Fall: Aufgrund einer Verwechslung waren bei der Schufa falsche Daten zu einer Person gespeichert (u.a. eidesstattliche Versicherung, die die betreffende Person nie abgelegt hat), so dass eine entsprechend negative Selbstauskunft vorlag. Hintergrund: Seinerseit wohnte in derselben Stadt eine Frau, die zufällig genauso hieß wie die betroffene Person und am gleichen Tag geboren war. Auf jeden Fall dachte sich die Schufa, prima, dann ist das ein und dieselbe Person, legen wir die Einträge mal zusammen. Mit der Schufa konnte das Problem damals gelöst werden, jetzt kommt infoscore Consumer Data mit demselben Mist! Das kann doch schon datenschutztechnisch nicht rechtens sein, denn dadurch hat die betroffene Person ja Zugriff auf hochsensible Daten dieser fremden Person (und umgekehrt)! Mal ganz davon abgesehen, dass die betroffene Person bei einer Bank arbeitet, und die natürlich kritisch gefragt hat, wo denn diese Privatinsolvenz herkommt?!
Gibt es rechtliche Möglichkeiten, dagegen vorzugehen (bzw. Gesetzesgrundlagen, mit denen man infoscore „drohen“ kann)?
Vielen Dank vorab
Fusselhamster
Fall: Aufgrund einer Verwechslung waren bei der Schufa falsche
Daten zu einer Person gespeichert (u.a. eidesstattliche
Versicherung, die die betreffende Person nie abgelegt hat), so
dass eine entsprechend negative Selbstauskunft vorlag.
Hintergrund: Seinerseit wohnte in derselben Stadt eine Frau,
die zufällig genauso hieß wie die betroffene Person und am
gleichen Tag geboren war. Auf jeden Fall dachte sich die
Schufa, prima, dann ist das ein und dieselbe Person, legen wir
die Einträge mal zusammen.
Hallo,
die Schufa kann nur die Daten über ev speichern, welche vom Amtsgericht über die IHK der Schufa zugeht; die Schufa ist hier „nur“ Datenempfänger ohne die Möglichkeit, die Richtigkeit dieser Daten zu überprüfen. Daher wurde ja durch den Gesetzgeber die jährliche kostenlose Eigenauskunft eingeführt, damit Jeder evtl. Fehlermeldungen bei den Kreditauskunftsstellen reklamieren kann, was ja in diesem Fall dann auch erfolgreich war.
Gibt es rechtliche Möglichkeiten, dagegen vorzugehen (bzw.
Gesetzesgrundlagen, mit denen man infoscore „drohen“ kann)?
Infoscore gehört zur Bertelsmanns Group bzw. Bertelsmannstiftung.^
Wie „droht“ man einem Unternehmen, welches weltweit tätig ist, 5 Privatsender in Deutschland unterhält und von den Größen der Politik hofiert wird? Gar nicht !
Um fehlerhafte Daten zu korrigieren, ist dem Unternehmen der Nachweis der richtigen Daten zu übermitteln. Falls durch die falschen Daten nachweislich ein Schaden entstanden ist, kann dieser geltend gemacht werden.
Schönen Abend noch und sorry für den „Ausflug in Firmenbeteiligungen“
Hi
Das rund 30% der Schufa Auskunften Fehlerhaft sind , ist ja denke ich allgemmein bekannt .
Auch bei mir sind Datenfehler drin , auch wenn sich dieser Fehler nicht auf mein Score auswirkt , ich setze mich mit denen seit rund 5 Jahren auseinander , das man den einen Wohnort löscht , an dem ich nie gewohnt habe und einen anderen Hinzufügt an dem ich von 1999 bis 2003 gewohnt habe .
laut deren Auskunft habe ich im Jahre 2006 und 2007 - 2 Wohnsitze und habe zwischen 99 und 2003 nirgendwo gewohnt.
Die ändern das einfach nicht , obwohl ich mich jährlich bei denen mündlich und schriftlich melde
Toni