Hallo franz,
ich habe von ca 5 jahre eine eibenhecke gepflanzt.
die eiben wollen nicht so, wie ich will.
gut zureden und wenn das nicht hilft: über eine andere Hecke nachdenken.
ein gärtner sagte,
dass läge vielleicht an staunässe. da könne man nichts machen.
das kann aber meines erachtend nicht sein.
Hat der Gärtner das vor Ort mit eigenen Expertenaugen betrachtet, oder war das eine aus der Entfernung formulierte Idee von ihm?
Wenn es die Expertenaugen waren - solange Du nicht mindestens eine Eibe aus der Hecke gräbst, weißt Du nicht, wie verdichtet (Staunässe) der Boden im Bereich der Wurzeln ist.
Von oben sieht man das nämlich nicht.
Ein Indiz wäre aber z.B., wenn Schachtelhalm dort wächst.
wer hat eine guten
tip für mich, denn der boden, wo die eiben stehen ist ganz
normal und überhaupt nicht nass.
staunasser Boden kann im Sommer trocken und hart wie Beton sein. Was passiert denn, wenn Du eine Handvoll nassen Boden nimmst und in der Hand auspresst?
Hast Du Krümel in der Hand, oder eine Art Wurst?
Je wurstiger, desto höher ist der Lehmanteil, desto staunässer.
Solche Böden sind nur richtig gut, wenn sie ständig oberflächlich gehackt, oder gut gemulcht werden. Unter einer Hecke passiert in der Regel weder das eine noch das andere.
Nebenbei könnte der zu beobachtende Schaden auch an zu guter Absicht Deinerseits liegen. Wer nämlich Heckenpflanzen recht eng setzt, damit die Hecke gleich in den ersten Jahren schön dicht wird, würgt der gleichen Hecke auf lange Sicht die Luft ab (bildlich gesprochen). Die Pflanzen behindern sich gegenseitig und wachsen mikrig.
Nur, ohne den Schaden vor Ort gesehen zu haben, rate ich genau wie der von Dir erwähnte Gärtner blind.
viele grüße
Geli