'was macht professionelles webdesign aus'

ich möchte diesen „titel“ als dikussionsgrundlage anbieten und vorab meinen senf nicht dazu beitragen, um keine richtung vorzugeben.
also rann an die tastatur.

Hallo,

ja, dann will ich mich mal als erstes in die Nesseln setzen :smile:

Webdesign ist ja nun mal keine geschutzte Bezeichnung, deswegen ist wohl auch der Service, den man unter diesem Schild bekommt recht weit gefaechert.

Qualitaetsmerkmale sind imho:

  • grundlegende Design- und Layoutregeln sind beachtet (Farben, durchgehendes Layout alles Seiten eines Projektes, Schriften lesbar und auch lesbar gesetzt, …)

  • Die Seiten zeigen in allen Browsern etwas an, das dem Auftrag entspricht.
    Will sagen: auch, wenn ich eine Hyper-Flash-Geschichte habe, dann biete ich noch eine Text-Version an, in der zumindest drinsteht, das der Content (so denn vorhanden :smile:) ) normalerweise ein bisschen „peppiger“ daherkommt.

  • das Endprodukt hat vom „Webdesigner“ eine Struktur bekommen, die ein Besucher verstehen und beherrschen kann

  • die Seite besteht nicht nur aus Gesuelze, sondern bietet (Achtung, schlimmes Wort) Content.
    Auf deutsch auch Inhalt.
    Und damit vielleicht einen Wert fuer einen Besucher.

  • das bedeutet, der Kunde ist vom „Webdesigner“ beraten worten, was das IN kann, was es nicht kann, was man tun und was man lassen sollte.

Womit wir so langsam den Begriff „Design“ verlassen und uns in Richtung Consulting bewegen…?

Dank Dreamweaver und Co kann jeder Nachbarsjunge Webdesign machen (und bestimmt oft grafisch kreativer und toller als mancher Profi, aber ob das jeder nach den oben genannten Kriterien auch reproduzierbar (also vielleicht auch fuer einen zweiten (und dritten) Kunden mit einem neuen Stil / CI / CD) umsetzen kann?

Ich denke, da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

In diesem Sinne - ich kontte ja noch ewig weiterschreiben - aber ich hoffe, eine Richtung ist klar geworden :smile:)

Greetinx
Christian
http://www.html-workshop.de

Hallo,

ja, dann will ich mich mal als erstes in die Nesseln setzen

-)

…und ich als zweites *lol*

  • grundlegende Design- und Layoutregeln sind beachtet (Farben,
    durchgehendes Layout alles Seiten eines Projektes, Schriften
    lesbar und auch lesbar gesetzt, …)

ja.

  • Die Seiten zeigen in allen Browsern etwas an, das dem
    Auftrag entspricht.
    Will sagen: auch, wenn ich eine Hyper-Flash-Geschichte habe,
    dann biete ich noch eine Text-Version an, in der zumindest
    drinsteht, das der Content (so denn vorhanden :smile:) )
    normalerweise ein bisschen „peppiger“ daherkommt.

Also das umgehen können mit den technischen Mitteln und dies gezielt einsetzen können. Wenn ich ein Produkt verkaufen will dann reicht keine reine Textseite. Ebenso „überladene“ Seiten…

  • das Endprodukt hat vom „Webdesigner“ eine Struktur bekommen,
    die ein Besucher verstehen und beherrschen kann

Ja.

  • die Seite besteht nicht nur aus Gesuelze, sondern bietet
    (Achtung, schlimmes Wort) Content.
    Auf deutsch auch Inhalt.
    Und damit vielleicht einen Wert fuer einen Besucher.

Hmm, das liegt aber meist iben nicht in der Verantwortung des WebDESIGNERS. Da ist meist irgendjemand anderes für Zuständig…

  • das bedeutet, der Kunde ist vom „Webdesigner“ beraten
    worten, was das IN kann, was es nicht kann, was man tun und
    was man lassen sollte.

Wenn man vom Webdesigner als Einzelperson bzw. Freelancer ausgeht, ja.

Womit wir so langsam den Begriff „Design“ verlassen und uns in
Richtung Consulting bewegen…?

Dank Dreamweaver und Co kann jeder Nachbarsjunge Webdesign
machen (und bestimmt oft grafisch kreativer und toller als
mancher Profi, aber ob das jeder nach den oben genannten
Kriterien auch reproduzierbar (also vielleicht auch fuer einen
zweiten (und dritten) Kunden mit einem neuen Stil / CI / CD)
umsetzen kann?

Das wäre mir zu schwammig ausgedrückt. Jeder Schüler kann „Webseiten basteln“, ja. DA fehlt dann eben das Gespür für Farben, Formen, Typo. Was meiner Meinung nach erst im Laufe der Jahre oder im Laufe mehrerer Projekte werden kann.
Womit man auch oft zu kämpfen hat ist folgendes:

  • Schüler meint er wäre gut im Webseitenbasteln
  • meldet Gewerbe an und bietet Seine „Dienste“ zu Dumpingpreisen an (die natürlich unschlagbar sind)
  • Macht einzwei Seiten
  • Schule zu Ende, Schüler weg. Und der Kunde steht da

Dies ist nur ein Szenario und soll die arbeiten des Nachwuchses nicht schmälern, aber ich sags jetzt einfach mal so wir Webdesigner haben dann wieder die schwere Aufklärungsarbeit zu leisten wenn es heist „aber der Stefan macht das doch viel billiger…“

Ich denke, da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

Oder so :wink:

In diesem Sinne - ich kontte ja noch ewig weiterschreiben -
aber ich hoffe, eine Richtung ist klar geworden :smile:)

Ich denke ja.

Ich kann die Frage ja auch mal bei meinem Webmasterlehrgang in zwei Wochen den Teilnehmern stellen. Mal sehen was die dazu meinen…

Gruß
H.Heigl

Holla

OK, dann oute ich mich mal als Feind aller Web-Auftritte :wink:

Ihr scheint von einer Einzelperson auszugehen. Ich bin der Meinung, ein Einzelner kann das gar nicht schaffen, und wenn er noch so gut ist (oder man nimmt das Wort „Design“ (zu) woertlich).

Mit so vielen Agenturen hatte ich noch nicht zu tun, aber als allerallererstes schaue ich auf die Struktur der Agentur an. Sie muessen Programmierer UND Designer (und evtl. Marketingleute) haben, oder fest mit ihnen zusammenarbeiten.
Web-Programmierer (eins meiner Lieblingsschimpfworte :smile: ) sind bis auf loebliche Ausnahmen/Einzelkaempfer meistens nicht in der Lage, ein vernuenftiges Design und Benutzbarkeit zu machen.
Der Webdesigner sollte das „Design“ als solches beherschen und in der Lage sein, eine vernueftige Struktur zu setzen. (Und regelmaessig vom Web-Programmierer eins auf den Deckel bekommen, weil der sich unmoegliche Dinge ausgedacht hat. :smile: )
Und dazu, aber nicht notwendigerweise, ein Werbe-/Marketingfuzzi, der den Auftraggeber, seine Kunden und Konkurenten untersucht und ein Konzept aufstellt. Ausserdem ist er dafuer zustaendigt, dem Auftraggeber seine schwachsinnigen Wuensche und Ideen auszureden :wink:

Also idealerweise:
AuftraggeberWerbefachmann.
Der gibt Grundzuege zum Designer und der erstellt Musterseiten fuer die Praesentation (wobei ihm der Programmierer ueber die Schulter schaut).
Wenn das so abgesegnet wird, gibt der Designer seine Ideen an den Programmierer, die dann Hand in Hand die Site aufbauen.

Ich kann die Frage ja auch mal bei meinem Webmasterlehrgang in
zwei Wochen den Teilnehmern stellen. Mal sehen was die dazu
meinen…

Den hatten wir ja noch garnicht :smile:
Tja, unter Web-Master verstehe ich eigentlich jemanden, der das Ding dann am laufen haelt, und kleine (Inhalts-)Aenderungen selbststaendig erledigt. Ein Maechen fuer alles, muss Administration beherschen, mal ein paar Bilder fertig machen und Text einbauen, und als wichtigen Punkt auch noch die Auswertung fahren (Logs).

Meiner Ansicht nach sind die meisten Sites recht schlecht, vor allen Dingen bei mittelgrossen Firmen. Selbst private Projekte sind oft besser, was aber oft nicht an den Agenturen liegt, sondern an den Auftraggebern.
Bestes Beispiel ist in unserer Firmengruppe, wir haben eine eigenen EDV-Firma, also bekommt die NATUERLICH den Auftrag. Das die bisher Netzwerke und Standardanwendungen betreut haben, interessiert niemanden. Naja, jetzt war der dritte Launch und sie haben es geschafft von „aeusserst peinlich“ ueber „ganz schoen schlecht“ auf „unteres Mittelmass, aber brauchbar“ zu kommen. Bezeichnenderweise suchen sie immer noch nur „Webdesigner“ mit Java, DB, usw. Kenntnissen, auf die Idee, mal einen „echten“ Designer zu holen, kommen sie nicht.

Achja, mit den ganzen Begriffen meine ich immer Funktion, nicht notwendigerweise Ausbildung, es gibt natuerlich z.B. den Programmierer, der ein tolles Gespuer fuer Design entwickelt, nur ist das nicht notwendigerweise so…

OK, nun schlagt zurueck :smile:

Gruss, Lutz

1 „Gefällt mir“

hi lutz,
du hast vollkommen recht.
als designer muß ich mir immer die frage gefallen lassen, warum
ich das, was ich entwerfe (konzeption der inhalte, struktur
sowie die grafische umsetzung) nicht auch „mal eben“ umsetze und
programmiere (weil, da gibt es doch tolle programme…)
seit aufkommen des „desktop publishing“ meint alle welt, auf
fachwissen verzichten zu können, da ja „das programm“ alles
macht. da drückt man nur zwei tasten…etc.
vergessen wird dabei, daß sowohl im web- als auch im
printbereich äußerst viele problematiken lauern, die eben nur
von diesbezüglich routinierten fachleuten bearbeitet werden
können. es wäre an der zeit, daß sich diese schlichte wahrheit
durchsetzt, dann wäre weniger visueller müll in der welt.
wer rgb nicht von cymk unterscheiden kann, sollte die finger von
farbe lassen.
wer serifen nicht von grotesken unterscheidet, sollte nicht mit
schrift herumdaddeln.
wer einen rasenmäher schiebt, ist noch lange kein gärtner.
für mich jedenfalls hat sich die zusammenarbeit mit den
jeweiligen spezialisten bewährt, zur zufriedenheit der kunden.
und ich muß mich nicht mit meinem gefährlichen halbwissen
herumplagen.

gruß, frank

OK, dann oute ich mich mal als Feind aller Web-Auftritte :wink:

Ihr scheint von einer Einzelperson auszugehen. Ich bin der
Meinung, ein Einzelner kann das gar nicht schaffen, und wenn
er noch so gut ist (oder man nimmt das Wort „Design“ (zu)
woertlich).

Mit so vielen Agenturen hatte ich noch nicht zu tun, aber als
allerallererstes schaue ich auf die Struktur der Agentur an.
Sie muessen Programmierer UND Designer (und evtl.
Marketingleute) haben, oder fest mit ihnen zusammenarbeiten.
Web-Programmierer (eins meiner Lieblingsschimpfworte :smile: ) sind
bis auf loebliche Ausnahmen/Einzelkaempfer meistens nicht in
der Lage, ein vernuenftiges Design und Benutzbarkeit zu
machen.
Der Webdesigner sollte das „Design“ als solches beherschen und
in der Lage sein, eine vernueftige Struktur zu setzen. (Und
regelmaessig vom Web-Programmierer eins auf den Deckel
bekommen, weil der sich unmoegliche Dinge ausgedacht hat. :smile: )
Und dazu, aber nicht notwendigerweise, ein
Werbe-/Marketingfuzzi, der den Auftraggeber, seine Kunden und
Konkurenten untersucht und ein Konzept aufstellt. Ausserdem
ist er dafuer zustaendigt, dem Auftraggeber seine
schwachsinnigen Wuensche und Ideen auszureden :wink:

Also idealerweise:
AuftraggeberWerbefachmann.
Der gibt Grundzuege zum Designer und der erstellt Musterseiten
fuer die Praesentation (wobei ihm der Programmierer ueber die
Schulter schaut).
Wenn das so abgesegnet wird, gibt der Designer seine Ideen an
den Programmierer, die dann Hand in Hand die Site aufbauen.

Ich kann die Frage ja auch mal bei meinem Webmasterlehrgang in
zwei Wochen den Teilnehmern stellen. Mal sehen was die dazu
meinen…

Den hatten wir ja noch garnicht :smile:
Tja, unter Web-Master verstehe ich eigentlich jemanden, der
das Ding dann am laufen haelt, und kleine
(Inhalts-)Aenderungen selbststaendig erledigt. Ein Maechen
fuer alles, muss Administration beherschen, mal ein paar
Bilder fertig machen und Text einbauen, und als wichtigen
Punkt auch noch die Auswertung fahren (Logs).

Meiner Ansicht nach sind die meisten Sites recht schlecht, vor
allen Dingen bei mittelgrossen Firmen. Selbst private Projekte
sind oft besser, was aber oft nicht an den Agenturen liegt,
sondern an den Auftraggebern.
Bestes Beispiel ist in unserer Firmengruppe, wir haben eine
eigenen EDV-Firma, also bekommt die NATUERLICH den Auftrag.
Das die bisher Netzwerke und Standardanwendungen betreut
haben, interessiert niemanden. Naja, jetzt war der dritte
Launch und sie haben es geschafft von „aeusserst peinlich“
ueber „ganz schoen schlecht“ auf „unteres Mittelmass, aber
brauchbar“ zu kommen. Bezeichnenderweise suchen sie immer noch
nur „Webdesigner“ mit Java, DB, usw. Kenntnissen, auf die
Idee, mal einen „echten“ Designer zu holen, kommen sie nicht.

Achja, mit den ganzen Begriffen meine ich immer Funktion,
nicht notwendigerweise Ausbildung, es gibt natuerlich z.B. den
Programmierer, der ein tolles Gespuer fuer Design entwickelt,
nur ist das nicht notwendigerweise so…

OK, nun schlagt zurueck :smile:

Gruss, Lutz

Hallo,

Ihr scheint von einer Einzelperson auszugehen.

Bei WebdesigNER gehe ich davon aus, ja :wink:)

Ich bin der
Meinung, ein Einzelner kann das gar nicht schaffen, und wenn
er noch so gut ist (oder man nimmt das Wort „Design“ (zu)
woertlich).

Mit so vielen Agenturen hatte ich noch nicht zu tun, aber als
allerallererstes schaue ich auf die Struktur der Agentur an.
Sie muessen Programmierer UND Designer (und evtl.
Marketingleute) haben, oder fest mit ihnen zusammenarbeiten.
Web-Programmierer (eins meiner Lieblingsschimpfworte :smile: )

Oder besser Internet Programmierer :wink:

sind

bis auf loebliche Ausnahmen/Einzelkaempfer meistens nicht in
der Lage, ein vernuenftiges Design und Benutzbarkeit zu
machen.

Es sind halt Programmierer. Man gebe Ihnen Bilder, Texte, vorgaben und Sie bauen es zusammen :wink:

Der Webdesigner sollte das „Design“ als solches beherschen und
in der Lage sein, eine vernueftige Struktur zu setzen. (Und
regelmaessig vom Web-Programmierer eins auf den Deckel
bekommen, weil der sich unmoegliche Dinge ausgedacht hat. :smile: )
Und dazu, aber nicht notwendigerweise, ein
Werbe-/Marketingfuzzi, der den Auftraggeber, seine Kunden und
Konkurenten untersucht und ein Konzept aufstellt. Ausserdem
ist er dafuer zustaendigt, dem Auftraggeber seine
schwachsinnigen Wuensche und Ideen auszureden :wink:

Dann stimmt es natürlich auch, das ein Webdesigner als Einzelkämpfer diese vielen Personen nicht in sich vereinen kann.

Ich kann die Frage ja auch mal bei meinem Webmasterlehrgang in
zwei Wochen den Teilnehmern stellen. Mal sehen was die dazu
meinen…

Den hatten wir ja noch garnicht :smile:

Nein…

Gruß
H.Heigl

jaujau, hast nur noch vergessen, daß die ganzen Geschichten in **annehmbarer>/B> Zeit saugbar sein sollten, dann nicht jeder will sich dsl leisten. Ansonsten vollkommen d’accord.

C**

Hy,

wer rgb nicht von cymk unterscheiden kann, sollte die finger
von
farbe lassen.

Würde ich so in dem Zusammenhang nicht sagen. Eher Wer das nicht unterscheiden kann sollte sich nicht auf ein Podest stellen und behaupten er wäre Designer oder Screendesigner oder Webdesigner. Ob man das nun in einen Topf schmeissen sollte sei mal dahingestellt :wink:

wer serifen nicht von grotesken unterscheidet, sollte nicht
mit
schrift herumdaddeln.
wer einen rasenmäher schiebt, ist noch lange kein gärtner.

Ja, genau!

für mich jedenfalls hat sich die zusammenarbeit mit den
jeweiligen spezialisten bewährt, zur zufriedenheit der kunden.
und ich muß mich nicht mit meinem gefährlichen halbwissen
herumplagen.

Ich habe festgestellt, das manche Leute, die sich Webdesigner schimpfen eher Autoverkäufer mit Halbwissen über Internet und Design sind.

Oft ist es auch so, das „gute“ Webdesigner (Einzelkämpfer) dann in Werbeagenturen oder Multimediaprojekten eingebettet werden…

gruß
h.heigl

Hallo,

Ihr scheint von einer Einzelperson auszugehen. Ich bin der
Meinung, ein Einzelner kann das gar nicht schaffen, und wenn
er noch so gut ist (oder man nimmt das Wort „Design“ (zu)
woertlich).

ja, ich hatte den (armen) Einzelkaempfer vor Augen (die Zeiten sind noch nicht nicht lang genug her)

[…]
Web-Programmierer (eins meiner Lieblingsschimpfworte :smile: ) sind
bis auf loebliche Ausnahmen/Einzelkaempfer meistens nicht in
der Lage, ein vernuenftiges Design und Benutzbarkeit zu
machen.

… was ja auch eigentlich nicht ihr Job sein sollte, wenn wir jetzt mal von einer vernuenftigen Agentur ausgehen, in der es fuer die verschiedenen Jobs jeweils jemanden gibt.
Dafuer will man sich als reiner Designer ja auch nicht mit den Unterschieden von PHP3 PHP4 und ob das ganze jetzt auf dem NT-Server des Kunden auch so laeuft rumschlagen :smile:

Der Webdesigner sollte das „Design“ als solches beherschen und
in der Lage sein, eine vernueftige Struktur zu setzen. (Und
regelmaessig vom Web-Programmierer eins auf den Deckel
bekommen, weil der sich unmoegliche Dinge ausgedacht hat. :smile: )

-) oh was waere das schoen :smile:

Und dazu, aber nicht notwendigerweise, ein
Werbe-/Marketingfuzzi, der den Auftraggeber, seine Kunden und
Konkurenten untersucht und ein Konzept aufstellt. Ausserdem
ist er dafuer zustaendigt, dem Auftraggeber seine
schwachsinnigen Wuensche und Ideen auszureden :wink:

… wofuer er aber - und da bekommen wir wieder ein Problem - sich mit dem Netz und den Moeglichkeiten und der Moeglichkeiten der Technik auskenne muss. Jedenfalls rudimentaer.

[…]

  • womit ich bei etwas waere, das bis jetzt noch gar nicht zur Sprache kam:
    Als Webdesigner (oder auch [oder gerade?] als der, der es verkauft) muss ich mich mit dem Netz auskennen.
    Nicht VHS-Kurs Internet mit
  • Browser starten
  • Suchmaschine benutzen
  • e-Mails schicken
    sondern ein Gefuehl entwickeln, surfen, surfen, surfen, gutes und schlechtes sehen, Trends kommen und gehen sehen, …
    Dabei aber gleichzeitig nicht auf der Wolke „ich kenn mich ja aus“ sitzen, sondern an den „zu Weihnachten hab ich aol gekriegt“-Nutzer denken und den verstehen.
    (Exkurs: wusstet Ihr, dass ca 70% der aol-User nicht aus dem Angebot von aol raus ins www kommen? :smile:) Exkurs Ende)

Und dieses Wissen dann im richtigen Moment ueberzeugend dem Kunden vermitteln, damit der von dem schicken 3 Minuten JavaApplet/Flashfilm im Intro wieder wegkommt…

…findet jedenfalls
Christian

*schluck* ohjemineeee :smile:
Ohhjemine - ließt sich zwar alles ganz gut, doch irgendwie niederschmetternd für geradeangefangensichselbständigzumachende :smile: Ich denke man muß jede Menge Praxis hinter sich bringen und jede Menge üben, üben, üben. In die Materie kann man sich auch als Quereinsteiger ziemlich gut festhalten und einen Anker werfen.

Das mit den Preisen der sogenannten „Schüler“ stimmt schon, und wer ist es nicht leid einem Kunden dann wirklich zu erklären, warum Thomas oder Thortsen das Ganze für 300,- oder 500,- DM machen und eine „kleine“ Agentur 1.700,- bis 3.000 DM nimmt.

Nunja, es gibt eben solche und solche, doch was wenn die Kunden eben solch einen „merkwürdigen“ Geschmack bzw. Wunsch haben, dass man es sich wirklich überlegt und am Ende absagen muß, um einen bestimmten Level des Eigengeschmacks oder Stil zu halten ??

Nunja, allen weiterhin viel Spaß und Erfolg :smile:
Gruß
Ksp

Hi all,

also als Webdesigner bezeichnet sich zur Zeit eigentlich jeder der eine eigene Homepage macht.
Wobei ich die privaten Homepages vieler Menschen bei T-Online,Aol,Geocities usw… eher als „Homepagebastler“ bezeichnen würde.
Natürlich ist im geschäftlichen Umfeld ein Webdesigner anders als im privaten Umfeld.
Aber im Business Jargon gibt es ja nicht nur Webdesigner sondern Online Developer, Programmierer,Screendesigner usw…

Webdesigner ist nunmal zu einem Schlagwort verkommen und daher wird es auch demnächst eine Wandlung im Business Bereich für diese Bezeichnung geben…

Was macht profesionelles Design aus.

Ich denke da gibt es viele verschiedene Meinungen und man wird wohl nie das „Webdesign“ finden.
Ich habe solche Diskussionen einfach schon zu oft geführt und dabei gab es immer „Zoff“.
Jeder hat seine eigenen Vorstellungen, auf jeden fall sollte man die „blinkenden gifs“ weglassen :smile:

Gruss
TraumTeam


Hilfe für Dreamweaver / Flash / Photoshop / Fireworks / u.v.m
http://www.traum-projekt.com

Hy,

womit ich bei etwas waere, das bis jetzt noch gar nicht zur
Sprache kam:
Als Webdesigner (oder auch [oder gerade?] als der, der es
verkauft) muss ich mich mit dem Netz auskennen.
Nicht VHS-Kurs Internet mit

  • Browser starten
  • Suchmaschine benutzen
  • e-Mails schicken
    sondern ein Gefuehl entwickeln, surfen, surfen, surfen, gutes
    und schlechtes sehen, Trends kommen und gehen sehen, …
    Dabei aber gleichzeitig nicht auf der Wolke „ich kenn mich ja
    aus“ sitzen, sondern an den „zu Weihnachten hab ich aol
    gekriegt“-Nutzer denken und den verstehen.
    (Exkurs: wusstet Ihr, dass ca 70% der aol-User nicht aus
    dem Angebot von aol raus ins www kommen? :smile:) Exkurs Ende)

Dazu vielleicht noch folgende „Frage“ sollte man sich als „guter“ Webdesigner auch Bücher wie „Designers Annual 2001“ anschauen und Tipps & Ideen daraus (oder anderen Medien) nehmen oder nur auf sein Geschick, Instinkt, Wissen bauen und dies umsetzen?

Gruß
h.heigl

Hy,

also als Webdesigner bezeichnet sich zur Zeit eigentlich jeder
der eine eigene Homepage macht.

Hmm, fast :wink: Jemand der seine eigene Homepage gebastelt hat und dann bei der Frage was machst Du eigentlich spontan sagt Webdesigner *kicher* ANsonsten wie im Satz untendrunter…

Wobei ich die privaten Homepages vieler Menschen bei
T-Online,Aol,Geocities usw… eher als „Homepagebastler“
bezeichnen w?rde.
Nat?rlich ist im gesch?lichen Umfeld ein Webdesigner anders
als im privaten Umfeld.
Aber im Business Jargon gibt es ja nicht nur Webdesigner
sondern Online Developer, Programmierer,Screendesigner usw…

Webdesigner ist nunmal zu einem Schlagwort verkommen und daher
wird es auch demn?st eine Wandlung im Business Bereich f?r
diese Bezeichnung geben…

Ja, DAS halte ich für sehr gefährlich!
Es gibt sehr viele Webdesigner (und auch Webmaster) die seit Jahren in dem Bereich sehr gut unterwegs sind. Nun will man auch diesen Bereich regulieren (wie man es auch schon im Designbereich versucht, Diplomstudiengänge und sowas) was dazu führt das einige sagen „was fürn Quatsch, die haben doch garkeine Ahnung wie das zu laufen hat …“ (womit Sie teils recht haben), die Chefs dann schauen ob der Bewerber mit einem Zertifikat winkt und die Qualität runter geht.

Was macht profesionelles Design aus.

Ich denke da gibt es viele verschiedene Meinungen und man wird
wohl nie das „Webdesign“ finden.
Ich habe solche Diskussionen einfach schon zu oft gef?hrt und
dabei gab es immer „Zoff“.

Hmm, hier doch noch nicht…oder ?!

Jeder hat seine eigenen Vorstellungen, auf jeden fall sollte
man die „blinkenden gifs“ weglassen :smile:

Jep :wink:)

gruß
h.heig

Hallo,

Ohhjemine - lie? sich zwar alles ganz gut, doch irgendwie
niederschmetternd f?r
geradeangefangensichselbst?igzumachende :smile: Ich denke man
mu?jede Menge Praxis hinter sich bringen und jede Menge ?ben,
?ben, ?ben. In die Materie kann man sich auch als
Quereinsteiger ziemlich gut festhalten und einen Anker werfen.

DAS sagt ja auch keiner. Es ist aber ziemlich schwer. Entweder wächst man mit der Zeit an Wissen und Man- oder Frauenpower oder geht in einer Agentur über oder - was im Moment halt öfters der Fall ist - man lässt es schnell wieder bleiben.

Nunja, es gibt eben solche und solche, doch was wenn die
Kunden eben solch einen „merkw?rdigen“ Geschmack bzw. Wunsch
haben, dass man es sich wirklich ?berlegt und am Ende absagen
mu? um einen bestimmten Level des Eigengeschmacks oder Stil
zu halten ??

DAS ist ja eben was evtl. einen proff. Webdesigner (oder bei Agenturen eben den Vertriebsman) ausmacht: Ein gewisses Level zwischen dem was der Kunde will, was der Webdesigner „wünscht“ und was gut im Web ankommt (goldene Regeln).
Gutes Webdesign sei mal dahingestellt sein.

gruß
h.heigl

hi h.,

wer rgb nicht von cymk unterscheiden kann, sollte die finger
von
farbe lassen.

Würde ich so in dem Zusammenhang nicht sagen. Eher Wer das
nicht unterscheiden kann sollte sich nicht auf ein Podest
stellen und behaupten er wäre Designer oder Screendesigner
oder Webdesigner. Ob man das nun in einen Topf schmeissen
sollte sei mal dahingestellt :wink:

naja, so meinte ich das auch…
will doch keinem die farben vermiesen.
fürs web ists ja wurscht, wenn ich weiß, welcher browser in
welcher version auf welchem monitor auf welchem system mit
welchem farbmanagement welche farben wie darstellt…
uuups…weiß ich auch nicht. weiß mein photoshop (web
colour-palette), irrt sich aber auch…
gruß,
frank

hi h,

design bedeutet: information und funktion für eine zielgruppe
umzusetzen.
ansonsten natürlich soviel anschauen, wie in die augen reingeht,
gute printfachpresse (zb.„form“), designgeschichte und dann: nix
klauen, sondern eigenes form-und gestaltungsgefühl entwickeln
und üben. web hin oder her, im grunde ist design unabhängig vom
medium. hast du kein gespür für proportion, bist du verratzt.
weißt du nichts von der technik, der umsetzung, ebenso.
das wichtigste ist: sehen lernen.
gruß,
frank

Dazu vielleicht noch folgende „Frage“ sollte man sich als
„guter“ Webdesigner auch Bücher wie „Designers Annual 2001“
anschauen und Tipps & Ideen daraus (oder anderen Medien)
nehmen oder nur auf sein Geschick, Instinkt, Wissen
bauen und dies umsetzen?

Professionelles Webdesign zeichnet sich dadurch aus angemessen
an die angestrebte Anforderung angepasst zu sein. Das kann bei
einem Design für eine Rockband durchaus anders aussehen als für
ein seriöses Kreditinstitut. Im Vordergrund steht in der Regel
ein durchdachtes Konzept. In den meisten Fällen ist die
einfache, intuitive Bedienung ohne Überraschungen zu erleben der
Kernpunkt. In speziellen Fällen kann aber auch dieser Grundsatz
des Grafic-User-Interface-Design (GUI) gebrochen werden (wenn
dem Benutzer zuzutrauen ist mit dieser Art des „Erfahrens“ der
Seiten umzugehen). Vieleicht kann man es auf den Punkt bringen,
daß professionelles Design die Kenntnis von vielen Grundregeln
des Designs vorraussetzt, nicht aber erfordert sich immer an
alle diese Regeln zu halten. Ein gutes professionelles Webdesign
unterscheidet sich vom schlechten dadurch, daß an den
konzeptionell richtigen stellen diese Entscheidung eine Regel zu
befolgen oder zu brechen abhängig vom zu vermittelnden Inhalt
getroffen wird.