Kurze Beschreibung:
Person A ist manisch-depressiv Erkrankt (auch bekannt als bipolare affektive Störung). Der Krankheitsverlauf gestalltete sich als äusserst schwierig und war nur durch eine dreifach Mediekation und einen 6 mon. stationären Aufenthalt einigermassen in den Griff zu bekommen.
Die Person A ist jetz wieder zu Hause und kümmert sich dort um Haushalt, Kind, Mann und Hund , da dies aufgrund des Pendlerjobs ihres Mannes nicht anderst geht. Der Artz sagt: Person A soll kürzer tretten,
aber Person A will die Medikamente abstellen, da Sie es Ihr sehr schwer machen unter dem Druck weiter zu machen.
Also bitte ich euch um Hilfe was soll Person A tun?
Zur Person A: weiblich, 22 Jahre , 2 jährigen Sohn und Mann der 10 std. täglich unterwegs
Ich bedanke mich schonmal im Vorraus
Mit freundlichen Grüssen D.S.
Vielleicht mal auf den Arzt hören ?
… Der Artz sagt:
Person A soll kürzer tretten,
Wär auch mein Tipp gewesen, und der Arzt ist im Gegensatz zu mir Arzt und kennt im Gegensatz zu mit Person A.
aber Person A will die Medikamente abstellen, da Sie es Ihr
sehr schwer machen unter dem Druck weiter zu machen.
Würde das als beliebte und gefährliche Illusion einschätzen. Der einzige Bipolare den ich kenne, hat in einer Hochstimmung die Medis abgesetzt und war 'ne Woche später wieder in der Klinik.
Vor dem eigenmächtigen Absetzen wird immer wieder gewarnt. Der Gehirnstoffwechsel ist ja in Schieflage geraten, aus diversen Gründen. Ein Grundthema ist dabei immer wieder „Zuwenig auf sich selbst geachtet und zusehr für andere gelebt“. Das Gehirn braucht auch Genusss und Freude.
Diese Fähigkeiten wieder zu entdecken, ist Voraussetzung für eine Heilung. Wenn man 6 Monate stabil bescherdefrei ist, kann man mit dem Absetzen (=Ausschleichen) beginnen, sagt man.
Gruß, A. alles Gute und dir auch, Zoelomat
Moin
aber Person A will die Medikamente abstellen, da Sie es Ihr
sehr schwer machen unter dem Druck weiter zu machen.
Dann sollte doch eher der Druck reduziert werden als die Medikation.
Ich sehe das ähnlich wie meine Vorrednerin.
Gruß,
BRanden

Ich sehe das ähnlich wie meine Vorrednerin.
Auch wenn ich Verständnis dafür habe, dass Haushalt und 1 Kind eine starke Belastung sein können - unglaublich aber wahr - bin ich ein Mann.
Zoelomat
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Lieber Z
Auch wenn ich Verständnis dafür habe, dass Haushalt und 1 Kind
eine starke Belastung sein können - unglaublich aber wahr -
bin ich ein Mann.
Ich bin lediglich wegen des von mir geschätzten weiblichen Vornamens „Zoe“ auf diese falsche Fährte gelangt.
Gruß,
Branden
Re^2: 
Ich bin lediglich wegen des von mir geschätzten weiblichen
Vornamens „Zoe“ auf diese falsche Fährte gelangt.
Da bin ich noch gar nicht drauf gekommen!
Gruß, http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6lom
Re^3: 
Da bin ich noch gar nicht drauf gekommen!
Gruß, http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6lom
Und ich kannte wiederum diesen tierischen Hohlraum da noch nicht - danke für die Info!
Gruß,
Branden
Hallo,
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Medis weiter nehmen.
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Hundesitterin suchen. Es gibt viele Schüler(innen), die gerne regelmäßig mit Hunden Gassi gehen oder diese auch mal über Nacht zu sich nehmen. Ganz freiwilllig und ganz kostenlos oder höchstens für ein spendiertes Schoki oder ein Eis > zu finden sind diese lieben Menschen z.B. in der Nachbarschaft oder über einen Zetttel, den Du an das ‚Info-Brett‘ im Supermarkt pinnst.
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Medis weiter nehmen!
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Überlegen, ob eine Kita (Kindertagesstätte) für für den Sohn finanzierbar ist. Z.B. für 4 Stunden am Tag. Das wäre doch für Dich schon eine enorme Entlastung, oder nicht?
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Die Medikamente solltest Du auf alle Fälle weiter nehmen - Sie wurden Dir verordnet, weil sie DIR helfen sollen.
Glaubst Du wirklich, dass die Anforderungen an Dich - ohne Medikamente - auf einmal und aus heiterem Himmel leichter werden? Nee - das glaubst Du nicht wirklich - gell?
Bleibe weiter in regmäßiger Behandlung, wenn Du Dein Kind auf Dauer bei Dir behalten möchtest.
Wenn Du Dein Kind als untragbare Last emfpindest, dann sprich ganz schnell mit Deinem Arzt darüber.
M.
hallo grübelgirl,
ich würde auf jeden fall die medikation weiterhin nehmen und eher die äußeren einflüsse, die person A zu schaffen machen reduzieren.
ein vorredner hatte schon ganz gute ideen mit kita, hundesitter… finde ich gut.
wie ist es eigentlich, würde person A nicht evtl. auch anspruch auf eine haushaltshilfe haben?? mal bei der krankenkasse anrufen und nachfragen! gerade wenn auch ein kind im haushalt mitlebt und betroffen ist, helfen die gern aus!
ich entbinde demnächst und hab auch einen mann, der 10 stunden oder auch über mehrere nächte weg ist und im ausland arbeitet. ich bekomme für die erste zeit nach der entbindung auch von der krankenkasse eine haushaltshilfe gestellt! also, person A sollte da mal nachfragen und ihr behandelnder arzt kann ihr bestimmt auch helfen mit entsprechendem attest.
noch eines: ich kannte mal jemanden, dem es sehr ähnlich ging wie person A… die eigenmächtige absetzung der medikation führte dazu, dass die person sich auf der autobahn vor einen LKW schmiss… und einen mann sowie zwei kleine töchter zurückließ…
also, person A sollte da wirklich auf die ärzte hören und nicht versuchen sich durch eigenmedikation selbst zu therapieren… ich bin kein fan von medikamenten, aber in solchen fällen haben sie ihre berechtigung und muss an anderer stelle schauen, wie man den alltag besser gestalten kann. wenn das alles klappt und der druck weniger wird, stimmt viell. auch mal ein arzt zu und setzt die medikamente herab!
alles liebe und gute für person A,
sonja