Hi all,
Mazda 626, 19 Jahre alt mit etwa 35.000 km (!).
Wurde nur zum Einkaufen etc. benutzt und stand/steht
sonst ständig in der Garage.
Innenausstattung natürlich noch Original und in fast neuwertigem
Zustand.
Karosserie ist allerdings im Front- und Heckbereich an einigen
Stellen (6…8) durch Anstöße eingebeult (der ältere Herr hat halt manchmal
eine niedrige Mauer übersehen - also nix Großes).
Evtl. hat auch die Aufhängung des linken Vorderrades etwas abbekommen:
KFZ kam an einer Böschung mal etwas unsanft zum Stehen.
Was macht man mit so einem Teil?
Meint Ihr, es macht Sinn, das KFZ noch 10 Jahre in der (ansonsten unbenutzen) Garage stehen zu lassen?
Mazda 626, 19 Jahre alt mit etwa 35.000 km (!).
Wurde nur zum Einkaufen etc. benutzt und stand/steht
sonst ständig in der Garage.
Innenausstattung natürlich noch Original und in fast
neuwertigem
Zustand.
Karosserie ist allerdings im Front- und Heckbereich an einigen
Stellen (6…8) durch Anstöße eingebeult (der ältere Herr hat
halt manchmal
eine niedrige Mauer übersehen - also nix Großes).
Evtl. hat auch die Aufhängung des linken Vorderrades etwas
abbekommen:
KFZ kam an einer Böschung mal etwas unsanft zum Stehen.
Was macht man mit so einem Teil?
Meint Ihr, es macht Sinn, das KFZ noch 10 Jahre in der
(ansonsten unbenutzen) Garage stehen zu lassen?
ich weiß nicht, wie groß die Mazda-Gemeinschaft ist, aber mit Sicherheit wirst Du dafür früher oder später einen Liebhaber finden, der Dir den Wagen abkauft.
Ansonsten sind gerade die alten 626 Mazda extrem zuverlässig und Warungsarm.
Solltest Du irgendwo noch einen 35% Versicherungsvertrag rumliegen haben, kannst den auch als Alltagsauto benutzen, die hohe Steuer (ohne Kat, oder?) von 512€ kannst dann über den niedrigen Versicherungsbeitrag und die niedrigen Unterhaltskosten evtl. wettmachen. Was braucht der denn ? Alle 12’-15’km einen Ölwechsel, das wars doch oder ?
Ich persönlich würde ich gelegentlich bewegen und die Zeit reift ihn dann von selbst. Ich habe vor zum 30. meines alten Starlet in 2013 ihn wieder in annähernden O-Zustand zurückzuversetzen und H-Kennzeichen drauf zu machen.
Was heißt „konservieren lassen“?
Wo kann man das machen lassen und was wird gemacht?
Du meinst, in der (trockenen) Garage wird die Zeit der Kiste so arg zusetzen?
Und dann: konservieren so wie er ist oder vorher instand setzen lassen?
noch ein jahr - und es ist ein youngtimer !!
da kommen schon die ersten nachfragen und machen das tel begehrlich.
ich weis ja nicht wie begehrt mazda bei den freaks ist, aber super ordentlich in der werkstatt instandsetzen und noch fahren fahren fahren.
und pflegen und pflegen und …
das ist doch super !
der kann nur an wert gewinnen.
t.
mit etwa 35.000 km (!).
Wurde nur zum Einkaufen etc. benutzt und stand/steht
sonst ständig in der Garage.
Innenausstattung natürlich noch Original und in fast
neuwertigem
Zustand.
Karosserie ist allerdings im Front- und Heckbereich an einigen
Stellen (6…8) durch Anstöße eingebeult (der ältere Herr hat
halt manchmal
eine niedrige Mauer übersehen - also nix Großes).
Evtl. hat auch die Aufhängung des linken Vorderrades etwas
abbekommen:
KFZ kam an einer Böschung mal etwas unsanft zum Stehen.
Was macht man mit so einem Teil?
Meint Ihr, es macht Sinn, das KFZ noch 10 Jahre in der
(ansonsten unbenutzen) Garage stehen zu lassen?
Ordentlich waschen. (Nicht rostet schneller als ein verdrecker Unterboden)
Alle Verbrauchsflüssigkeiten austauschen (Da gehen die Meinungen auseinander, manche glauben da Spezialflüssigkeiten einsetzten zu müssen. Ich würd einfach nur ein Insektion machen lassen)
Hohlraumversiegung machen lassen. (Dabei wird eine Art Öl (machnaml auch Schaum) in die Hohlräume gespritzt, so dass das Metal nicht mehr in Kontakt mit der Luft/Wasser steht.)
Mit Wax von Hand polieren. (Die entstehende Schutzschicht lässt den Lack länger „frisch“ aussehen. Ist Arbeit, lohnt sich aber)
Batterie raus (Wenn dir die undemerkt ausläuft … Und nach 3-4 Jahren ist die eh hin)
Du meinst, in der (trockenen) Garage wird die Zeit der Kiste
so arg zusetzen?
Das Problem ist nicht die trockene Garage, das Problem sind die kleinen Schmutzpartikel die sind innerhalb von 2-3 Jahren zu Rost entwickeln können. Ausserdem kannst du bei gebrauchtem Öl Absetzungen haben: Die im Öl gelösten Schmutzpartikel setzen sich an der tiefesten Stelle ab. Wenn du Pech hast läuft dann nach 5-6 Jahren der Ölkreislauf nicht mehr => Motorschaden.
Und dann: konservieren so wie er ist oder vorher instand
setzen lassen?
Instand setzten im Sinn von „Rost raus“ würd ich machen lassen. Aber kleine Beulen ohne Lackschaden werden auch in 20 Jahre noch genauso ausehen. Das ist Geschmackssache.
nach 20 Jahren akzeptieren viele Versicherungen den Wagen schon als Youngtimer mit sehr geringen Prämien (allerdings muß Zweitfahrzeug und Garage vorhanden sein und es gibt eine Kilometer-Beschränkung, die hier aber nicht kritisch sein dürfte).
Für die Steuer dauert es aber weitere 10 Jahre.
Bewegt werden sollte er schon ab und zu, da er sonst Standschäden bekommt.
was den Motor angeht: Ölwechsel in heißem Zustand machen, in heißem Zustand Motor abstellen und NICHT zwischendurch anmachen, wenn doch, dann immer wieder in heißem Zustand abstellen. Nichts ist schlimmer wie kurz anmachen und gleich wieder aus. Die Benzinrückstände von so einem Kaltstart sind durch den Schwefel im Benzin aggressiv und lassen Zylinderbohrungen gut rosten.
Batterie raus, entweder Erhaltungsladung, oder wegschmeißen.
Schmuddelecken im Radkasten von Straßendreck befreien. Fenster leicht geöffnet lassen. Räder auf 4-5bar aufblasen, damit sie nicht platt werden.
Tank würde ich leermachen, das Zeug verdunstet eh die Jahre.
tja, Du hast hier die Glaubensfrage gestellt.
Aktuell gibt es das Sonderheft Youngtimer-Preise von Oldtimer Markt.
Hier tauchen Autos auf wie der Ford Granada und der VW Passat.
Wer hätte vor 15 Jahren gedacht, dass so eine Schüssel irgendwann mal einen Liebhaber finden würde, der sie in den Oldie-Status hineinbegleiten möchte? Heute ist ein Ur-Granada cool und ein Ur-Passat ein aussterbendes automobiles Kulturgut.
Wenn Du also einen Stellplatz hast, lasse die Karosserie jetzt sofort in Ordnung bringen, wechsle alle Flüssigkeiten, kaufe einen Satz von allen „Verschleissteilen“, die später selten und teuer werden wie Kupplung, Scheinwerfer, Windschutzscheibe, Motorsteuergerät, Armaturenbrett, Embleme, Zierrat, Schlösser u.s.w. (am besten ein weiteres, komplettes Schlachtfahrzeug) und lagere die Kiste mit den Teilen ein. Irgendwann werden viele sagen: „!cool, dass sich auch jemand um sie alten Japsen kümmert, gehörten ja damals schließlich auch zum Strassenbild“…
Lohnen aus finanzieller Sicht wird ein Youngtimer dieser Klasse sich wohl nie, aber es muss ja nicht immer nur um Geld gehen, oder?