Ok, die Sache mit den gleichzeitig springenden Chinesen ist schon alt, aber…
Wieso kreisen wir eigentlich noch um die Sonne ?
Es sollte zu jeder Bahngeschwindigkeit genau einen Abstand geben,
bei dem das ganze klappt. Jeder auftreffende Meteor und sei
er noch so klein sollte das Ganze instabil werden lassen.
Hat es vielleicht etwas mit dem Strahlungsdruck der Sonnenstrahlung zu tun ? (ich stell’ mir das mal so vor, dass
der im Gegensatz zum Gravitationsfeld nicht quadratisch abnimmt,
so dass sich evtl. nur auf bestimmten Bahnen ein Gleichgewicht zwischen „Fliehkraft“, Anziehungskraft der Sonne und Sonnenwind bildet)
Ok, die Sache mit den gleichzeitig springenden Chinesen ist
schon alt, aber…
Wieso kreisen wir eigentlich noch um die Sonne ?
Es sollte zu jeder Bahngeschwindigkeit genau einen Abstand
geben,
bei dem das ganze klappt.
Natürlich, aber die Bahngeschwindig kann sich ja nicht so einfach ändern.
Jeder auftreffende Meteor und sei
er noch so klein sollte das Ganze instabil werden lassen.
Das Gleichgewicht ist stabil. Eine Störung kann es nur geringfügig verschieben.
Hat es vielleicht etwas mit dem Strahlungsdruck der
Sonnenstrahlung zu tun ? (ich stell’ mir das mal so vor, dass
der im Gegensatz zum Gravitationsfeld nicht quadratisch
abnimmt,
sicher nicht. Auch Planeten werden von Monden in einer stabilen Umlaufbahn umkreist, ganz ohne Strahlung aus der Mitte.
so dass sich evtl. nur auf bestimmten Bahnen ein Gleichgewicht
zwischen „Fliehkraft“, Anziehungskraft der Sonne und
Sonnenwind bildet)
Oder gibts da einen anderen Grund ?
Ja, von sehr langfristigen Schwankungen abgesehen ist eine Umlaufbahn stabil. Die Bahnebene bleibt schonmal wegen der Drehimpulserhaltung stabil. Würde sich die Erde der Sonne nähern, würde sie an Umlaufgeschwindigkeit gewinnen und der Radius würde sich verkleinern. Das vergrößert die Fliehkraft im stärkeren Maße als die Gravitationskraft und sie würde sich wieder entfernen. Vergrößert sich der Abstand, passiert genau das Gegenteil und sie fällt wieder zurück.
Es ist übrigens garnicht so einfach, ein Raumschiff in die Sonne stürzen zu lassen
Es sollte zu jeder Bahngeschwindigkeit genau einen Abstand
geben,
bei dem das ganze klappt. Jeder auftreffende Meteor und sei
er noch so klein sollte das Ganze instabil werden lassen.
Tut er auch. Kommt er in Richtung Sonne geflogen, drückt er die Erde in Richtung Sonne ( ca. 1 mm oder weniger ). Dort hat die Erde dann sogleich ihr neues Gleichgewicht gefunden.
Und wenn sie von einem Teil von Hinten getroffen wird, dann wird sie beschleunigt und findet eine stabile Umlaufbahn wenige um weiter drau)en.
Hat es vielleicht etwas mit dem Strahlungsdruck der
Sonnenstrahlung zu tun ?
die Planetenbahnen sind keine Kreisbahnen sondern Ellipsen. Der Planet hat deshalb waehrend seines Sonnenumlaufs nicht nur unterschiedlichen Abstand zur Sonne, sondern auch unterschiedliche Geschwindigkeiten. Naehert er sich der Sonne, so wird er schneller. Ab einem bestinnten Punkt (Perihelion) wird dadurch die Fliehkraft so gross, dass der Planet wieder nach aussen getragen wird. Dabei verlangsamt er seine Geschw. bis die Anziehungskraft die Fliekraft ueberwiegt und das Spiel beginnt von neuem.
Tritt eine Stoerung auf, so hat das immer Auswirkung auf beide Parameter: Geschwindigkeit (Umlaufzeit) und mittleren Abstand. Am Ende hat sich dann die Bahn etwas verzerrt, bleibt aber stabil. Erst wenn die Stoerung so gross wird dass die Geschwindigkeit ausreicht, das Schwerefeld der Sonne zu verlassen, wird aus der elliptischen Bahn eine parabolische oder hyperbolische und der Planet haut ab auf Nimmerwiedersehen.
Oder der Planet wird so stark abgebremst, dass er im sonnennaechsten Punkt zu dicht an die Sonne kommt, dann wirds heiss. Aber dafuer sind dann schon gewaltige Stoerungen noetig.