Was meint ihr zu diesem Zeugnis?

Als eines der führenden Unternehmen der Antriebstechnik ist die XXX GmbH & Co KG mit über 11.000 Mitarbeitern weltweit in allen wichtigen Industrieländern vertreten. Die Produktpalette umfasst Getriebemotoren, Industriegetriebe, Antriebselektronik, Antriebsautomatisierung sowie die dazugehörigen Dienstleistungs- und Servicepakete.

Frau XXX, trat am 03.09.2001 in unser Unternehmen ein, um eine Ausbildung zur Industriekauffrau zu absolvieren. Für die Zeit der Ausbildung erging an Frau XXX ein gesondertes Zeugnis mit Datum vom 02.11.2004

Nach erfolgreicher Beendigung ihrer Ausbildung wurde Frau XXX als kaufmännische Sachbearbeiterin innerhalb der Abteilung ‚Industriegetriebe-Systeme’ übernommen.

In dieser Funktion beinhaltet das Aufgabengebiet von Frau XXX folgende Tätigkeiten:

• Erstellung, Versand und Archivierung von Auftragsunterlagen und Auftragsbestätigungen
• Eingabe von Bestellungen in das SAP-System
• Erstellung von Lieferscheinen und Gutschriften
• Prüfung von Auftragsbestätigungen und Rechnungen
• Durchführung des allgemeinen Schriftverkehrs und Kommunikation mit Kunden und Lieferanten
• Terminbearbeitung

Wir haben Frau XXX bisher als eine engagierte und konstruktive Mitarbeiterin kennen gelernt. Frau XXX erledigt die ihr übertragenen Aufgaben mit guten Leistungen stets zu unserer vollen Zufriedenheit.

Ihre Führung und ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen sind stets einwandfrei.

Das Arbeitsverhältnis endet auf Wunsch von Frau XXX zum 31.12.2007, weshalb wir dieses Zwischenzeugnis ausstellen.

Wir danken Frau XXX für die Mitarbeit in unserem Unternehmen und wünschen ihr auf ihrem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute.

2 Pukte nur, denn ich muss weg.
Hallo

Ihre Führung und ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und
Kollegen sind stets einwandfrei.

Sie hatte laut Aufgaben Kundenkontakt, doch die Kunden wurden nicht erwähnt. Also gab es da Probleme.

Wir danken Frau XXX für die Mitarbeit in unserem Unternehmen
und wünschen ihr auf ihrem weiteren Berufs- und Lebensweg
alles Gute.

Kein Bedauern. Nach dem Motto: „Vielen Dank, dass sie gekündigt haben.“

Schöne Grüße

Leo

das mit den Kunden und Probleme habe ich nicht verstanden… das heißt genau?

Was ist mit dem Satz?:

Ihre Führung und ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen sind stets einwandfrei.

Was bedeutet engangiert und konstruktiv?

WElche gesamtnote wäre denn das Zeugnis?

Hallo!

Ist das denn wirklich das komplette Zeugnis für 2 Jahre Arbeit? Nix weggelassen? Nur diese 2, 3 Standartsätze zur Beurteilung?

VG

ja, finde es auch sehr wenig!!

Was wäre es denn für ne Note?

Was für Standartsätze fehlen denn?

GRüße
Heiko

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mies
Hi!

Mehr als „mies“ bleibt da nicht zu sagen!

Zu kurz
Keine Erfolge
Keine Kunden
Kein Bedauern

Mies!

LG
Guido

was heißt Kunden?

Es ist aber auch nur ein Zwischenzeugnis, jedoch für einen Arbeitplatzwechsel gedacht!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo erstmal.

was heißt Kunden?

Das sind die, die die Produkte des Unternehmens kaufen (sollen).
Grundsätzlich aber jeder, für den man eine Arbeit macht (machen sollte).

Es ist aber auch nur ein Zwischenzeugnis, jedoch für einen
Arbeitplatzwechsel gedacht!

Trotzdem ist es kein gutes Zeugnis: FAQ:2027 (ZG)

mfg M.L.

1 „Gefällt mir“

Hallo!

Schon die Tätigkeitsbeschreibung finde ich relativ dürftig. Sind das wirklich alle Aufgaben, die dort zu leisten gewesen sind? Klingt nämlich nicht so sehr anspruchsvoll.
Hat sie denn vielleicht an irgendwelchen Seminaren teilgenommen oder während ihrer Tätigkeit in der Firma Kurse besucht? Hat sie an irgendwelchen kleinen oder großen Projekten mitgewirkt? Hat sie irgendwelche Unternehmens-Erfolge (mit-)herbeiführen können? Sich auf irgendeinem Gebiet besonders engagiert? Dann das alles unbedingt mit ins Zeugnis aufnehmen.
Außerdem fehlen in der Aufzählung des Verhaltens zu Vorgesetzten/Kollegen die Kunden. Hatte der AN Kundenkontakt, dann ist das schon ein gravierender Fehler, die Kunden bei der Aufzählung auszulassen. Oder ein Hinweis auf mieserables Verhalten den Kunden gegenüber.
Die Beurteilung ist insgesamt so dürftig, dass das Zeugnis für mich, trotz der an sich positiven Vormulierung dieser paar Sätze insgesamt negativ klingt. Entweder gewollt negativ oder der Schreiber hatte keine Lust/Zeit, sich mehr als 3 Minuten damit zu beschäftigen.

Ich würde unbedingt auf einer Verbesserung bzw. Neuschreibung des Zeugnisses bestehen! Alternative: selbst schreiben und beim Chef einreichen als Vorlage.

VG

Hi!

was heißt Kunden?

Das hat Markus ja schon erklärt :wink:
Ernsthaft:

Hier
• Durchführung des allgemeinen Schriftverkehrs und Kommunikation mit Kunden und Lieferanten

wird ein Kundenkontakt erwähnt, der hier

Ihre Führung und ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen sind stets einwandfrei.

keine Erwähnung mehr findet.

Im Klartext: „Hat die Kunden vergrault“ (da man das nicht schreiben darf, lässt man den Passus ganz weg)

Es ist aber auch nur ein Zwischenzeugnis,

Auf das der AG dann „zurückgreifen“ kann, wenn zeitnah ein „richtiges“ Zeugnis geschrieben werden muss…

LG
Guido

Hallo Heiko,

ich bin selbst Chef eines kleinen Unternehmens und würde den / die Ausscheidende (n) auf Grund dieses Zeugnisses nicht einstellen.

Als Zensur würde ich mit Wohlwollen noch eine 4 sehen. - Ich will mich nur kurz meinen Vorrednern anschließen.

Entweder hat sich der Verfasser wirklich keine große Zeit genommen oder er konnte wirklich nicht anderes schreiben.

Zu Deiner Frage mit den Kunden:

Es wird halt der Kontakt mit den Kunden erwähnt. Aber nirgends steht, ob die Kunden zufrieden gewesen sind, bzw. dass es nie Beschwerden gab (das wäre positiv).

Zum Rest - Ich persönlich würde mir nie ein Zeugnis vorschreiben lassen. Das Problem dabei ist, dass wenn der Chef ein positives Zeugnis ausstellt und der neue Arbeitgeber merkt, dass das alles ein Gefälligkeitszeugnis war - Ich sag nur mögliche Haftung.

Grundsätzlich darf ein Zeugnis nichts Negatives über den AN aussagen.

Aber es muss auch wohlwollend geschrieben sein.

Deswegen zusammensetzen und u.U. zusammen ein Zeugnis erstellen (auch ein qualifiziertes).

Jens-Uwe

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Welche Haftung?
Hi!

Zum Rest - Ich persönlich würde mir nie ein Zeugnis
vorschreiben lassen. Das Problem dabei ist, dass wenn der Chef
ein positives Zeugnis ausstellt und der neue Arbeitgeber
merkt, dass das alles ein Gefälligkeitszeugnis war - Ich sag
nur mögliche Haftung.

Was denn für eine Haftung? Wenn ein AN in meinem Unternehmen eine Tätigkeit in einer Art und Weise erledigt, die mich zu DIESER Beurteilung bewegt, heißt es noch lange nicht, dass das in einem anderen Unternehmen ähnlich sein muss!

LG
Guido

Haftung o.t.
Hallo!

Eine Haftung ist in einigen Fällen durchaus denkbar:
BGH, Grundsatzurteil vom 15.05.1979, Az.:VI ZR 230/76

oder etwas neuer: Urteil des Oberlandesgerichts München, Aktenzeichen: 23 U 2925/99; Oberlandesgericht München AZ 1 U 6245/99

VG

Schon klar
Hi!

Das „alte“ Urteil war mir wohl bekannt, aber bitte: Es muss dem alten AG zum Einen nachgewiesen werden, dass er wissentlich falsch beurteilt hat, und der neue Arbeitgeber muss nachweisen , dass ihm daraus ein Schaden entstanden ist!!!

Theoretisch alles möglich, aber in der Praxis…

LG
Guido