Was tun gegen Katzenkot?Steuer für Katzenbesitzer!

Hallo!

Vielleicht weiß ja jemand nen gutes Mittelchen gegen Katzen, die einfach immer wieder in unseren Vorgarten und Garten sch…!?!

Ich bin selber absoluter Tierfreund, habe auch einen Hund…aber mal ehrlich…ist das denn nichtz eine Sauerei??? Ich nehme ja auch jeden haufen meines Hundes weg oder lasse ihn nur an dafür vorgesehene Stellen sein Geschäft erledigen. Wieso zahlen wir als Hundebesitzer so viel Steuern und Katzenbesitzer müssen dies nicht???

Hat jemand eine Idee, wie ich mein Grundstück davor schützen kann? Besonders den Vorgarten?

Bin dankbar über jede Hilfe!!

Grüße

Simone

Hallo Simone,

dann gehörst Du zu den tollen Hundebesitzern. Wir wohnen hier am Weinberg und man kann kaum 1 Meter laufen ohne daß man in Hundescheiße tritt.

Ich selbst bin Katzenbesitzerin und wir haben hier in der Ecke echt viele Katzen. Aber die allermeisten verbuddeln ihr Geschäft, so daß ich finde, die Sauerei hält sich in Grenzen. Ein wirksames Mittel dagegen gibt es glaube ich nicht, außer Du deckst die Stellen wo die Katzen hinmachen mit einem Netz ab.

Liebe Grüße

Sabine

Hallo,

Wieso zahlen wir als Hundebesitzer so viel Steuern und
Katzenbesitzer müssen dies nicht???

vermutlich weil die Hunde ihre Hinterlassenschaften eher auf öffentlichem Gelände absetzen während Katzen Privatgelände bevorzugen. Es ist also mehr ein Problem, welches zwischen dir und den Katzenbesitzern besteht und weniger zwischen dem Staat und den Katzenbesitzern. Folglich musst du deine Ansprüche direkt gegenüber den Katzenbesitzern geltend machen. Das kann durch freundliche Gespräche bis hin zum Prozess reichen. Beispielurteile dazu wirst du sicher ausreichend im Web finden. Wichtig dabei ist immer der Nachweis, dass ein bestimmter Haufen von einer bestimmten Katze stammt bzw dass die Katze regelmäßig deinen Garten missbraucht. Nur dann kannst du den entsprechenden Besitzer belangen. Allerdings kann es natürlich sein, dass der Besitzer behauptet, diese Katze gehöre nicht ihm und er würde sie nur gelegentlich aus Tierschutzgründen füttern. Alles nicht so einfach.

Gruß, Niels

Vielleicht weiß ja jemand nen gutes Mittelchen gegen Katzen,
die einfach immer wieder in unseren Vorgarten und Garten
sch…!?!

Ich habe hier schon mal den Hinweis gelesen, das Rindenmulch (der dunkle gaerende oder so aehnlich) auf Katzen abstossend wirken soll. Vielleicht findest Du das irgendwo im Archiv. Keine Ahnung, ob das wirklich funktioniert.

Ich bin selber absoluter Tierfreund, habe auch einen
Hund…aber mal ehrlich…ist das denn nichtz eine Sauerei???
Ich nehme ja auch jeden haufen meines Hundes weg oder lasse
ihn nur an dafür vorgesehene Stellen sein Geschäft erledigen.
Wieso zahlen wir als Hundebesitzer so viel Steuern und
Katzenbesitzer müssen dies nicht???

Die Steuer wird nicht fuer die Strassenreinigung bezahlt. Hundebesitzer sind ja verpflichtet, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu entsorgen. Fuer Katzenbesitzer gestaltet sich das allerdings bedeutend schwerer, weil Katzen naemlich nicht mit den Besitzern Gassi gehen. Mal ganz abgesehen davon, dass viele Katzen gar keine Besitzer haben, sondern Streuner sind. Ein Katzenbesitzer muesste also jeden Morgen und Abend alles im Umkreis von etwa 500 Metern absuchen, entscheiden, ob das die Hinterlassenschaften der eigenen Katze sind, und es dann ggf. entsorgen. Dafuer muesste er auch saemtliche Vorgaerten der Umgebung umgraben, weil Katzen nun mal gern unterbuddeln.

Bis denne
Schnoof

Ich habe hier schon mal den Hinweis gelesen, das Rindenmulch
(der dunkle gaerende oder so aehnlich) auf Katzen abstossend
wirken soll. Vielleicht findest Du das irgendwo im Archiv.
Keine Ahnung, ob das wirklich funktioniert.

Hallo Schnoof!

Meine Katzen ignorieren die Rinde, die ich als Mulch um meine Beerensträucher ausgelegt habe. Werden einfach zur Seite geschoben.

Gruß
Sabine

Hallo!

Hallo Simone,

Vielleicht weiß ja jemand nen gutes Mittelchen gegen Katzen,
die einfach immer wieder in unseren Vorgarten und Garten
sch…!?!

Wie steht denn Dein Hund zu dem Problem?
Unsere Nachbarn haben auch Katzen und wir haben zwei Hunde …
Wenn die Hunde im Garten sind ziehen es die Katzen allerdings vor, woanders spazieren zu gehen *grins*.

Ich bin selber absoluter Tierfreund, habe auch einen
Hund…aber mal ehrlich…ist das denn nichtz eine Sauerei???

So schlimm finde ich das nicht.

Ich nehme ja auch jeden haufen meines Hundes weg oder lasse
ihn nur an dafür vorgesehene Stellen sein Geschäft erledigen.

Finde ich toll - da bist Du eine große Ausnahme.

Wieso zahlen wir als Hundebesitzer so viel Steuern und
Katzenbesitzer müssen dies nicht???

Tun sie das? Es soll auch welche geben, die keine zahlen, eben WEIL sie das ungerecht finden und WEIL die Hundesteuer mit keinerlei Rechten verbunden ist.

Hat jemand eine Idee, wie ich mein Grundstück davor schützen
kann? Besonders den Vorgarten?

Ich glaube es gibt einige Pflanzen, die Katzen nicht mögen (geranium …). Vieleicht fragst Du mal im Pflanzen-Brett nach, damit Du den genauen botanischen Namen erfährst.
Rechtlich kannst Du glaube ich nicht viel dagegen tun - es gibt eindeutige Urteile, die Katzen durchaus das Aufhalten (und Scheißen) in Nachbars Garten erlauben. In einem ökologischen und naturnahnen Garten ist das auch kein Problem.
Erst bei zerkratzten Autos würde Dir die Rechtsprechung helfen.

Bin dankbar über jede Hilfe!!

Nimm’s einfach hin.

Grüße

Simone

Viele Grüße
Gordie

Hol Dir ne Katze!!
Hallo Simone,

hol Dir am besten auch ne Katze ins Haus (und in den Garten). Bei uns machen die Katzen immer nur in die Gärten, die nicht von anderen Katzen bewohnt sind. So hast Du zumindest keine Häufchen mehr in Deinem Garten.

Grüße, Nina

Hallo Nina,

Hallo Simone,

hol Dir am besten auch ne Katze ins Haus (und in den Garten).
Bei uns machen die Katzen immer nur in die Gärten, die nicht
von anderen Katzen bewohnt sind. So hast Du zumindest keine
Häufchen mehr in Deinem Garten.

Da ist aber ein kleiner Denkfehler drin: wo bekommst Du eine Katze, die keine Häufchen macht? Oder meinst Du, die Häufchen der eigenen Katze stören weniger?

Grüße, Nina

Grüße
Gordie

Meine Katzen ignorieren die Rinde, die ich als Mulch um meine
Beerensträucher ausgelegt habe. Werden einfach zur Seite
geschoben.

Ich habe keine Lust zu suchen. Aber ich erinnere mich, dass derjenige betont hat, dass das nur mit gaerendem oder gegaertem (dem schwarzen, nicht dem braunen Ziermulch) funktioniere. Getestet hab ich’s nicht. Wegen meiner Katzen werde ich im Garten nur mit Gummihandschuhen hantieren. ;o)

Bis denne
Schnoof

Hallo,

Es soll auch welche geben, die keine zahlen, eben
WEIL sie das ungerecht finden

das ist es, was mich immer wieder erstaunt: die Menschen wissen, dass ein Hund Hundesteuer kostet. Mit diesem Wissen schaffen sie sich einen Hund an und finden anschließend die Hundesteuer ungerecht. Wieso ist etwas ungerecht, was ich wissentlich in Kauf nehme. Es besteht schließlich kein Zwang einen Hund zu halten.

Ich will damit nichts über Sinn oder Unsinn der Hundesteuer sagen, bzw ob es Abzocke ist oder nicht. Nur eins ist sie sicher nicht: ungerecht.

Ich glaube es gibt einige Pflanzen, die Katzen nicht mögen
(geranium …). Vieleicht fragst Du mal im Pflanzen-Brett
nach, damit Du den genauen botanischen Namen erfährst.

das wirkt meist nur bei einzelnen Katzen und nur in unmittelbarer Umgebung der Pflanze. Auch die vielgepreisene „Verpissdich“-Pflanze hat sich eher als Flopp entpuppt.

Rechtlich kannst Du glaube ich nicht viel dagegen tun - es
gibt eindeutige Urteile, die Katzen durchaus das Aufhalten
(und Scheißen) in Nachbars Garten erlauben. In einem
ökologischen und naturnahnen Garten ist das auch kein Problem.
Erst bei zerkratzten Autos würde Dir die Rechtsprechung
helfen.

Bin dankbar über jede Hilfe!!

Nimm’s einfach hin.

Grüße

Simone

Viele Grüße
Gordie

Gruß, Niels

Falsche Gemengelage!
Hallo Niels,

Hallo,

Es soll auch welche geben, die keine zahlen, eben
WEIL sie das ungerecht finden

das ist es, was mich immer wieder erstaunt: die Menschen
wissen, dass ein Hund Hundesteuer kostet. Mit diesem Wissen
schaffen sie sich einen Hund an und finden anschließend die
Hundesteuer ungerecht. Wieso ist etwas ungerecht, was ich
wissentlich in Kauf nehme. Es besteht schließlich kein Zwang
einen Hund zu halten.

Ich glaube, Du wirfst da zwei Dinge in einen Topf, die ursächlich nichts miteinander zu tun haben. Die Hundesteuer ist eine willkürliche Entscheidung. Sich FÜR einen Hund zu entscheiden heißt doch nicht gleichzeitig, auch die Hundesteuer zu befürworten. Sie ist eine willkürliche Entscheidung (Katzensteuer, Kaninchensteuer)der Verwaltung, die von mir nicht nachvollzogen wird. Das ist ein Risiko, das ich aber mit vielen Gleichgesinnten teile.

Ich will damit nichts über Sinn oder Unsinn der Hundesteuer
sagen, bzw ob es Abzocke ist oder nicht. Nur eins ist sie
sicher nicht: ungerecht.

Die Frage, was gerecht und ungerecht ist, fällt wohl unter bdie Überschrift „persönliches Empfinden“. Aus diesem Grunde sind wir hier anderer Meinung.

Grüße
Gordie

http://www.hundefachwissen.de/index.9753.46.html

Hallo,

Ich glaube, Du wirfst da zwei Dinge in einen Topf, die
ursächlich nichts miteinander zu tun haben. Die Hundesteuer
ist eine willkürliche Entscheidung. Sich FÜR einen Hund zu
entscheiden heißt doch nicht gleichzeitig, auch die
Hundesteuer zu befürworten.

das habe ich auch nirgendwo gesagt. Aber jeder Hundebesitzer weiß VOR Anschaffung des Hundes, das diese Steuer auf ihn zukommt. Ähnlich ist es, wenn ich einen Golf GTI kaufe. Ich weiß VORHER was für eine Versicherungsklasse er hat. Ich kann also schlecht der Versicherung anschließend vorwerfen, dass sie mich abzockt.

Sie ist eine willkürliche
Entscheidung (Katzensteuer, Kaninchensteuer)der Verwaltung,
die von mir nicht nachvollzogen wird.

Aber sie trifft dich nicht aus heiterem Himmel! Ungerecht ist in diesem Zusammenhang vielleicht die plötzliche Anhebung für bestimmte Hunderassen, wenn man solch einen Hund bisher vorbildlich gehalten hat. Wer sich jetzt aber einen bestimmten Hund zulegt, weiß vorher, was an finanziellen Belastungen daraus resultiert. Ein Hund gehört schließlich nicht zu den überlebenswichtigen Dingen. Es ist in gewisser Weise ein Luxus (so wie ein Golf GTI).

Die Frage, was gerecht und ungerecht ist, fällt wohl unter
bdie Überschrift „persönliches Empfinden“. Aus diesem Grunde
sind wir hier anderer Meinung.

Mag sein. Mein Empfinden ist eben, dass ich mich nicht über etwas beschweren sollte, das ich freiwillig eingegangen bin.

Gruß, Niels

Hallo Niels,

Hallo,

Ich glaube, Du wirfst da zwei Dinge in einen Topf, die
ursächlich nichts miteinander zu tun haben. Die Hundesteuer
ist eine willkürliche Entscheidung. Sich FÜR einen Hund zu
entscheiden heißt doch nicht gleichzeitig, auch die
Hundesteuer zu befürworten.

das habe ich auch nirgendwo gesagt. Aber jeder Hundebesitzer
weiß VOR Anschaffung des Hundes, das diese Steuer auf ihn
zukommt. Ähnlich ist es, wenn ich einen Golf GTI kaufe. Ich
weiß VORHER was für eine Versicherungsklasse er hat. Ich kann
also schlecht der Versicherung anschließend vorwerfen, dass
sie mich abzockt.

Sie ist eine willkürliche
Entscheidung (Katzensteuer, Kaninchensteuer)der Verwaltung,
die von mir nicht nachvollzogen wird.

Aber sie trifft dich nicht aus heiterem Himmel! Ungerecht ist
in diesem Zusammenhang vielleicht die plötzliche Anhebung für
bestimmte Hunderassen, wenn man solch einen Hund bisher
vorbildlich gehalten hat. Wer sich jetzt aber einen bestimmten
Hund zulegt, weiß vorher, was an finanziellen Belastungen
daraus resultiert. Ein Hund gehört schließlich nicht zu den
überlebenswichtigen Dingen. Es ist in gewisser Weise ein Luxus
(so wie ein Golf GTI).

Das sehe ich etwas differenzierter: Wenn ich mir einen Hund zulege, weiß ich, was an NOTWENDIGEN Ausgaben auf mich zukommt - soweit sind wir einer Meinung. Allerdings ist in meinen Augen die Hundesteuer eine nicht notwendige Ausgabe - darauf kann ich gut verzichten und tue es auch. Dagegen, um bei Deinem Golf-Beispiel zu bleiben, halte ich eine Hundehalterhaftpflicht für unverzichtbar.
Ähnlich ist es mit den GEZ-Gebühren, auch darauf kann ich verzichten UND fernsehen - das hängt nicht zwingend zusammen.

Die Frage, was gerecht und ungerecht ist, fällt wohl unter
bdie Überschrift „persönliches Empfinden“. Aus diesem Grunde
sind wir hier anderer Meinung.

Mag sein. Mein Empfinden ist eben, dass ich mich nicht über
etwas beschweren sollte, das ich freiwillig eingegangen bin.

Da hast Du mich falsch verstanden, ich beschwere mich nicht (das bringt nichts), ich zahle nur nicht.

Gruß, Niels

Grüße
Gordie

Seit wann ist ein GTi Luxus? (owT)
einen Golf GTi Luxus zu nennen ist wie eine Maus als Elefant zu betiteln

LG

Andrea

Nicht Luxus, Unfallstatistik!
Hallo Andrea!

einen Golf GTi Luxus zu nennen ist wie eine Maus als Elefant
zu betiteln

Wenn ich es recht gelesen habe, ging es hier nicht um Luxus, sondern um die Versicherungsklasse, und die hat nichts mit dem Anschaffungspreis, sondern mit der Unfallstatistik zu tun. Soweit mir bekannt ist, ist der GTI da relativ hoch eingestuft. Ich vermute, dass liegt daran, dass er doch recht gerne von jungen Menschen, vorzugsweise männlichen Geschlechts, gefahren wird, die mit ihrem Wagen etwas „zeigen wollen“ und wohl doch eher rasanter fahren. In Kombination mit mangelnder Fahrpraxis kann es da schon mal zu einer erhöhten Anzahl von Unfällen kommen.
Dass z.B. der Kadett-Stufenheck recht günstig in der Versicherung ist, liegt wohl auch eher daran, dass er vom Image her ein „Ommaauto“ ist.

Grüße,
Christiane

Hallo,

einen Golf GTi Luxus zu nennen ist wie eine Maus als Elefant
zu betiteln

ein GTI ist deshalb Luxus, weil du anderswo für weniger Geld (versicherungstechnisch) mehr Auto bekommst.

Gruss, Niels

Fuer Katzenbesitzer gestaltet sich
das allerdings bedeutend schwerer, weil Katzen naemlich nicht
mit den Besitzern Gassi gehen. Mal ganz abgesehen davon, dass
viele Katzen gar keine Besitzer haben, sondern Streuner sind.
Ein Katzenbesitzer muesste also jeden Morgen und Abend alles
im Umkreis von etwa 500 Metern absuchen, entscheiden, ob das
die Hinterlassenschaften der eigenen Katze sind, und es dann
ggf. entsorgen. Dafuer muesste er auch saemtliche Vorgaerten
der Umgebung umgraben, weil Katzen nun mal gern unterbuddeln.

Bis denne
Schnoof

Na, da bricht mir doch glatt dass Herz! Wer will denn 'ne Katze haben?
Ein Katzenhalter könnte ja aber beispielsweise von sich aus seine Nachbarn aufsuchen und erklären, dass er die Reinigung des Gartens vornimmt, wenn’s ein Malheur gegeben hat. Ich finde es frech, grinsend die Achseln zu zucken mit dem Hinweis, eine Katze könne man nun mal nicht erziehen. Es ist doch niemand gezwungen, eine Katze zu halten, dann soll ich genötigt werden, die Haufen zu dulden? Oder gar „nicht so schlimm“ zu finden, na danke! So’n Ding schon mal im Rasenmäher gehabt?

Saubere Weihnachten wünscht Anette