Hallo,
eigentlich eine einfache Frage. Heute hat mich ein Freund gefragt was eigentlich passiert, wenn eine Bank Pleite ist. Er sprach davon, dass es z.b. Consors sehr schlecht geht. Und ich wusste auch keine Antwort. Wenn also so eine Bank wie Consors Pleite ist und niemand sie aufkauft usw, was passiert dann mit denen? Und was passiert mit den Kunden? Wenn sie dort Geld liegen haben, ist das dann weg? Es gibt anscheinend Einlagensicherungen, heisst das soviel wie es könnte möglich sein, dass man Glück hat und sein Geld wieder bekommt, aber wer kann das schon nachrechnen? Consors ist ja auch für Börsenhandel bekannt. Wenn jemand über Consors Aktien gekauft hat, und Consors nicht mehr existiert, ist dann auch das Geld, welches zu dem Zeitpunkt in Aktien steckt, verloren?
Hi Roberto,
für Einlagen (Sparbücher, Girokonten…) gibt es den Einlagensicherungsfonds. Wertpapiere in einem Depot gehören dem Anleger und nicht der Dportführenden Bank und können daher im Falle eines Konkurses der Bank auch nicht von den Gläubigern angegriffen werden.
Was passieren kann, ist daß offene Kauf- oder Verkauforders wegen temporärem Ausfall des Personals oder der Systeme nicht ausgeführt werden können.
Ciao
Uwe
Aber die haben eine Einlagensicherungssumme, d.h. eine höchstgrenze, oder? Dann bekommt jeder nur einen Teil seines Geldes. Wie kommt denn dann jemand an seine Aktien wieder ran, wenn die Bank nicht existiert?
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Hi Roberto,
Aber die haben eine Einlagensicherungssumme, d.h. eine
höchstgrenze, oder? Dann bekommt jeder nur einen Teil seines
Geldes.
Zu dem Thema antwortet Dir bestimmt jemand anders hier (falls Du versprichst in Zukunft Anrede und Gruß zu verwenden
)
Wie kommt denn dann jemand an seine Aktien wieder ran,
wenn die Bank nicht existiert?
Im schlimmsten Fall wird ein Konkursverwalter eingesetzt, der sich um die Fortführung oder Endabwicklung der Geschäfte kümmern muß.
Ciao
Uwe
Einlagensicherungsfonds
Hi ,
Aber die haben eine Einlagensicherungssumme, d.h. eine
höchstgrenze, oder? Dann bekommt jeder nur einen Teil seines
Geldes. Wie kommt denn dann jemand an seine Aktien wieder ran,
wenn die Bank nicht existiert?
die Entschädigungsobergrenze des Einlagensicherungsfonds Dt. Banken für Guthaben je Anleger liegt bei 30% des Eigenkapitals der jeweiligen Bank, ist also praktisch unbegrenzt.
Mehr dazu hier:
http://www.bdb.de/download/broschueren/Statut.pdf
Dort findest Du auch die Mitglieder des Einlagensicherungsfonds.
Was Depots angeht: Die werden im Namen des jeweiligen Anlegers verwahrt, gehören also dem Anleger. Im Konkursfall gibt´s da keine Probleme.
Gruß (ja, sowas gibt´s)
Christian
Hallo,
sorry wegen dem Gruß, aber ich wurde vor Jahren hier schon mal angemacht, dass dieses Gruß usw. nichts verloren hätte, wenn wir hier sachlich schreiben.
Gruss Roberto
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