Was tun gegen Hunde?

Hallo John,

als Hund würde man dich als Angstbeisser einordnen - mit der latenten Gefahr, auf amtliche Anordnung eingeschläfert zu werden.

Gruss Reinhard

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als Hund würde man dich als Angstbeisser einordnen - mit der
latenten Gefahr, auf amtliche Anordnung eingeschläfert zu
werden.

… was ist der Unterschied zwischen einem Angstbeißer und einem dummen klienen Kläffer? Der Audi?

Hallo JS,

da ich gerne oft (auch allein) draußen bin, wurde ich bereits
mehrmals in meinem Leben von Hunden überfallen …

Ich war in meinem Leben auch schon sehr viel, auch allein, draußen. Nur einmal in meinem Leben hat mich ein Hund gebissen: Ich war ca. 12 Jahre alt und betrat das Gelände eines Bauernhofes, wo sich, von mir unbemerkt, ein angeketteter Hund befand.

Auf öffentlicher Straße hat mich noch nie ein Hund gebissen, geschweige denn „überfallen“. Ich muss gestehen, ich glaube dir nicht…

mal mitten im Wald, fernab jeglicher Zivilisation plötzlich
vor einem Schäferhund stand, wandere ich nur noch mit sehr
großem, rasiermesserscharfen, schnell zückbaren Dolch.

Äh- den Zusammenhang versteh ich nicht. Ein Schäferhund ist kein Wolf! Ok, du hattest Angst vor ihm, aber das ist dein persönliches Problem…

Wildnis geht das ja, aber was kann man in der „Zivilisation“
gegen Hunde ausrichten?

Sie ignorieren, ruhig weitergehen. Falls du wirklich als Jogger oder Radler in einem Hund einen Hetztrieb auslöst (mir ist das auch noch nie passiert, aber solls ja öfter geben), dann würde ich an deiner Stelle, wenn du Angst hast, immer auf langsames Tempo abbremsen, wenn ein freier Hund in Sichtweite kommt.

Ich bin z.B. oft zu Pferd unterwegs, und du glaubst gar nicht, wie viele Hunde wirklich aggressiv auf Pferde reagieren. Anders als bei Menschen rennen die Hunde wirklich böse bellend, knurrend und zähnefletschend auf das Pferd (und somit auch mich) zu. Ich bleibe ganz ruhig, weil ich weiß, dass das mein Pony überhaupt nicht juckt. Wir reiten in aller Ruhe im Schritt weiter, bleiben evtl. auch mal kurz stehen. Es gab noch nie eine Verletzung.

sonst nichts. Ohne auf Herrchen oder Frauchen auch nur im
Geringsten zu reagieren, jagen mich die Viecher etwa nen
halben Kilometer weit.

Tja, das war echt dein Fehler. Langsam fahren bzw. umdrehen und somit die Hunde zu den Besitzern zurückführen wäre die bessere Alternative gewesen. Wenn mir (z.B. eben zu Pferd) ein Hund nachrennt und der Besitzer kann auf den Hund nicht mehr einwirken, halte ich grundsätzlich an, bis der Besitzer uns eingeholt hat. Meiner Ansicht nach auch eine Sache der Höflichkeit, damit der Besitzer nicht 10 km hinter uns her hecheln muss…

Hunde beschließen nun doch auf Herrchen zu hören, aber was
wäre gewesen, wennn die das nicht getan hätten?

Das ist es ja eben: Sie tun es, verlass dich drauf!

(ohne Waffen) gegen solche Viecher wehren? Wie sieht’s mit
CS-Gas aus? Bringt das was?

Lieber solltest du lernen, ruhig zu reagieren, das bringt mehr. Ernstgemeint!

Da von den Hundebesitzern nicht mal ne Entschuldigung kam,

Du warst einen halben km entfernt, oder?

werde ich die natürlich anzeigen (Autonummer hab ich und je
mehr Anzeigen, je eher wird vielleicht auch endlich mal was
gegen diese ignoranten Hundebesitzer unternommen).

Vielleicht waren sie ja wirklich ignorant, aber sie haben jedenfalls versucht ihre Hunde zurückzurufen, der Jagdtrieb war halt stärker. Nimm an, sie wussten, dass ihre Hunde niemals beißen…

gingen mir doch so einige Fragen durch den Kopf: was wäre
gewesen, wenn nicht ich, sondern ne herzschwache Oma auf dem
Fahrrad gesessen hätte?

Die wäre nicht so schnell gewesen, dass die Hunde sie verfolgt hätten :wink:

Oder wenn da ein Kind langeradelt

wäre?

Komischerweise passiert sowas kaum… Die hundeängstlichen Kinder werden nie an großen Hunden vorbeiradeln, sondern sich in eine Ecke drücken, bis die Hunde vorbei sind. Und die anderen wissen, wie sie sich verhalten müssen.

Ich verstehe schon dein Anliegen, aber du solltest einfach wirklich ruhig reagieren, dann passiert rein gar nichts, du musst niemanden anzeigen und kannst in Frieden radeln.

Matilda
*mitHund,Pferd,Radl,Kindern*

PS: Ich lass meinen Hund auch immer frei und werde hin und wieder von ängstlichen Joggern angesprochen ob „der Hund ok“ sei. Klar ist er das, sonst würde ich ihn anleinen.

Schmusende Hunde
Hallo Alexandra,

hättest du etwas dagegen von einem fremden Mann abgetascht zu werden?
Wäre dir das etwa unangenehm?

Das ist garnichts im Vergleich zu einen Menschen der Angst vor großen Hunden hat und von einem solchen schmusenderweise angsprungen wird.
Am besten mit dreckigen Pfoten, die ihre Spuren auf der Kleidung hinterlassen

Ein guter Grund, seinen Hund anzuleinen, wenn es nicht 100%ig verhindern kann.

Gruß
Carlos

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hallo Alexandra,
das geht genau in die Richtung, die ich meine. Auf die Weise, in der Du Dich mit Deinem Hund beschäftigst, ist es eine Freude für Mensch und Tier. Kaum dürfte Dein Hund je zu einer Gefahr für Menschen werden können - und daß er sogar den Jagdinstinkt hintan stellt, um Dir zu gehorchen, wird an der Festigkeit der „unsichtbaren Leine“ zwischen Dir und Deinem Hund liegen, die Du knüpfst. Der Besuch der Hundeschule ist der richtige Schritt - ist Euer Lehrer vernünftig, wirst Du eine Menge Hundepsychologie dort lernen.
Ich wünschte, alle Hundehalter verhielten sich so wie Du. Die hier diskutierten Probleme gäbe es nicht.
Viele Güße, Irmtraut

Hi!

Ich kenne den Herrn Noll persönlich. Er hat so ziemlich jedes Buch gelesen, was jemals über Hunde geschrieben wurde und erzieht seit Jahren als Angstbeißer und aggressiv geltende Hunde ( vornehmlich sogenannten Kampfhunde ) und hat damit große Erfolge. Wenn es jemanden gibt, dem ich in Sachen Hundeerziehung vertraue, dann ihm. Niemandem sonst. Er hat ein ungemein großes Wissen, was man sich selbst gar nicht vorstellen kann. Darum hat das was er schreibt Hand und Fuß. Soviel dazu :wink:

Ansonsten: Ich bin der Meinung, dass man auch Hunde mit starken Jagdantrieb dazu erziehen kann nicht zu jagen. Ein Hund der richtig erzogen ist, der hört in jeder Lebenslage. ( ja, auch wenn eine läufige Hündin in der Nähe ist. Unser Rüde war nicht kastriert und ließ sich dadurch trotzdem nicht beirren. Fuß hieß Fuß und nichts anderes ).

Tara

Hallo Matilda,

da weiß ich wirklich nicht, ob ich nun lachen oder weinen soll…

Auf öffentlicher Straße hat mich noch nie ein Hund gebissen,
geschweige denn „überfallen“. Ich muss gestehen, ich glaube
dir nicht…

das bleibt natürlich dir überlassen. Aber ich wurde schon öfters von Hunden gestellt. ZB von einem Rottweiler, der von einem Grundstück durch eine Hecke auf die Straße lief und knurrend vor mir stehen blieb. Das hat dann anschleißend die Polizei geregelt.

Äh- den Zusammenhang versteh ich nicht. Ein Schäferhund ist
kein Wolf! Ok, du hattest Angst vor ihm, aber das ist dein
persönliches Problem…

Nein, ein Wolf ist Menschenscheu. Eine ältere Statistik besagt, dass ca 10% der Hunde in Deutschland Schäferhunde sin, dass aber 40% der Bissverletzungen auf das Konto von Schäferhunden gehen.

Sie ignorieren, ruhig weitergehen. Falls du wirklich als
Jogger oder Radler in einem Hund einen Hetztrieb auslöst (mir
ist das auch noch nie passiert, aber solls ja öfter geben),

mein Liegefahrrad scheint ständig Hetztrieb auszulösen.

dann würde ich an deiner Stelle, wenn du Angst hast, immer auf
langsames Tempo abbremsen, wenn ein freier Hund in Sichtweite
kommt.

Zwei Hundehalter, zwei Aussagen die ich bekommen habe:

  1. Fahren sie mal nicht so schnell
  2. Nun fahren sie doch zügig vorbei
    Scheint also nicht so ganz Einigkeit zu herrschen

Tja, das war echt dein Fehler. Langsam fahren bzw. umdrehen
und somit die Hunde zu den Besitzern zurückführen wäre die
bessere Alternative gewesen.

Das ist wirklich der beste Witz, den du gemacht hast.

Wenn mir (z.B. eben zu Pferd) ein
Hund nachrennt und der Besitzer kann auf den Hund nicht mehr
einwirken, halte ich grundsätzlich an, bis der Besitzer uns
eingeholt hat.

Du bist aber auf dem Pferd sicher auch nicht auf dem Weg zur Arbeit oder zurück. Es ist ein Unding, von einem Hund zum Anhalten genötigt zu werden.

Meiner Ansicht nach auch eine Sache der
Höflichkeit,

die Höflichkeit sollte zunächst einmal vom Halter kommen, der dafür zu sorgen hat, dass ich nicht von seinem Hund belästigt werde.

damit der Besitzer nicht 10 km hinter uns her
hecheln muss…

bei mir dürfte der ruhig hecheln. Vielleicht lernt er daraus ja was.

Lieber solltest du lernen, ruhig zu reagieren, das bringt
mehr.

Und der Halter sollte mal lernen, seinen Hund unter Kontrolle zu halten, ernstgemeint!

Da von den Hundebesitzern nicht mal ne Entschuldigung kam,

Ist halt so. Bei mir hat sich in all den Jahren nur eine Hundehalterin entschuldig. Und deren Hund hatte nicht mal viel gemacht, war nur etwas ungeschickt gewesen.

Vielleicht waren sie ja wirklich ignorant, aber sie haben
jedenfalls versucht ihre Hunde zurückzurufen, der Jagdtrieb
war halt stärker. Nimm an, sie wussten, dass ihre Hunde
niemals beißen…

annehmen ist nicht wissen

Die wäre nicht so schnell gewesen, dass die Hunde sie verfolgt
hätten :wink:

oh, ein bisschen Zynismus…

Gruß, Niels

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Sich selbst ändern ist die bessere Alternative.
Hallo Niels,

öfters von Hunden gestellt. ZB von einem Rottweiler, der von
einem Grundstück durch eine Hecke auf die Straße lief und
knurrend vor mir stehen blieb.

Ja - und? Das nennst du überfallen? Ok, so ein Rottweiler kann schon bedrohlich wirken, aber offenbar hat er dir ja nichts getan.

Zwei Hundehalter, zwei Aussagen die ich bekommen habe:

  1. Fahren sie mal nicht so schnell
  2. Nun fahren sie doch zügig vorbei
    Scheint also nicht so ganz Einigkeit zu herrschen

Bei freiem Hund: langsam fahren.
Bei angeleintem Hund oder Hund hinter Zaun: kannst du machen was du Lust hast. Einigkeit oder nicht: Es ist nunmal so, dass langsam fahren bzw. gehen des Rätsels Lösung ist (Stichwort: Jagdtrieb. Je aufdringlicher der Hund umso langsamer, notfalls stehenbleiben).

Tja, das war echt dein Fehler. Langsam fahren bzw. umdrehen
und somit die Hunde zu den Besitzern zurückführen wäre die
bessere Alternative gewesen.

Das ist wirklich der beste Witz, den du gemacht hast.

Wenn du meinst…

Du bist aber auf dem Pferd sicher auch nicht auf dem Weg zur
Arbeit oder zurück. Es ist ein Unding, von einem Hund zum
Anhalten genötigt zu werden.

Nö, das stimmt. Aber es ging auch keineswegs um Nötigung, sondern um Höflichkeit meinerseits. Wenn du per Fahrrad unterwegs bist, verlierst du in der Regel maximal eine halbe Minute, wenn du wegen eines Hundes langsamer fährst oder mal anhältst, damit der Besitzer dich einholen kann.

die Höflichkeit sollte zunächst einmal vom Halter kommen, der
dafür zu sorgen hat, dass ich nicht von seinem Hund belästigt
werde.

Ja, klar sollte das der Halter tun, da bin ich mit dir ganz einig. Aber glaub mir, das ist nicht sooo einfach wie du es dir vorstellst, auch nicht für wirklich gutwillige und rücksichtsvolle Hundehalter. Ein Hund ist halt immer noch ein Tier und nicht hundertprozentig kontrollierbar.

Lieber solltest du lernen, ruhig zu reagieren, das bringt
mehr.

Und der Halter sollte mal lernen, seinen Hund unter Kontrolle
zu halten, ernstgemeint!

Ja, wäre wie gesagt gut. Aber ich habe dir einen guten Rat gegeben, mit dem DU DIR SELBST helfen kannst, denn die Anderen ändern, das geht nunmal nicht.
Übrigens: Du hast GEFRAGT wie DU dich wehren kannst, und das war meine Antwort darauf. Oder wolltest du hier nur deine Wut ablassen?

Da von den Hundebesitzern nicht mal ne Entschuldigung kam,

Ist halt so. Bei mir hat sich in all den Jahren nur eine
Hundehalterin entschuldig. Und deren Hund hatte nicht mal viel
gemacht, war nur etwas ungeschickt gewesen.

Zum Glück ist mein Hund nicht so drauf, dass ich mich dauernd entschuldigen müsste (außer beim Postboten…), aber ich glaube, bei jemandem der mich sofort wütend anglotzt und von Anzeige redet, würde ich mich auch nicht entschuldigen.
Ok, ist eine Unterstellung, dass du das so machst. Ich wollte ja nur sagen, dass DEINE Reaktionen die ganze Sache so dramatisch machen:

Deine Angst (die natürlich schwer abzugewöhnen ist) und deine „Flucht“ lösen aus, dass Hunde dich bedrohen und verfolgen.
Und deine Wut-Reaktion löst aus, dass Hundehalter keine Lust haben, sich bei dir zu entschuldigen.

Also, frage dich mal, ob du tatsächlich schonmal von einem Hund verletzt worden bist. Wenn nein: Wozu die Aufregung? Wenn ja: Hätte eine ruhige Reaktion einen Biss verhindert? (Ich behaupte: In 99,99 % der Fälle JA).

Du bzw. der Fragesteller wollte wissen, was man tun kann, ich habe eine Antwort gegeben. Sie gefällt dir nicht, weil du dann nicht mehr auf die Hundehalter schimpfen kannst, sondern dich selbst ändern müsstest.
Natürlich gibt es ignorante Hundehalter, keine Frage. Aber wenn du weißt wie du dich verhalten musst, braucht dich das eben nicht mehr zu beunruhigen. Wirkt besser als CS-Gas.

Viele Grüße,
Matilda

Hallo Carlos,

wir versuchen es ja zu verhindern, aber in dem Posting ging es ja um die Besitzer, die es erst gar nicht interessiert was ihre Tiere treiben. Und wenn ich einen generell so agressives Tier hätte wie hier beschrieben, dann würde der nieeeeeeeeeeeeeeeeeeee von der Leine kommen. So was darf nicht passieren wie ursprungs beschrieben. Und da hilft halt nur stehen bleiben und Tier ignorieren, so schwer es einem auch fällt. Würde in der Situation auch lieber wegrennen, aber Hund ist eben doch schneller und man bekommt dann den Besitzer eben gar nicht mehr zu sehen, wenn man mit dem Hund durch die Gegend davon rennt.

…und wie weiter unten geschrieben. Diese Hundebesitzer machen auch anderen Hundebesitzern das Leben schwer. Es ist nämlich halbwegs schwierig seinen Hund im Griff zu behalten und diesen und sich selbst vor so Tieren zu schützen.

…und manchmal gibt es eben Situationen, da treffen halt mal unangeleinter Hund und Fußgänger oder andere Hunde aufeinander, weil man einfach „gepennt“ hat. Oder doch noch ein Trampelpfad auf den Weg führte mit dem man nicht gerechnet hat. Das ist aber in der Regel auch kein Problem, wenn der Hund halbwegs erzogen ist und hört und man dann auch als Besitzer sofort reagiert. …und der Hund ansonsten ordentlich ausgelastet ist.

…komme gerade vom Spaziergang wieder und bin ganz begeistert von unserem „Nachbarn“. Der hat zwei Dobermänner die generell ohne Leine laufen aber top hören. Als er um die Ecke gebogen kam sahe er, dass ich mit unserem Hund gerade am üben war und hat von sich aus umgedreht und einen anderen Weg eingeschlagen. Konnte so meine Übungen ungestört weiter machen. So was finde ich gut reagiert!!! Situation erkannt und sofort entschärft. ;o)

Dagegen kamen mir vorhin zwei Jogger mit Hund entgegen. Meiner war mittlerweile angeleint und sollte sitzen bis die Jogger vorbei waren, hat das Komando aber nicht gleich ausgeführt, da die Situation für ihn so spannend war.(Haben den Hund seit 10 Tagen aus dem Tierheim und üben gerade fleißig) Die Jogger hat das gar nicht interessiert, dass ich mit dem Hund noch am "Diskutieren " war und sind im vollen Tempo mit unangeleinten Hund in unmittelbarer Nähe an mir vorbei. Gut, dass mein Hund generell Menschen und Hunde mag. Wäre das ein Zombihund, dann hätte diese Situation eskalieren können. Hätte mir da gewünscht, dass die Jogger mal das Tempo raus nehmen, bis meiner den Befehl Sitz ordentlich ausführt und sortiert am Wegrand sitzt.

Du siehst an dem Beispiel, dass man mit ein wenig Rücksicht viel entspannter leben kann, und dazu gehört einfach das Vertsändnis für einander. Ich hoffe, dass viele Hunde und Nichthundebesitzer diese Diskussionen mitlesen und voneinander lernen.

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Wie willst du denn eine objektive Bedrohung von einer
subjektiven trennen? Grundsätzlich gilt bei Hundehaltern die
Gefährdungshaftung (wie auch beim PKW). …

Hallo Niels,

Gefährdungshaftung setzt zwar keine Schuld voraus, aber eine reale Beteiligung schon - wenn ich gesetzestreu eine Strasse entlangfahre und jemand fällt vor Schreck vom Fahrrad, weil er nicht radfahren kann, muss ich daür auch nicht aufgrund der allgemeinen Gefährdung haften. Klar weiss ich, dass vor Gericht jedes Urteil möglich ist, auch die undenkbaren, besonders in der ersten Instanz.

In einem Punkt hast du aber recht: wenn jemand wie John zur Selbstjustiz mit „rasiermesserscharfem Dolch“ oder so ähnlich neigt, sollte er in jedem Fall sich im Rechtsbrett beraten lassen. Falls irgendwas passiert, wirkt sich die Tatsache, dass er bewaffnet ist, schwer strafverschärfend aus. Ausserdem geht von ihm wohl eine grössere Gefahr aus als von allen Hunden und Audifahrern in seiner Gegend zusammen.

Auch die Eskalation dabei ist nicht zu unterschätzen: wenn mich jemand mit einem Messer angreift, bin ich selbstverständlich berechtigt, ihn notfalls auch zu töten, und in einem solchen Fall hätte ich auch kein moralisches Problem damit. Mit Bewaffnung erhöht man also auch das eigene Risiko erheblich. Wenn Johns Auffassung Allgemeingut würde, dann würden bei uns bald Streitigkeiten um einen Parkplatz mit grosskalibrigen Schusswaffen ausgefochten. Also lieber zurückhalten, auch wenn der andere einen Hund hat oder einen Audi.

Gruss Reinhard

Hi!

Hi Tara,

Ich kenne den Herrn Noll persönlich. Er hat so ziemlich jedes
Buch gelesen, was jemals über Hunde geschrieben wurde und
erzieht seit Jahren als Angstbeißer und aggressiv geltende
Hunde ( vornehmlich sogenannten Kampfhunde ) und hat damit
große Erfolge. Wenn es jemanden gibt, dem ich in Sachen
Hundeerziehung vertraue, dann ihm. Niemandem sonst. Er hat ein
ungemein großes Wissen, was man sich selbst gar nicht
vorstellen kann. Darum hat das was er schreibt Hand und Fuß.
Soviel dazu :wink:

Gar nix gegen zu sagen. Du sprachst nur vom wissenschaftlichen Ansatz. Der ist bei einer - sowohl absolut kompetenten - Privatperson nicht gegeben. Ich z.B. stehe auf die Erkenntnisse des Herrn Trummler, den ich auch persönlich gekannt habe. Der hat zumindest schon mal eine „Versuchsstation“ gehabt (die auch heute noch existiert, nur der Herr Trummler nicht) wo er das Verhalten von Hunden beobachtet und festgehalten hat. Zumindest schon mal ein „halbwissenschaftlicher“ Ansatz.

Ansonsten: Ich bin der Meinung, dass man auch Hunde mit
starken Jagdantrieb dazu erziehen kann nicht zu jagen. Ein
Hund der richtig erzogen ist, der hört in jeder Lebenslage. (
ja, auch wenn eine läufige Hündin in der Nähe ist. Unser Rüde
war nicht kastriert und ließ sich dadurch trotzdem nicht
beirren. Fuß hieß Fuß und nichts anderes ).

Na, nix anderes sage ich. Das ist aber Erziehung und nicht die Ausrottung von Instinkten. Als unser Rüde dann mal irgendwann „sollte“ (sich nämlich vermehren) musste er erst (homöopathisch) gedopt werden, bevor er tätig wurde. :smile:

Tara

Gruß
Nita

Hallo,

deine ganze Antwort spiegelt das wider, was den Hundehaltern immer vorgeworfen wird. Die Einstellung „ihr solltet einfach lernen euch richtig zu verhalten und alles ist gut“.

Der Hund ist mit wenigen Ausnahmen ein „Luxusartikel“. Wer sich einen Luxusartikel anschafft, sollte dafür sorgen, dass andere möglichst wenig davon belästigt werden und nicht erwarten, dass sich andere auf seine Vorlieben einstellen.

Ja - und? Das nennst du überfallen? Ok, so ein Rottweiler kann
schon bedrohlich wirken, aber offenbar hat er dir ja nichts
getan.

„Ja und? Ist doch nichts passiert!“ Genau das ist die Standardantwort der verantwortungslosen Hundebesitzer. Geht das denn nicht in die Schädel dieser Leute, dass ein Passant einfach passieren und nicht von einem bedrohlich knurrenden Hund gestellt werden will? Nur weil es den Menschen gefällt, sich so ein Tier zu halten ohne sich angemessen um die Erziehung zu kümmern, muss doch nicht jeder Mitmensch diese Belästigungen hinnehmen.

Übrigens: Du hast GEFRAGT wie DU dich wehren kannst, und das war meine Antwort darauf. Oder wolltest du hier nur deine Wut ablassen?

verwechselst du da nicht was?

Deine Angst (die natürlich schwer abzugewöhnen ist) und deine „Flucht“ lösen aus, dass Hunde dich bedrohen und verfolgen.

Wie kommst du darauf, dass ich vor Hunden Angst hätte? Ich habe auch schon mit einem Staff die Rücksitzbank eines Autos geteilt.

Gruß, Niels

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hi

Wir reiten in aller Ruhe im Schritt weiter, bleiben evtl. auch mal kurz stehen. Es gab noch nie eine Verletzung.

wenn mein Pferd von einem bellenden, knurrenden Hund angegriffen wird und der Besitzer sein Tier nicht (erfolgreich) zurückpfeift, dreh mein Pferd um und jag den Hund in eine beliebige Richtung (am liebsten von den Beitzern weg !), weil ich der Meinung bin, dass wenn die Besitzer ihre Hunde nicht im Griff haben, müssen sie sie anleinen oder eben damit rechnen … den Hunden schadet die zusätzliche Bewegung nicht und den Besitzern auch nicht - dann haben sie schon mehr Zeit sich zu überlegen ob sich nicht die Investition in eine Hundeschule lohnen würde …

Meiner Ansicht nach auch eine Sache der Höflichkeit, damit der
Besitzer nicht 10 km hinter uns her hecheln muss…

hallo ? Wenn ein Hund angreift war weder der Hundebesitzer noch der Hund wirklich höflich - ich nehme alle Rücksicht der Welt auf andere wenn ich mich mit meinem Tier im Gelände bewege, aber wenn ich, die Kinder die ich mitunter dabei habe oder meine Tiere tätlich angegriffen werden, ist bei mir die Grenze erreicht und ich wehre mich bevor einer ernsthaft verletzt wird

PS: Ich lass meinen Hund auch immer frei und werde hin und
wieder von ängstlichen Joggern angesprochen ob „der Hund ok“
sei. Klar ist er das, sonst würde ich ihn anleinen.

du ja, andere nicht … ich habe nicht nur einmal einen Hund am Hinterrad oder im Pferdeschweif (z.B. einen Rottweiler) hängen gehabt - mittlerweile ruf ich den Besitzern, deren unerzogene angreifende Hunde ich per Pferd über die Wiesen oder durch den Wald jage freundlich zu „der macht nix, der will nur spielen“

ach ja, normal vor sich hintrottende Hunde oder welche die einen „freudestrahlend“ japsend begrüssen, weil ja alle ihre Freunde sind ( :o) gibts auch) , werden selbstverständlich nicht gejagt ;o)

Gruß H.

Auch mit Pferd, Teilzeithund, Rad, Leihkindern und NULL Verständnis für unerzogene Hunde und deren Beitzer

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Klare Frage, kurze Antwort.
Hallo Niels,

deine ganze Antwort spiegelt das wider, was den Hundehaltern
immer vorgeworfen wird. Die Einstellung „ihr solltet einfach
lernen euch richtig zu verhalten und alles ist gut“.

Lass uns zur Frage zurückkehren, diese war:
Was kann man in der „Zivilisation“ gegen Hunde ausrichten?

Und meine Antwort war: Ruhig bleiben.

Ich habe keineswegs ignorante Hundehalter verteidigt, diese sollten IHRE Hausaufgaben machen. Aber was hilft es dir und dem Fragesteller, darüber zu lamentieren, wenn es welche gibt, die das nicht tun? NIX. Aber lernen ruhig zu bleiben, das nützt tatsächlich.

Matilda

Hallo John!

Ich kann Deine Wut verstehen! Und auch, daß Du Dich gerne wehren möchtest. Ich finde das Verhalten der Hundebesitzer auch nicht gut und möchte es auch in keinster Weise verteidigen! Aber ich möchte anmerken, daß es mir, als - verantwortungsbewußtem - Hundebesitzer oft schwer gemacht wird, meine Hunde unter Kontrolle zu halten. Ich gehe selber auch joggen und fahre Rad und habe die Hunde dabei. Wenn ich Leute kommen sehe, nehme ich meine Hunde „bei Fuß“ und halte sie bei mir, bis ich an den Leuten, hunden, Pferden, Autos… vorbei bin. Bin ich langsam unterwegs, lege ich sie meistens ab.
Was mich nervt, sind Jogger oder Radfahrer, die leise von hinten angeschlichen (im Bezug auf die Lautstärke) kommen, mir keine Gelegenheit lassen, meine Hunde überhaupt zu sammeln und mich dann anschreien, ich soll meine „Sch…köter“ aus dem Weg halten.
Zumal meine Hündin 15 Jahre, etwas blind und etwas taub ist und etwas länger braucht, bis sie merkt, daß sie im Weg steht!
Ein freundliches Klingeln, Räuspern oder Rufen und schon kann ich meine Hunde zu mir holen und das ganze könnte streßfrei für alle abgehen. Erlebe ich aber selten. Meistens bekommt zumindest meine Seniorin von dem rasenden Radler 'nen Herzinfarkt. Und es quetscht sich auch nur jeder 10. Jogger ein „Danke“ ab, wenn ich seinetwegen die Hunde ablege oder vom Spielen abrufe um ihm die Sicherheit zu geben, daß sie ihn nicht fressen werden!
Rücksichtslose Hundebesitzer sind mir ein Gräuel, aber alle anderen Mitbenutzer des Waldes sollten den anderen auch den Respekt und die Rücksicht entgegenbringen, die sie selber erwarten! Egal, was die anderen machen, gute Vorbilder verändern, rummotzen eher seltener!
Liebe Grüße

Archie

Hallo Alexandra,

Du siehst an dem Beispiel, dass man mit ein wenig Rücksicht
viel entspannter leben kann, und dazu gehört einfach das
Vertsändnis für einander.

Genau so ist. Das Problem ist der begrenzte Raum für Mensch und Tier.
In und um Städte herum teilen sie sich die gleichen Freizeiträume. Wirklich einsam ist es nirgendwo. Jederzeit kann jemand um die Ecke kommen.

Als Jogger oder Radfahrer gehört es sich Abstand zu Hunden zu lassen. Auf der anderen Seite kann niemand erwarten, dass Jogger aufhören zu laufen und Radfahrer auf Schrittgeschwindigkeit reduzieren, wenn ein Hund in Sichtweite kommt. Es ist ja auch Erfahrungsgemäß kein Problem. Als passionierter Läufer kann ich problematische Momente an einer Hand abzählen.

Ein solcher Moment war, als ich in einem eingeschränkten Weg zwischen Gartenkolonien um die Ecke rannte und mir ein mittelgoßer Hund entgegen gelaufen kam. Mir blieb nur noch ein kräftiger Sprung über ihn übrig.
Es dauerte einen Moment, bis ich hinter mir ein Bellen hörte.

Gruß
Carlos

Hallo Matilda,

Bei freiem Hund: langsam fahren.

Ich sehe das so. Der Radfahrer hat so zu fahren, dass er Niemand belästigt oder gefährdet. Der Hundebesitzer muss seinen Hund so halten, dass er Niemand belästigt oder gefährdet.
Wenn dein Hund Radfahrern hinterherhetzt, musst ihn halt an der Leine führen.

Du verbietest einem Radfahrer auf einenm öffentlichen Weg zügig zu fahren, weil du es nicht einsiehst, deinen Hund anzuleinen. Du schränkst die Freiheit anderer Menschen ein um dir selber ein besonderes Maß an Freiheit rauszunehmen.

Gruß
Carlos

Hallo Carlos,

Bei freiem Hund: langsam fahren.

Warum nicht, bricht dir da etwas aus der Krone. Wieso soll ein Hundehalter immer Platz machen, immer Rücksicht auf die nehmen, die nicht mal wissen was Rücksicht nehme heißt ??

Ich sehe das so. Der Radfahrer hat so zu fahren, dass er
Niemand belästigt oder gefährdet.

Dsa tun aber die wenigsten. Die meisten Radfahrer sind heute ohne Klingel und mit einem Affentempo unterwegs und erwarten, dass alle anderen Teilneherm eines gemeinsamen Weges, hellsichtig dem von hinten heranrasenen - Radfahrer - Platz machen.

Das Miteinander hört immer dann auf, wenn sich einer im Recht fühlt und da viele verschiedene Teilnehmer einen Weg benutzen fühlt sich jeder im Recht, diesen so benutzen zu dürfen, wie es seinen Gewohnheiten entspricht.

Der Hundebesitzer muss
seinen Hund so halten, dass er Niemand belästigt oder
gefährdet.

Es muss sich jeder so bewegen, damit niemand verletzt oder gefährdet wird - das Zauberwort heißt miteinander - nicht ich darf und du nicht.

Du verbietest einem Radfahrer auf einenm öffentlichen Weg
zügig zu fahren, weil du es nicht einsiehst, deinen Hund
anzuleinen.

Wie gesagt auch der Radfahrer hat sich so zu bewegen das er andere nicht gefährdet. Die meisten Radfahrer sind heute noch nicht mal willens die Radfahrwege zu benutzen.

Du schränkst die Freiheit anderer Menschen ein um
dir selber ein besonderes Maß an Freiheit rauszunehmen.

Siehe Radfaher, Inliner, usw. sie alle schränken die Freiheit anderer Mensche ein, nehmen für sich aber die Freiheit - Platz da jetzt komme ich - in Anspruch.

Man muss immer beide Seiten sehen :smile:

Wieso so ein Miteinander so schwierig ??

Gruß BelRia

Hallo BelRia,

zunächst einmal sind wir einer Meinung.

Du baust nun ein anderes Feindbild auf. Der rücksichtslos rasenden Radfahrer oder Inlineskater. Und damit hast du nicht mal unrecht.
Solche Mitmenschen sind eine Pest.

Aber genauso wenig, wie alle Hundehalter rücksichtlos sins, sind dies alle Radfahrer.

1.) Auf stark frequentierten Wege im Freizeitbereich machte es keinen Sinn bei jedem sichtbaren freilaufenden Hund auf Schrittgeschwindigkeit runter zu gehen, weil man dann gleich vom Rad steigen kann. Das gleiche gilt fürs Jogging. Die Forderung käme einem Rennverbot in vielen Parks gleich.

2.) Die allermeisten Hunden haben überhaupt keine Probleme mit Joggern und Radfahrern. Warum sollte man seine Geschwindigkeit bei jedem frei laufenden Hund reduzieren, wenn dafür keine Notwendigkeit besteht.

3.) Schließlich muss man sich den Vorgang noch vergegenwärtigrn. Da ist ein Radfahrer unterwegs um zur Arbeit zu kommen oder eine private Angelegenheit zu erledigen. Auf einmal ist ein Hund hinter ihm her.
Mit welchen Recht?
Hunde dürfen keine Menschen angreifen, genauso wenig, wie Menschen Menschen angreifen dürfen. Das mit dem Jagdtrieb ist eine Erklärung, aber keine Begründung. Dein Hund darf nicht im Wald jagen. Er darf nicht die Nachbarskatze im Nachbarsgarten jagen und er darf keine Menschen jagen.
Deine Aufgabe ist dies sicher zu stellen.

Gruß
Carlos

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Hallo Carlos,

Auf stark frequentierten Wege im Freizeitbereich machte es
keinen Sinn bei jedem sichtbaren freilaufenden Hund auf
Schrittgeschwindigkeit runter zu gehen, weil man dann gleich
vom Rad steigen kann. Das gleiche gilt fürs Jogging. Die
Forderung käme einem Rennverbot in vielen Parks gleich.

In vielen Parks ist Radfahren verboten, es wird trotzdem gemacht. Im Grunde hält sich keiner an das was vorgegeben wird, aber jeder fordert das Recht ein - im Recht zu sein.

Ein Hundehalter soll auf alles Rücksicht nehmen, auf den Radfahrer, auf den Jogger der von hinten still heran hechelt kommt und einen zu Tode erschreckt mit dem zischen - Platz da jetzt komme ich. Es fehlt ganz einfach am Miteinander.

Es ist mir durchaus bewusst, dass man manche Teilnehmer eines Parks zur Hölle wünscht, das sind aber nicht die Hundehalter, den da wo sie schon verbannt wurden, sind die Parks plötzlich viel stiller und leerer geworden. Nun haben die Jogger und Radfahrer freie Bahn. Nur sieht man so gut wie keine mehr - woran liegt das ?? Kein Zankapfel mehr da ??

Die allermeisten Hunden haben überhaupt keine Probleme mit
Joggern und Radfahrern. Warum sollte man seine Geschwindigkeit
bei jedem frei laufenden Hund reduzieren, wenn dafür keine
Notwendigkeit besteht.

Nun alles was frei herumläuft stellt eine Gefahr da, mal eben die Seite zu wechseln, und das muss kein Hund sein, sondern Kinder tun so was auch und Erwachsene sowieso. Manche stoßen den Urschrei aus und breiten die Arme aus, was den einen oder anderen Radfahrer zum abbremsen zwingt, der gerade mit einem Affenzahn angerauscht kommt.

Schließlich muss man sich den Vorgang noch
vergegenwärtigrn. Da ist ein Radfahrer unterwegs um zur Arbeit
zu kommen oder eine private Angelegenheit zu erledigen. Auf
einmal ist ein Hund hinter ihm her.

Und ??

Mit welchen Recht?

Mit dem selben Recht, wie sich alle Lebewesen im Park frei bewegen dürfen. Nicht jeder Hund hetzt Radfahrer oder Jogger. Die meisten laufen einfach nebenher und tun nichts. Eine durchaus seltsame Begegnung und doch kein Grund um in Panik zu verfallen.

Hunde dürfen keine Menschen angreifen, genauso wenig, wie
Menschen Menschen angreifen dürfen.

Die meisten Hunde tun das auch nicht. Bei vielen Menschen bin ich mir da nicht so sicher.

Das mit dem Jagdtrieb ist
eine Erklärung, aber keine Begründung.

Ich denke die meisten Hunde laufen mit, weil sie Spaß am laufen haben, nicht weil bei ihnen der Jagdtrieb erwacht. Man dichtet Hunde zu viel an - Hund = Wolf = reißende Bestie = Medientheater. Der heutige Hund hat nichts mehr vom Wolf außer die Gene und ein Hund ist nicht darauf bedacht, dem Menschen zu schaden.

Hunde sind liebenswerte Geschöpfe genau wie Katzen - ohne sie wäre die Welt viel ärmer.

Dein Hund darf nicht im
Wald jagen.

Wie sollte sie das auch machen an der Leine!

Er darf nicht die Nachbarskatze im Nachbarsgarten
jagen

Nee, wie denn - sie käme noch nicht mal über den Zaun *gg*.

und er darf keine Menschen jagen.

Hunde jagen keine Menschen, sie laufen höchstens neben her. Kein verantwortungsbewusster Hundehalter lässt einen Hund frei laufen, der Menschen gefährlich werden kann. HHalter die das machen, kannst du anzeigen, aber sicher nicht alle Hunde über einen Kamm scheren.

Hier wird wieder zufiel hinein gedichtet und zu wenig auf einander zugegangen, für ein friedliches Miteinander.

Gruß BelRia