Was macht uns krank?
Liebe Community: Ängste, Depressionen, Sucht – knapp 40 Prozent der Europäer leiden laut einer neuen Studie an psychischen Krankheiten! Nur die Wenigsten werden rechtzeitig behandelt…Ist es Scham, die sie davon abhält oder ist die medizinische Versorgung zu schlecht? Warum kämpfen immer mehr Leute mit psychischen Krankheiten?
Volkskrankheit Depression
Liebe Leser,
meine antwort auf die Frage „Was uns krank macht?“ ist eigentlich recht simpel. Die heutige Gesellschaft macht uns krank, denn wir leben heute in einer Welt in der die meisten sehr intolerant sind. Wir alle stehen unter ständigem Druck und Stress und dieser führt dazu, dass man krank wird.Ist man erst krank erzählt man niemanden davon, denn auch noch heute wird man leicht als „verrückt“ oder „unzurechnungsfähig“ bezeichnet, wenn man jemandem erzählt, dass man phsyisch krank ist. Woher ich das weiß? Ich selbst hab mit 14 Jahren Depressionen aufgrund von Mobbbing und zu hohem Leistungsdruck bekommen. Mein Leben mit der Krankheit ist vor allem eins, schwierig. Nicht nur, dass ich selbst nach Jahren der Therapie Nachwirkungen der Zeit damalas spüre, man wird auch oft angefeindet. Deswegen habe ich die ersten jahre nie etwas gesagt und allen in meinem Umfeld vorgegaukelt, dass mit mir alles in Ordnung ist. Heute ist alles anders. Ich bin mittlerweile 19 Jahre alt und meine Depressionen habe ich im Griff. Ich bin anders als andere Menschen und „anders“ ist heutezutage eher schlecht, weil man dann selten Anschluss an die Masse findet und dann entweder allein ist oder sich mit Menschen anfreundet die ein ähnliches schicksal haben. Meine Freunde wissen von meiner Krankheit und sie akzeptieren mich so wie ich bin, aber das trifft man heute nur selten an. Viele verstehen die ganze Situation nicht, sind überfordert. Mittlerweile ist es mir egal, ob man mich für verrückt hält oder nicht. Ich würde mir nur sehr wünschen, dass man „uns“ physisch Kranke einfach akzeptieren würde, denn jeder hat Respekt und Akzeptanz verdient. Wenn ich Krebs oder ähnliches gehabt hätte, hätte ich mir nicht anhören müssen, dass ich mich ja nicht so anstellen solle. Physische Krankheiten sind auch Krankheiten wie jede andere auch und ich hoffe nur, dass die Masse das irgendwann mal kapiert.
Volkskrankheit Depression
Liebe Leser,
meine antwort auf die Frage „Was uns krank macht?“ ist eigentlich recht simpel. Die heutige Gesellschaft macht uns krank, denn wir leben heute in einer Welt in der die meisten sehr intolerant sind. Wir alle stehen unter ständigem Druck und Stress und dieser führt dazu, dass man krank wird.Ist man erst krank erzählt man niemanden davon, denn auch noch heute wird man leicht als „verrückt“ oder „unzurechnungsfähig“ bezeichnet, wenn man jemandem erzählt, dass man psychisch krank ist. Woher ich das weiß? Ich selbst hab mit 14 Jahren Depressionen aufgrund von Mobbbing und zu hohem Leistungsdruck bekommen. Mein Leben mit der Krankheit ist vor allem eins, schwierig. Nicht nur, dass ich selbst nach Jahren der Therapie Nachwirkungen der Zeit damalas spüre, man wird auch oft angefeindet. Deswegen habe ich die ersten jahre nie etwas gesagt und allen in meinem Umfeld vorgegaukelt, dass mit mir alles in Ordnung ist. Heute ist alles anders. Ich bin mittlerweile 19 Jahre alt und meine Depressionen habe ich im Griff. Ich bin anders als andere Menschen und „anders“ ist heutezutage eher schlecht, weil man dann selten Anschluss an die Masse findet und dann entweder allein ist oder sich mit Menschen anfreundet die ein ähnliches schicksal haben. Meine Freunde wissen von meiner Krankheit und sie akzeptieren mich so wie ich bin, aber das trifft man heute nur selten an. Viele verstehen die ganze Situation nicht, sind überfordert. Mittlerweile ist es mir egal, ob man mich für verrückt hält oder nicht. Ich würde mir nur sehr wünschen, dass man „uns“ psychisch Kranke einfach akzeptieren würde, denn jeder hat Respekt und Akzeptanz verdient. Wenn ich Krebs oder ähnliches gehabt hätte, hätte ich mir nicht anhören müssen, dass ich mich ja nicht so anstellen solle. Psychische Krankheiten sind auch Krankheiten wie jede andere auch und ich hoffe nur, dass die Masse das irgendwann mal kapiert.
Guten Tag,
Ich kann mich Maat seiner Meinung nur anschließen.Seit meiner frühesten Kindheit leide ich an Depressionen - und erst jetzt nach gut 35 Jahren! bin ich soweit, mir diese Krankheit überhaupt einzugestehen und etwas zu tun.
Es ist, wie Maat schon sagt, die Gesellschaft als solche, die uns krank macht - der Druck ist immens hoch. Ich outete mich vor zwei Wochen bei meinen Chefs, aber sie verstehen das nicht - meinen, ich sei bei Ihnen doch gut aufgehoben und habe dort die sozialen Kontakte und Möglichkeiten. Ablenkung alleine sei das Heilmittel - sprich: arbeiten, arbeiten, arbeiten.
Aber genau das ist falsch - ich erkannte erst jetzt, dass man seine Krankheit dadurch nur verdrängt und alles noch viel schlimmer macht. Mittlerweile habe ich BournOut und nichts geht mehr.
Alleine, die Krankheit als Krankheit bei sich wahr zunehmen, anzunehmen, ist ein schwerer Schritt und die Erkenntnis dazu muss wachsen.
Habt also Mut zu Euch selbst, steht dazu ! Das ist der erste und wichtigste Schritt.
Ich weiß nicht, ob es erlaubt ist, möchte aber gerne auf einen Termin hinweisen zum Thema Depressionen ->http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/101…
Trotz öffentlicher Bekanntgabe ist der Zulauf dort noch nicht ausgeschöpft und so viel ich mitbekam, versuchten die Veranstalter vergeblich, namhafte Firmen als Partner für dieses Projekt zu finden - leider vergeblich, da dies nicht zu ihrem Image passt.
Vielleicht tut sich ja jetzt doch mal etwas in die richtige Richtung, nachdem sich am 1.9. ein prominenter Fußballer öffentlich zu seinen Depressionen bekannt hat. Markus Miller hat meinen vollen Respekt und ich wünsche ihm alles Gute auf seinem Weg.