Ich habe Taschenbücher(hauptsächlich Horror) die aussen sehr schlimm aussehen, aber noch alle Seiten haben und die sind auch in gutem Zustand. Ich muss sie los werden, weil ich sie nicht mit zum Umzug mitnehmen will und wir auch nicht den Platz dafür haben. Bei ebay will sie keiner haben, aber in den Müll will ich sie auch nicht werfen. Was kann ich damit machen. Ich würde sie auch verschenken an irgendwelche Einrichtingen, aber wohin an welche?
wer weiss was?
LG
Sandy
Hi Sandy,
Bücher-Wegwerfen ist eine Schade, da stimme ich dir zu. Trotzdem muss/will man von Zeit zu Zeit einige loswerden.
Ich habe meine Bücher seinerzeit ueber Amazon vertickt. Das kostet dich nichts, und du kannst dort auch den Zustand des Buches angeben, sodass sich kein Käufer beschweren kann, dass die Umschläge nicht merh „wie neu“ sind.
Ausserdem bleiben die Bücher bei Amazon so lange im Angebot bestehen bis sie verkauft werden, oder du sie wieder rausnimmst. Macht also auch weiter keine Arbeit.
Bei Fragen, mail mir einfach.
Kris.
Hallo,
bring sie zu Oxfam, da erfüllen sie noch einen guten Zweck.
http://www.oxfam.de/
Oder versuch mal Bookcrossing.
http://www.bookcrossing.de/
Grüße
Wolfgang
Hi!
Gibt es keine Bibliothek in deinem Ort oder in der naechsten Stadt? Vielleicht wollen die sie haben?!
Gruesse,
Bethje
Oxfam
bring sie zu Oxfam, da erfüllen sie noch einen guten Zweck.
http://www.oxfam.de/
Ist das nicht jener Konzern, der sich in den Städten mit Läden in bester Lage breitmacht und Bücher für fast nix verschleudert und damit den Antiquaren, die seit Jahrzehnten dort versuchen über die Runden kommen, den Rest gibt?
Bernhard
Verschenken
Hallo,
Ich gehe davon aus, dass du nicht erwartest, dafür noch Geld zu bekommen.
In Berlin gibt/gab es öffentlich geförderte Einrichtungen, die Bücher sammeln und sie Sozialhilfeempfängern zur Verfügung stellen, also Leuten, die sich die Bücher nicht leisten können. Die Bücher konnten dann abgeholt werden, zum Teil lagen sie auch im betreffenden Rathaus aus. Kann sein, dass diese Stellen alle dichtgemacht werden, dann bringe doch einfach eine Kiste dort vorbei, sprich mit dem Hausmeister, und wenn da steht „zum Mitnehmen“ dann bleiben die Bücher auch nicht lange. Ich habe auch gerade gehört, dass in einem Haus mit Dutzenden Mietparteien solche Bücher einfach im Flur ausliegen - finde ich auch eine gute Methode.
Bernhard
Hi,
soweit ich weiß, ist Oxfam ungefähr sowas wie eine Welthungerhilfe. Genauso wäre dann die Altkleidersammlung quasi Konkurrenz zu Boutiquen. Bezüglich bester Lagen - das kann ich mir eher nicht vorstellen. Ich kenne Oxfam aus Englasnd, und da sitzen die Geschäfte sicher eher im Verborgeneren.
Grüßle,
Susanne,
die die Besorgnis des Fachhandels durchaus nachvollziehen kann.
Hallo,
Genauso wäre dann die Altkleidersammlung
quasi Konkurrenz zu Boutiquen. Bezüglich bester Lagen - das
kann ich mir eher nicht vorstellen.
Na ja, nicht ganz. Die Klamotten in Boutiquen sind ja neu und chic.
Ich kenne Oxfam aus England
Ich kenne das aus meiner Heimatstadt, wo ein Antiquariat schon mindestens 40 Jahre existiert, ein anderes auch schon mindestens ein JAhrzehnt; ich habe da als Buchliebhaber immer gerne reingeschaut. Und kürzlich habe ich da diesen „wohltätigen“ Laden gesehen, mitten in der besten Einkaufszone…
Bei meinem nächsten Besuch muss ich mal reinschauen, ob die Antiquariate noch existieren.
Bernhard
Hallo,
Ist das nicht jener Konzern, der sich in den Städten mit Läden
in bester Lage breitmacht
Also, die Oxfam-Läden, die ich kenne, sind alle nur in B-Lagen, also Seitenstraßen oder Randgebieten zu finden.
und Bücher für fast nix
verschleudert
Die sie vorher geschenkt bekommen haben.
und damit den Antiquaren, die seit Jahrzehnten
dort versuchen über die Runden kommen, den Rest gibt?
Nun, z.Z. ist sowieso ein großes Antiquariatesterben zu beobachten, weil die meisten Antiquariate mittlerweile ohnehin 80% ihres Umsatzes über den Internethandel machen und sich die teuren Ladengeschäfte gleich sparen.
Ob nun aber Oxfam damit in direkter Konkurrenz zu ihnen steht, ist nochmal eine ganz andere Frage. Die Bücher, die dort vertickt werden, werden von den meisten Antiquaren doch wahrscheinlich gar nicht angerührt oder auch für geringe Beträge gleich wieder rausgehauen.
Im übrigen habe ich die Beobachtung gemacht, dass Antiquariate ganz gerne „im Rudel auftreten“, sich also in bestimmten Lagen und Stadtteilen kumulieren. Scheint denen also gar nicht so schlecht zu tun, Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft, und Kunden die in „Stöberlaune“ sind freuen sich auch, wenn sie nach einem Laden gleich in den nächsten stolpern können.
Grüße
Wolfgang
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Also - als eingefleischter Horror - Fan… ich würde sie auch nehmen. Und sogar das porto bezahlen plus eine kleine Unkostenpauschale!
owT: Danke für den tollen Tip!
.
gute Idee
http://www.buchticket.de
werde ich auf alle Fälle auch testen - klingt sehr interessant
Kiwi