Hi. Ich finde du bist in einer sehr blöden Situation! Das tut mir sehr leid! Du weißt, dass ein „gesprochenes Wort“ nichts bewirkt, oder? Nur wenn du alles schriftlich machst, auch schriftliche Beschwerden, nur dann hast du etwas Bewegt. Und wenn der Betriebsrad dir nicht hilft, frag ihn, wer über ihn sitzt, damit du dein Anliegen an jene Stelle weitergeben kannst, wenn der Betriebsrat nicht in der Lage ist, dir weiter zu helfen. Du kannst einen Anwalt mit dem Problem beauftragen. Du kannst die Leute wegen verläumund und Körperverletzung und seelischer Graussamkeit anzeigen. Du solltest auch zum Hausarzt gehen, ihm dies erzählen und dir eine Überweinung zum Psychologen geben lassen. Der kann dich nämlich erst mal ne ganze lange Weile aus dem Verkehr ziehen. In dieser Zeit kannst du dir überlegen, ob du den Arbeitgeber wechseln möchtest, kannst Bewerbungen schreiben, dich von den Schikanen deiner Kollegen erhöhlen. Du kannst dir in Ruhe überlegen, was für dich das Beste wäre. Ob du wirklich in diesem Betrieb weiter dein „Leben fristen“ willst bis zur Rente. Du kannst dir überlegen, ob du zum Anwalt gehst um ihnen zu zeigen, dass man nicht alles darf. Hier noch einige Tipps, die aus dem Internet kommen:Maßnahmen des Betroffenen
• Wenn Sie den Eindruck haben, von anderen gemobbt zu werden, suchen Sie das Gespräch und erfragen, was Ihnen konkret vorgeworfen wird.
• Versuchen Sie, falsche Anschuldigungen gegen Sie aufzuklären, aber rechtfertigen Sie sich nicht. Teilen Sie den Mobbern mit, was deren Verhalten bei Ihnen bewirkt, z.B. gesundheitliche Auswirkungen. Fordern Sie kein Mitleid ein, d.h. drücken Sie nicht auf die Tränendrüse.
• Bleiben Sie im Gespräch bei Ihrem Standpunkt. Meinungen dürfen auseinander gehen. Wichtig ist, dass offene Gespräche möglich und alle Seiten an einer Konfliktlösung interessiert sind.
• Bilden Sie keine “Gegenpartei“. Der Konflikt wird dadurch nur tiefer.
• Führen Sie ein Mobbing-Tagebuch, damit nachvollziehbar ist, wann was passiert ist.
• Wenn Sie sich innerhalb des Unternehmens oder der Abteilung nicht mehr wohl fühlen, versuchen Sie zu wechseln.
• Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten, der Personalabteilung oder dem Betriebsrat.
• Wenn Sie keinen Ausweg mehr sehen, nehmen Sie sich auch professionelle Unterstützung in Anspruch
Was für alle gilt
• Lassen Sie Mobbing gar nicht erst zum Thema werden und handeln Sie eigenverantwortlich. Reagieren Sie sofort auf so genannte „Kleinkriege“.
• Wer schweigt, wird zum Mitläufer und am Ende gar zum Opfer. Schreiten Sie ein, wenn in Abwesenheit über Dritte mehr als gelästert wird.
• Die Klärung unterschiedlicher Standpunkte sollte nie zwischen Tür und Angel erfolgen. Kündigen Sie wichtige Gespräche an und suchen Sie sich dafür einen geeigneten Ort aus.
• Verfahren Sie nicht nach dem Motto “Da war mal was …“ Schieben Sie eine Aussprache daher nicht auf die lange Bank und beziehen Sie sich vor allem auf konkrete Vorkommnisse.
Und noch etwas: Beraten bei Mobbing im Betrieb
Balance halten – bewegen – gestalten
In Kooperation mit mobbing-net
Wir wenden uns an Sie als erfahrene Berater und Beraterinnen
Diese Weiterbildung gibt Ihnen die Möglichkeit, sich als (interner) oder externer Berater mit
dem Problembereich Konflikte und Mobbing im Betrieb auseinander zusetzen und ein
entsprechendes Beratungs-Know-How zu erwerben. Wenn Sie alle Bausteine, einschließlich
der begleitenden Supervision absolviert haben, können anschließend nach den
Qualitätsstandards von mobbing-net.de zertifizieren lassen. In diesem Kontext bieten wir
Ihnen die Möglichkeit sich in das Netzwerk von mobbing-net.de zu integrieren. Wir
unterstützen Sie im Aufbau ihrer lokalen Vernetzung vor Ort.
Sie eignen sich Grundlagen der systemischen Organisationsentwicklung an und erweitern Ihr
Beratungswissen auf Individual-, Gruppen-, Team- sowie Organisationsebene. Sie haben die
Möglichkeit, sich ein passendes Beratungsprofil, je nach Arbeitsplatz zu erarbeiten.
Die Weiterbildung setzt voraus, dass Sie sich neben einer Fachhochschul- oder
Hochschulausbildung oder ausgewiesener beruflicher Erfahrungen und Qualifizierungen als
Supervisor/in, Coaches qualifiziert haben oder eine entsprechende Ausbildung in
Gesprächsführung nachweisen können. Wir beraten Sie aber auch gerne dabei, wie Sie
diese Grundlagen erwerben können, Wichtig sind uns Ihre praktischen betrieblichen
Erfahrungen unabhängig von einer Branche.
Beraten bei Mobbing
Der Handlungsbedarf im Themenfeld Mobbing ist sehr groß und wird weiter ansteigen.
„Mobbingberater“ und „Mobbingberaterinnen“ werden z.B. in Verwaltungen häufig ernannt,
oder aber sie geben sich selber diese Berufsbezeichnung. Das Spektrum reicht von ehemals
Betroffenen, die ohne entsprechende Grund- und Weiterbildung beraten, bis zu vielfach
qualifizierten Beratern mit sozialwissenschaftlichen oder betriebswirtschaftlichen
Grundausbildungen. Diese Weiterbildung möchte zur notwendigen Entwicklung von
professionellen Standards beitragen, ohne eine einen neuen Beruf ins Leben zu rufen.
Mobbing im Betrieb ist ein derart komplexes betriebliches Problem, dass, um es zu begreifen
und adäquate Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, Wissen und Erfahrungen in folgenden
Bereichen notwendig sind:
· Betriebspsychologie
· systemische Organisationsberatung
· Gruppenanalyse
· Arbeitsrecht/Arbeitsschutz
· Supervision/Coaching
· Instrumente der Personalentwicklung
Der Berater hat die anspruchsvolle Aufgabe seine Balance zu finden zwischen den
Mobbingakteuren, den Mitarbeitern, der Führung und der Interessenvertretung im Betrieb. In
diesem mächtigen Spannungsfeld ist seine Aufgabe den Überblick zu behalten.
Das erfordert eine Beraterpersönlichkeit, die:
· sich als Teil eines Systems reflektiert und in dem Zusammenhang Verantwortung
übernimmt
· den „Opfer-Täter-Mustern entgegentritt
· mit der Macht im Kleinen wie im Grossen umgeht
· in Netzwerken agiert
· allparteilich ist
· eindeutig bleibt und ihre Grenzen kennt
· Sicherheit gibt
· Ethische Beratungsnormen lebt
Wie arbeiten wir?
Methode:
Wir arbeiten themenzentriert und zum Teil selbsterfahrungsbezogen, indem wir z.B. den in
der Teilnehmergruppe entstandenen Situationen nachgehen und sie gruppenanalytisch
auswerten oder sie mit bestimmten bedeutenden Situationen im Arbeitsalltag vergleichen.
Die theoretischen Inputs stehen in einem direkten Zusammenhang mit den praktischen
Erfahrungen, die Sie innerhalb der Weiterbildung und in der praktischen Arbeit vor Ort
machen.
Sie erlernen oder frischen passende Methoden auf, die sie in der Beratungsarbeit
ausprobieren können.
Transfer:
Während der Weiterbildung probieren Sie sich aus, indem Sie:
· einen Mobbingbetroffenen beraten
· Akteurgespräche ( Konfliktlösung ) u.ä. im Betrieb durchführen
· ein Team zu Konfliktlösungen begleiten
· Kontrakte schließen
Unterstützt werden diese Beratungen durch Einzel- und Gruppen- (Fach-)Supervision.
Unsere erfahrenen Berater und Beraterinnen begleiten Sie durch die Weiterbildung. Sie
kommen aus folgenden Fachrichtungen:
Psychologie, Pädagogik, Sozial-Pädagogik sowie Medizin, Jura und Betriebswirtschaft
Mit folgenden Zusatzqualifikationen: Supervision, Gestalttherapie, NLP-Praktitioner,
Organisations- und Personalentwicklung.
Umfang der Weiterbildung:
Die gesamte Weiterbildung umfasst 6 Mal zwei Tage Workshops und 20 Stunden
Supervision zzgl. 10 Einzelsupervision (nach Bedarf)
Ziele der Weiterbildung:
- Sie eignen sich fundiertes Wissen über das Thema Mobbing im Betrieb an.
- Sie erarbeiten sich Ihr systemisches Beratungskonzept für die individuelle-, akteur- und
teambezogene Mobbing-/Konfliktberatung.
- Sie lernen Instrumente der betrieblichen Diagnose kennen.
- Sie schneiden Methoden aus der Mediation und Organisationsentwicklung auf ihr
persönliche Beratungskonzept zu.
- Sie lernen unterschiedliche Problem-, Akquisitions- und Kontraktgespräche mit dem
Management in Betrieben führen.
- Sie präsentieren sich mit Ihrem Beraterprofil.
Themen der Weiterbildung
Mobbing
· eine Definition erarbeiten
· Folgen für den Betrieb wahrnehmen
· Handlungsmöglichkeiten kennen lernen
(1 ½ Tage)
Mobbing am Arbeitsplatz identifizieren
· Den Unterschied zwischen Mobbing und Konflikten im Betrieb erkennen
· Mobbingstrukturen und Mobbinghandlungen unterscheiden
· Individuelle gesundheitliche Folgen durch den besonderen psychosozialen Stress ernst
nehmen.
· Unterschiedliche Beratungsmethoden kennenlernen
· Keine Angst vor Macht!
· Erstberatung durchführen
(2 Tage)
Fragen zur systemischen Beratung beantworten
· Familie ist nicht alles! Einführung in die systemische Managementtheorie – System und
Chaos
· Systemische Strukturen analysieren
· Formale, informelle und dynamische Ebenen in Betrieben betrachten
· Konfliktlösungsstrategieen ausprobieren
(2 Tage)
Arbeitsrecht und Arbeitsschutz in die Beratungsstrategie einbeziehen
· arbeitsrechtliche Voraussetzungen auffrischen.
· Mit Vertretern des Arbeitsschutzes und Gesundheit zusammenarbeiten
· Betriebliche präventive Strategien zur Gesundheitsförderung kennenlernen
· Kulturelle betriebliche Voraussetzungen erarbeiten - Mobbing päventiv begegnen.
(2 Tage)
Betriebliche Handlungsmöglichkeiten initiieren
· Rahmenbedingungen für eine Betriebsvereinbarung beachten
· Entwicklung einer Vereinbarung als präventive Maßnahmen gestalten
· Wie kann eine Betriebsvereinbarung für unseren Betrieb aussehen
· Wer spielt dabei welche Rolle?
(2 Tage)
Das Beratungsprofil gestalten
· Grenzen als interner und externer Berater/In sehen.
· Mit Macht umgehen
· Sich im Betrieb als Berater/in wie präsentieren
· Sich als externer Berater/in wie präsentieren
· Kontraktgespräche wie führen
· Ein lokales Netzwerk aufbauen
(2 ½ Tage)
Coaching
Projektorientiert: z.B. Entwicklungsschritte einer Betriebsvereinbarung im Betrieb beratend
begleiten
( 10 mal 3 Stunden )
Den individuellen Lösungsweg eines Betroffenen im Betrieb beratend begleiten
( 10 mal 3 Stunden )
Es begleiten Sie.
Beate v. Eisenhart Rothe
(Dipl-Päd, Supervisorin, Organisationsentwicklerin, Mediatorin
NLP Practitionerin, EFQMAssessorin
13 Jahre Mobbingberatungsstelle Hannover)
(Hannover)
Lothar Richter
Gewerkschaftssekretär und qualifizierter systemischer Organisationsentwickler
Ver.di Göttingen
(Göttingen)
Stephan Korb
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Mediator, EFQM Manager
(Hannover)
Thomas v. Eisenhart Rothe
Dipl.Psych, ABO ,psych. Psychotherapeut Supervisor, Team- Management-Systemberater
Nlp-Practitioner, EFQM-Asseossor
(Mobbingberatungsstelle Frankfurt/Main)
Ihre Investition:
Pro Workshop
260,00 € zzgl. MwSt.
Pro Supervisionsstunde (60 Minuten)
50,00 € zzgl. MwSt.
Sie haben die Möglichkeit die Workshops auch einzeln zu buchen.
Beginn: 28.11.2008
Anmeldung:
Mobbingberatungsstelle von
Profile, Büro für Organisationsberatung und Supervision
Jakobistr. 4
30163 Hannover
[email protected]
Mit freundlichen Grüßen - Lydia
PS: Viel Erfolg