Hallo Wer.Weiss.Was-Experten!
Ich habe einen Freund, dessen Frau leidet an Chlamydien. Was sind Chlamydien? Ich habe noch nie davon gehört und bin sehr neugierig. Danke für ihre Hilfe.
Hey,
schau mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Chlamydien
Und es ist kein Spaß für die Freundin Deines Freundes.
Viele Grüße
Perlentaucher
Hallo Wer.Weiss.Was-Experten!
Ich habe einen Freund, dessen Frau leidet an Chlamydien. Was
sind Chlamydien? Ich habe noch nie davon gehört und bin sehr
neugierig. Danke für ihre Hilfe.
Hallo Wer.Weiss.Was-Experten!
Ich habe einen Freund, dessen Frau leidet an Chlamydien. Was
sind Chlamydien? Ich habe noch nie davon gehört und bin sehr
neugierig. Danke für ihre Hilfe.
ganz schlimme Bakterien (Auge + Genital)…Genaueres bei Dr. Google…
Die gram-negativen Chlamydien (gr. Chlamys, Genitiv Chlamydos = ‚Mantel‘) bilden eine Familie der Bakterien. Sie können eine Vielzahl von Lebewesen infizieren, auch den Menschen. Chlamydien lösen hier insbesondere Erkrankungen (Chlamydiose) der Schleimhäute im Augen-, Atemwegs- und Genitalbereich aus mit teilweise schwerwiegenden Folgen wie Erblindung oder Unfruchtbarkeit.
Chlamydieninfektionen sind mit Antibiotika gut behandelbar. Rechtzeitig behandelte Chlamydieninfektionen ziehen in der Regel keine Folgeschäden nach sich.[1] Unbehandelte Chlamydienerkrankungen sind in Entwicklungsländern die häufigste Ursache vermeidbarer Erblindungen, sie können auch zu Eileiterschwangerschaften, Frühgeburt, Unfruchtbarkeit oder Arthritis führen. Chlamydien sind einer der häufigsten Verursacher sexuell übertragener Erkrankungen weltweit. Es gibt auch Hinweise darauf, dass eine bestehende Chlamydieninfektion die Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, einschließlich der Infektion mit HIV, bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr erleichtern kann.
Chlamydien gehören zu den Eubakterien, sind mit den anderen Vertretern dieser Gruppe jedoch nur entfernt verwandt. Sie sind obligat intrazelluläre Bakterien und vermehren sich ausschließlich innerhalb einer Wirtszelle. Auf üblichen Nährmedien können sie nicht angezüchtet werden.
C. trachomatis hat mehrere Untergruppen, die sich durch ihre Oberflächenstruktur unterscheiden und so in Serovare eingeteilt werden. Diese Serovare wiederum lassen sich in drei Gruppen anordnen, die unterschiedliche Erkrankungen verursachen. Serovar A bis C ist der Erreger des Trachoms, der häufigsten Augenerkrankung in Entwicklungsländern, sie führt dort häufig zur Erblindung. In Europa ist das Trachom dagegen selten. Die Übertragung erfolgt vor allem durch mangelnde Hygiene.
Auch Serovare D bis K können eine Infektion der Augen verursachen. Es kommt zu Eiterbildung in der Bindehaut, die aber meist komplikationslos ausheilt. Diese Gruppe der Chlamydien kann auch Infektionen im Genitalbereich auslösen. Beim Mann kann es zu Entzündungen in der Harnröhre, in der Prostata und in den Nebenhoden kommen. Auch bei der Frau wird die Harnröhre entzündet. Daneben befällt der Erreger gerne die Schleimhaut des Gebärmutterhalses und wandert dann die weiblichen Geschlechtsorgane hoch über die Gebärmutter bis zu den Eileitern. Dadurch können die Eileiter verkleben und so zur Unfruchtbarkeit der Frau führen. Außerdem können verklebte Tuben verhindern, dass ein befruchtetes Ei die Gebärmutter erreicht. Diese sogenannte Extrauteringravidität kann zu vielen Komplikationen führen. Wenn eine mit C. trachomatis Serovare D bis K genital infizierte Mutter ein Kind zur Welt bringt, kann sie ihr Neugeborenes unter der Geburt infizieren. Beim Säugling kommt es dann vor allem zu Lungenentzündungen und Konjunktivitis. Serovare D bis K sind hoch ansteckend. Eine Übertragung kann schon durch die Benutzung des gleichen Badewassers geschehen. Dafür ist der Name Schwimmbadkonjunktivitis geprägt worden.[5]
Serovare L1 bis L3 lösen das Lymphogranuloma venereum aus. Diese vorwiegend durch Sexualkontakte übertragene Krankheit zeichnet sich durch Lymphknoteneinschmelzungen in der Leistengegend aus. Als Spätfolge kann es zu Verschluss der Lymphbahnen mit Stauungszeichen bis hin zur Elephantiasis kommen.
C. pneumoniae, das viel weiter verbreitet ist als C. trachomatis und unter anderem chronischen Husten auslösen kann, steht auch im Verdacht, bei Herzerkrankungen aufgrund von Arteriosklerose eine Rolle zu spielen.
Bei sexuell aktiven homosexuellen Männern kann es zu einer Clamydieninfektion des Rachens und des Rektums kommen. Diese Infektionen verlaufen meistens ohne Beschwerden und werden daher nur sehr selten entdeckt. Die Diagnose erfordert gezielte Untersuchung von Abstrichen der Rektum- und Rachenschleimhaut mittels Polymerasekettenreaktion. Die Infektion heilen zwar meistens nach einigen Wochen komplikationslos aus, stellen bis dahin aber ein Infektionsrisiko dar.[6]
nfektionen durch Chlamydien werden meist mit Makroliden oder Tetracyclinen behandelt. Eine akute Chlamydieninfektion wird z. B. mit Doxycyclin oder mit Azithromycin behandelt. β-Lactam-Antibiotika wie Penicillin sind aufgrund der fehlenden Zellwand völlig unwirksam. Antibiotikaresistenzen sind bei Chlamydien sehr selten, weshalb von der gut wirksamen Therapie mit Chinolonen oft abgesehen wird, die teils mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen behaftet ist. Mit Blick auf Begleitinfektion mit Gonokokken ist diese Variante jedoch zu diskutieren.
Die Infektion mit C. trachomatis gehört zu den infektiösesten sexuell übertragbaren Krankheiten. Die Therapie kann daher nur erfolgreich sein, wenn alle Sexualpartner des Patienten mitbehandelt werden. Nach Abschluss der Therapie sollte der Behandlungserfolg durch erneute Tests aller Patienten nachgewiesen werden. Auch eine Untersuchung auf andere sexuell übertragbare Infektionen ist aufgrund der ähnlichen Verbreitungswege dieser Krankheiten anzuraten.
lg
marlen
Hallo Wer.Weiss.Was-Experten!
Ich habe einen Freund, dessen Frau leidet an Chlamydien. Was
sind Chlamydien? Ich habe noch nie davon gehört und bin sehr
neugierig. Danke für ihre Hilfe.
Die gram-negativen Chlamydien (gr. Chlamys, Genitiv Chlamydos = ‚Mantel‘) bilden eine Familie der Bakterien. Sie können eine Vielzahl von Lebewesen infizieren, auch den Menschen. Chlamydien lösen hier insbesondere Erkrankungen (Chlamydiose) der Schleimhäute im Augen-, Atemwegs- und Genitalbereich aus mit teilweise schwerwiegenden Folgen wie Erblindung oder Unfruchtbarkeit.
Chlamydieninfektionen sind mit Antibiotika gut behandelbar. Rechtzeitig behandelte Chlamydieninfektionen ziehen in der Regel keine Folgeschäden nach sich.[1] Unbehandelte Chlamydienerkrankungen sind in Entwicklungsländern die häufigste Ursache vermeidbarer Erblindungen, sie können auch zu Eileiterschwangerschaften, Frühgeburt, Unfruchtbarkeit oder Arthritis führen. Chlamydien sind einer der häufigsten Verursacher sexuell übertragener Erkrankungen weltweit. Es gibt auch Hinweise darauf, dass eine bestehende Chlamydieninfektion die Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, einschließlich der Infektion mit HIV, bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr erleichtern kann.
Chlamydien gehören zu den Eubakterien, sind mit den anderen Vertretern dieser Gruppe jedoch nur entfernt verwandt. Sie sind obligat intrazelluläre Bakterien und vermehren sich ausschließlich innerhalb einer Wirtszelle. Auf üblichen Nährmedien können sie nicht angezüchtet werden.
lg ogmoeg
Hallo Wer.Weiss.Was-Experten!
Ich habe einen Freund, dessen Frau leidet an Chlamydien. Was
sind Chlamydien? Ich habe noch nie davon gehört und bin sehr
neugierig. Danke für ihre Hilfe.