Hallo Caleb,
is das bei modernen boards auch noch so? heute hat man doch
eeproms und flashs usw. die batterie wäre DAfür also unnötig.
Hmmm… und wie bleiben denn die Einstellungen in einem EEPROM
oder in einem Flash erhalten? Das waren ja auch früher Flashs
oder nicht?
EPROM, EEPROM und FLASH gehören zu den ROM, behalten aloso ihre Daten auch ohne Spannung !
Fürs BIOS wurden früher maskenprogrammierte ROM und hauptsächlich EPROM (das sind die mit dem Fenster, welche sich zum löschen unter die „Höhensonne“ legen) verwendet.
Heute werden fast nur noch FLASH fürs BIOS verwendet. FLASH sind technologisch eng mit den EPROM verwand, werden aber elektrisch gelöscht. Es kann aber nur der ganze FLASH-Speicher oder allenfalls Blockweise gelöscht werden.
EEPROM werden auch elektrisch gelöscht, es kann aber jedes Byte einzeln gelöscht werden. Da die Speicherzellen komplizierter aufgebaut sind als bei einem FLASH, was diese Speicher teurer macht, sind auch nicht so grosse Speicherkapazitäten erhältlich. Zudem sind sie auch langsamer als FLASH und EPROM. EEPROM werden im PC nur zur Speicherung von Konfigurations-Daten auf I/O-Karten verwendet z.B. auf Netzwerkkarten zur Speicherung der MAC.
Die Lebensdauer von EPROM und FLASH liegt bei ca. 100 bis 1’000 Schreibzyklen.
EEPROMS sind, je nach Typ, 1’000 bis 100’000 mal neu beschreibbar.
Aber die Batterie wird doch nach wie vor z.B. dafür gebraucht,
dass die BIOS-Einstellungen erhalten bleiben. Uhr raus, lange
genug gewaret -> BIOS ist wieder auf Standard-Werten.
Der, im PC, verwendete Uhren-Chip hatte original 64 Byte, heute 128 Byte, RAM, wovon ca. 16 Byte für die eigentliche Uhr verwendet werden und im Rest werden die BIOS-Einstellungen abgespeichert. Eines dieser Bytes wird intensiv für den POST (Power On Self Test) verwendet und kann deshalb nicht in einem FLASH abgelegt werden.
Entweder befindet sich auf dem Mainboard ein kleiner Akku oder eine Knopfzelle um den Uhren-Chip mit Spannung zu versorgen, wenn das Netzteil keine Spannung liefert.
Oder es wird ein Modul, meist von dem Hersteller Dallas, verwendet in welchem der Uhren-Chip und eine Batterie fest eingebaut ist. Wenn die Batterie leer ist (so nach 5-10 Jahren) muss das ganze Modul ausgetauscht werden. Das Modul hat in etwa die Grösse eines normalen ICs, ist aber ca 5-10mm dick.
MfG Peter(TOO)
P.S. „Heute mal ohne Steine“