ich bin sei ca einem jahr krankgeschrieben wg depressionen und mache zur zeit eine therapie.
sobald diese zu ende ist möchte ich wieder ins arbeitsleben einsteigen. meine letzte arbeitsstelle wurde auf grund der krankheit in der probezeit gekündigt.
ich möchte die krankheit weder im lebenslauf noch beim vorstellungsgespräch erwähnen, aber wie erkläre ich die lange abwesenheit auf dem arbeitsmarkt??
habe mir schon gedanken gemacht, ob ich sage ich hätte meine oma gepflegt oder so, aber ich bin da sehr unsicher, weil ich angst habe diese notlüge könnte auffliegen.
ich wäre euch für eure hilfe sehr dankbar.
viele liebe grüße
Grundsätzlch bist du nicht verpflichtet die ganze Wahrheit zu sagen in einem
Vorstellungsgespräch. Jedoch ist eine aufgedeckte Lüge natürlich ein
Vertrauensbruch im Arbeitsverhältnis.
Zu lügen bringt dich in die Situation, dass du später 100% funktionieren musst.
Offen zu sprechen, den Therapie-Erfolg beschreiben, dem Arbeitgeber die
Sicherheit vermitteln, dass du nachhaltig produktiv sein kannst, gibt dir die Ruhe
keine Story pflegen zu müssen.
Wenn du dich für eine Ausrede entscheidest würde ich nicht die Oma nehmen
sondern eine Beziehung die deinen Lebensunterhalt (evtl. im Ausland) bestritten
hat, die jetzt aus ist und über die du nicht reden willst
ich mache gerade ein Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin [gemeinhin als Krankenschwester bekannt ] und wir hatten folgendes zum Thema Arbeitsrecht: die Frage nach chronischen Erkrankungen oder Berufserkrankugen ist ein zulässige Frage im Berwerbergespräch. Sie muss wahrheitsgemäß beantwortet werden und eine wissentliche Falschbeantwortung kann zur fristlosen Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen (dies auch sehr viel später noch). Die Frage nach allgemeinen Erkrankungen ( z.B. Sind Sie häufig krank?) ist unzulässig und wird sie dennoch gestellt, bleibt die Falschbeantwortung ohne Folgen.
Da du schon seit einem Jahr krank bist, könnte man sagen, dass die Erkrankung chronisch ist. Ich weiß ja nicht was dein Arzt dazu sagt. Ich hoffe jedenfalls, dass ich dir damit weiterhelfen konnte.
Hallo,
schreib, dass Du krank gewesen bist in den Lebenslauf hinein und formuliere es so, dass man vermuten könnte, dass Du aufgrund eines Unfalls mit anschließender Reha solange vom Arbeitsmarkt weg warst. Im VG kannst Du einfach auf eine Krankheit verweisen ohne Erklärung. Sollte der Personaler nachfragen, dann sagst Du ihm höflich, dass Du Dich an diese Zeit nicht mehr gerne erinnern möchtest. Das verstehen die meisten - und - Du musst keine Notlüge von Dir geben!
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zunächst ist es keine Schande, dass man die Krankheit zugibt. Ich kenne jetzt nicht das generelle Umfeld…man müsste wissen, was du genau in dieser Zeit gemacht hast, hast du dich evtl. fortgebildet, Auslandsreise, Praktikas??? Oder warst du in der ganzen Zeit „nur“ in Behandlung und hast sonst nichts getan? Faustregel ist: Ehrlichkeit wehrt am längsten…speziell im Vorstellungsgespräch - man muss nur wissen, wie man die „Lücke“ geschickt mit Worten „verpackt“. Um dir genauere Tipps geben zu können, fehlen mir einfach zu viele Angaben.
Ich kann dir anbieten, mich über Skype zu kontaktieren, dann kann ich dir viell. weiterhelfen.
Kontakt: www.bewerbungstrainer.net
Mit den besten Grüssen
Dein Bewerbungscoach
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also ich habe in der zeit nix gemacht. habe anfang diesen jahres eine reha begonnen, um wieder in den beruf einsteigen zu können aber die musste ich nach einem monat beenden, da ich es psychisch noch nicht geschafft habe.
ich war ein halbes jahr krankgeschrieben und ein halbes jahr bei arbeitsamt gemeldet um dort die rehamaßnahme nutzen zu können.
vielen dank und viele grüße
verdammt heikel! Man darf nicht lügen, eine kleine Schummelei ist grad noch drin. Wenn Du sicher bist. dass Du alles unter „der Decke“ halten kannst, dann kannst Du schummeln. Kann es über den letzten Arbeitgeber rauskommen?
Vielleicht stehst Du zu „einer“ Krankheit! Musst ja nicht die Depression erwähnen, kann ja eine andere Krankheit sein.
Viel Erfolg!
Michael Wolke
Bewerbungstrainer/bewerbungserstellung.de
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salü hoffe du hast eine lösung gefunden…deine anfrage war bei mir hängengeblieben…
ev könnte es sehr hilfreich sein zu der depression zu stehen auch wenn es unangenehm ist im ersten moment, aber es kann auch sehr hilfreich sein. denn wissen die vorgesetzen bescheid und du kannst dich auch besser einleben und dir auch wieder einen platz schaffen in einem team…
finde verleugnung und notlügen nicht ganz so toll…habe es oft erlebt das die krankheit auch eine chance sein kann und man auch irgendwie gestärkt und mit neuem mut aus dem dunklen prozess aufstehen kann…und wieso dieses gute gefühl wieder brechen…
aber wenn du dies nicht magst, währe für mich die begründung einer selbstfindung und einer auszeit ein gutes tema…nicht ganz geschummelt aber viel positiver inhalt…