Was sagt Staircase-Analyse aus?

was sagt eine Staircase Analyse aus?
Es geht glaube ich um die Gesamtzahl an potentiellen Käufern (auf dem potentiellen Markt). Es wird meiner Meinung nach immer mehr von der Gesamtzahl an Käufern abgezogen, zB Käufer die kein Internet haben, fallen weg, Käufer die bei anderen Unternehmen kaufen, fallen weg.. Jedenfalls verstehe ich nicht ganz was eine solche Analyse aussagen soll.
Ist es vielleicht die Gesamtzahlen an potentiellen Käufern, aufgeteilt in verschiedene Sparten..und unterm Strich sieht man dann welche Kunden man potentiell erreichen könnte?? und man sieht wie viel Geld man, durch die Nicht-Einkäufe von Käufern eines unserer Produkte, verloren hat bzw „einem durch die Lappen geht“ ??
Wäre fein wenn mir jemand vielleicht eine Lösung oder einen Denkanstoß geben könnte.
MfG und vielen Dank!
Sebastian

Google mal „staircase analyse“:

erstes Ergebnis, Seite 111.
bzw.
http://wbw.unileoben.ac.at/wbw/wbwskripten.nsf/887ec…

Die crossbuyer stellen 1*0,8*0,6*0.5*0*0,6*0,4*0,2 vom Gesamtmarkt dar = 0,01152 Prozent.

Das sind die Leute,

die uns kennen UND
unsere Leistung attraktiv finden UND
sie probiert haben UND
zufrieden sind UND
loyal sind UND
dann noch blöd genug sind, andere Leistungen von uns zu kaufen.

Viel Spaß noch,
Steinspecht

Da bin offensichtlich auf der Leitung gestanden und meine Uni-Folien haben mir auch nicht genau sagen können um was es sich dabei genau handelt..:wink:
Vielen Dank für deine Erklärung, die hat mir geholfen!

Sorry kennt diese Analyse leider nicht … george

Staircase kommt von engl. Treppenhaus, es sind Analysen in Form von Treppenstufen, das Thema, um welches es geht, kann dabei natürlich verschieden sein, man hat eine Ausgangsgröße und zieht dann in Form von Treppenstufen entsprechende Werte ab und erhält so einen Endwert, also war Deine Annahme richtigt!!! viel Erfolg!!!

auf Folie 111 ist so ein Beispiel aufgezeigt,

http://wbw.unileoben.ac.at/wbw/wbwskripten.nsf/887ec…

auf Seite 36 ein weiteres beispiel
http://www.mondoimprese.info/assets/Allegati/AIB/Eve…

Hallo Sebastian,

ich kenne die Staircase Analyse aus der Marketing-Erfolgskontrolle. Dort wird festgestellt, wie hoch das Marktpotenzial ist, wie viele Kunden das Produkte kennen, wieviele es kaufen, wie viele es wieder kaufen. Stufenartig kann festgestellt werden, was auf der letzten Stufe noch „hängen bleibt“. Ziel ist es, an der richtigen Schraube zu drehen, um den Erfolg zu verbessern.

In dem von Dir beschriebenen Fall geht es meiner Meinung nach darum, festzustellen, wie hoch das Marktpotential nun wirklich ist. Schritt für Schritt wird herunter gebrochen, was von dem ursprünglichen Potential nun wirklich übrig bleibt. Bei dieser Art von Analyse kann dann entschieden werden, ob man mit einer veränderten Strategie mehr Kunden erreichen kann. Beispiel: wenn ich über Internet vertreibe, kann ich nur Kunden erreichen, die Internet zur Verfügung haben. Reicht das aus, ist das in Ordnung. Will ich mehr Kunden erreichen, muss ich mir alternative Vertriebsformen einfallen lassen. Dann musst du allerdings entscheiden, ob sich der zusätzliche Aufwand auch im gleichen Ausmass im Gewinn niederschlägt.

Gruss,

Sausewind

Leider weiss ich über dieses Gebiet nichts.
Bei Durchsicht meines Profiles konnte ich kein Wissensgebiet ausmachen, das irgend ein Zusammenhang sein könnte. Es dürfte sich also schlicht um einen Irrtum handeln.

mfg
ww

Vielen Dank!
der 2te Link ist ziemlich genau dieselbe Folie wie ich sie von meiner Uni bekommen habe!
Und danke eurer Hilfe verstehe ich nun auch was das alles zu bedeuten hat! :wink:

sorry, kenn mich mit staircase nicht aus..