Hallo!
Ich bin schon längere Zeit krank. Zunächst wusste man nicht wirklich, was ich habe und hat mir Medikamente gegen alle möglichen Sachen verschrieben von Parkinson über Malaria bis hin zu einem Antidepressiva. Jedesmal mit dem Ergebnis, dass sich mein Zustand danach verschlechtert hat.
Aufgrund der psychischen Probleme, welche sich durch meine Krankheit unklarer Diagnose ergeben haben, habe ich einen Psychiater aufgesucht. Dieser hält mich für psychisch weitestgehend stabil und war sehr überrascht als ich ihm von folgendem Problem berichtet habe.
Mir ging es zwischendurch so schlecht, dass ich dachte es wäre besser, wenn ich mir das Leben nehmen würde oder mir was antue. Daher habe ich 2 oder 3 mal versucht eine Überdosis von meinen 100 Medikamenten gegen Krankheiten die ich nicht habe, zu nehmen.
Irgendwann habe ich dann alle Medikamente weggeworfen und meinem Psychiater davon erzählt.
Jetzt war ich bei einem Neurologen in einer Klinik und dieser hat mal wieder eine Krankheit bei mir diagnostiziert und wollte mir dagegen ein Medikament, welches zu den Amphetaminen gehört, verschreiben. Dies habe ich abgelehnt, da ich ich erstens dran zweifel, dass ich diese Krankheit habe und ich zweitens befürchte, dass es mir von den Medikamenten wieder so schlecht geht oder ich mir damit wieder was antun könnte.
Daraufhin war der Neurologe anscheinend überfordert mit mir. Er hat eingesehen, dass es besser wäre mir keine Medikamente zu verschreiben, meinte aber, dass sich ohne Medikamente mein Zustand nur noch weiter verschlimmern wird und ich im weiteren Krankheitsverlauf weitere Symptome dazubekommen würde, welche man dann nicht mehr los wird. Daher müsste man diese rechtzeitig aufhalten, bevor ich diese Symptome bekomme.
Er will jetzt mit meinem Psychiater reden und ich soll zu diesem gehen, damit er mich davon überzeugt, dass ich diese Krankheit habe und wir über das Medikamentenproblem reden.
Was macht man nun mit Patienten wie mir in solch einem Fall???
Grüsse Ali
)