Ja, lieber genau prüfen…
hallo Boris,
Hallo Raimund,
ich weiß nicht wer Dir hier antwort gegeben hat.
Raimund, ich hab die Chefs selbst ganz persönlich gefragt. Und die von mir genannten Antworten bekommen.
Doch scheint
Bei Dir irgendwas in den falschen Kragen geraten sein.
Bestimmt nicht. Ich meine nur, ich selber hatte bisher selten ein so ungutes Gefühl im Bauch mit einem Produkt.
diese Anlage ist z.Zt. der einzige Dachhedgefunds, der
europaweit zugelassen ist.
Das ist doch gar kein Fonds !!! Das ist eine atypisch stille Beteiligung an einer GmbH, die außer 25.000 EUR Stammkapital NICHTS hat. Ist ein Genußschein auf eine ganz normale GmbH. Und damit brauchen weder das Produkt noch der Verkäufer eine besondere Zulassung.
Das hat noch keiner bisher
erreicht. Z.B. ist die Prüfung in Österreich wesentlich
schärfer, als in D (leider! Warum nicht auch bei uns?)
Eine GmbH zu gründen und Beteiligungen zu vertreiben, das bedarf keiner besonderen Zulassung. Dafür haben die doch diesen Weg gewählt.
Hast Du
schon mal eine Versicherung nach ihren Reserven gefragt? Hast
Du sie schon mal gefragt, welche Mindestnettorendite Du auf
Deinen Beitrag erhältst?
Nein, natürlich nicht, denn auf die Idee kommt niemand. Doch
bei der DKM ist es plötzlich wichtig.
Ist es auch!
Doch sei Dir gesagt:
- sind die Reserven mehrere Millionen (muss mal nachsehen,
wie viel)
Seite 83 des offiziellen Prospektes:
Anlagevermögen: 0,00 Euro
Umlaufvermögen: 25.000 EUR
Eigenkapital: 25.000 EUR
Wo sind die Millionen ???
- prüft Österreich ganz genau, ob diese aussage
tatsächlich stimmt.
In Österreich Genußscheine einer dt. GmbH zu verkaufen sollte keine großen Hürden begegnen.
In D. kannst Du alles behaupten. Deswegen
haben ja die deutschen LV plötzlich keine Berechnung mehr mit
12 % Standart. Das haben sie vor 2 Jahren immer gemacht. Jetzt
gehen die höchstens auf 6 %. (und das ist bei fast allen „das
Blaue vom Himmel gelogen“). Die DKM kann das aus den
Vergangenheitswerten belegen und die derzeitigen Werte
bestätigen das.
2. ich habe es hier schon mal erwähnt: es gibt eine
Berechnungsformel von Markovic, die für die Einschätzung des
Risikos verwendet wird. nach der hat z.B. ein Sparkonto den
Wert 1. Die DKM hat da den „äußerst risikoreichen“ Wert von
1,2. Die LV (gleich welche) sind hier bei dem Mehrfachen
davon. Beachtet man noch die Risikostreuung, so ist die
Chance, sein Geld zu verlieren extrem gering. Trotzdem sagt
die DKM nicht, dass das unmöglich ist. Bei den LV´s ist es
möglich (gibt einige, deren Nettoverzinsung bei -xx % liegt).
Doch da spricht keiner davon! Und zeichnet wie wild noch vor
2005 Verträge. Und das bei Versicherungen, die dafür äußerst
ungeeignet sind.
Lass doch die DKM mal nur 10% erwirtschaften. Das wirkt sich
erst mal nicht aus, da genügend Reserven.
Wo sind die Reserven? Nicht mal die Chefs konnten sie mir zeigen. Werden noch aufgebaut, meinten diese.
Aber nehmen wir mal
an, die Rendite bleibt über 5 Jahre bei 10 %. Was passiert?
3 Jahre Reserve für 15 % + 2 weitere mit 10 %. Hat der Kunde
nun einen Verlust?
ich sehe hier keinen.
Das System der DKM ist so hervorragend durchdacht,
Ist es ja. Aber funktioniert nur bei SEHR hohen Erträgen aus deren eigenen Anlagen.
dass das
Risiko einer Niedrigrendite (von einem Totalverlust ganz zu
schweigen) extrem gering ist.
Lieber Raimund, ich bin nicht vernarrt auf absolute Kontrolle und Transparenz von Produkten. Will nur gesagt haben, daß das hier eine Neugründung ist, ohne Kapital und Reserven, und Erfolg sich nur einstellt, wenn die sehr hoch liegende Meßlatte nicht gerissen wird. Lies mal im hinteren Teil den amtlichen Prospekt, nicht so sehr das Werbematerial im vorderen Teil.
Ich getrau mir nicht, hierzu Kunden zu werben.
Grüße
Raimund
ganz ehrliche freundliche Grüße
Boris