Was sind Verknüpfungen?

Hallo Experten,

eigentlich mehr durch Langeweile habe ich das bemerkt.
Ich habe eine Verknüpfung einer Exe (zzz.exe) angelegt.
Diese Verknüpfung habe ich umbenannt in z.B. AAAA
Bei DOS Programmen sind’s doch die sogenannten PIF Dateien.

Habe im Suchlauf *.lnk eingegeben.
Angezeigt wurden dann die Windows-Verknüpfungen.

Habe 2 Fragen:

  1. Warum ist die Endung .lnk nicht zu sehen?
    Ich habe alles richtig eingestellt (erweiterte Dateinamen).
    Exe, dll, alles wird auch angezeigt. Nur .lnk nicht

  2. Habe mal irgendwo gelesen, PIF’s sind kleine Programme.
    Dann müssten die LNK’s doch auch kleine Programme sein.
    Ich wollte mir nun den Inhalt so einer .lnk Datei mit einem
    Hexeditor ansehen. Geht nicht.
    Es wird immer die verknüpfte EXE geladen.

Darum die Frage:
Was sind denn nun Verknüpfungen?
Irgendwas muss das ja sein.
Wie kann man sich den Inhalt anschauen?
Kann man eine Verknüpfung auch selber basteln/coden?

Klaus

Hallo Klaus,

Habe 2 Fragen:

  1. Warum ist die Endung .lnk nicht zu sehen?
    Ich habe alles richtig eingestellt (erweiterte Dateinamen).
    Exe, dll, alles wird auch angezeigt. Nur .lnk nicht

Das ist so in Windows so programmiert, dass diese nicht angezeigt werden.

  1. Habe mal irgendwo gelesen, PIF’s sind kleine Programme.

Nein, das ist eine Datei mit Parametern, welche Windows vor dem Laden des Programms liest und die Umgebung des Programms entsprechend einrichtet.

Dann müssten die LNK’s doch auch kleine Programme sein.
Ich wollte mir nun den Inhalt so einer .lnk Datei mit einem
Hexeditor ansehen. Geht nicht.

Das ist eigentlich eine halbherzir Implementierung eines Features, welches Unix schon lange kennt.

Es gibt oft die Notwendigkeit Programme in mehreren Verzeichnissen abzulegen. Bei Unix ist das schon Sinnvoll, weil jeder Benutzer ein eigenes Verzeichnis zugeteilt bekommt in welchem sich auch viele seiner Programme befinden. Nun ist das aber unwirtschaftlich, das Programm 100 mal auf der Platte rumliegen zu haben. Zudem ist es dann auch Mühsam alle diese Programm-Dateien upzudaten. ALso legt Unix das Programm nur einmal auf der Platte ab und macht in jeden Verzeichnis nur noch den Dateieintrag welcher dann auf direkt auf die Sektoren verweist wo die Datei abgelegt ist. Ein kleines extra gibt es noch, im verhältnis zu einer normalen Datei, es gibt noch einen Zähler, wievile solche Links auf die eigentliche Datei verweisen. Jedesmal wenn ein Link gelöscht wird wird dieser Zähler runtergezählt und mit jedem neu erstellten Zähler wieder um eins erhöht. Erst wenn der Zähler auf Null gestellt wird, werden auch die Daten auf der Platte freigegeben.

Bei Win Muss man die Datei irgendwo „normal“ ablegen und kann dann in anderen Verzeichnissen, oder im selben unter snderem Namen, Verweise (Links) auf diese Datei einrichten. Windows versucht nun die Links so zu Behandeln wie ein normaler Datei-Eintrag. In der .LNK steht eigentlich nur der Pfad zu der eigentlichen Datei.
Halbherzig ist es deshalb, dass wenn man die eigentliche Datei löscht auch alle Links tot sind.

MfG Peter(TOO)

Hi,

mit dem „leicht“ angestaubten Editor „Edit“ kannst den Inhalt schon anschauen.

Einfach mal Start/Ausführen/Edit machen…

Meines Wissens ist da aber kein Programmcode zu finden sondern lediglich, wie Peter schon erklärt hat nur recht unwichtige Informationen darin zu finden, wie Icons, Tastenkombination, Fenstergröße etc…

mfg
Matze

Hallo

ja, mit dem DOS Editor geht’s.
Leider hilft mir das aber auch nicht.

Ich hatte gehofft, irgendwie Klartext zu lesen
in Form von Programmcode.

Hat mich einfach nur interessiert.

Wenn z.B. direkte Zeiger auf Sektoren etc. gecodet sind,
kann man da sowieso nichts machen.
Hatte gedacht, dass man irgendwie so eine Verknüpfung
per Texteditor umcoden könnte.
Ist aber auch nicht so wichtig

Klaus