is gar nich so einfach mich aus zu drücken wie ich mich gerade fühl, alles ist gerade so „boahhhrrr“ und „neeee“
Woran das liegt?
Wahrscheinlich daran, dass ich nich weiß was ich in zukunft machen möchte…
Das ist eine so ewig lange geschichte…hauptschule, dann realschule, dann fachhochschulreife, dann freiwillig für 12 Jahre beim Bund verpflichtet, kurz vorher freundin kennengelernt, durch verletzung in der probezeit raus aus dem bund, freundin kurz vorher schluss gemacht (weiß nicht wieso), dann streß zu hause mit eltern und geschwistern, ausgezogen, lebe alleine, mit der familie wieder super verhältniss alles gut, muss arbeiten damit ich leben kann…
Das ist soweit mal der „schnell“ durchlauf meiner geschichte bisher, dazu kommen aber noch jede menge details die eben so gravierent sind und mich nicht loslassen…
Aber wie schon erwähnt, das worum ich mir gerade am meißten sorgen mache ist, was will ich erreichen?
Welche ausbildung? was will ich denn überhaupt mal lernen? Wie bekomm ich alles unter einem hut? verdien ich auch genug?
Ich denk mal das sind so alltägliche sorgen, die viele haben, aber durch die erfahrungen die ich bisher gemacht hab möcht ich einfach nur noch etwas finden das mich glücklich macht, das mir spaß macht, dass ich morgens aufstehe und sage:„mist ich kann noch nicht zur arbeit, is zu früh“
Das problem hier liegt aber da, dass ich dabei immer auf das geld achten muss…arbeiten, damit ich leben kann ist der momentane gang der dinge…ich fühl mich dabei so hilflos
Egal was ich versuch, wenn ich dran denke wo ich mal in 10 jahren steh, ist es leer, da ist nichts. Ich weiß ja nich mal was aus mir wird wenn der Vertrag mit der jetzigen arbeit ausläuft!
Mich macht es fertig das ich arbeiten muss, in einer firma die ich mag, wo ich in der 4. generation arbeite, die arbeit aber nicht im geringsten das ist was mich interessiert oder was mir spaß macht.
Ich will niemanden enttäuschen, noch dazu brauch ich das geld…und nebenbei ´fand ich es bisher nicht schlimm (in den vergangen 4 monaten) hier zu arbeiten damit ich geld bekomme, aber jetzt nachdem ich urlaub hatte und zeit hatte über ein paar sachen nach zu denken fällt es mir so schwer etwas zu tun, wozu mir die motivation fählt da ich jetzt nicht mehr weiß was ich lernen will.
Ich kann sagen das dass wohl das problem ist: Was will ich erreichen, was will ich mal machen!
Und diese fragen quälen mich, seit tagen…ich weiß gerade einfach nich weiter, wieso mir plötzlich so die motivation flöten geht, wo ich doch eigentlich alles positiv sehe, ich kenn das gar nicht von mir und deshalb weiß ich nicht weiter
Ich liebe es an motorrädern zu basteln, ich würde gern was in richtung motorentechnik lernen um so viel über die technik zu lernen wie möglich, aber ich bin mir nicht sicher…ich weiß was auf mich zu kommt wenn ich das in richtung mechaniker lernen würde und da gehts eben nicht nur um Motorräder…
Klar, ich hab interessen welche sich in berufen wieder spiegeln, aber jedes mal wenn ich was gefunden habe was mir spaß machen würde und ich mich genauer informiere dann sind da viel mehr dinge die ich nich so toll finde und dann nur irgentwo dum rumsitzen, jeden tag das gleiche machen und verblöden
Ich würde wirklich gern Zweiradmechaniker lernen, zu blöd nur dass ich dabei nicht genug geld verdienen würde in der ausbildung, desweiteren sind stellen wie die rar und dann sagt dir jeder mach doch KFZ mechaniker…ich interessiere mich einfach nicht für autos auch wenn sehr viele gleich sein würde wie beim Zweiradmechaniker…gleichzeitig möchte ich auch noch was erreichen im leben, nicht einfach nur ein kleiner arbeiter bleiben für den rest meines lebens
einfach und doch groß sein, das ist es was mich bedrückt, wie nur?
du wirst wahrscheinlich in den seltensten Fällen einen Job finden der zu 100 % deine Interessen deckt. Das ist wirklich eine Ausnahme.
Bei dir kommt noch hinzu, dass du dich für etwas interessierst, womit du wohl eher nicht das riesen Geld verdienst.
Wie wäre es mit einem Kommpromiss. Du suchst dir beruflich etwas, dass dir etwas Spaß macht (klar werden deine Interessen nur zu einem Teil gedeckt) und genug Geld abwirft um dir nebenbei ein Hobby leisten zu können. In deinem Fall wäre das etwas das mit Motorrädern zu tun hat.
Wovon du dich verabschieden kannst, ist der Gedanke, mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen. Das funktioniert einfach nicht. Es sei denn du gewinnst im Lotto. Gewinnst du nicht im Lotto, hast du die Möglichkeit viel Energie in den Job zu stecken und gutes Geld zu machen. Oder du begnügst dich mit weniger im Job also auch mit weniger Geld. So ist das Leben.
du wirst wahrscheinlich in den seltensten Fällen einen Job
finden der zu 100 % deine Interessen deckt. Das ist wirklich
eine Ausnahme.
Oh, das ist mir schon klar…so sollte das jetzt nicht von mir klingen, als wenn ich ein extremer idialist währe^^
Bei dir kommt noch hinzu, dass du dich für etwas
interessierst, womit du wohl eher nicht das riesen Geld
verdienst.
Das ist ja das depremierende -_-
Wie wäre es mit einem Kommpromiss. Du suchst dir beruflich
etwas, dass dir etwas Spaß macht (klar werden deine Interessen
nur zu einem Teil gedeckt) und genug Geld abwirft um dir
nebenbei ein Hobby leisten zu können. In deinem Fall wäre das
etwas das mit Motorrädern zu tun hat.
Genau hier kommt die zwickmühle, was möchte ich denn…Und kompromisse gehe ich gerne ein, ich wollt auch nicht den eindruck vermitteln dass ich einzig und allein einen job haben möchte indem ich nur das mache was mir spaß macht. Sowas gehört zum leben dazu (leider^^) Im grunde sind das dinge über die ich mir bereits im klaren bin, deswegen auch dieser plötzliche motivationstop. Die frage ist jetzt wohl mehr, wie kann ich was an meiner lage ändern (depremiert und motivationslos/lustlos) wenn ich schon alle details in betracht gezogen habe, mir vollstens über auswirkung und deren wichtigkeit im klaren bin?
Wovon du dich verabschieden kannst, ist der Gedanke, mit wenig
Arbeit viel Geld zu verdienen. Das funktioniert einfach nicht.
Es sei denn du gewinnst im Lotto. Gewinnst du nicht im Lotto,
hast du die Möglichkeit viel Energie in den Job zu stecken und
gutes Geld zu machen. Oder du begnügst dich mit weniger im Job
also auch mit weniger Geld. So ist das Leben.
Wie kommst du jetzt darauf? ^^"
Da hab ich nun wirklich einen falschen eindruck erweckt…Das was ich meinte war, dass ich momentan arbeite um geld zu verdienen um leben zu können. Wenn ich jetzt aber eine ausbildung anfange, dann muss es eine sein bei der ich zumindestens so viele verdienen kann um ein minimales leben zu gewährleisten. Das schlimme jetzt ist, dass alles von diesem beschissenem geld abhängt, wo ich in 10 jahren mal stehe…
zusammengefasst, um ein problem zu lösen hab ich ein noch viel größeres problem geschaffen.
Als ich ausgezogen bin (warum möcht ich jetzt lieber nicht erzählen, da es eher mein wunsch war) war ich mir bewusst über die konsequenzen von wegen „jetzt brauch ich geld für miete usw.“ und kann deshalb nicht mehr alles machen was ich gerne täte (studium, die eine audbildung mit weniger gehalt aber mehr spaß)deswegen arbeite ich auch, in einer tätigkeit die ermüdent und nicht mein fall ist (und dabei mag ich es gar nicht zu merkern) nicht weil es spaß machen soll sondern weil es nötig ist und all das is ziemlich belastend und da tut es wirklich gut wenn man das mal loswerden kann (also danke fürs lesen und antworten samira)
ich denke nur das sich an der momentanen situation leider nichts ändern lässt (und ich hab schon das beste draus gemacht^^)
ich greife jetzt mal den Aspekt „Wenig Geld während einer Ausbildung“ auf.
Klar wirst du, wenn du eine Ausbildung machst erstmal in der Ausbildungszeit mit weniger Geld auskommen müssen. Dafür lohnt es sich auch und du hast für den Rest des Lebens einen besseren Verdienst (in den meisten Fällen).
Ich habe mich mit 25 dazu entschlossen umzusatteln. Ich habe drei Jahre lang ganz schön mit dem Geld knappsen müssen. Ich habe mir einen Nebenjob gesucht und meinen Lebensstandart runtergeschraubt. Zusätzlich habe ich einen kleinen Kredit aufgenommen. So habe ich mir meine zweite Ausbildung geleistet. Es war eine harte Zeit, aber es hat sich gelohnt. Ich würde es immer wieder so machen. Heute verdiene ich mindestens das Doppelte von dem was ich ohne meine zweite Ausbildung verdient hätte.
Ich hoffe das macht dir etwas Mut dich in eine Ausbildung zu stürzen. Es ist ohne Zweifel zu schaffen. Man muss sich in der Ausbildungszeit halt etwas einschränken. Aber man weiß ja in der Regel wofür man das tut.
Es könnte sein, dass du sogar Anspruch auf Unterstützung vom Staat (Berufsausbildungsbeihilfe) hast. Bei mir war das leider nicht der Fall, da ich schon eine abgeschlossene Ausbildung hatte.
hallo,
dr.med. mraz = www.mraz.de machte mal geldseminare. die könnte dir sicher gut tun. frage ihn ob dies noch gibt oder ob er alternative hat.
mfg
robi
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