Hallo,
meine Freundin (ALG I) hat sich vor einigen Wochen bei einer Firma vorgestellt; der Kontakt war von der AA angebahnt worden. Sie hat folgende Fragen des potentielln AG wahrheitsgemäß (obwohl ihr natürlich schon klar war, dass sie damit ihre Chancen auf den Job nicht eben erhöhen würde) beantwortet:
1.) Warum ist ihr vorheriges Arbeitsverhältnis gelöst worden? - Weil ich wegen einer psychischen Erkrankung mehrere Monate ausgefallen bin.
2.) Sie sind alleinerziehende Mutter von 3 Kindern. Ist die Betreuung sichergestellt, wenn diese krank sind und nicht in KiGa/Schule können? - Nein.
Außerdem hat sie von sich aus gesagt, dass sie eine Mutter-Kind-Kur beantragt hat ud diese bereits genehmigt ist.
Sie fand, es wäre unehrlich, das nicht so zu sagen und es kommt ja sowieso raus und dann fliegt sie eben in der Probezeit. Sie arbeitet in einer Branche, wo „man“ sich regional kennt und möchte ihren guten Namen nicht kaputtmachen.
Der potentielle AG hat sich darauf erbost bei der AA beschwert, was die für Bewerber schicken, mit sowas könnte er echt nichts anfangen. Daraufhin wurde ihr wegen Vereitlung des Arbeitsverhältnisses (oder wie das heißt) eine Sperre von 6 Wochen aufgebrummt.
Eine Beschwerde beim Dienststellenleiter hat nix gebracht.
Nun meine Frage: Was hätte sie verschweigen müssen? Darf die AA wirklich verlangen, dass man lügt?
Danke für eure Antworten
sagt Felicia
