Was nun

Hallo,

ich weiss im Moment nicht genau weiter…

Kurz zum Problem…letzte Woche hat sich mein neuer Arbeitgeber von mir getrennt (nach 4 Monaten) innerhalb der Probezeit…und gab als Begründung ein Mix aus betrieblichen Gründen (keine Aufträge - allg. Wunsch an das Mgmt. Leute zu entlassen und meine durchschnittliche Leistung…begründet mit nicht belegbaren Aussagen Dritter)…
Letztendlich kam das also aus heiterem Himmel…die Auftragslage könnte zwar besser sein, ist aber auch nicht schlecht…

Nun war ich kurz zuvor auf einem Projekt bei einem Kunden Projektleiter, wo es nicht so gut geklappt haben sollte…
jetzt erhalte ich vom Kunden direkt eine wirklich sehr gute Referenz für meine Tätigkeit dort ohne dass mein nicht mehr Chef davon weiß…bin schon freigestellt und habe daher auch nichts mehr getan (auch wenn bei mir noch Arbeitsemails eintrudeln - es scheint in dem Unternehmen gibt es ein Kommunikationsproblem)

Dass er dem Unternehmen noch nichts von meiner „beruflichen“ Veränderung erzählt hat, ist auch nicht ganz faßbar.

Ich hatte auch ein gutes Arbeitsverhältnis mit den Mitarbeitern, mit denen ich zusammengearbeitet haben, die ebenfalls sehr überrascht waren.

Was mach ich nun? Schicke ich die „Referenz“ weiter an das gesamte Team (seht her…und jetzt bin ich weg)…behalte ich die Referenz für mich und nutze die nur bei neuen Bewerbungen (bzw. auch Bewerbung beim Referenzgeber).

Irgendwie würde ich gern das Gefühl bekommen, genau das Richtige in der Situation zu tun (wie gesagt, angeblich wäre ich ja nicht besonders gut gewesen - so wird er auch die Entscheidung vor seinem Chef präsentiert haben)…

Vielen Dank für jede gute Idee

Thomas

Hi Thomas,

Was mach ich nun? Schicke ich die „Referenz“ weiter an das
gesamte Team (seht her…und jetzt bin ich weg)…behalte ich
die Referenz für mich und nutze die nur bei neuen Bewerbungen
(bzw. auch Bewerbung beim Referenzgeber).

Letzteres.

Die Referenz als ein „Ätsch“ hinterherzuschicken ist kein guter Stil und dient nur der eigenen Genugtuung, ein Gefühl, das für mich einen starken negativen Beigeschmack hat.

Einzige Ausnahme: Falls das Zeugnis entsprechend der Umstände, die Du beschreibst, eher mäßig ausfällt, würde ich die Referenz mit der entsprechenden Reklamation als „Beleg“ mitschicken, aber eben nicht als ein „Ätsch“.

Gruß,

Anja

Hallo,

merci für die Antwort. Als Ätsch hatte ich es nicht gedacht…aber wenn es so rüberkommen würde, dann natürlich auf gar keinen Fall.

Ich werde mal die Sache auf sich beruhen lassen, bis ich die Informatione brauche, wie Du schon sagst.

Grüsse
Thomas