-Welt-Berieselungsveranstaltungen (AKA Volksmusiksendungen), …

Sie unterhält damit einen kleinen Kreis mittelmäßiger Schauspieler, der so eine äußerst interessante, dauerhafte Beschäftigung findet

Sie baut damit Sendekette um Sendekette auf, um auch die neuen digitalen Frequenzen für Wettbewerber zu verknappen, ohne sie dafür eigenes Programm produzieren würde (statt dessen laufen schon in den klassischen Dritten die Eigenproduktionen und eingekauften Fremdproduktionen in Endlosschleife Reih um)

Sie betreibt - ohne sachlichen Grund - damit Effekthascherei in problemlos auch kostengünstiger zu produzierenden Formaten (aber man kann es sich ja leisten für jeden Rotz zwei Helis einzusetzen, wo es auch ein Kran tun würde)

Und weil das alles noch nicht genug ist, betreibt man neben der Versorgung des eigenen Wasserkopfs auch noch massenhaft Vettern- und Günstlingswirtschaft, nimmt Vorteil für eine an sich selbstverständliche, neutrale und objektive Berichterstattung, hat auch keine Scheu vor „innovativen Werbeformen“, …

Und so böse das alles klingt: Ich bin grundsätzlich ein Fan öffentlich-rechtlichen Rundfunks, und wäre auch bereit dafür zu zahlen. Bloß eben nicht, wie er bei uns produziert wird. Ein anständiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk hätte sich dabei zu beschränken auf das, was wirklich Grundversorgung ist, hätte sich dem zu widmen, was der Verwirklichung gesellschaftlicher Ziele dient, müsste ordentlich pluralistisch arbeiten, dürfte nur soviel Sendeketten betreiben, wie er auch mit echtem Programm beliefern kann, müsste nachweisen, dass er seine Aufträge offen ausschreibt und vergibt, müsste werbefrei sein, und dann käme er auch mit einem Bruchteil des Geldes aus, was er heute verschlingt.

Gruß vom Wiz

Moin!

Danke, Deine Antwort hat mir soeben den Morgen versüsst! Ganz ehrlich, das war mein erstes schallendes Lachen heute, vielen Danke dafür!

Den Hörern
und Zuschauern garantiert die Rundfunkgebühr Radio- und
Fernsehprogramme, die unabhängig von Einflüssen durch Politik
und Wirtschaft sind.

Ahhhh ja, nun weisse Bescheid *gg*
Boah, ist das schön… glaubt das tatsächlich jemand?

Erheiterte Grüße vom

Dicken MD.

Aber sparen können sie auch! Da gabs doch mal so geschickt formulierte Verträge in Bezug auf Internetauswertungen von Beiträgen, wodurch Beitragsschaffende kaum bis kein Geld für Arbeit erhielten.

Was ist daraus geworden?