Was soll man studieren?

Hallöööööööööööchen,

nun an so einen schönen Feiertag,wo die Menschen kaum mit dem Internet beschäftigt sindschreibe ich einen Artikel.

Ich bin -wie die meisten erlesen können- in der Oberstufe und überlege immernoch was ich studieren soll.
Ich hatte mal vor gehabt Medizin zu studieren ,jedoch weiss ich nicht,ob es das Wahre ist.Dann hatte ich vorhabt Lehrer zu werden,aber bin mir immernoch uneins.
Und jetzt will ich Molekular-Biologie studieren.Aber,
Ich habe nur noch höchstens 2 Jahre Zeit die richtige Entscheidung zu treffen.
Das Problem ist,ich stehe vor der Entscheidung die mein Leben total verändern wird.E1ne Entsche1dung be1 der 1ch dann n
Wie kann ich herausbekommen ,was mir liegt?
W1e war es be1 eurer Entsche1dung des Stud1enfachs?
Kennt 1hr das Problem,hattet 1hr das auch?
Ich n1cht so e1ner der von Geburt an wusste ,was 1ch stud1eren werde!

hallo.

Ich hatte mal vor gehabt Medizin zu studieren ,jedoch weiss
ich nicht,ob es das Wahre ist.

was wäre denn „das wahre“? kein studium enthält ausschließlich interessante fächer. und jedes studium is auf seine art anspruchsvoll (oder „schwer“).
welche berufe in sieben jahren besonders gefragt sein werden, läßt sich heute natürlich schwer vorhersagen.

Ich habe nur noch höchstens 2 Jahre Zeit die richtige
Entscheidung zu treffen.

das ist kubikblödsinn. „ich komm ausm gym raus und dann MUSS ich SOFORT studieren!!“???

zunächst mal will dich wahrscheinlich der bund haben. also nochmal ein knappes jahr bedenkzeit :wink:

außerdem bieten viele hochschulen für viele studiengänge ein „schnupperstudium“ an, was dir die möglichkeit gibt, mal unverbindlich reinzuschauen, was denn so alles abgeht.

und ja, man kann auch mit abitur ne ausbildung machen! studieren läßt sich danach immer noch.

Das Problem ist,ich stehe vor der Entscheidung die mein Leben
total verändern wird.

totaler quatsch. niemand hindert dich dran, ein völlig ungeeignetes studium abzubrechen. und auch mit abgeschlossenem studium hast du die möglichkeit, ganz was anderes zu machen.
und wenn du erst mit 30 dein erstes eigenes geld verdienst, dafür aber in einem job, der dir wirklich liegt, dann isses eben so.

Ich n1cht so e1ner der von Geburt an wusste ,was 1ch stud1eren
werde!

2um1nde5t 5che1n5t du 6anz gut 2u w155en, w1e man texte unle5erl1ch machen kann :-/

gruß

michael

Hi Kaldera,

ich habe zwar selbst nicht studiert (u.A. deshalb, weil das einzige, was mich wirklich interessiert hätte, Archäologie gewesen wäre und das ist dann doch in der Praxis oft sehr trocken bzw. brotlos). Ich habe aber jetzt von einem relativ neuen Studiengang gehört, der sich „Facility Management“ nennt. Aus heutiger Sicht finde ich das sehr interessant und vielseitig und ich denke angesichts des Arbeitsmarktes ist das auch etwas, das Branchenunabhängig ist, was die Chancen auf einen Job erhöht. Guck mal hier:

http://www.fsz-friedberg.de/studiengaenge/fm/studien…

Viele Grüße
Tania

Hallo nochmal,

habe gerade gesehen, daß der Link für ein Fernstudium war - das gibts aber auch „so“. Eine Bekannte von mir studiert das gerade und hat auch direkt nach dem Abi damit angefangen.

http://www.studienwahl.de/tdm/Jul04/text.htm

Gruß
Tania

Och kaldera,

so w1tz1g 1st das mit den einsern statt is auch nicht…

Aber gut - zur Sache. Zunächst mal: Don’t Panic. Du bist jetzt in der 11ten. Klar, auch bei mir gab es seinerzeit ein paar Leute, bei denen die Berufswahl glasklar war (entweder aus überzeugter Neigung oder weil der elterliche Betrieb zu übernehmen war). Das waren vielleicht 15%. Dann gab es noch 80%, die felsenfest behauptet haben, dass sie gaaaanz genau wissen, was sie mal machen wollen. Und rate: kaum einer von denen hat das gemacht, was in der 11ten der todsichere Tip war :wink: Ich glaub, dass gerade in dieser Zeit es sehr schwer ist, zu sagen „keine Ahnung, was ich mal machen will“ gerade auch wegen der Reaktionen im Umfeld „WAAAAAAAAAAAAAAS? Du weisst noch nicht bla-fasel… Also ich wusste ja schon im Mutterleib, dass ich mal mein heutiger Beruf werden möchte.“ Lass Dich davon erstmal so wenig wie möglich verunsichern.

Darum geh mal erstens in Dich und zweitens auf die Suche. Bei ersterem überlegst Du Dir knallhart ob Du ein Hobby hast das man zum Beruf machen könnte bzw. in welchen Schulfächern Du gut bist, sprich wo Du ohne Mühen gute Noten kriegst und welche Fächer Dich interessieren. Kommst Du auf den Trichter, dass Dein Favorit Geschichte ist - nun dann kommt der Schritt 2: rede mit Deinem Geschichtslehrer, frag was er studiert hat, wie das war, was man mit so nem Studium noch machen kann ausser Lehrer zu werden. Frag auch, ob er denkt, dass Du so ein Studium packen könntest. Erfahrungsgemäss sind Lehrer diesbezüblich wirklich sehr plauderbereit…

Kommt dabei raus, dass Du eigentlich nur in Religion so richtig mühelos gut bist und aber keinen Bock hast Theologin zu werden ist’s doof. Dann schau Dich nochmal um, welche Fächer Dir sonst noch Spass machen und rede wie oben beschrieben mit den Lehrern.

War das Essig oder auch parallel dazu, geh weiter auf die Suche. Also schau mal im Internet nach diesen Berufseignungstests. Ich hab jetzt keinen Link für Dich, aber einfach die Teile wie „Arbeiten Sie lieber drinnen/draussen/mit Leuten? Finden Sie Mathe klasse? etc.“ Davon solltst etwa 78923 Stück im Netz finden, mach einfach mal ein paar davon und schau Dir die Liste der Vorschläge an.

Und noch paralleler dazu redest mit Leuten. Papa, Mama, Omma, Oppa, Bruder, Schwester, Freund, Freundin, Vereinskollegen, Tanzpartner. Frag die Leute zwei Sachen:

  1. was macht Ihr beruflich? Macht das Spass? Was muss man dazu können? Wie ist der Weg dorthin? Würdest Du das wieder machen? Könntest Du Dir mich in diesem Beruf vorstellen? Warum? Warum nicht?
  2. In welchem Beruf könntest Du Dir mich vorstellen?

Zudem scheinst Du ja doch eine gewisse Vorliebe für Bio, Chemie, Medizin zu haben? Dann schau, dass Du in Kontakt mit Biologen, Chemikern, Laborassistenten, Arzthelferinnen, Krankenschwestern, Ärzten, Psychologen, Altenpfleger etc. kommst. Lass alle Deine Beziehungen spielen und quetsch diese Leute so richtig aus! Fragen siehe oben :wink:

W1e war es be1 eurer Entsche1dung des Stud1enfachs?

Genau so :wink: Ich hatte nich den leisesten Schimmer was ich eigentlich tun will. Dann kam ich auf die grandiose Idee, dass ich ausser Mathe, Physik, Erdkunde und Englisch nicht viel kann. Ernsthafte Gespräche mit der Erdkunde-Lehrerin ergaben, dass die Jobs für mich nicht attraktiv sind. Englisch alleine ist auch eher brotlos (in anderen Sprachen war ich nicht besonders gut), blieben also noch Mathe und Physik. Also hab ich alle Leute, die grad Mathematiker, Intschinöhr oder Physiker wurden bzw. schon waren ausgefragt und mir dann den für mich schönsten Beruf rausgesucht. Zudem hab ich mal ein Praktikum in diesem Bereich gemacht. Schülerpraktikum ohne Bezahlung ist eigentlich schon relativ leicht zu kriegen. Und dann hab ich das eben studiert :wink:

Natürlich gibt es auch Leute, die Dich partout auf ihren Weg zerren wollen („mach doch erst ne Ausbildung als bla-fasel, hab ich auch…“), aber es ist Deine Verantwortung, aus all den Informationen das für Dich richtige rauszufinden.

Und zum Schluss nochmal ein Don’t Panic. Erstens hast Du noch viel Zeit zum viele Infos sammeln und sichten. Zweitens ist noch keiner daran gestorben, dass er nach ein bis zwei Semestern festgestellt hat, dass der gewählte Weg Käse ist und gewechselt hat. Sowas ist echt kein Weltuntergang… Die Welt geht erst dann unter, wenn Du nach 35 Semestern Architektur und danach noch 13 Semestern Bio feststellst, dass Dein Heil eigentlich in weiteren 42 Semestern ostindische Philosophie liegt :wink:

*wink* und erwähnte ich: Don’t panic!

Petzi

Hi kaldera,

1.) Schreibe alle deine Faecher UND alle Themen dieses Forums auf einen Zettel.

2.) Streiche diejenigen Themen weg, die dich garantiert nicht interessieren.

3.) Informiere dich im Web auf den Uni-Seiten nach den Studiengaengen ueber den Rest, der uebrig bleibt.

4.) Nimm dir einen Tag frei und fahr in die naechstgelegene Unistadt, setz dich in eine Vorlesung, schnupper ein wenig Uniluft und lass alles auf dich wirken.

5.) Geh in die 12. (und evtl. 13.) Klasse und sieh deine Faecher nun mit Hinblick auf die spaetere Studierbarkeit. Fange wieder bei 1) an.

Mache dir auf jeden Fall klar, daß ein Fach studieren etwas ganz anderes ist als ein Fach in der Schule zu haben. Ueblicherweise ist beispielsweise bei Naturwissenschaften der gesamte Oberstufenschulstoff des entsprechenden Fachs in spaetestens einem Semester abgehakt, und zwar auf deutlich hoeherem Niveau!

Gruß

Oliver

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Kaldera,

Ich bin -wie die meisten erlesen können- in der Oberstufe und
überlege immernoch was ich studieren soll.
Medizin, Molekular-Biologie

Was spricht gegen Chemie ?
Warum fehlt die Physik oder die Ingenieurwissenschaften ?

Das Problem ist,ich stehe vor der Entscheidung die mein Leben
total verändern wird.

häng die Entscheidung nicht zu hoch, die Wege des Herrn sind wunderbar …

Wie kann ich herausbekommen ,was mir liegt?

Die Tips von Petzi sind wirklich gut. In Sachsen werden z.B. die Gymnasiasten für das Schnupperstudium (1 d) freigestellt, vielleicht ist es ja auch bei euch so ?
Zum Studium allgemein:
Man muss strukturiert und abstrakt denken können/wollen, etwas Phantasie ist auch gut

Kennt 1hr das Problem,hattet 1hr das auch?

ja

Ich n1cht so e1ner der von Geburt an wusste ,was 1ch stud1eren
werde!

Ich wusste es Mitte der 12 noch niocht ganz sicher.

Ciao maxet.
Dipl. Chem., jetzt im Umweltbereich tätig

noch ein kleiner Tipp…
Hallo!

Vom Arbeitsamt werden kostenlose Beratungsgespräche angeboten, das hat mir ‚damals‘ wirklich weitergeholfen. Der Typ hat durch gezieltes Nachfragen herausbekommen wo meine Interessen liegen und welche Möglichkeiten ich damit habe. (Ich wusste gar nicht, was es so alles für Berufe gibt!)
Wenn du dann eine Auswahl getroffen hast, kannst du dich speziell dazu informieren.

Viel Glück! Jules

Hallo kaldera,

ist eine Betrachtung des „soll“ in Deiner Frage vielleicht aufschlußreich?

MfG
Heiner Gierling

Hallöööööööööööchen,

nun an so einen schönen Feiertag,wo die Menschen kaum mit dem
Internet beschäftigt sindschreibe ich einen Artikel.

Ich bin -wie die meisten erlesen können- in der Oberstufe und
überlege immernoch was ich studieren soll.
Ich hatte mal vor gehabt Medizin zu studieren ,jedoch weiss
ich nicht,ob es das Wahre ist.Dann hatte ich vorhabt Lehrer zu
werden,aber bin mir immernoch uneins.
Und jetzt will ich Molekular-Biologie studieren.Aber,
Ich habe nur noch höchstens 2 Jahre Zeit die richtige
Entscheidung zu treffen.
Das Problem ist,ich stehe vor der Entscheidung die mein Leben
total verändern wird.E1ne Entsche1dung be1 der 1ch dann n
Wie kann ich herausbekommen ,was mir liegt?
W1e war es be1 eurer Entsche1dung des Stud1enfachs?
Kennt 1hr das Problem,hattet 1hr das auch?

Ja…ich hab (BWL) nach 2 Semestern abgebrochen und bin jetzt nocht am überlegen was ich genau machen will, aber wahrscheinlich was Richtung (Wirtschafts-)Informatik.

Ich mach mir schon so ungefähr seit inzwischen 2 Jahren fast täglich Gedanken was ich machen will (ok ist bei mir bestimmt ein bisschen arg krass :wink:), aber ich kenn auch wirklich ne ganze Menge Leute die in der Kollegstufe auch noch nicht wussten was sie machen sollten und auch ne Menge die angefangen haben was zu studieren und wieder abgebrochen haben…Ist jedenfalls doch schon maln guter Ansatz, wenn du dir jetz schon Gedanken drüber machst und 2 Jahre sollten doch eigentlich genügen um die richtige Entscheidung zu fällen :wink:. Im Prinzip kannst du fast alle Informationen die du brauchst über google finden…such einfach nach allen möglichen Berufen, stell in Foren Fragen, setz dich auch mal in die ein oder andere Vorlesung rein und schau dir an was die Leute in dem Studiengang so für Prüfungen schreiben und was sie lernen müssen…ich glaub danach kannst du dann schon ne ganze Menge Sachen die evtl. in Frage gekommen wären abhaken, aber es gibt ja wirklich so viele verschiedene Berufe/Studiengänge…da findest du schon was!

Ich n1cht so e1ner der von Geburt an wusste ,was 1ch stud1eren
werde!

Ich glaub ehrlich gesagt, dass die wenigsten schon lange vorm Abi wissen was sie machen wollen außer sie rutschen da irgendwierein, weil sie das machen wollen was der Vater gemacht hat oder so…

Gruß

überlege immernoch was ich studieren soll.

erstmal, ich weiss nicht, ob dir jemand eine „brauchbare“ Antwort auf diese Frage geben kann, und falls doch… ich such sie auch noch, und würd sie gern hoeren (ernsthaft).

Ich bin kurz vorm Diplom, und hab noch keine plausible Möglichkeit gefunden ein Studium „zu planen“, daher zusaetzlich zu den bisherigen Posts meine (unvollstaendige) Auflistung Deiner Möglichkeiten/Ideen:

  • probier’s so weit wie moeglich aus (am besten laenger als einen Tag)
    (denn probieren geht ueber studieren, muuuaaaahhhh)

  • informier dich so weit es geht ueber mögliche Studienfächer
    (da gibt es neben den Uniseiten selbst, noch diverse andere Foren)

  • es gibt noch diverse andere Informationsmoeglichkeiten
    z.B. an der Uni: AStA (von Studenen organisiert), Fachbereichsberatung (von der Uni organisiert) etc.

  • trete mit Leuten ins Gespraech (mit moeglichst vielen unterschiedlichen) , geh zur Uni, sprech sie an, vor allem im Sommer haengen genuegen Studenten in der Gegend rum (zumindest in HH), in der Vorlesung geht das aber auch sehr gut. Lad sie meinentwegen auf einen Kaffee ein… da kannst du kreativ sein.
    (Fuern Kaffe stelle ich mich auch gerne zur Verfuegung)

  • machs wie beim googeln; suchen, lesen, mit dem angelesenen neue suche machen, lesen, mit dem angelesenen neue suche machen etc.

Die beste oder richtige Methode gibts wohl nicht, und mehr als Dich „Informieren“ wirst du dich wahrscheinlich ohnehin nicht koennen (auch hier lasse ich mich gerne eines besseren belehren).
Die Fülle an Moeglichkeiten ist ein Fass ohne Boden, denn „wie“ Dein Studium verlaeuft, haengt von der Uni, vom Fach, von den Lehrkoerpern, deinen Mitstudenten und nicht zuletzt von Dir ab…

Mein Fazit: „Informier“ dich solange du „Lust“ hast (genuegend Ideen hast du ja jetzt), und dann fang mit ruhigem Gewissen einfach das an, was dich am meisten interessiert, denn was du im ersten Semester an Erkenntnissen gewinnst, wird deine Meinung wahrscheinlich wieder komplett aendern…

PS. Ich warte auf die Einladung zum Kaffee :smile:

Hallo Kaldera,

die Berufsfrage, stellt oder stellte sich jeder mal. Wichtigste Frage was möchtest Du haben? Richtig satt Geld verdienen oder ein Job der Dich ausfüllt und glücklich macht. Deinen ersten Sätzen nach suchst Du eher nach einem erfüllten Berufsleben. Beruf? - könnte ja auch von Berufung kommen.
Richtig Geld verdienen. Da solltest Du Dich in einem Bereich wie Betriebswirtschaft oder Kaufmann bewegen. Aber wie überall kommt es bei der Frage darauf an: gehst Du über Leichen und bist Du bereit zu kriechen um die entsprechende Position zu bekommen?

11 Klasse? Schon mal gejobbt? Wenn Du einen Beruf in etwa kennenlernen möchtest, dann versuch zu jobben. Sieh dabei nicht so sehr Deine Arbeit sondern beobachte die Leute die „Deinen“ Traumberuf ausüben. Was machen sie, wie verhalten sie sich? Interview sie? Versuch herauszufinden ob sie zufrieden sind.

Mach Dir nichts draus wenn es nicht auf Anhieb klappt. Ich mochte meinen Beruf auch erst nach einigen Jahren und einigen Weiterbildungen. Vielleicht muß da erst der Durchblick oder ein paar „aha“-Erlebnisse kommen. Viele Menschen verändern Ihre Tätigkeit auch noch einmal so um die 45…50 Jahre und machen etwas ganz neues.

Sicherlich hast Du auch schon Leute zu dem Thema befragt. Sind die zufrieden mit Ihrer Arbeit? Sagen sie es nur? Sind sie es wirklich oder kaufen sie sich Ihre Befriedigung mit dem guten Verdienst?
Alles schwer, aber Du bist allein und mußt Deinen Weg suchen. Du findest Ihn auch, morgen, übermorgen, nächstes Jahr in 10 Jahren? Ist das wichtig. Auch wenn Du es noch anders siehst - Das Leben endet nicht nach 30 Jahren. Du kannst immer etwas neues beginnen, wenn Du Dir ein bißchen Unabhängigkeit bewarst.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Suchen.

Gruß Norbert

Hallo,

vielleicht versuchst du es mal mit einem Praktikum im Krankenhaus oder in der Arztpraxis um die Ecke. Dann siehst du, ob du überhaupt geeignet bist, für die Medizin.

Ich habe auch erst 2 Monate vor Abschluß meines Abis gewusst, was ich studieren möchte und bin dann ganz gut damit gefahren, Bibliothekswissenschaft zu studieren. Aber wie gesagt, versuche nicht dein Hobby zum Beruf zu machen, das geht meistens nicht gut, wie ich gehört habe.

Am besten, du stellst dir ein paar Fragen unabhängig vom Studienfach. Z.B.: Was liegt mir?, Kann ich gut mit Menschen umgehen?, Möchte ich mit Maschinen arbeiten? usw., da findet sich bestimmt auch ein Fragebogen im Netz: vielleicht versuchst du es mal mit: http://www.unicum.de

Also viel Erfolg beim Entscheiden
babs

Berufswahl
Hallihallo,

Ich bin -wie die meisten erlesen können- in der Oberstufe und
überlege immernoch was ich studieren soll.

Wie bereits gesagt wurde: Wichtiger ist, welchen Beruf Du ergreifen willst, also: Womit Du Dein Berufsleben verbringen willst. Das Studium sind nur 5 kurze Jahre, die schnell vorüber sind. Das Erwerbsleben danach ist mit ca. 40 Jahren deutlich länger :wink:

Wenn Du weisst, was und wie du arbeiten willst, dann wird auch das Studienfach klar. Du solltest Dir die Fragen stellen, ob Du lieber technisch-naturwissenschaftlich oder kaufmännisch arbeiten willst (wobei man sagen sollte, dass der Weg vom Ingenieur/Naturwissenschaftler in kaufmännische Abteilungen offen ist - umgekehrt geht das nicht). Oder willst Du mit Menschen zu tun haben (Medizin/Lehramt)? Oder willst Du publizieren und schreiben (was ich jetzt aber nicht glaube)? Willst Du selbständig/freiberuflich oder angestellt arbeiten? Willst Du kreativ gestalten? Macht es Dir Spass Dir monatelang im Labor die Füsse plattzustehen um der Natur die kleinsten Details zu entreissen (Molekularbiologie)?

Und jetzt will ich Molekular-Biologie studieren.Aber,
Ich habe nur noch höchstens 2 Jahre Zeit die richtige
Entscheidung zu treffen.

Keine Sorge, zwei Jahre sind lang genug.

Ich n1cht so e1ner der von Geburt an wusste ,was 1ch stud1eren
werde!

Wie gesagt: Das Studium ist Mittel zum Zweck. Es ist ein Weg, der zu einem Ziel (Beruf) führt. Das Abitur ist die Eintrittskarte für das Studium. Das Diplom/der Master etc. sind Eintrittskarten für den Beruf - nicht mehr. Man kann es nicht deutlich genug sagen: Ein akademischer Abschluss ist nicht das Ziel und das Ende eines beruflichen Lebensweges sondern der Startpunkt.

Wenn Du weisst, in welche Richtung Du Dich beruflich orientieren willst, weisst Du auch, was Du studieren musst :wink:

Ciao R.