Hallo,
ich überlege gerade stark Jura (evtl. an der Uni Passau) zu studieren. Ich bin zwar eigentlich in den Bereichen Wirtschaft , Recht, … total fit aber die relativ hohe Durchfallqoute v. a. beim 1. Staatsexamen macht mich etwas misstrauisch. Mein Berufswunsch, mit einem vollbefriedigenden Examen, wäre Richter. Die Examensnoten die man für Richterdienst braucht schaffen allerdings nur ca. 15%. Ich würde aber auch sonst gern in den Beamtendienst gehen (wie fast jeder andere wahrscheinlich auch wenn er es könnte).
Welche Möglichkeiten bieten sich da ?
Ich habe schon was von der Polizei gehört , da sind „relativ“ gute Examina , aber wie denke machbare , nötig !
Was denkt ihr ?
PS: Ich bin’s nochmal
Vielleicht könnt ihr mir ja auch verraten wo (in Bayern) das Jurastudium vielleicht „etwas“ leichter ist oder ähnliche Tipps!
Und weiß jemand ob man einen bestimmten Schnitt für den Beruf „Botschafter“ benötigt?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
ich überlege gerade stark Jura (evtl. an der Uni Passau) zu
studieren. Ich bin zwar eigentlich in den Bereichen Wirtschaft
, Recht, … total fit aber die relativ hohe Durchfallqoute v.
a. beim 1. Staatsexamen macht mich etwas misstrauisch. Mein
Berufswunsch, mit einem vollbefriedigenden Examen, wäre
Richter. Die Examensnoten die man für Richterdienst braucht
schaffen allerdings nur ca. 15%. Ich würde aber auch sonst
gern in den Beamtendienst gehen (wie fast jeder andere
wahrscheinlich auch wenn er es könnte).
Hallo,
was erscheint dir am „Beamtendienst“ so erstrebenswert?
Wenn du als kleiner Amtsrichter anfängst dann hast du vor allem:
viel Arbeitsbelastung
wenig Anerkennung
schlechte Sach- und Personalausstattung
kaum Einkommenszuwächse, eher Reallohnverluste über die Jahre
Das gilt übrigens für fast alle Bereich des öffentlichen Dienstes.
Wenn du glaubst die Unkündbarkeit sei so erstrebenswert, dann mache dir vorher klar, was du dafür aufgibst bzw. wie teuer du diesen Vorteil bezahlen musst.
Wenn du glaubst die Unkündbarkeit sei so erstrebenswert, dann
mache dir vorher klar, was du dafür aufgibst bzw. wie teuer du
diesen Vorteil bezahlen musst.
nach Auskunft einer bekannten Rechtspflegerin: keine Chance! Rechtspfleger ist eine eigene Ausbildung mit FH-Studium und dem gehobenen Dienst zugeordnet.
Sh auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtspfleger
Man könnte als Anwalt sicherlich noch die Ausbildung zum Rechtspfleger machen, aber das wäre wohl etwas albern
Aber warum nicht den anderen Weg gehen? EIne Ausbildung zum Rechtspfleger machen (da bekommt man sogar ein wenig Gedl dabei), und wenn man danach noch höchst motiviert ist, ein Jura-Studium dran hängen?
Aber warum nicht den anderen Weg gehen? EIne Ausbildung zum
Rechtspfleger machen (da bekommt man sogar ein wenig Gedl
dabei), und wenn man danach noch höchst motiviert ist, ein
Jura-Studium dran hängen?
@Wawi : Daran hab’ ich auch schon gedacht , aber 3 Jahre Rechtspfleger Studium + mind. 4 Jahre Jura-Studium + 2 Jahre Refrendariatszeit = mind. 9 Jahre studieren
Aber wenn man dann bessere/mehrere Chancen hat , dann wäre es evtl. wirklich am sinnvollsten!
Vielleicht könnt ihr mir ja auch verraten wo (in Bayern) das
Jurastudium vielleicht „etwas“ leichter ist oder ähnliche
Tipps!
Ich möchte bezweifeln, dass es hier gravierende Unterschiede zwischen den Unis gibt. Und selbst wenn an der ein oder anderen Uni der ein oder andere Schein leichter sein sollte, so ist die entscheidende Prüfung ein Staatsexamen. Dieses wird zentral für alle Unis gestellt und ist entsprechend überall gleich schwer oder leicht
Die Frage müsste also richtiger lauten: an welcher Uni werde ich am Besten fürs Staatsexamen vorbereitet…
Obwohl ich mittlerweile der Meinung bin zuerst Jura zu studieren , dann abwarten bei „vollbefriedigend“ sicherlich Richter oder Staatsanwalt werden. Und sonst , auch wenn man dann wahrscheinlich für die Arbeit überqualifiziert ist, an die Rechtspflege FH zu gehen.
Weiß irgendjemand eigentlich wie gut die Examina für die Polizei sein müssen ?
Und um auf einen vorherrgehenden Kommentar zurück zu gehen : Wo wird man am besten für die Prüfungen vorbereitet ?
Es muss nicht unbedingt in Bayern sein kann auch in Ba-Wü oder NRW sein , wenn die Unis dort besser sind !
Wenn du glaubst die Unkündbarkeit sei so erstrebenswert, dann
mache dir vorher klar, was du dafür aufgibst bzw. wie teuer du
diesen Vorteil bezahlen musst.
Beamter?!
Das sag jetzt mal einem, der seit Jahren arbeitslos ist und Hartz4 kriegt.
Meinem Bruder wurde mal innerhalb von vier Jahren drei mal der Arbeitsplatz wegsynergiert, das fand der auch so richtig lustig.
möchtest Du eine ehrliche ANtwort? Auch wenn sie Dir nicht schmeckt?
OK, Du warst vorgewarnt
Wenn Du schon so zögerlich an die Sache rangehst, laß es besser bleiben.
Allerdings sehe ich auch anderweitig kaum eine realistische Chance für Dich irgendwas zu werden!
Warum? Das Leben ist nun mal keine Kuschelecke und überall lauern böse Menschen und Umstände, die Dir das Leben vergraulen.
Solltest Du Dich aber in das Abenteuer Jura stürzen, mach es mit ganzem Herzen, ohne ‚Wenn und Aber‘ denn nur so kannst Du erfolgreich sein!
Wenn man mit der Ausbildung fertig ist, bekommt man zu 99,8% eine Stelle, egal wie gut oder schlecht das Diplom ist.
Inspektoren werden händeringend gesucht.
Für sehr gute Absolventen gibt es die Möglichkeit, sich dann -teilweise mit Einkommen- für ein nachträgliches Jura-Studium freistellen zu lassen und wird dann zu 100 % übernommen.
Zum anderen, abwarten, was die Dienstrechtsreform bringt, vielleicht wird der prüfungsfreie Aufstieg leichter…