mal angenommen man hat eine Immobilie gekauft und laut dem Artikel auf einer bekannten Internetseite wo Häuser angeboten werden ist als Baujahr 1960 angegeben (Verkäufer hat dies selbst eingestellt, also kein Makler), auch bei den Gesprächen hieß es das Haus ist von 1960.
Wenn dann aber nach dem Kauf und der Eintragung im Grundbuch per Zufall rauskommt, dass das Haus von 1950 ist hat man dann eine rechtliche Möglichkeit irgendwas zu machen?
Der Grundbuchauszug wurde vor Kauf nicht vorgelegt und im Notarvertrag steht ja auch nie Baujahr der Immobilie.
Der Grundbuchauszug wurde vor Kauf nicht vorgelegt und im
Notarvertrag steht ja auch nie Baujahr der Immobilie.
Wie bitte???
Ihr kauft ein Haus ohne einen Blick ins Grundbuch zu werfen???
Ganz ehrlich, dann seid Ihr selber Schuld. Aber Ihr seid schon sicher, dass das Grundstück nun auch wirklich euch gehört, oder? Oder steht im Grundbuch wohlmöglich, dass es ein Erbbaugrundstück ist? Und wie sieht es mit rechtlichen Belastungen aus? Ach ja, könnt Ihr ja nicht wissen, Ihr habt ja nicht ins Grundbuch geschaut.
Du verstehst, was ich sagen will, nicht wahr?
Davon mal ab, ist die Frage, ob das Haus nun von 1950 oder 1960 ist, relativ unerheblich.
Oder gibt es irgendwelche Schäden, von denen Ihr meint, es gäbe Sie nicht, wenn das Haus 10 Jahre jünger wäre? Ich wüsste nicht, was das sein sollte.
Letztendlich gilt bei Immobilien immer: „Gekauft, wie gesehen.“ Ein falsches Baujahr stellt keinen Mangel dar. Keine Einsicht ins Grundbuch genommen - Pech gehabt. Ihr hättet es ja tun können.
Und wenn Mensch keine Ahnung hat, was er/sie alles an Dokumenten einsehen sollte, bevor er/sie ein Haus kauft, dann sollte ein Fachmann damit beauftragt werden. Das kostet Geld, ja, aber es gibt auch Sicherheit vor unerwartetem.
Mit freundlichen Grüßen,
ein sich immer wieder nur an den Kopf packender
Frank Scholtysek
Und wenn Mensch keine Ahnung hat, was er/sie alles an
Dokumenten einsehen sollte, bevor er/sie ein Haus kauft, dann
sollte ein Fachmann damit beauftragt werden. Das kostet Geld,
ja, aber es gibt auch Sicherheit vor unerwartetem.
Mit freundlichen Grüßen,
ein sich immer wieder nur an den Kopf packender
Frank Scholtysek
Ich packe mich nur an den Kiopf sondern ich schüttle diesen auch noch ständig.
Och Frank, was bist Du nur zart besaitet !
Es gibt Leute, die sich nicht nur um so Feinheiten wie das Grundbuch nicht kümmern. Die tigern sogar zum Notar, unterschreiben, haben die gekaufte Immobilie noch nie gesehen und haben überhaupt nur rudimentäre Vorstellungen, um welche Gegend es sich handeln könnte. Und hinterher wird gejammert und womöglich geklagt. Dem Vernehmen nach sollen solche Künstler gar nicht so selten sein.
Vor Jahr und Tag rief mich ein Bekannter an, der vermutete aufgrund ähnlicher Postleitzahl, irgendwo in meiner Nähe ein 6-Familien-Haus gekauft zu haben. Er wurde Monate nach dem Kauf stutzig, weil aus rund 500 qm Wohnraum monatlich über einen Verwalter, den der Käufer auch nur vom Hörensagen kannte, nur 300 € Miete herein kamen. So wurde ich gebeten, unter der angegebenen Adresse zu gucken, was mit dem Objekt los ist. Es handelte sich um ein abbruchreifes und zum größten Teil unbewohnbares Gebäude, eher eine Ruine, auf einem schlimm vermüllten Grundstück…
Wenn Du solche Vorkommnisse mit dem Fall der Fragestellerin vergleichst, die das gekaufte Haus womöglich sogar schon mal höchstselbst betreten hat, mußt Du zugeben, daß sie geradezu umsichtig handelte .
Spaß beiseite: Es ist nach meiner Beoachtung eher der Regelfall, daß sich Menschen für eine Immobilie bis über die Halskrause und bis zum Rentenalter verschulden, sich aber um irgendwelche Grundbucheintragungen, um Planungen der Gemeinde in der Gegend, um sachkundige Beurteilung der Bausubstanz und bei ETW z. B. um die Eigentümerstruktur einen feuchten Staub scheren. Vielen Leuten erscheinen ein paar hundert Euro für sachkundige Beratung und Begleitung des Vorhabens als unangemessen teuer. Nach dem Kauf, wenn das Wasser bis Oberkante Unterlippe steht, werden Gutachter und Gerichte bemüht. Dann geht es nicht mehr um einen halben Monats-Nettolohn, dann gehts plötzlich um die Existenz.
ich finde den Ton von euch erst einmal eine absolute Frechheit.
Vielleicht sollte man erst einmal die Person direkt ansprechen und nachfragen bevor hier Behauptungen aufgestellt werden:
Natürlich haben wir uns überzeugt, dass in der 3. Abteilung keine Belastungen eingetragen sind (dafür gibt es auch Notare die das bestätigen) und ich weiß auch wer Eigentümer des Objektes war.
Also wissen wir wer Eigentümer war, dass es keine Belastungen gibt, etc.
Ausserdem haben wir auch die Immobilie besichtigt.
Es geht nur darum, dass ich das Jahrgang bei der Gebäudeversicherung angeben muss.
Ich weiß aber dass ich mich nicht mehr an dieses Forum wenden werde, weil ich den Umgangston unmöglich finde.
Erst nachfragen bitte. Man muss ein Grundbuchauszug nicht vor Augen haben, wenn ein Notar einem das alles bestätigt.
Und was für „Fachleute“ meint ihr denn die man befragen soll? Etwa Immobilienmakler?
…und noch was: es sind auch keine Baulasten eingetragen (die sind zum Beispiel nicht im Grundbuch eingetragen, sondern man erfragt so was VOR Hauskauf beim Bauamt).
Es geht nur darum was man bei der Gebäudeversicherung einträgt.
Hallo Ramona,
Du hast im 1. Posting selbst geschrieben, dass Ihr keine Einsicht ins Grundbuch genommen habt.
Es geht nur darum, dass ich das Jahrgang bei der
Gebäudeversicherung angeben muss.
Dann solltest Du das wirkliche Baujahr angeben.
Erst nachfragen bitte. Man muss ein Grundbuchauszug nicht vor
Augen haben, wenn ein Notar einem das alles bestätigt.
Auch ein Notar kann irren. Nicht weil er die Eintragungen nicht versteht, das zu behaupten wäre mehr, als vermessen, aber auch ein Notar ist nur ein Mensch und kann mal einen schlechten Tag haben. Dann sollte ich als zukünftiger Eigentümer schon wissen, was wirklich im Grundbuch steht um gegebenenfalls bei der Verlesung Einspruch einlegen zu können.
Und was für „Fachleute“ meint ihr denn die man befragen soll?
Unabhängige Immobiliengutachter, unabhängige Immobilienberater etc.
Etwa Immobilienmakler?
Sind die vom Fach???
Freundlichst,
Frank Scholtysek
(bin auch über Google zu finden)
Du schreibst selber, dass Du den Grundbuchauszug nicht vor dem Kauf gesehen hast.
Du fragst nach den Möglichkeiten bei einer „falschen“ Altersangabe uns ob man da was machen kann. Bei einer Nachfrage stellt es sich heraus, dass es um die Gebäudeversicherung geht.
So eine unausgegorene Fragenstellung und dann noch eingeschnappt sein. Wenn man auf „schlechte“ Fragen „schlechte“ Antworten bekommt - einmal selber an die Nase fassen.
Bei einer Immobilie kauft man kein Brot sondern man kauft ein Gegenstand, welcher einen Normalverdiener über ein halbes Leben belastet.
Für ein Auto befragen viele Leute Monate lang Freunde und Bekannte, kaufen 25 Bände Ratgeber etc. Eine Immobilie, welche wesentlich komplexer und kostspieliger ist, wird erworben, wenn die Bank ja sagt und ein netter Herr im Nadelsteifenanzug einige Worte tolle Worte verloren hat.
…dann habe ich mich wohl ungenau ausgedrückt, denn ich hatte den Grundbuchauszug nicht vor Augen, habe aber die Bestätigung (schriftlich), dass die Immobilie ohne Lasten/Beschränkungen, Grundschulden ist. Aber ich hab den Auszug nicht selber gehabt.
Natürlich kaufe ich ein Haus nicht „blind“.
Doch selbst wenn es so gewesen wäre, fände ich es nicht in Ordnung in einem Forum so „zerissen“ zu werden.
Sorry, aber das ist meine Meinung, denn so helft ihr keinem weiter sondern macht andere nur fertig.
verzeih den Jungs ihren Ton, du liest doch selbst, welch arme Geschöpfe hier posten: Männer, die sich entweder zwanghaft dauernd an den Kopf fassen müssen, oder - noch schlimmer - die dazu auch noch selbigen Kopf dauernd schütteln.
Wer unter solchen Ticks leidet, wird sicher irgendwann mal ungerecht.
-))
Obwohl sich jeder hier sicherlich oft selbst fragen muss: Habe ich mein Anliegen wirklich genau dargestellt. Oft rasen anscheinend die Gedanken schneller als die Finger tippen und die Hälfte bleibt ungeschrieben. Habe dies bei mir auch schon festgestellt.
Wie Christian schon schreibt: Nix für ungut. Manchmal ist der Ton rauh (aber immer doch eher herzlich).
Gruß
Nita (die überhaupt nicht wüsste, was sie sich alles angucken müsste beim Hauskauf)
wenn dein Geschäftsgebahren genauso ist wie teilweise dein Tonfall hier im Forum, dann wundert es mich nicht mehr, dass du eine dermaßen massive Eigenwerbung hier nötig hast.